Auf 12 Pfoten zum Nordkap

Auf 12 Pfoten zum Nordkap

20161104_124907_001-1 %Hundeblog




vor zwei Jahren wurden wir in einem Park von einer jungen Dame angesprochen mit den Worten „Das ist doch eine White Dream Dancer, oder?“. Die junge Dame ist inzwischen eine ganz liebe Facebook-Freundin von uns und sie startet jetzt auf eines ihrer größten Abenteuer überhaupt:
Zusammen mit ihrem Freund und ihren Hunden starten sie zu Fuß zum Nordkap. Weil wir das so spannend fanden, haben wir sie gelöchert, wie sie sich das vorstellen!

Hundekind Abby: Wie seid ihr auf die Idee gekommen von Leipzig aus zum
Nordkap laufen zu wollen?
Sarah: Die Idee zum Nordkap zu Wandern
kam von Sven. Er ist bereits in seiner Jugend einmal mit dem Fahrrad zum
Nordkap gefahren und war auch schon öfters in Schweden und Norwegen im Urlaub.
Die Landschaft und das Klima sind dort einfach viel hundefreundlicher als
beispielsweise auf dem Jakobsweg. Ich selbst war bisher noch nie in
Skandinavien aber ich war sehr schnell angetan von diesem Abenteuer. Ich finde
es einfach toll, gemeinsam mit den Hunden zu wandern. Zusammen mit meiner
Hündin Ellie habe ich schon einige Hundesportarten, wie Longieren oder
Turnierhundesport gemacht aber beim Wandern kann man einfach wunderbar
abschalten und die Natur genießen. Je nach Höhenmeterprofil kann man dabei auch
ordentlich ins Schwitzen kommen. Seit 2015 haben wir bereits an einigen
offiziellen Dogtrekking-Veranstaltungen in Österreich und Deutschland
teilgenommen. Wir sind keine Hochleistungssportler und diese extrem lange
Wanderung ist eine ganz neue Herausforderung für uns aber das schöne ist, dass
wir dabei ganz frei und selbstständig die Rahmenbedingungen bestimmen können.



IMG_5332-4-1 %Hundeblog



Hundekind Abby: Wie sieht momentan eure Planung aus?
Sven: Die derzeitige Planung, die was die Strecke
betrifft fast abgeschlossen ist, sieht vor, dass wir von Leipzig nach
Travemünde wandern. Der deutsche Teil der Strecke verläuft also zunächst einmal
nicht auf einem offiziellen Wanderweg, sondern wir werden uns auf Rad- und
Forstwegen richtung Norden begeben.
Von Travemünde geht es mit der Fähre nach Trelleborg.
Dieser Streckenabschnitt ist der einzige, bei dem wir auf konventionelle
Verkehrsmittel zurückgreifen werden. Von Trelleborg in Südschweden geht es dann
in Richtung Göteborg und norwegische Grenze, von wo wir dann auf dem
Fernwanderweg E1 unseren Weg in Richtung Nordkap fortsetzen werden.
Was die Übernachtungen betrifft, so gilt in Skandinavien
das sogenannte “Jedermannrecht” , das bedeutet, dass man in der Natur überall
sein  Zelt aufschlagen kann, solange es
sich nicht um Privatgrund handelt. Diese Möglichkeit wollen wir in Skandinavien
daher auch überwiegend nutzen und sind also mit Zelt und Schlafsäcken
unterwegs.
In Deutschland werden wir auf den ein oder anderen
Campingplatz zurückgreifen müssen, oder auf die Höflichkeit von Bewohnern
hoffen, die uns auf ihrem Grundstück zelten lassen. 

