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by - Mittwoch, Februar 12, 2014

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, ihr habt heute die Sonnenstrahlen genauso genutzt wie ich. Die Mama ist ausnahmsweise mit mir rausgegangen. Eigentlich muss sie ja noch zu Hause sein, aber der Papa war heute arbeiten. Und im Wald war sooo viel los und ich konnte richtig schön spielen.

Ich wollte euch aber heute von einem Buch erzählen, was wir von dem Kosmos-Verlag bekommen haben. In dem Päckchen was uns netterweise geschickt wurde, war auch noch ein zweites Buch, aber das haben wir noch nicht gelesen. Deswegen soll es heute um "Body Talk - Körpersprache für Hundehalter" von Gabriele Metz und Ramona Teschner gehen.


Ramona Teschner betreibt eine Hundeschule in Oberhausen und hat sich bei der Hundeerziehung auf die Körpersprache spezialisiert. Ihrer Ansicht nach reichen "klare Signale und eine eindeutige Körpersprache". Zusammen mit der Journalistin und Fotografin Gabriele Metz, hat sie extra dafür das Buch entwickelt.

Eine eindeutige Körpersprache und die 4Beiner machen was ihr 2Beiner wollt? Na das klingt ja höchst interessant.

Interessant war das Buch laut meiner Mama tatsächlich. Nicht wie sonst wird einem lediglich die Körpersprache der Hunde erklärt sondern, wie die menschliche Körpersprache von uns verstanden wird. Angefangen wird mit den Ausdrücken, die vom Kopf abgehen, sprich: was signalisieren Augen, Mund und Stirn dem 4Beiner, wenn gelächelt wird oder wenn die Stirn gerunzelt wird? Gut, dass wir Hunde nicht denken dass ihr uns gleich auffresst, nur weil ihr lächelt, das war klar. Dennoch wird einem ein Spiegel vorgehalten, der einem genau diese Kleinigkeiten erklärt. Was ist ein neutrales Gesicht, was ein Lächelndes und wie sieht überhaupt ein betrübtes Gesicht aus? Für alle, für die das von vornherein schon klar war, können weiter zum Kapitel Oberkörper und Beine gehen oder gar zum Kapitel "Harmonisches Zusammenspiel". Hier wird einem erklärt, wie alle Aspekte zusammen auf den Hund wirken. Ein Beispiel hierbei ist das Erklären des Longe-Trainings. Allein anhand der Körpersprache soll man den Hund beim longieren führen können. Ein Schultern nach vorne ziehen reicht aus, damit der Hund langsamer läuft während er schneller wird, wenn man die Schulter zu ihm öffnet.


Nun gut, gelesen und ausprobiert. Auf unserer Terasse funktionierte das sogar. Draußen allerdings nicht mehr. Warum auch? Draußen sind meine 2Beiner mir ja auch egal. Da schnuppert alles so toll und die anderen Hunde. Da guck ich nicht ob die Schultern jetzt ein paar Zentimeter weiter vorne oder hinten sind.
Also hieß es die nächste Übung probieren: wir drehen uns und die 2Beiner zeigen mit der Haltung Ihrer Schultern an, wohin es geht und überhaupt was sie von mir wollen. Mehr als die Mama ungläubig angesehen hab ich aber nicht. Angeblich würden wir Hunde wissen, dass da eine Art dünner Faden zwischen der Schulter und unserer Nase sein. Vielleicht ist die an meiner Nase aber auch nur abgeschnitten.

Mama sagt aber, dass es auch ein paar lehrreiche Informationen gab. Zum Beispiel hat sie sich immer gewundert, warum ich nicht schwanzwedelnd mit ihr geübt habe und sie sich immer gefragt hat, warum es den Anschein macht, dass ich nicht so viel Spaß beim Üben habe. Sie hat sich, seit dem sie das Buch gelesen hat, immer sehr zu mir eingedreht und den Oberkörper nach vorne geduckt. Dadurch war sie nicht mehr so groß und ich fand das richtig toll! Ich bin dann immer schwanzwedelnd zu ihr und hab mit ihr geübt. Sie ist jetzt zudem der Meinung, ich bin eher ein sehr sensibler Hund. Das ist jetzt neu. Vorher war ich unerschrocken und halt nur nicht an allen Hunden interessiert.

Unser Fazit von dem Buch:
Es ist sehr schön gestaltet und auf 91 Seiten findet man sowohl ein paar hilfreiche Hinweise und auch schöne Fotos. Allerdings waren die Texte nicht immer durch die Fotos erklärend. Vor einem Bild haben wir ein paar Minuten gesessen um zu verstehen, was uns Text und Bild nun sagen wollen. Auch wer hier eine Erklärung von Hundeverhalten erwartet, ist hier falsch. Aber das erklärt eigentlich schon der Titel. Durch das Buch hat sich unser Zusammenleben nicht grundauf geändert. Ich merke aber jetzt schon, wie Mama versucht in ihrer Körpersprache deutlicher zu werden, aber dass ich deswegen zum Beispiel nicht mehr an der Leine ziehe ist nicht der Fall. Von daher ist das Buch ein guter Anfang wenn man sich mit dem Thema beschäftigen möchte, für intensive Erkenntnisse reicht es allerdings nicht aus. Im übrigen lieben wir das Cover, weil es ja ein bisschen aussieht wie die Socke, aber das nur am Rande.

Eure Abby

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4 Kommentare

  1. Huhu Abby,

    das klingt sehr interessant. Das Frauchen könnte so manches Mal ein wenig klarer mit mir körpersprachlich kommunizieren. Aber sag mal, hast du auch herausgefunden, wie wir uns fühlen, wenn wir uns zwischen die Beine vom Zweibein quetschen sollen?

    Wuff-Wuff dein Chris

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  2. Danke für die Vorstellung des Buches :) Hört sich sehr gut an...
    Schlabbergrüße Bonjo

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  3. Das liest sich wirklich interessant - ich bin ja ein großer Fan von Körpersprache im Umgang mit Hunden - vielleicht sollte ich mir das Buch auch mal anschauen! Danke für den Tipp ;)

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Laika

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  4. Hört sich sehr interessant an, auch ich arbeite eigentlich jeden Tag an meiner Körpersprache - was manchmal gar nicht so einfach ist ;-) - longieren ist da übrigens eine tolle Möglichkeit, um mit dem Hund die Kommunikation untereinander zu üben :-)

    Liebste Grüße

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