Leinenwirrwarr – Teil 3!

Leinenwirrwarr – Teil 3!

Hallo ihr Lieben,

und wieder einmal ist Dienstag: Zeit für unseren Post zum Thema Leinenwirrwarr – so haben wir unserem Hund das Leinelaufen beigebracht.

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Dieses Mal berichten uns Sabrina und Queen, wie sie es geschafft haben.

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Wie
ich Queen die Leine schmackhaft gemacht habe

Queen ist nicht mein erster
Hund, sodass ich mir bei ihr vor ihrem Einzug einen Plan zurecht gelegt habe,
wie ich ihr beibringen kann, vernünftig an der Leine zu laufen.
Zunächst habe ich Queen an
das Halsband gewöhnt, damit die Situation nicht zu viel für sie wird. Halsband
und Leine stellen für den Hund einen Fremdkörper dar, an den er sich erst
gewöhnen muss.
Ich habe schon oft gesehen,
wie Hundebesitzer ihren Hund an die Leine gewöhnen wollen. Sie befestigen den
Karabinerhaken am Halsband des Hundes, nehmen die Leine in die Hand, richten
sich auf und latschen los. Und was macht der Hund? 
Genau. Er versucht seinen
Kopf durch das Halsband zu ziehen. 
Verwunderlich? Ganz sicher nicht.
Ich habe die Erfahrung
gemacht, dass es Welpen am einfachsten fällt, sich an die Leine zu gewöhnen, wenn
der Leine möglichst wenig Beachtung geschenkt wird. Dazu habe ich erst einmal
nur die Leine am Halsband befestigt. Die dünne Schnur hing einfach an dem
Halsband, während ich Queen abgelenkt hab. Sobald sie zur Leine blickte, flog
ein Spielzeug oder ein Keks kullerte über den Boden. Hauptsache sie war
abgelenkt und lernt, sich unbeschwert mit der Leine bewegen zu können. Bereits
nach wenigen Aktionen ist die Leine vergessen.
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Im zweiten Schritt habe ich
mich auf den Boden gesetzt und Queen zu mir gelockt. Sobald sie sich in
Reichweite befand, habe ich die am Halsband befestige Leine in die Hand
genommen und sie gelobt. Auf diese Weise konnte sie sich daran gewöhnen, dass
ich das andere Ende der Leine festhalten werde. In einem kleinen Radius habe
ich Kekse oder Spielzeug geworfen, während das Ende der Leine immer noch in
meiner Hand war. Wichtig war nur, dass der Keks bzw. das Spielzeug noch erreichbar
war, ohne dass die Leine stramm wird.
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In einem dritten Schritt
habe ich die Leine in der Hand gehalten und habe mich dabei aufgerichtet. Auch
hier habe ich darauf geachtet, dass Queen möglichst schnell abgelenkt wird,
sobald sie ihre Aufmerksamkeit auf die Schnur an ihrem Halsband richtet. Mir
war es wichtig, dass sie erst das Gefühl bekommt, durch dieses Ding am Hals
nicht eingeschränkt zu werden. Mit Leckerlis oder freundlichem Rufen kann man
schnell die Aufmerksamkeit des Welpen gewinnen und von der Leine ablenken.
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Es dauerte gar nicht lange,
da war es möglich einige Meter mit der Leine zu laufen.
Und genau so wenig Zeit
verging, bis sie anfing, an der Leine zu ziehen. Welpen sind für alles zu
begeistern und so ist es nicht verwunderlich, dass sie plötzlich einem wehendem
Blatt hinterhersprang und die Leine stramm wurde. Ich habe die Erfahrung
gesammelt, dass dieses Problem am einfachsten in den Griff zu bekommen ist,
indem wir die Aufmerksamkeit des Hundes zurückgewinnen. Ich bin also stehen geblieben
und habe irgendetwas gemacht, was ihre Aufmerksamkeit erregt, zum Beispiel mit
einem Ball quietschen. Denn eigentlich besteht der einzige Grund, dass ein Hund
an der Leine zieht, darin, dass er alles andere interessanter findet als uns.
Das wollte ich auf jeden Fall vermeiden, daher habe ich früh angefangen, mich
auch an der Leine interessant zu machen. Das geht super einfach mit ein paar
Leckerlis, die „plötzlich“ aus der Tasche fallen, indem man unerwartet
schneller oder langsamer geht oder das Spielzeug sichtbar aus der Tasche
blicken lässt. Alle Aktionen, die bei einem Hund Aufmerksamkeit erzeugen, sind
hier hilfreich. Auf diese Weise kann auch vermieden werden, dass es erst zu
richtigen Leinenziehen kommt. Sobald dieses Problem auftaucht, bedeutet das
richtig harte Arbeit und viel Ausdauer.
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Ob diese Methode auf jeden
Hund übertragbar ist, kann ich nicht beurteilen. Ich habe auf diese Weise
jedoch die Erfahrung gesammelt, dass Ablenkung und Gewöhnung ganz wichtige
Rollen spielen. Mit Zwang erreicht man hier nicht viel, sondern zerstört nur
die Bindung zu seinem Hund. Solange man im Hinterkopf behält, dass man stets
interessant bleiben muss, um die Aufmerksamkeit seinen Hundes zu bekommen,
dürfte der Leinenführigkeit nichts mehr im Wege stehen. 
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Vielen lieben Dank für euren tollen Artikel!
Wir freuen uns schon auf nächste Woche und unseren nächsten Artikel.

Eure Abby

3 Gedanken zu „Leinenwirrwarr – Teil 3!

  1. Das ist mal eine Variante, die richtig gut klingt. Die meisten Welpen kennen ja Halsband und Leine überhaupt nicht. Ich war zwar recht schnell damit warm geworden, aber das ist bestimmt nicht überall so.

    Wuff-Wuff dein Chris

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