Das Mamakind ist Paplos!

by - Montag, Februar 22, 2016

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche war es irgendwie ruhig um uns. Aber keine Sorge, uns geht's gut. Wir hatten nur keine Lust, uns ewig an den Laptop zu setzen und bevor wir es halbherzig machen, dachten wir, wir setzen einfach mal aus.

Letzte Woche mussten wir nämlich noch jede Sekunde genießen. Der Papa ist heute weggeflogen, für 4 Tage in mein ursprüngliches Herkunftsland. Am Donnerstag kommt er aber schon wieder uns bis dahin habe ich jetzt ganz viel Zeit mit dem Minimenschen und der Mama.

Dass der Papa mal woanders hinmuss, das sind wir inzwischen ja gewohnt. Von daher weiß die Mama auch, dass ich nicht vor Kummer zergehen werde. Aber, wie wäre das, wenn die Mama nicht da ist? Habt ihr euch schon einmal gefragt, ob ihr ein Mama- oder Papakind seid - oder sogar beides?


Als ich bei den Zweibeinern eingezogen bin, hat die Mama dafür gesorgt, dass sie erst einmal 3 Monate mit mir zu Hause ist. Erst, als ich dann alleine bleiben konnte und die wichtigsten Erziehungssachen konnte, ist sie wieder arbeiten gegangen. In der Zeit waren wir also 24 Stunden lang zusammen. Natürlich ist der Papa auch immer mit mir spazieren gegangen, aber die Mama war immer da.

Auch müsst ihr wissen, hatte der Papa, bevor er die Mama gefunden hat, gar kein Interesse an Haustieren. Natürlich haben die Mama und ich das geändert, aber ab und an hatte man (besonders am Anfang) gemerkt, dass er abends um 9 nicht noch einmal Lust hatte mit mir rauszugehen. Dabei waren das meistens die schönsten Spaziergänge. Der Wald war dann meistens leer und die Mama und ich konnten total viel Blödsinn machen.

Und heute ist es so, dass der Papa die Pippirunden mit mir macht und ich meistens das Futter von ihm bekomme. Stellt euch also mal vor, der Papa wäre gar nicht da. Ob die Mama das dann vergessen würde? Also jetzt, wo der Papa nicht da ist, denkt die Mama Gott sei Dank dran... Aber wer weiß wie das wäre, wenn er gar nicht mehr da wäre. Da müsste ich sicher verhungern.

Der Papa hat mir auch schon Tricks beigebracht. Jaaaaaaaa, total coole! Pfötchengeben und High Five. Cool, nicht? Die Mama macht das aber auch. Blubbern, ausrollen, einparken und und und.. Und gerade trainieren wir rückwärtslaufen. Einfach mal so, damit die Mama sich auch mit mir beschäftigen kann.

Ich muss euch sagen, ich bin verdammt froh, dass ich meine Mama und meinen Papa habe. Mit Papa kann ich ganz schön viel Blödsinn machen, mit Mama auch, aber da muss ich auch echt hören und wenn sie was will, dann setzt sie das auch durch.

Ich würde also sagen, ich bin ein Mama- und Papakind mit Hang zum Mamakind und trotzdem total traurig, dass ich gerade Papalos bin.

Eure Abby

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1 Kommentare

  1. Ein schöner Artikel!

    Emil ist eindeutig ein Mamakind, ohne Mama ist Emil nicht Emil.
    Er liebt Papa natürlich auch, freut sich wenn er wieder kommt und die Spieleinheiten mit Papa sind immernoch einzigartig, dennoch bleibt er ein Mamakind. Was ich auch ein bisschen genieße, zugegebener maßen.. :)

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