10 Dinge mit Kindern und Hunden, die einem vorher keiner sagt

by - Montag, Mai 09, 2016

Hallo ihr Lieben,

heute möchten wir wieder mal aus dem Nähkästchen plaudern und uns wieder mal dem Thema Kind und Hund widmen. Es wird einem immer erzählt, wie toll alles mit einem Kind wird und dass das beste für ein Kind ist, wenn es mit einem Tier aufwächst. Es gibt aber auch Dinge, die werden einem verschwiegen. Wir sind immer ehrlich zu euch, deswegen sprechen wir die Dinge heute an!

1. Mamas schwitzen ständig im Bett

So ein Kind muss noch viel schlafen. Sei es der Mittagsschlaf oder dann abends. Das Familienbett kommt immer mehr in Mode. Das heißt, dass Kind schläft mit den Eltern zusammen im Bett. Bei uns ist das momentan so, dass der Minimensch in einer Phase ist, wo er sehr viel körperliche Nähe braucht. Daher steht sein Bett direkt an dem von der Mama und er kann bei Bedarf zur Mama ins Bett krabbeln. Das macht er gerade täglich!
Und dann liegt die Mama da, auf die Seite gedreht mit dem Minimenschen vorm Bauch und mit mir an den Rücken gekuschelt. Die Decke macht sie inzwischen meistens schon freiwillig nur auf die Beine. Bewegen kann sie sich dann sowieso nicht mehr und durch das schwitzen muss sie dann einfach durch!



2. Essen kann sich die Mama nicht mehr nach ihrem Geschmack aussuchen

Kinder lernen durch beobachten. Besonders wichtig ist bei ihrer Entwicklung daher das Verhalten der Mama. An ihr orientieren sie sich, von ihr lernen sie. So passiert es uns ganz oft, dass die Mama mit dem Minimenschen isst, beide das gleiche auf dem Teller haben, er aber trotzdem von ihrem Teller erst einmal probieren muss. An sich wird nur gekocht, was der Minimensch auch essen will und kann. So gibt es noch keine scharfen Speisen für ihn. Und überhaupt, sobald der Minimensch satt ist, bekomme ich seine Reste. Bis dahin warte ich geduldig etwas abseits vom Tisch und warte auf den Moment, in dem die Hand neben seinen Tisch geht und seine Händchen das Essen fallen lassen.
Somit muss die Mama ihr Essen inzwischen nach folgenden Kriterien auswählen:

a) Darf der Minimensch das Essen schon essen oder mag er es?
b) Ist das Essen für das Hundekind giftig? 

Wenn a) mit "ja" und b) mit "nein" beantwortet ist, kann es gekauft werden.

3. Kleidung ist mit mindestens 2 Flüssigkeiten besudelt

War es früher nur so, dass auf der Jeans von Mama nur Sabber von mir zu finden war, aber inzwischen ist da noch soo viel mehr drauf.. Das können je nach Situation Sabber vom Minimenschen nach einer Kussiattacke, verschüttetet Tee, verschüttetes Wasser, Überreste vom Essen oder ab und an auch mal Blut vom Minimenschen sein. Besonders schön schmiert übrigens getrocknete Mango auf frisch gewaschenen Jacken.


4. Spielzeug muss Hund- und Kindtauglich sein

Dachtet ihr etwas, es gibt getrennte Spielsachen für Hunde und Kinder? Wo kommen wir hin. Meine Spielsachen sind für den Minimenschen viel interessanter als sein teures Zeug und ich bin seinen Kuscheltieren auch nicht abgetan. Ganz oft muss die Mama dennoch gucken, dass wir die Sachen von dem anderen nicht kaputt machen. Letztens hab ich aus versehen dem Minimenschen seinen Ball kaputt gemacht. Da mussten sie gleich loslaufen und einen neuen kaufen.
Übrigens: Es ist doch übrigens total logisch, dass wir unser Spielzeug teilen. Wie soll ich dem Minimenschen denn sonst jetzt schon das ordentliche Werfen vom Ball beibringen?



5. Der Platz auf dem Sofa wird eng

Uff, das ist echt was richtig nerviges. Es ist ja nicht so, dass ich mich früher schon zwischen den Papa und die Mama quetschen musste um wenigstens noch irgendwie auf das Sofa zu kommen, jetzt sitzt da auch noch der Minimensch. Auf unserer Terrasse haben wir ein 2er Sofa stehen, da war der links Platz immer meiner. Letzte Woche haben die Mama und der Minimensch draußen Joghurt gegessen und da saß der kleine Wanzt doch auf meinem Platz und ist keinen Millimeter gerutscht, als ich mich dann auf meinen Platz gesetzt habe. Und dann guckt mich die Mama auch noch skeptisch an, was ich da mache...



6. Mamas können nicht mehr alleine aufs Klo gehen

Hund und Kind soll man nie alleine lassen. Was macht man aber, wenn nur die Mama zu Hause mit den beiden ist und sie ganz dringend aufs Klo gehen muss? Da bleibt einem nichts anderes übrig, als entweder Hund oder Kind mit aufs Klo zu nehmen. Da der Hund aber eigentlich sowieso immer bei seiner Familie bleiben will, endet man irgendwann zu 3. auf dem Klo...Und das nur zur Sicherheit des Hundes..