10583951_187876574910588_1891981416885253731_n-1 %Hundeblog
Hundekind Abby: Was haben eure Verwandten und Bekannten gesagt, als sie von eurem Plan gehört haben?
Sarah: Ich glaube, als ich meinen Eltern zum ersten Mal
davon erzählt habe, haben sie es nicht wirklich ernst genommen. Zugegeben, ganz
zu Beginn habe ich die Idee selbst nicht ganz ernst genommen aber als wir uns
dann zunehmend konkret mit der Planung beschäftigt haben, wurde es immer
realer. Richtig realisieren werde ich es wohl erst, wenn wir skandinavischen
Boden betreten. Mittlerweile haben meine Eltern und Freunde gesehen, dass uns
das Ganze sehr ernst ist und sie sind alle schon sehr gespannt darauf unserer
Reise online in unserem Blog und auf unserer Facebookseite  auf zu verfolgen. Wir freuen uns sehr über
den großen Zuspruch, den wir bisher haben. Sicher gibt auch einige Menschen,
die unser Vorhaben skeptisch beäugen oder uns nicht zutrauen, dass wir das
schaffen aber uns geht es dabei nicht darum anderen sportlich etwas zu
beweisen. Wir machen diese Wanderung für uns selbst und so, wie wir uns das
vorstellen. Da wir uns im Vorfeld aber auch von anderen Abenteurern haben
inspirieren lassen, wollen wir ebenfalls die Öffentlichkeit daran teilhaben
lassen.

IMG_5584-3-1 %Hundeblog


Hundekind Abby: Wie macht ihr das beruflich? Gebt ihr eure Jobs auf um auf Rstyle=“color: #fc3931;“eise zu gehen und wie lange habt ihr momentan für das Abenteuer geplant?
Sven: Um ein solches Abenteuer zu erleben braucht man
schon 4 – 5 Monate Zeit, so dass der normale Urlaub natürlich nicht ausreichend
ist. Wir werden daher für diese Zeit unsere “Jobs” an den Nagel hängen und uns
unbezahlt freistellen lassen. 
Hundekind Abby: Wie bereitet ihr euch und eure Hunde darauf vor?
Sarah: Da wir ja sowieso viel draußen unterwegs sind und
regelmäßig wandern gehen, werden wir keinen gezielten Trainingsplan vorher
verfolgen. Ich denke, man kann sich ohnehin nicht auf alles bis ins Detail
vorbereiten. Wir haben bei den Hunden vor wenigen Monaten einen ersten
Gesundheitscheck beim Tierarzt machen lassen. Alle drei sind topfit und es
spricht nichts gegen unser Abenteuer. Kurz bevor es dann losgeht, werden wir
nochmal alles abchecken lassen und alle nötigen Impfungen und Entwurmungen
durchführen lassen. Während der Wanderung werden die drei ihr Futter selbst in
ihren non-stop dogwear Hundepacktaschen tragen. Damit sie sich an die Taschen
und das Gewicht gewöhnen, fangen wir momentan an langsam an damit zu
trainieren. 

IMG-20160810-WA0008-1 %Hundeblog
Hundekind Abby: Was erwartet ihr von diesem Abenteuer?
Sven: Das ist jetzt im Vorfeld
natürlich nustyle=“color: #fc3931;“r schwer in Worte zu fassen, denn man kann ja nur begrenzt absehen,
was wir alles erleben werden. Neben der persönlichen Herausforderung, diese
Strecke zu bewältigen sind es wohl in erster Linie die vielen Eindrücke und
Menschen die wir erleben und hoffentliche kennenlernen werden.

13391525_1131589926882603_3456120516037178159_o-1 %Hundeblog


Natürlich
ist auch das Zusammensein mit den Hunden ein Erlebnis, welches wir erfahren
wollen und auch die Einsamen Momente werden wohl ein schönes oder ein
herausforderndes Erlebnis. Aber all dies im Vorfeld zu beschreiben oder zu
begreifen ist unmöglich. Wir hoffen, dass wir auf unserer Webseite und in den sozialen
Medien viel von unserem Abenteuer berichten können, denn so ganz einsam geht es
in Norwegen auch nicht mehr zu, Internet und WLAN werden uns Kontakt
ermöglichen.
Die Tage,
wo wir keine Verbindung zur Außenwelt haben werden aber sicherlich noch einmal
eine ganz neue Erfahrung. 

Wir sind absolut begeistert von der Idee und vor allem freuen wir uns auf wahnsinnig schöne Fotos und Geschichten der 5. Wenn ihr jetzt genauso neidisch seid wie wir könnt ihr die Abenteuer natürlich auf der Website On12Paws.com weiterverfolgen. Würdet ihr euch das auch trauen?
Eure Abby

4 Gedanken zu „Auf 12 Pfoten zum Nordkap

  1. Großartige Idee, ich drücke alle Daumen für die Umsetzung! Solche Geschichten sind inspirierend und ich werde den 5 auf jeden Fall gleich mal auf die Spuren gehen. Danke für die Vorstellung! 🙂

    Liebe Grüße
    Nicole

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.