Wie man's macht, macht man's falsch.

by - Freitag, September 05, 2014

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche hatten unsere 2Beiner ein Gespäch auf der Hundewiese, auf der es darum ging, wie wir denn gefüttert werden. Bevor jetzt ein langes Gedächtnisprotokoll anzufertigen: keiner kriegt das Gleiche.

Aber warum eigentlich nicht? Klar, weil die 2 Beiner denken, dass was sie füttern ist das Beste. Aber gibt es das überhaupt? Das richtige Futter, dass für jeden Hund funktioniert?

Da sind wir uns sicher: Nein.

Nichtsdestotrotz verzichten wir auf Trockenfutter als Hauptnahrungsmittel und ich kriege jeden Tag frisches Futter und Gemüse?

Warum? Weil die Mama meint, dass es für uns das Beste ist. Gestern hat sie wieder einen Artikel gefunden. Den findet ihr hier. Und das ist eigentlich auch der Hauptgrund, warum ich kein Trockenfutter bekomme: da kann ja draufstehen was will, wissen wir, was es dann auch in Wirklichkeit ist? Das weiß die Mama ja schon bei den ganzen Lebensmitteln im Kühlschrank nicht. Allerlei Zusatzstoffe und Ergänzungsmittel. Was die 2Beiner so zu sich nehmen ist ja schlussendlich ihre Sache. Aber ich soll dann doch was gesundes bekommen. Immerhin ist die Mama der Überzeugung, dass handelsübliche Trockenfutter Schuld für vielerlei Krankheiten sind.

Aber Barfen ist doch kompliziert und anstrengend...

Ja, das dachte die Mama auch, bis sie sich darüber mit unserer Züchterin unterhalten hat. Die meinte auch, dass man das ganze übertreiben kann - oder man macht es sich einfach. Naja und wenn sie damit Jahrelang erfolgreich fährt, glaubt man so jemandem doch.
Also machen wir kein großes Trara darum. Es gibt Fleisch, es gibt Gemüse, Beilagen und so ein Puder das alle Nährstoffe abdecken soll.

Als die 2 sich unterhalten hatten, hab ich zugehört und da haben sie sowas gesagt wie "Den Mageninhalt eines Beutetiers kann man sowieso nicht 1:1 immitieren". Und Recht haben sie. Und das Wichtigste: ich vertrage mein Futter super, habe sehr viel Abwechslung und meine AA ist viel weniger als wenn ich Trockenfutter kriege..

Aber wie ist das denn bei euch, was kriegt ihr zu fressen?

Eure Abby



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8 Kommentare

  1. Huhu Abby,

    ich wette, wenn du fünf Zweibeiner fragtst, kriegst du 10 Meinungen zum richtigen Futter. Mein Züchter hat uns sein Trockenfutter empfohlen und der hat damals schon über fünf Jahrzehnte gezüchtet. Wir sind dann auch dabei geblieben, weil ich das Futter gut vertrage und weil das Frauchen keinen Platz für eine riesige Kühltruhe für Frischfleisch hat. Bisher sind wir gut gefahren, ich hab keine Allergien oder sonstige Beschwerden, lediglich ein paar Schuppen, die wir aber mit Öl im Futter bekämpfen. Für uns passt das Trockenfutter von daher und wenn für dich das Barfen passt, dann sollst du das auch machen. Ich glaub, da muss man jedem seinen eigenen Weg lassen.

    Wuff-Wuff dein Chris, der hofft, du magst ihn trotz entgegengesetzter Ernährungsweise noch :-)

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    1. Ganz vergessen - meine Freundin wird gebarft und hat seither extrem zugenommen. Sie muss jetzt zusehen, dass sie die überflüssigen Kilos wieder runter bekommt. Da hat das Frauchen es wohl mit der Futtermenge zu gut gemeint.

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  2. Hallo Abby,
    wir sind auch der Meinund das das Futter auf jeden Hund abgestimmt werden soll/muss. Die einen schwören auf das Barfen und die anderen auf Fertigfutter. Bei Lotte würde die Barferei nie funktionieren. Ihre Medizin muss genau auf den Fettgehalt im Futter abgestimmt werden. Wenn da der Fettgehalt jeden Tag anders wäre würde das schlimme Folgen für Lotte haben. So haben wir uns für ein gutes Nass- und Trockenfutter entschieden mit ganz wenig Rohfett. Natürlich gibt es noch Obst und Gemüse dazu und auch Leckerchen dürfen nicht fehlen. Aber alles fast ohne Fett.
    Bei gesunden Hunde ist das bestimmt einfacher.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  3. Wir haben Glück... Weil Socke krankheitsbedingt gekochtes und püriertes Futter bekommt, brauchen wir keine Diskussionen mehr führen oder uns rechtfertigen.
    Ich denke, jeder sollte es so machen, wie er es für richtig hält. Es wird auch kein richtig oder falsch geben.

    Weiterhin guten Appetit und viele liebe Grüße

    Sabine mit Socke

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  4. Wuff,
    wir haben uns für eine vielfältige Mischkost entschieden. Da ich ja sowiso eine Flexitarierin bin ist das für mich ganz i/o, und Frauchen schaut schon, dass die Zusammensetzung im Wochenturnus ausgewogen ist.
    Bis jetzt bekommt mir das bestens und ich bin gross, stark, gesund und habe ein ganz tolles Fell.
    Liebe Grüsse von
    Ayka

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  5. Das ist wirklich ein schwieriges Thema und jeder hat eine andere Meinung dazu.
    Deco und Pippa bekommen kaltgepresstes TroFu und wir fahren damit wirklich sehr gut.
    1A Häufchen-Qualität, keine 1000 Püpse ;-) und auch unser Fell ist super ohne Allergien etc.
    zwischendurch gibt es aber auch immer mal wieder was ganz frisches... also wir sind da ziemlich offen und wechselhaft ;-).

    Aber das wichtigste ist doch, das es der Hund gut verträgt es schmeckt und wir uns alle wohl fühlen.

    LG, Carola mit Deco + Pippa

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  6. Huhu
    ich denke, bei mir ist es sehr ähnlich wie bei dir. Ich bekomme nur Rohfleisch und Gemüse und ein bisschen Obst und Öl und was manchmal so über bleibt. Mir gehts suer damit. Und alles genau ausrechnen und so ... wird hier nicht gemacht. Meine Vi sagt, dass man ja auch übertreiben kann. Mir soll es recht sein, Hauptsache genug Fleisch :)

    Schlabbergrüße Bonjo

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  7. Also Abby...so denken meine Zweibeiner auch. Ich wurde ja schon in der Zuchtstätte gebarft und da lag es natürlich nahe, dass gleich weiter zu machen. Also kommt jeden Tag Frischfleisch, Obst und Gemüse in den Napf und hier und da das ein oder andere Pulverchen. Mir geht's gut, ich bin fit und hab Power ohne Ende...das Frauchen sieht das alles, als gutes Zeichen :D Und außerdem schmeckt's mir wahnsinnig gut ;) Und nein...das Frauchen rechnet nicht jede Woche oder jeden Tag den Calciumbedarf oder ähnliches aus...sie meint, man kann's auch übertreiben...denn schließlich gibt's für die Zweibeiner auch manchmal Tiefkühlpizza ;)

    Liebe Wuffs,
    deine Amber

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