7. Leute tuscheln über einen

Die Mama schnallt den Minimenschen immer auf den Rücken und dann gehen wir los. Egal in welche Richtung wir vor unserer Tür laufen, wir kommen immer an einer Haltestelle vom Bus vorbei und es ist ja nicht so, dass sich die Leute schon wegen mir immer nach uns umgedreht haben, jetzt drehen sie sich aber um und reden über uns. Leute sind zu blöd zum flüstern und so kommen immer Sprüche wie "Ach guck mal, und der Kleine ist auf dem Rücken" oder "Na wie niedlich". Letztens ist sogar eine Frau stehen geblieben und hat uns ungläubig hinterhergeguckt.



8. Klicker werden unbrauchbar gemacht

Da hat man so lange daran trainiert, dass der Hund weiß, dass es bei einem Klick ein Leckerlie gibt und hat sich gefreut, dass somit das Training erleichtert wurde und dann kommt das Kind und entdeckt den Klicker. Und da Kinder tun, was Kinder nun mal so tun haben sie ganz schnell raus wie so ein Klicker klickert und dann rennen sie den ganzen Tag durch die Wohnung und klickern. Und wisst ihr was das schlimmste ist? Sie freuen sich so sehr über jeden Klick und lachen dabei auch noch!

9. Man muss plötzlich auf zwei Namen hören

Ja, das muss man ganz schnell lernen. Oft geht es dann nämlich so, dass der Minimensch Blödsinn macht und die Mama ruft "Abby, aus" dabei aber den Minimenschen anguckt. Oder der Papa geht mit mir spazieren und ich schnüffel an den Hinterlassenschaften von einem anderen Hund und mir wird ein "Minimensch jetzt komm endlich" zugerufen. Irgendwas von wegen "Gewohnheit" haben die 2Beiner gesagt...

10. Mama möchte die ganze Zeit weinen

Das ist das allerschlimmste, was einem nie jemand vorher gesagt hat. Die Mama möchte nämlich die ganze Zeit weinen: Wenn der Minimensch sich vorsichtig zwischen die Beine des Hundekindes setzt und sich dann auch noch anlehnt, wenn es zum Hundekind geht und es streichelt und das Hundekind das genießt, wenn der Minimensch hinter dem Hundekind hergeht und guckt was es macht und dann zu allem Übel auch noch genau das gleiche macht, wenn der Minimensch sich bei einer Wutattacke nicht beruhigen will aber plötzlich freudestrahlend guckt, wenn das Hundekind vorbei kommt und dann vor allem abends, wenn beide seelig im Bett nebeneinander schlafen.



Ihr seht also, es ist gar nicht immer alles nur Sonnenschein, es gibt auch ganz viele Schattenseiten. Hoffentlich konnten wir zur Aufklärung beitragen.

Eure Abby

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8 Kommentare

  1. Schön geschrieben ... da wissen wir ja jetzt, was noch alles auf uns zukommen wird. Also außer das Schwitzen im Bett - da ist bei uns nämlich hundefreie Zone [aber auch nur, weil Dion so riesig ist und wir dann gar keinen Platz mehr hätten ;-) ]

    Das Tuscheln kennen wir auch nur allzu gut. Ich glaub das ist normal und muss so sein :-)

    Liebe Grüße Julia, Zaubermaus und natürlich *Pfotenklatscher* von Dion

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    1. Jaa, freut euch drauf (oder eben auch nicht ;) ) Ich darf auch nur zum Mittagsschlaf ins Bett, oder ab und an wenn der Minimensch ins Bett gebracht wird. Nachts schlaf ich dann lieber in meiner Box :D
      Liebe Grüße
      Abby

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  2. schön das die beiden sich so gut verstehen.... ich finde aber so etwas geht nicht mit jedem Hund da muss man sich schon 100% sicher sein. Kinder sind auch unberechenbar. Bei uns gibt es klare Regeln Bett, Kinderzimmer Couch und Kinderspielzeug ist tabu. Aber das muss ja jeder selbst wissen... Mit aufs Klo darf auch kein Hund reicht ja schon wenn die Kids stören. Weiter viel Spaß mit den Beiden Liebe Grüße Nadine

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    1. Da geb ich dir absolut Recht! Abby kann ich einschätzen und vor allem vor dem Minimenschen beschützen. Er hat jetzt schon gelernt, dass er sie nicht hauen darf und vor allem, dass fremde Hunde tabu sind! Ob er es schon versteht weiß ich nicht, aber ich lasse ihn auf jeden Fall nicht zu anderen Hunden. :)

      Liebe Grüße
      Diana

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  3. Ein wunderbarer Artikel, was für ein toller Einblick in euer Leben.
    Viele liebe Grüße
    Jasmin mit Nora, Rico und Sam

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  4. Das können wir uns sehr gut vorstellen. Ich geh übrigens jetzt schon mit Frauli aufs Klo. Gleiches Recht für alle ;)
    Pfotig Sandy

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    1. Haha, ja stören würde es mich jetzt auch nicht wenn nur sie mitkommt. Sie legt sich dann meistens eh nur auf den Badvorleger und wartet bis ich fertig bin. ;)

      Liebe Grüße
      Diana

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  5. Eine wirklich schöne Zusammenfassung - Kind und Hund sind eine unschlagbare Kombination. Mein Sohn ist jetzt fast zweieinhalb und langsam zu schwer, um ihn beim Hundespaziergang auf dem Rücken zu tragen. Also gehen wir jetzt alle zu Fuß. Nur das Tempo von Hund und Kind lässt sich schwer unter einen Hut bringen: Kind zu langsam, Hund zu schnell. Wie machst Du das?

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