Leinenwirrwarr- Teil 5!

Leinenwirrwarr- Teil 5!

Hallo ihr Lieben,

unsere kleine Sommerpause ist vorbei und schon geht es weiter mit unserer Blogreihe „Leinenwirrwarr – so haben wir unserem Hund das Leine laufen beigebracht“.

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Heute hat die liebe Daniela von Dogge Floris uns ihre Geschichte dazu erzählt. Wir waren ganz besonders gespannt, denn immerhin ist eine Deutsche Dogge ja ein etwas anderes Kaliber als ein Weißer Schäferhund.

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Neben „TUT DER WAS?“ („Nein, er lebt von der Stütze!“),  „BEISST DER?“ („Nein, er schluckt im Ganzen!“)
und „HAT DER EINEN SATTEL?“ (*gähn*) sind „Zieht der?“ oder „Kannst Du den
überhaupt halten?“  die häufigsten
Fragen, die man mir stellt, wenn ich erzähle, dass ich einen 65-Kilo-Vierbeiner
habe. Dabei ist eine Deutsche Dogge doch auch „bloß“ ein Hund, der nicht mehr
oder weniger zieht als andere. Allerdings fallen kleine Erziehungsfehler bei
einem Hund dieser Größenordnung viel mehr auf als bei kleinen oder mittelgroßen
Rassen. Und: Von einer Deutschen Dogge wird meist perfektes Benehmen erwartet,
während kleine unerzogene Kläffer nur milde belächelt werden. Aber das ist ein
anderes Thema und einen eigenen Artikel wert 😉
Zugegeben: Die Leinenführigkeit funktionierte bei uns nicht
immer so gut wie jetzt. Auch ich hing schon an der Leine wie ein Fähnchen im
Winde. Und ja, ich lag auch schon mal im Feld, weil Floris unbedingt einem
anderen Hund hinterherwollte und ich mit aller Kraft versuchte, ihn zu halten.
Alles schon vorgekommen. Ich weiß noch genau, wie wütend ich war – vor allem
auf mich selbst, weil ich es damals einfach nicht hinbekam.
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Vorbildliches
Leinenlaufen beim Longieren 
Für uns gab es einen entscheidenden Weg, wie es mit der
Leinenführung schließlich klappte. Dieser Weg ist der Schlüssel zum Erfolg.
Doch dazu gleich mehr. Vorher noch ein paar praktische Tipps, die jeder ganz
einfach ausprobieren kann:
Wir haben auf unseren Gassigängen immer mal wieder Tempo- und Richtungswechsel eingebaut.
Einfach so, aus heiterem Himmel. Hundi ist dann erst verwirrt, merkt aber
schnell: Hey, ich muss aufpassen! Floris wurde dadurch viel aufmerksamer und
wollte einen abrupten Richtungswechsel auf gar keinen Fall verpassen. Die
Tempowechsel fand er spannend – schließlich gibt es kaum Lustigeres als ein
Frauchen, dass auf einmal wie von einer Tarantel gestochen losrennt. 😉 Und
wenn er doch mal wieder ziehen wollte, bin ich entweder stehengeblieben und
habe einen Moment gewartet, bis er wieder konzentriert bei der Sache war oder
bin einfach umgedreht und ein paar Schritte zurückgelaufen. Ich bin auch
durchaus das ein oder andere Mal sanft in Floris „reingelaufen“, wenn er mal
wieder seinen Dickkopf durchsetzen wollte ;-)Das alles führte dazu, dass wir oft
für kleinste Strecken ewig gebraucht haben. Und dazu, dass die Nachbarn mich
für völlig verrückt erklärt haben. Aber effektiv war es – und das ist es, was
zählt.
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Floris und Frauchen im entspannten Leinentraining 
Gute Erfahrungen haben wir auch mit dem Soft-Touch-Geschirr gemacht, einem kleinen Hilfsmittel, anhand
dessen sich der Hund leicht führen lässt. Wer sich dafür interessiert, kann
hier den ganzen Artikel lesen: KLICK!
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Das Soft-Touch-Geschirr im Einsatz

Ihr fragt euch, was denn nun der Schlüssel zum Erfolg ist? Nun, es ist eigentlich ganz einfach: Wenn
die Bindung zum Hund gut
funktioniert und man selbst die Führungsrolle
übernimmt, ist das die halbe Miete und der Rest ein Kinderspiel. Denn eine
gute Bindung und eine klare Rollenverteilung sind die Grundlage jeglichen
Trainings.
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Ganz wichtig – knuddeln und loben
Und wenn es trotzdem nicht 100 %-ig funktioniert? Don’t worry, denn nobody and no dog is perfect! J
Liebe Grüße
Daniela 
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Das war wieder ein spannender Blick hinter die „Kulissen“, wie Daniela und Floris das Leinelaufen hinbekommen haben – und dabei auch noch so ein tolles Dreamteam sind. Wir danken euch für euren tollen Beitrag!

Eure Abby

5 Gedanken zu „Leinenwirrwarr- Teil 5!

  1. super klasse erklärt. genau so habe ich es mit meiner maus gemacht und vor kurzem auch mit unserem "pflegefall" der seit drei jahren angegeben hat wo es lang geht.
    LG Vanni mit Anhang

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