Warum es bei uns vorerst keinen Zweithund geben wird

by - Freitag, August 05, 2016

Hallo ihr Lieben,

habt ihr es gemerkt? Der Trend geht zum Zweithund. Wenn ich mich draußen auf der Straße umgucke gibt es immer mehr Menschen mit 2 Hunden und auch die Bloggerkolleginnen hat das Virus gepackt. So sind in den letzten Wochen sowohl bei Dietutnichts, Pfotenliebling und dem Indianermädchen noch ganz tolle, süße Welpen dazu gekommen.

Die liebe Püppi von Dietutnichts durfte ich bereits persönlich kennenlernen und auch die zwei anderen Blogs verfolge ich mit Spannung und auch Wehmut. Ich kann den Wunsch nach einem Zweithund absolut nachvollziehen und bestimmt geht es vielen von euch da draußen ganz genauso. Wie heißt es doch so schön? "Was ist besser als ein Hund - Zwei Hunde". Aber manchmal geht das mit zwei Hunden eben nicht. Was unsere Gründe sind erzähle ich euch heute - auch als kleine Erinnerung an mich, dass ein Zweithund bei uns eben gerade wirklich nicht geht.



Abbys Baustellen sind noch nicht beseitigt

Auch wenn wir schon erste Erfolge bemerkt haben, wirklich verlassen können wir uns noch nicht darauf, dass Abby sich nicht in die Leine hängt bei anderen Hunden, ständig ordentlich an der Leine hört und sich auch draußen entspannt. Um ehrlich zu sein, haben wir damit noch einen ganz langen Weg vor uns. Dessen sind wir uns bewusst und es wäre sowohl ihr, als auch dem neuen Hund nicht fair gegenüber jetzt jemand neues einziehen zu lassen. An wem soll sich der neue Hund denn orientieren? Oder besser: Wenn er sich dann an Abby orientiert, dann haben wir noch einen Baustellenhund. Ich finde es persönlich unverantwortlich einen zweiten Hund zu sich zu holen, wenn man mit dem ersten schon gravierende Probleme hat. Daher ist das unser Hauptgrund, keinen neuen Hund dazu zu holen

Uns fehlt die Zeit

Momentan haben wir noch immer nicht so viel Zeit für Abby, wie wir das gerne hätten. An den Hundesportplatz oder eine Hundeschule mit festen Trainingszeiten ist nicht zu denken. Dazu schläft der Minimensch einfach noch nicht regelmäßig und "verlässlich" genug. Natürlich gehen wir auch mit Minimensch und Abby raus, aber irgendwie hätte man ja doch gerne auch mal wieder nur Zeit für das Hundekind. Mit Zweithund also noch undenkbarer.



Das liebe Geld

Natürlich darf man nicht vergessen, dass ein zweiter Hund auch mehr Geld kostet. Es kommen zusätzliche Futterkosten hinzu, Tierarztrechnungen werden noch höher (und da sind wir noch wirklich gut dran bisher), Versicherungen und Steuern kommen noch einmal hinzu. Und natürlich nicht zu vergessen auch die Anschaffungskosten. Sowas muss man vor dem zweiten Hund auch mit bedenken und wenn man gerade 1,5 Jahre in Elternzeit war, dann muss man das auch realistisch sehen.



Will Abby überhaupt einen Zweithund?

Das ist tatsächlich eine Frage, die ich an der Stelle noch nicht 100%ig beantworten kann. Hunde mag sie - wenn sie nicht an der Leine sind. Aber möchte sie auch einen weiteren Hund neben sich in der Wohnung haben? Das müsste erst ausgetestet werden und über ihren Kopf hinweg entscheiden werden wir das nicht. Hier greift aber unser 1. Punkt wieder mit rein. Wird Abby einen zweiten Hund akzeptieren, wenn sie draußen noch solche Probleme hat? Außerdem wüssten wir gerade noch nicht, was es für ein Hund werden soll. Wieder ein Welpe? Ein Hund aus dem Tierheim? Es gibt gerade ein paar Rassen, die ich extrem spannend finde und die mich reizen würden. Naja, ein wenig Zeit haben wir ja noch Zeit um uns das zu überlegen.

Wie sieht es denn aber bei euch aus, habt ihr schon 2 Hunde? Was waren euch Gründe dafür oder was sind eure Gründe dagegen?

