Anzeige: Das Leitwolf Training

by - Donnerstag, März 24, 2016

Hallo ihr Lieben,

gestern haben wir euch ausführlich berichtet, wie wir an Abbys Leinenpöbelei arbeiten.
Neben dem Training nach Anita Balser hat aber auch folgendes Buch einen ganz wichtigen Beitrag zu unseren Fortschritten beigetragen:


Das Leitwolf Training - Sprachfrei kommunizieren mit Hunden

Das 95seitige Buch ist im Softcover im Ulmer Verlag erschienen. Wie der Titel es vielleicht schon sagt ist es wieder ein Erziehungsratgeber. Allerdings einer, der sich signifikant von anderen unterscheidet. Das Leitwolf Training beschäftigt sich nämlich mit dem harmonischen Zusammenleben und -lernen ganz ohne Leckerlies.

Das Äußerliche

Wie schon erwähnt, ist es im Softcover erschienen. Ich persönlich bin ein riesen Fan von biegsamen Büchern und freue mich jedes Mal wieder, wenn es nicht im Hardcover eingeschlagen ist. Das Titelbild finden wir recht ansprechend und auch das Farbschema des Titelblattes zieht sich durch das ganze Buch. Hier wurde sich also im Vorfeld Gedanken gemacht, wie das ganze Buch wirken soll. Auf jeder Seite wird der erklärende Text durch passende Fotos ergänzt. Somit hat man das genau vor Augen, was man gerade gelesen hat. Ab und an denkt man sich ja schon "Habe ich das jetzt richtig verstanden?" Dabei hilft ein Foto oft sehr weiter und lässt einen nicht mit Fragen zurück.

Der Inhalt 

Mirko Tomasini hat das "Leitwolf Training" konzipiert und auch das passende Buch dazu geschrieben. Wie bereits gestern erwähnt haben wir unsere Einstellung zur Hundeerziehung überdacht und inzwischen übernehmen wir Menschen die Führung des Hundes. Dabei muss ich nochmals daraufhinweisen, dass es hierbei absolut gewaltfrei vorgeht. Ein Leitwolf oder Anführer sollte folgende Eigenschaften mit sich bringen: (Auszug aus dem Buch)
- Er muss präsent sein auf aufzufallen. Wenn er aber gebraucht wird, ist er sofort zur Stelle.
- Ein Leitwolf hat ein feines Gespür für die Bedürfnisse der Gruppenmitglieder.
- Er ist leite und authentisch. In dem, was er tut, ist er immer glaubwürdig.
- Der Leitwolf muss seine Stärke nicht äußerlich zur Schau stellen. Er ist innerlich stark.

Das sind die ersten Worte mit denen das Buch beginnt und schon hier spricht er uns aus der Seele. Weiter beschäftigt sich das Buch mit dem Begriff Führung. Leider ist das Wort in Deutschland ja recht negativ behaftet. Dabei ist es gerade in der Hundeerziehung etwas ganz wichtiges. Der Umgang mit dem Hund umfasst aber nicht nur alleine die Führung, sondern auch das Spiel und den Teamwork.

Das Konzept des Leitwolf Trainings setzt sich genau mit diesen drei Punkten auseinander. Ein ausgewogenes Miteinander zwischen Hund und Mensch kann seiner Meinung nach nicht funktionieren, wenn eines der drei Bausteine nicht ausreichend befriedigt wird.

Beim Thema Spiel beschäftigt sich Tomasini aber nicht mit dem sinnlosen Bälle werfen und fangen lassen, sondern betont das körperbetonte Spiel mit dem Hund. Weiter erklärt er aber dennoch, wie man auch mit Spielzeug richtig mit seinem Hund spielt. Neben all den Erklärungen gibt er aber auch Übungsbeispiele, an denen man das gerade gelernte anwenden kann.



Quasi fließend ist der Übergang zum Teamwork. Beim Teamwork geht es darum, dass Mensch und Hund eine Aufgabe zusammen lösen und sich somit auch die Bindung stärkt. Eine Teamworkaufgabe kann sich aus einem Spiel heraus entwickeln oder explizit als Aufgabe gestellt sein. Ein Beispiel ist hier die Dummyarbeit. Diese wird dann auch genauestens erklärt, so dass Hund und Halter Spaß dabei haben und sich miteinander aktiv beschäftigen



Unser Fazit

Keines meiner Rezensionsbücher habe ich bisher so schnell gelesen wie dieses. Neben der Beschäftigung mit dem Minimenschen und meiner besseren Hälfte sowie dem Hundekind habe ich das Buch binnen eines Tages gelesen. Die Worte, Anregungen und Übungen sind quasi in mich hineingeflossen. Vieles von dem war mir bereits durch das Training nach Anita Balser bekannt, vieles hat es aber auch erweitert, vertieft und gefestigt.
So hat mich eine Übung sehr neugierig gemacht und ich habe diese mit Abby sehr oft und intensiv bei uns vor der Wohnung trainiert. Diese Übung wurde beschrieben als eine Art "Schnellkurs für das Führen durch Körpersprache". Dabei lässt man den Hund hinter sich laufen, gerne auch schnüffeln. Der Hund soll dabei nicht knapp hinter einem Laufen, sondern wirklich Abstand entstehen lassen. Der Mensch geht mit aufrechter Körperhaltung und strammen Schrittes weiter. Der Hund wird irgendwann aufschließen und bevor ihm das glückt, dreht sich der Mensch energisch um und geht schrammen Schrittes auf den Hund zu. Im besten Fall wird der Hund abbremsen und sogar stehen bleiben. Sollte er das tun, dreht sich der Mensch wieder um und läuft den Weg weiter. Der Hund bleibt dann bestenfalls hinter einem. Ansonsten müsste man die Übung wiederholen.

Wir haben die Übung wirklich oft gemacht. Aber nicht, weil Abby sie nicht verstanden hat, sondern um an meiner Körpersprache zu arbeiten. Dabei haben schon kleine Veränderungen in meiner Körpersprache andere Reaktionen bei Abby hervorgerufen.

Wer sich also für das körpersprachliche Führen des Hundes interessiert, dem kann ich dieses Buch nur absolut ans Herz legen. Daher gibt es auch 5 von 5 Abbys.


Wenn ihr jetzt Interesse habt und euch das Buch kaufen möchtet, könnt ihr das auch hier tun:


Liebe Grüße
Diana

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3 Kommentare

  1. Ohh ja das Buch haben wir auch ;) kann ich auch empfehlen!
    Liebe Grüße Vicky

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    1. Ich sehe schon, wir gehen da absolut in die gleiche Richtung :D
      Demnächst stell ich noch ein neues Buch vor, mal gucken ob du das auch schon kennst ;)

      Liebe Grüße
      Diana

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