Bore- was?

by - Montag, März 17, 2014

Hallo ihr Lieben,

da war er wieder... der Montag. und inzwischen verziehen sich die grauen Schafe die heute den ganzen Tag am Himmel gehangen haben und die Nacht überrollt uns..

Heute war irgendwie komisch. Keiner meiner Hundefreunde war heute auf der Hundewiese. Nur die, mit denen ich nicht so wirklich spiele.. Und so eine Bulldogge, die "läufig" ist, hat die Mama gesagt. Angeblich werde ich das auch noch und die Mama wartet jeden Tag drauf. Da versteh ich sie aber dieses Mal gar nicht. Ich lauf doch immer... ?!?

Abgesehen davon, hat sie mir heute erzählt, dass wir doch nochmal bald zur Biene müssen. Die soll nämlich immer 1 mal pro Jahr kommen und mein Jahr ist rum. Dafür überlegt sie aber, ob auch noch die Borreliose-Biene kommen soll.

Quelle: www.zivet.de


So ein bisschen Bauchkneipen hat sie wohl aber doch noch weil sie nicht weiß, ob sich die potenziellen Nebenwirkungen wirklich lohnen. Deswegen hab ich mich mal aufgemacht, und hab mich etwas in diesem Internet informiert.

Quelle: www.tier.tv

Was ist den die Borreliose-Biene überhaupt?
Die Biene soll mich gegen Borreliose schützen. Das ist eine Krankheit, die durch diese nervigen Zecken übertragen wird in eine Infektionskrankheit ausufern kann. Die Symptome treten oft erst nach vielen Wochen oder Monaten auf und sind nicht gleich eindeutig. Das heißt, die Symptome treten auch bei anderen Krankheiten auf. Wenn man da also keinen schlauen Tierarzt hat, könnte man ein Problem bekommen.

Wie ansteckend ist Borreliose denn?
1 von 3 Zecken kann diese doofe Krankheit übertragen. In dem Speichel der Zecke schwimmen die bösen Borreliose-Erreger. Diese kommen aber erst 16 bis 24 Stunden nach Festbeißen in unserem Blut an. Deswegen ist es auch so wichtig, die Zecken möglichst noch vor dem Festbeißen von den Hunden runterzusammeln.

Kann man Borreliose gut heilen?
Naja... dadurch, dass man die so schlecht diagnostizieren kann, muss man die Krankheit ja erst einmal finden und auch dann kann man zwar mit Antibiotika dagegen ankämpfen, das muss aber nicht erfolgreich sein und es wird angeblich auch teuer für die 2Beiner. Das würde heißen, dass es weniger Leckerlies dafür aber mehr komisch schmeckende Tabletten gibt..

Was spricht gegen eine Impfung?
Zu allererst, dass es verschiedene Arten von Borreliose gibt, man aber noch nicht gegen jeden einen Impfstoff gefunden hat. 
Die bei uns verwendeten Impfstoffe bestehen nicht aus gereinigten Erregern, sondern aus abgetöteten Bakterien. Das Problem hierbei ist, dass man dagegen sehr unverträglich sein kann. Es gibt einige Hunde, bei denen nach der Impfung richtig schwere Krankheiten ausgebrochen sind. Aber natürlich kann man das offiziell nicht auf die Impfung schieben...
Außerdem sollte bedacht werden, dass die Krankheit bei den Tieren nicht ausbrechen muss. Auch wenn man von einer kranken Zecke gebissen wurde, muss man nicht krank werden. Es gibt oft das Phänomen, dass man durch frühere Zeckenbisse schon imun dagegen ist.

Da wir eh zur Biene müssen, werden wir das also einmal mit unserer Tierärztin besprechen und hören, was sie sagt. Da ich in meinem langen Fell immer ganz viele Zecken mitnehmen möchte, ist die Mama etwas besorgt. Wir waren einmal eine Stunde an einem See und danach hat die Mama über 80 Zecken von mir runter gesammelt... das war vielleicht ein Akt.

Wie sieht es denn bei euch aus? Habt ihr die Borreiliose-Biene schon getroffen oder macht ihr einen großen Bogen um sie?

Übrigens hab ich die wichtigsten Informationen über die Borreliose-Biene hier und hier
gefunden.

Eure Abby

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7 Kommentare

  1. Huhu Abby,

    ich krieg die Borelliose-Impfung auch jedes Jahr und bei mir gab es keine Nebenwirkungen. Lediglich eine Impfbeule hab ich bekommen, als ich ganz klein war. Die hat einen Tag weh getan, dann war alles wieder gut. Wir wissen aber nicht, ob das von der normalen oder der Borelliose-Impfung kam. Frauchen fand es nur doof, weil sie mich damals die Treppen runter und hoch tragen wollte/musste und ich geschrien hab, wenn sie mich hochgehoben hat.