Eure Dini

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13 Kommentare

  1. Liebe Dini,

    ich muss zugeben, ich kann mir nicht mehr vorstellen mit nur einem Hund zu leben - aber in den ersten Jahren war es nicht immer nur schön und toll. Es sind so viele Dinge, die anders sein können mit zwei Hunden ... und nicht alle davon sind wirklich schön.
    Bei uns zog ja schon 1997 Lady als Zweithund ein und seit dann sind es auch immer zwei Hunde. Aber besonders in den ersten 5 - 6 Jahren kamen wir doch manchmal an unsere Grenzen. Ein Autounfall bei mir - mein Mann im Ausland berufstätig - Tumore bei Dingo und Lady noch total überdreht. Da fehlte dann oft die Kraft und auch die nötige Ruhe ... aber wir haben es geschafft.
    Heute ist vieles routinierter und es gibt wenig, was uns aus der bahn werfen könnte. Nur an eines werden wir uns nie gewöhnen - so schön das Leben mit zwei Hunden ist ... es ist auch immer eine nur begrenzte Zeit und dann muss man sich auch von zwei Hunden verabschieden.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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    1. Hallo liebe Isabella,

      das glauben wir sofort, dass es auch anstrengend sein kann.Aber spätestens, wenn es sich dann eingependelt hat weiß man ja, wofür der ganze "Ärger" gut war. Der Zweithund ist bei uns nicht ausgeschlossen, er wird auch noch kommen (davon bin ich ganz, ganz fest überzeugt).

      Aber womit du natürlich Recht hast ist mit dem Verabschieden :(

      Liebe Grüße
      Dini

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  2. Ich kann euren Wehmut total gut verstehen, aber die aufgeführten Gründe sind jeder für sich sehr wichtig und ausschlaggebend. Dafür fehlt hier eindeutig noch ein Minimensch - und da werde ich wohl auch noch einige Zeit warten müssen, obwohl laut meinem Lebensplan eigentlich die Zweibeinerfamilienplanung dran wäre.. Da können wir uns dann bei euch abgucken, wie man Hund und Kind managed.
    Liebste Grüße
    Lizzy mit Emmely und Hazel

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    1. Dann versorgen wir euch mit Minimensch&Hund Infos und du ziehst weiter den Wildfang so schön auf <3
      Übrigens wollte mein Mann vor 8 Jahren eigentlich laut Lebensplanung schon Nachwuchs. Bloß gut, dass er auf mich gewartet hat - warten lohnt sich also manchmal ;)
      Liebe Grüße
      Abby und Dini

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  3. Ich schreibe dazu auch gerade einen Beitrag. :) Eigentlich wollten wir erst einen Zweithund, wenn Suki 6-7 ist. Dann aber lernten wir Jussi kennen und er passte wie die Faust aufs Auge zu Suki. Wir haben uns vorher soooo viele Gedanken gemacht, weil Suki ist nicht gerade begeistert ist von vielen Hunden. Dennoch hatte ich zu dem Zeitpunkt mehrere Wochen frei und wir hatten alle Möglichkeiten für einen Zweiten. Und so zog Jussi ein, nachdem Suki positiv auf ihn reagiert hatte. Die beste und spontanste Entscheidung, die wir hätten treffen können. Aber nur weil ich die Zeit dafür habe. Zwei Hunde kosten viel Zeit, aber sie machen noch mehr Freude. Viele von Sukis Problemen haben sich verflüchtigt und dadurch das Suki schon gut erzogen war, könnte ich mich viel mit ihm beschäftigen. Ich muss sagen meine Zwei profitieren total voneinander und ich kann mir nicht vorstellen jemals wieder nur einen Hund zu haben. Jussi tut Suki einfach so gut und mir auch :D

    Ich bin total gespannt, welche Rassen dich interessieren und was es am Ende bei euch gibt. Ich finde das immer spannend, weil hier die nächsten 10 Jahre kein Hund oder eher Aussie ( einmal aussie , immer aussie :D ) hoffentlich einziehen wird.

    LG Lily mit Suki und Jussi

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    1. Oh die Aussies Find ich auch toll und die Border Collies - aber die Rassen werden wohl erst in Frage kommen, wenn auch das 2. Kind groß genug ist. Und das ist noch nicht in Planung 😁

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  4. Wir haben ja jetzt auch gerade einen zweiten dazu bekommen und würden es immer wieder machen!
    Natürlich ist es auch mehr Arbeit, aber es macht auch unendlich viel Freude.

    Yumo ist ja in dem Sinne auch noch nicht "fertig" ausgebildet, benimmt sich aber bis auf pubertäre Aussetzer in der Regel sehr gut, da hatten wir eher wenige Bedenken wegen.

