Anzeige: Buchempfehlung zum Körpersprachlichen Longieren mit Hund

by - Mittwoch, Januar 27, 2016

Hallo ihr Lieben,

na, seid ihr inzwischen auch so neugierig aufs Longieren wie wir? Nachdem wir euch am Montag das Longieren vorgestellt und gestern mit einem bereits erfolgreichen Longierer gesprochen haben, möchten wir euch heute ein Buch zu dem Thema vorstellen:



Der Kosmos-Verlag hat ein neues Buch herausgebracht: Körpersprachliches Longieren mit Hund von Sami El Ayachi.


Das Buch ist in einem etwas ungewöhnlichen Format  für Hunderatgeber in einem Hartcover erschienen und beinhaltet 117 Seiten voll mit Texten und Fotos.

Sami El Ayachi arbeitet neben seiner Arbeit mit Hunden auch als Anwalt und so nahm er sich für das Schreiben des Buches Johanna Esser, Journalistin und ebenfalls Hundenärrin, zur Hilfe. Zusammen haben sie das Buch in zwei große Teile geteilt: Den theoretischen und den praktischen.

In dem theoretischen Teil wird erst einmal erklärt, was Longieren nun genau ist und wie man sich als Mensch am besten darauf vorbereitet. Denn: Der Mensch hat verlernt mit dem Hund zu kommunizieren. Sich wieder darauf einzulassen ist wie die Comfort-Zone zu verlassen. Das ist schwierig und deswegen muss man sich mental erst einmal darauf einlassen.
Ehrlich gesagt fanden wir diesen Teil etwas anstrengend zu lesen. Natürlich ist Theorie immer sehr trocken, allerdings waren wir ja bereit uns auf das Kommunizieren per Körpersprache einzulassen. Von daher fanden wir es sehr langatmig. Wer allerdings noch nie etwas vom Longieren gehört hat und bei 0 anfängt, der dürfte hier einige wichtige Informationen herausziehen.

In dem praktischen Teil geht es dann endlich ans Eingemachte: Wie longiert man. Ja, die Ines meinte, man solle sich das Ganze von einem Trainer zeigen lassen, aber vielleicht bietet ja bei euch keine Hundeschule Longieren an? Also für alle diejenigen ist ab jetzt genau lesen und mitdenken angesagt. Das Gelesene muss sacken und verstanden werden. Hierbei wird eine Übung oft erst genau erklärt und dann anhand von Bildern genau erläutert. Dabei kann man genau sehen, was die Autoren gemeint haben, wenn einem noch etwas unklar war. Wenn man es dann immer noch nicht ganz genau verstanden hat oder gerne noch einmal sehen würde, was die 2 meinen, für die gibt es etwas ganz besonderes: QR-Codes. Also, eigentlich finden wir diese Dinger ja total doof, in diesem Fall aber wirklich eine mitgedachte Idee. Denn darüber kann man sich Videos zu den Übungen von Herrn Ayachi ansehen. Somit macht es der Profi quasi vor und man kann es dann nachmachen.

Das Training ist so aufgebaut, dass man wirklich ganz am Anfang anfängt und den Schwierigkeitsgrad dann weiter steigert. Auch bekommt man Übungen an die Hand, die man zu Hause oder beim Gassigehen trainieren kann. Somit trainiert man nicht nur während des Trainings sondern kann die Körpersprache mit in den Alltag integrieren, wo sie sich dann ja auch etablieren sollte.

Auf jeden Fall kann man den Übungen sehr gut folgen und dank der Bilder blieben (zumindest bei uns) keinerlei Fragen oder Unklarheiten. Da wir uns, wie gesagt, etwas durch den ersten Teil durchkämpfen mussten, vergeben wir daher 4 von 5 Abbys!


Allen, die sich das Buch besorgen möchten, wünschen wir viel Spaß beim lesen und trainieren.

Eure Abby

// Das Buch wurde uns als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt

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