Das war mein 2013!

by - Dienstag, Dezember 31, 2013

Hallo ihr Lieben da draußen,

sicher habt ihr es auch schon gehört: das Jahr 2013 ist ab heute Abend zu Ende. Meine erstes vollständig mitgemachtes Jahr geht vorbei. Und ich muss sagen, es war ein tolles Jahr!

Genau heute vor einem Jahr hätte ich nie gedacht, dass ich irgendwann mal zu Mama und Papa komme und ich weiß, dass auch sie damit nicht gerechnet hätten. Das Schicksal hat uns dann aber doch beschlossen, dass wir zusammengehören und uns zusammengebracht. Am 26. Januar 2013 hieß es dann auch endlich ausziehen bei meiner richtigen Mama und hinein in mein nächstes großes Abenteuer:  mein neues zu Hause! Ich weiß noch ganz genau, wie die ersten Minuten fernab von meiner richtigen Mama abgelaufen sind: Ich saß verwirrt bei Mama auf dem Schoss und hab geweint weil ich nicht wusste, wieso ich weg von meiner richtigen Mama sollte. Mama hat mich dann ganz fest gedrückt und gesagt, dass ich nicht weinen brauch und wir gleich zu Hause sind. Da hab ich sie angeguckt, und mich auf ihren Schoss gelegt und angefangen zu schlafen. Zu Hause angekommen musste ich natürlich erst einmal alles erschnuppern und obwohl Mama und Papa wollten, dass ich draußen noch einmal kackere, hab ich lieber im Schlafzimmer neben Papas Bett gemacht. Und keiner war mir böse!



Dass ich nicht mehr in die Wohnung machen darf, hab ich erst recht spät verstanden, dennoch waren Mama und Papa immer lieb zu mir und waren sogar in der Hundeschule mit mir. Die Prüfung am Ende des Welpenkurses habe ich damals bei den großen Hunden als bestes bestanden. Ihr glaubt ja gar nicht, wie stolz ich damals war. Und der Papa konnte nicht dabei sein, weil er den Abend davor zu viel getrunken hat. Das weiß ich auch noch ganz genau. In der Welpenschule hab ich ganz viele Sachen gelernt die ich heute noch anwende und Mama und Papa damit ein Lachen auf die Lippen zaubere.


Wisst ihr wen ich dieses Jahr getroffen habe? Blue. Kennt ihr nicht? Macht euch nichts draus, ich kannte die auch nicht. Mama hat mich eine Woche nachdem ich da war, mitgenommen und gemeint, wir treffen jetzt Promis. Oh war ich aufgeregt. Dann hieß es warten als die in den Radiosender reingegangen sind. Das hat total lange gedauert und ich bin gerade eingeschlafen, da kamen die wieder raus. Der Eine von denen, der mich vorher schon gesehen hatte, ist dann gleich zu mir gekommen. Das durfte er aber nicht weil die ganzen Fans Fotos mit denen machen wollten. Deswegen hab ich mich ganz artig mit angestellt und wir haben alle zusammen ein Foto gemacht. Im übrigen haben die sich für mich die meiste Zeit genommen. Ich kenne jetzt also Promis.


So lange hat es dann auch nicht gedauert und wir waren das erste Mal im Urlaub! Das war noch total kalt und überall lag noch Schnee. Da ich damals ja noch so klein war, durfte ich auch noch nicht so lange am Stück spazieren gehen und deswegen haben wir immer kleine Ausflüge gemacht. Ich hab damals meinen ersten Bär gesehen. Und der hat mich gar nicht beachtet. Aber wie der gerochen hat. Ich wollte gar nicht wieder weggehen.


Irgendwann hat es dann doch tatsächlich die Sonne geschafft den Schnee und das kalte Wetter zu besiegen und es wurde warm. Jetzt weiß ich also, was der Sommer ist. Das ist die Zeit, in der man abends baden gehen kann. Baden gehen fand ich anfangs allerdings total blöd. Das Wasser ist so nass und kalt. Irgendwann sind Mama und Papa dann aber mit mir baden gegangen und wenn die Zwei wohin gehen, dann geh ich natürlich mit. Als ich dann auch gerne baden gegangen bin, ist Mama mit mir abends immer zum See gefahren, weil da der Strand leer war. Ich weiß noch, dass ich den einen Abend bei ihr auf dem Arm saß und wir zusammen im tiefen Wasser die Umgebung beobachtet haben. Da konnte ich sogar meinen Kopf auf Mamas ablegen. Das war ja soooo romantisch!

                                         

Und dann hat es auch nicht mehr lange gedauert und wir sind umgezogen! Das heißt, Mama und Papa haben ihre einzelnen Wohnungen aufgegeben und sich zusammen was gesucht. Wobei man ja dazu sagen muss, dass Papa sowieso nur noch bei Mama und mir gewohnt hat. Seine Wohnung war ja nur noch dazu da, damit dort Wäsche gewaschen werden konnte. Jetzt wohnen wir also alle drei offiziell zusammen und stehen sogar alle drei an unserem Türschild. Ich finde die Wohnung hier auch viel toller. Seit dem wir umgezogen sind, mache ich nicht mehr in die Wohnung und gerade unsere Terrasse finde ich super. Da kann man im Sommer schön auf dem Sofa liegen und sich von der Sonne das Fell erwärmen lassen.  Die erste Nacht als Mama und Papa in der neuen Wohnung waren, hab ich bei meiner richtigen Mama und meiner Schwester geschlafen. Da hat mich Mama früh mit Oma hingebracht und ist dann einfach gegangen. Das war voll gemein, dass sie sich nicht noch einmal umgedreht hat als ich geweint habe. Ich hab doch gedacht, sie lässt mich jetzt für immer da und holt mich nie wieder ab! Aber ich hätte es ja besser wissen müssen, und eigentlich wusste ich es auch besser. Am nächsten Tag haben mich Mama und Papa nämlich wieder geholt und ich hab mich sooo gefreut. Als wir dann mit dem großen Auto ins neue zu Hause gefahren sind hab ich mich, genau wie damals als sie mich zu sich geholt haben, wieder auf Mamas Schoss gelegt und hab geschlafen. Kaum sind wir in der neuen Wohnung angekommen, hab ich mir alles genau angeguckt und mich dann zufrieden aufs Sofa gelegt. Hier find ich's schön und muss keine Angst haben, dass Papa irgendwann weggeht und nicht mehr wiederkommt.