    Aber hätten wir ein Baby würde es mit Sicherheit auch ganz anders aussehen. :)

    Liebe Grüße,
    Alina

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  5. Ich finde eure Einstellung sehr vernünftig. Bei uns hat der Bauch über den Verstand gesiegt. Auch ich habe mir natürlich vorher viele Gedanken gemacht und auch einige Bücher zur Mehrhundehaltung gewälzt und eigentlich waren sich alle einige: Ein zweiter Hund erst, wenn der erste richtig erzogen ist. Aber ganz ehrlich, dann hätten wir nie einen zweiten Hund holen können, denn Genkis Leinengezerre ist eine Baustelle, an der wir lange und mit allen möglichen Methoden gearbeitet haben, ohne auch nur ansatzweise Erfolg zu haben und seine willkürliche Aggression anderen Hunden gegenüber ist auch etwas, dass wir mit Sicherheit nie aus ihm raus bekommen werden. Er findet einige Hunde halt richtig doof und das kann ich ihm auch nicht "aberziehen". Klar kann man da an seinem Verhalten arbeiten, haben wir auch, aber irgendwann wurden wir vom Hundetrainer mit "Da ist alles erreicht, was erreicht werden kann" aus seinem Aggro-Hundekurs entlassen. Gleichzeitig ist Genki aber ein Hund, der, wenn er denn einen Hund mag, die Gesellschaft wirklich liebt, aber sein Kontakt zu anderen Hunden ist wegen seinen Verhaltensproblemen nahezu nicht vorhanden. Und auch wenn uns die Anschaffung eines Zweithundes natürlich auch zusätzliche Probleme bereitet (Zwei ziehende Hunde an der Leine sind natürlich schlimmer als einer, wobei das Problem auch tatsächlich an Genki liegt. Wenn ich mit Momo alleine unterwegs bin, habe ich das im Griff, aber habe ich beide und Genki zieht, zieht sie mit. Und Hundebegegnungen sind natürlich mit zwei Hunden, auf die man achten muss auch nicht gerade einfacher), bereue ich es nicht. Gerade heute sind Genki und Momo Mal wieder den ganzen Morgen damit beschäftigte zusammen zu toben und zu raufen und wenn ich das sehe, blüht mir geradezu das Herz auf und ich weiss dass es, zumindest für Genki, die richtige Entscheidung war und er damit definitiv glücklicher ist.

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    1. Wenn ihr damit glücklich seid, dann war es für euch die richtige Entscheidung. Da es bei uns aber wohl wieder wenn dann was großes wird, sind 2 große Hunde natürlich auch noch einmal ein anderes Kalliber als eure 2 😁

      Aber die Aussage von dem Hundetrainer ist ja total krass 😳😳😳

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  6. Cando&amp;Michelle5. August 2016 um 11:58

    Hallo Dini:)

    Wir wünschen uns auch so gerne noch einen zweiten Hund. Cando wäre sicherlich auch begeistert davon aber bei uns sieht es ähnlich aus wie bei euch.
    Cando findet andere Hunde an der Leine auch nicht klasse, aber wir haben uns schon stark gebessert..Er zerrt und bellt nur noch bei manchen Hunden! Jedoch müssen wir auch generell noch an der Leinenführigkeit arbeiten, Cando zieht manchmal noch wie ein Verrückter. Unser Hauptgrund ist aber immer noch, dass wir momentan einfach nicht den Platz für 2 Hunde haben und das möchte ich ihnen nicht antun und uns auch nicht. Wir haben uns entschieden noch 3-4 Jahre zu warten, bis Cando richtig erzogen ist und bis wir mehr und genug Platz für 2 Hunde haben. Ich finde es auch nicht so super, wenn man sich einen 2. Hund anschafft, wenn der 1. Nicht richtig hört. So einen Fall haben wir auch in unserem Freundeskreis. Das kann ich dir ja zur Ausstellung mal erzählen:) habt einen schönen Tag und Kuss an Abby :)

    Liebe Grüße von Cando und Michelle

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  7. Deine Gründe sprechen wirklich nicht für die Anschaffung eines zweiten Hundes. Ich hoffe aber inständig, dass die Anschaffung eines Hundes niemals ein „Trend“ wird. Es sollte ein wohlüberlegter Herzenswunsch sein. Möge sich bitte jeder gut – wie Du - überlegen, ob ein zweiter Hund einzieht und nicht nur einem „Trend“ folgen…. Ist der Hund nämlich da, muss man sich dann der Verantwortung stellen…

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Da hast du sowas von Recht! Den lieben Bloggerkolleginnen unterstelle ich aber mal, dass sie sich das vorher sehr gut überlegt haben :)

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  8. Das Problem ist, dass man sich meistens (und wir als Blogger besonders) sich nur mit Vollbluthundehaltern umgibt. Für uns ist es normal 2 und mehr Hunde zu halten. Für meine Eltern jedoch, die den Hund "nur nebenbei als Familienhund" halten wäre ein weiterer Hund undenkbar.

    Ich finde es aber gut dass du realistisch bist und nicht auf Teufel komm raus Hund Nummer 2 willst. Aber aus Erfahrung kann ich dir sagen es gibt nicht den perfekten Zeitpunkt :)

    Liebste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi

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