    Die Zecken sind voll doof, in meinem Fell findet Frauchen die nur gaaaanz schwer und trotzdem hat sie jetzt die letzten Tage bestimmt schon wieder zehn davon raus geholt, einige waren festgebissen, einige hat sie sogar noch im Laufen erwischt.

    Wuff-Wuff dein Chris

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  2. Also Frauchen ist nicht so der Fan vom impfen !
    Sie findet das der Tierarzt uns die Geldscheine aus der Tasche ziehen will.

    Ständig eine neue Impfung... auch die ständigen Wurmkuren gibt es bei uns nicht. Aber das ist alles Ansichtssache - und wenn euer Frauchen ein bessere Bauchgefühl bei der Borreliose-Biene hat, dann wird es richtig sein.

    Wir hoffen ihr entscheidet euch richtig.
    Wuff, Deco + Pippa

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  3. Huhu bei mir gibt es sowas nicht.... ich werde nicht unnötig geimpft. Es gibt nämlich keinen richtigen Schutz dagegen. Meine Vi hat da so ihre eigene Meinung...
    Aber deine Zweibeiner werden für dich schon die beste Lösung finden :)
    Schlabbergrüße Bonjo

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  4. Hallo Abby,
    letztes Jahr hat der Tierarzt zu uns gesagt, dass die Impfung nur bedingt sinnvoll sei, aber immer mehr zum Thema werde, man müsse das beobachten und von Jahr zu Jahr neu entscheiden. Im letzten Jahr hat sich das Frauchen dagegen entschieden (puh, Glück gehabt!). Ich bin gespannt, was eure Tierärztin euch empfiehlt.
    Deine Lotta

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  5. Hallo Abby, ich bins Santi. Ich wollte Dir mal erzählen wie das bei uns so läuft mit den Zecken. Eine Impfung haben meine 2Beiner bisher abgewählt, aus den schon mehrfach genannten Gründen und das es eben verschiedene Erreger gibt. Bei uns wieder andere als an der Ostsee. Also irgendwie doch kein richtiger Schutz. Mein Freund Carlo aus der Hundeschule hatte am Wochenende so'n Zeckenmittel bekommen was man aufs Fell macht, der war ganz schön bedröppelt davon. Naja, das ist eben Nervengift, deshalb ist das bei uns auch abgewählt. Bisher sammeln wir also so gut es geht alle ab oder bürsten nach dem Spaziergang. Da wir weiß sind, sagen die 2Beiner immer, ist die Chance sehr hoch alle zu finden. Bin gespannt was Deine Tierärztin dazu sagt. LG und Abschlecker Dein Santi.

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  6. Also ich bin auch gegen die "Zecken"Impfe. Sei es bei mir oder bei Lilly. Die Nebenwirkungen machen mir einfach zu viel Angst, vor allem in Anbetracht dessen, dass die Impfe beim Hund auch keinen 100%igen Schutz bietet. Da Lilly glücklicherweise kurzes Fell hat, wird bei uns mit dem Flohkamm gekämmt und eben mit natürlichen Mitteln gearbeitet.

    Ich schließe mich aber meinen Vorrednern an und bin mir sicher, dass ihr die richtige Entscheidung treffen werdet!

    Liebste Grüße

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  7. Ich bin ein bisschen spät zu dieser Party, möchte aber auch meinen Senf dazu abgeben. Letztes Jahr waren wir beim Tierarzt und haben uns dort wegen der Impfung erkundigt. Unsere Ärztin sagte uns, dass diese hier vollkommen sinnlos sei, denn der Impfstoff dafür wäre in den USA entwickelt und daher auch nur gegen eine dort häufig vorkommende Borreliose-Art wirkungsvoll, die hier so gut wie garnicht vorhanden sei. Daher wäre der Schutz-Risiko Faktor dieser Impfung unglaublich gering und wir haben es sein lassen. Es wird aber auch ohnehin immer mehr die Meinung vertreten, dass auch die herkömmlichen Impfungen (also Parvovirose, Staupe etc.) mehr schaden als nützen (z.B. http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/die-impfung-von-haustieren-ein-institutionalisiertes-verbrechen). Davon will unsere Tierärztin aber nichts wissen, als wir fragten ob die 5-Fach Impfung den wirklich notwendig sei hat sie uns angeschaut als hätten wir sie nicht mehr alle. Also werde ich nach wie vor geimpft, aber mulmig ist uns dabei schon. Wir bleiben an dem Thema aber auf jeden Fall dran.

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