                                       

Den zweiten Tag als ich im Januar bei Mama und Papa eingezogen bin, hab ich Oma und Opa kennengelernt und seit dem ganz viel Zeit mit ihnen verbracht. Wenn Mama und Papa nämlich mal keine Zeit haben oder irgendwohin fahren müssen, wo ich nicht mit kann, dann passen die Beiden auf mich auf und spielen ganz viel mit mir und ich bekomme immer ganz viel zu essen. Also ist alles immer richtig toll. Im Sommer hab ich dann aber auch meine andere Oma und Opa kennengelernt. Dazu sind wir in den Garten von ihnen gefahren. Da mussten wir erstmal ein ganzes Stück fahren und dann waren wir da. Eigentlich hat Papa ja gesagt, dass sie alle Angst vor mir haben und Papas Schwester mit ihren Kindern ganz besonders. Deswegen sollte ich mich besonders gut benehmen. Die Kleinste von den Kindern war genau so groß wie ich. Deswegen war ich natürlich ganz lieb zu allen, damit sie sehen, dass ich gar nichts mache und lieb bin. Und ich hab auch nicht in den Garten gemacht, sondern hab immer bescheid gegeben wenn ich pullern oder kackern musste. Ich hoffe immer noch, ich hab einen guten Eindruck hinterlassen. Aber die Schwester von Papa hat gesagt, dass die Kleinste im Schlaf dann immer meinen Namen gesagt hat. Ich bin mir also sicher, dass ich sie alle nächstes Jahr wieder sehe.



So viel ist dann gar nicht mehr in dem Jahr passiert. Mama und Papa sind ja immer tagsüber arbeiten und kommen dann nachmittags wieder nach Hause und spielen dann viel mit mir und wir gehen lange raus. Damit ich auch ausgelastet bin, haben sie dann angefangen mit mir Frisbee zu spielen. Das kam eigentlich eher durch Zufall. Ich hab nämlich irgendwann meine ganzen Bälle kaputt gemacht und da hatten wir nur noch ein Frisbee, was ich damals aber noch doof fand. Naja da ich sonst nichts mehr zum Spielen hatte, musste das Frisbee herhalten und da hab ich erst einmal gemerkt, wie toll das  ist und wie viel Spaß das macht. Jetzt spielen wir jeden Tag und ich werde immer besser im Fangen und Mama und Papa können auch immer besser werfen. Inzwischen üben sie sogar unter ihrem Bein durchzuwerfen oder hinter ihrem Rücken. Wenn wir weiter so gut üben, dann sind wir nächstes Jahr alle Profis.


Nicht zu vergessen ist natürlich noch mein Geburtstag. Ich bin also offiziell 1 Jahr alt. Ich hab ganz viele tolle Geschenke bekommen und als Besonderes Leckerlie einen Gehacktes-Doppelherzmuffin. Der war vielleicht lecker. An sich haben Mama und Papa in den letzten Monaten viel über Hundeernährung gelernt und kümmern sich, dass ich nur gutes und gesundes Zeug zu essen kriege. Also zumindest meistens.



Und dann war auch schon die angeblich besinnlichste Zeit des Jahres da: Weihnachten. Ich weiß gar nicht, was die Menschen da für ein Trara drum machen. Sie hängen auf einmal Kartons mit Essen an die Wand und werden böse, wenn an die runterholt und aufisst, sie essen die ganze Zeit lecker riechendes Essen und geben mir nichts ab und jetzt kommt die Krönung: sie stellen sich Bäume die es auch draußen gibt, ins Wohnzimmer und hängen auch noch glänzendes Zeug dran.


Und jetzt, kurz bevor das Jahr vorbei ist, fangen die Menschen an Krach zu machen. Überall knallt und zischt es. Mama guckt dann immer, ob ich zusammenzucke und ob ich Angst habe. Aber ich wüsste nicht wieso. Mama ist ja dann immer da und solange wie sie da ist, weiß ich, dass mir nichts passiert. Deswegen werde ich heute Abend auch mit Party machen und das Jahr zusammen mit ihnen ausklingen lassen. Wenn ich dann doch Angst bekommen sollte, sind Mama und Papa da und ich kann mich an sie rankuscheln wenn ich will.


Ich hab natürlich nicht alles jetzt noch einmal erwähnt was mir dieses Jahr so passiert ist, sondern nur ein paar besonders wichtige Erlebnisse. Ich danke euch allen, dass ihr mein erstes Jahr so toll gestaltet habt! In dem Sinne wünsch ich euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und dass alle eure Wünsche in Erfüllung gehen. Passt auf euch auf und feiert nicht zu dolle. Denkt auch ein bisschen an die Vierbeiner die euch umgeben. Es sind nämlich nicht alle so cool was das Geknalle angehen wie ich.

Eure Abby

You May Also Like

0 Kommentare