Blogparade Hunde- vs. Katzenmenschen

by - Montag, März 07, 2016

Hallo ihr Lieben,

die liebe Sonja hat eine Blogparade ins Leben gerufen zum Thema: "Hunde vs. Katzen - welcher Typ bin ich?"



Unsere Antwort lautet ganz klar: Wir sind Hundemenschen!

Aber warum? 

1. Katzen sind klein

Wir haben einen Weißen Schweizer Schäferhund und das nicht ohne Grund: die Schäfis sind groß. Groß genug, dass man sich nicht aus versehen auf sie drauf setzen kann, groß genug um sich an sie anzulehnen, groß genug um in Erscheinung zu treten. Katzen würden bzw. haben wir übersehen.

2. Hunde sind aktiver

Abby ist munter, wenn wir es sind und geht mit uns ins Bett. Klar, zwischendrin schläft sie auch, aber wenn wir etwas machen wollen, dann ist sie da. Zusammen können wir neue Tricks üben, spazieren gehen, Hundesport machen und für Fotos raus gehen. Egal wo es hingeht, Abby ist sehr gerne dabei und denkt nicht einmal daran, zurück ins Bett zu gehen.


3. Mit Hunde kann man zusammen mehr erleben

Nicht nur, dass Hunde körperlich aktiver sind, man kann mit ihnen auch viel mehr erleben. Wir finden Katzen an der Leine komisch. Ob es artgerecht ist oder nicht, darüber möchten wir uns kein Urteil erlauben, weil wir uns damit nicht auskennen. Allerdings ist es so, dass Abby nie alleine auf die Idee kommen würde, die Nachbarschaft zu erkunden. Auch im Freilauf bleibt sie in unserer Nähe. Alles was wir draußen erleben, erleben wir zusammen. Und das ist schön, richtig schön!

4. Wir haben keine Allergien gegen Hunde

Ganz einfach: Der Papa hat eine Allergie gegen einzelne Katzen. Irgendwie nicht gegen jede, aber ab und an schwillt ihm schon der Hals zu. Das ist wohl der einfachste Grund, wieso wir lieber einen Hund haben. Immerhin brauchen wir den Papa noch!

5. Hunde sind Menschenbezogener

Uns ist bewusst, dass es wohl einige Katzen gibt, die sich da vom üblichen Katzen-Klischee abheben, aber es ist doch so, dass Hunde sich mehr am Menschen orientieren als Katzen. Ich hatte mich als Kind in eine Katze verliebt, sie war Freigänger und im Tierheim. Da wir in einer Wohnung gelebt haben, also leider nicht möglich, sie zu uns zu holen. Die Katze mochte mich unverkennbar: Immer, wenn ich sie besuchte, hat sie alles für mich liegen gelassen. Einmal sogar eine Maus, die sie gerade gejagt hat. Dann kam sie zu mir und wir saßen im Tierheim zusammen auf dem Boden. Sie auf meinem Schoss, meist eine Tatze um meinen Körper gelegt und wir haben gekuschelt. Und das haben wir genossen. Aber kaum hatte die Katze ihr Kuschelbedürfniss befriedigt, ging sie wieder ihrer Wege - ohne mich noch eines Blickes zu würdigen. Ein Zurückrufen hat dann auch nichts gebracht. Bei Abby ist das nicht so. Wenn sie kuscheln möchte, dann kommt sie natürlich zu mir und wir genießen es. Meistens muss ich das Kuscheln dann aber beenden. Und ein paar Stunden später gehts dann einfach weiter. Wir sind für Abby eben nicht nur die Dosenöffner.


6. Katzen brauchen Kratzbäume

Wenn man in unsere Wohnung kommt, sieht man nicht auf Anhieb, dass bei uns ein Hund wohnt. Gut, abgesehen von den Haaren überall. Dann gibt es in der Stube noch eine Decke und in der Küche Trink- und Futternäpfe. Die Leinen findet man bei uns in der Garderobe. Ansonsten fällt die Hundehaltung nicht weiter auf. Bei Katzen bräuchten wir einen Kratzbaum. Die sind immer groß und meines Erachtens, gibt es auch keine wirklich schönen. Ganz ehrlich? Wir wüssten gar nicht, wo wir in unserer Wohnung einen Kratzbaum hinstellen sollten


7. Katzenpoo bleibt in der Wohnung

Wenn wir jetzt eine Katze hätten, dann wäre sie eine Wohnungskatze. Würden wir sie rauslassen, dann wäre sie im Nullkommanichts überfahren. Und sowas wünscht man ja keinem Tier.
Daher müsste die Katze aufs Katzenklo gehen. Und dann müssten wir täglich das Katzenklo saubermachen, damit die Ausscheidungen nicht in der Wohnung bleiben. Wenn Abby muss, dann gehen wir raus und die Ausscheidungen kommen nicht in unsere Wohnung. Das mag ein komisches Argument sein, wir finden es aber wesentlich praktischer, einfach nur die Wurst draußen von der Wiese aufzuheben und sie vor Ort gleich wegzuschmeißen. Katzenstreu müsste man dann ja auch ständig im Haus haben. Kotbeutel für Abby finden wir immer. Außerdem sind die auch viel günstiger als Katzenstreu!

8. Katzenkratzer tun weh und bluten wie Sau!

Die Nachbarn meiner Großeltern hatten eine Katze, die ab und an Katzenkinder hatte. Die Katze mochte uns und wir durften sowohl sie, als auch ihre Kitten streicheln. Einmal wollten wir sie davon abhalten, auf die Straße zu laufen. Das gefiel ihr wohl gar nicht, hatte sie genau in dem Moment ihren eigenen Kopf. Was hat sie also gemacht? Mich gekratzt. Und das nicht nur einmal, sondern wie eine Furie. Das Ende vom Lied? Mein kleiner Kinderarm war überall übersät von Kratzern und blutete wie Sau. Wenn Abby mich kratzt, dann nur einmal und dann sieht man auch nur einen Kratzer. Aber bluten tut es nicht.

Das waren unsere 8 Punkte, warum wir Hundemenschen sind. Jeder Katzenmensch wird sicher die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, was wir hier für einen Blödsinn schreiben.

Wie siehts bei euch aus, seid ihr Hunde- oder Katzenmensch?

Übrigens laufen uns die Katzen diese Woche noch einmal über den Blog. Kommt doch also gerne wieder.

Eure Diana

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3 Kommentare

  1. Hi Diana, fast allem deiner Gründe schließe ich mich an - trotzdem würde ich mich nicht unbedingt als Hundemensch durch und durch bezeichnen. Schon oft habe ich überlegt, ein Katzi aufzunehmen, allerdings wird es in Zukunft nicht zu unserer Lebensplanung passen. Daher beschränke ich mich auf das „Liebhaben“ der Katzen in meiner Umgebung. :-D
    Welchen Punkt ich nicht unterschreiben kann, ist der letzte: Hundekratzer bluten auch und tun auch weh wie Sau! Ja, eine Freundin von mir musste mal dank ihrer Katze ins Krankenhaus zum Nähen (sie hatte ihre Katze versehentlich geweckt und da ist diese ausgerastet). Aber Moe hat mir auch schon so einige Kratzer beim Spielen zugefügt, von denen ich Narben habe. Nicht zu vergessen die blauen Flecke und tiefen, blutigen Kratzer auf den Oberschenkeln und Armen im Sommer, wenn Moe hinter mir herschwimmt und meint, auf mir herum klettern zu müssen - im Wasser. :-D
    Aber ich nehme das ja gerne hin ;-) .

    Ist auf jeden Fall eine spannende Blogparade und ich bin gespannt, wer noch alles mitmacht!
    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Haha stimmt, ich bin dank Abby auch immer blau und grün. Aber so schlimm geblutet wie bei der Katze hab ich noch nie.. :D

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  2. Mit den Katzen, mit denen ich bisher zu tun hatte, waren so hinterhältig..*böse grumel*! Gerne kommen sie her, lassen sich streicheln um dann, wenn es nicht mehr genehm ist, wie von der Tarantel gestochen, herumzufahren und zu kratzen! Nö, da hab ich kein Bock drauf.

    Wir sind definitiv Hundemenschen! Luna & Sharly schlafen dann, wenn wir ins Bett gehen, laufen mit uns bis an den Horizont und wieder zurück, fahren mit uns einmal um die Erde - Hauptsache das Rudel ist zusammen.

    LG Jérôme

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