3 Ausflugstipps in Rügen mit Hund

Montag, Dezember 19, 2016 Hundekind Abby 0 Comments

Hallo ihr Lieben,

das Jahr neigt sich dem Ende und draußen wird es immer kälter. Da schweifen die Gedanken schnell an den Urlaub zurück. Für uns ging es dieses Jahr nach Rügen. Wenn ihr gerade überlegt, wo ihr nächstes Jahr in den Urlaub fahren wollt und noch ein paar Tipps braucht: Wir schlagen euch Rügen vor!

Kap Arkona und Vitt



Das Wahrzeichen Rügens ist das Kap Arkona. Es ist der nord-östlichste Punkt der Insel und mit seinem Leuchtturm das Touristenziel schlechthin. Zum Kap kommt man nur zu Fuß oder mit der Kap Arkona Bahn, die einen zum Leuchtturm fährt. Startet man von dem offiziellen Parkplatz (Parkkosten betragen 5 Euro) läuft man gut 3 Kilometer bis zum Kap. Verlaufen kann man sich nicht, man sollte immer nur den anderen folgen.


Auf dem Weg zum Leuchtturm läuft man durch schöne, kleine Dörfchen in denen man ganz viele tolle Souvenirs kaufen kann. Schon hier trifft man auf viele andere Hunde und spätestens am Ziel angekommen, sieht man sie an jeder Ecke. Bei unserem Besuch war sogar gerade eine Hundewanderung dort!

Wenn man sich dort etwas gestärkt hat, kann man noch nach Vitt weiterlaufen. Vitt ist ein kleines, beschauliches Fischerdörfchen. Der Weg dorthin beträgt noch einmal knapp 1,5 Kilometer und ist vom Kap aus super ausgeschildert. Er führt fast durchgängig durch einen Wald direkt am Meer lang.

Kurz vor Vitt muss man noch einige Stufen nach unten und dann ist man quasi schon umgeben von den kleinen Häusern, die alle für die Touristen hergerichtet wurden und unter Denkmalschutz stehen. Links neben der Treppe findet man dann auch die ersten Fischbrötchen. Wir hatten uns dort schon eines geholt und dann am Strand bemerkt, dass es dort noch eine größere Auswahl an Fisch gegeben hätte. Und wenn man ganz viel Glück hat, dann hat man den Strand von Vitt wenigstens kurz für sich allein und kann sein Fischbrötchen und die salzige Luft etwas genießen.


Zum Parkplatz geht es dann den ausgeschilderten Weg wieder zurück. Leider führt der größtenteils an einer Straße lang. Nach knapp 1,5 Kilometern ist man dann aber wieder bei seinem Auto und kann sich vor Ort noch mit einem Eis belohnen. Der Eintritt zum Kap und nach Vitt kostet übrigens nichts!

Sassnitz

Wer nicht so lange wandern gehen möchte, für den eignet sich ein kurzer Besuch im Hafen von Sassnitz. Vor Ort kann man gucken, ob man in den Nebenstraßen einen kostenlosen Parkplatz bekommt und läuft dann ein paar Meter bis zum Hafen.


Wir hatten Glück und haben einen Parkplatz nicht weit weg vom Hafen gefunden. Diesen dann zu finden war dank der Ausschilderung auch nicht schwer. Auf dem Weg dahin konnten wir sogar die schönen alten Häuser bewundern. Und dann, nach ein paar Stufen, haben wir es zu dem Hafen geschafft. Der Hafen ist unterteilt in einen kleinen Teil, in dem viele ältere Schiffe liegen und an denen ihr euch ganz frischen Fisch kaufen könnt, und den großen Hafen, an dem die großen Schiffe halten.


Wir können euch an der Stelle nur empfehlen, vor Ort ein frisches Fischbrötchen zu kaufen. Wir hatten dort eines unserer besten im ganzen Urlaub gekauft. Außerdem ist es total toll, den Fisch direkt aus den Schiffen gereicht zu bekommen. Auf der anderen Seite des Weges ist  die Mole, also ein großer Damm an dem Hafen. Dieser ist schön abgeschottet durch eine Wand und einen Wall aus Steinen. An diesem kann man sehr schön langlaufen. Und wen der fischige Geruch nicht stört, der kann dort richtig schöne Fotos machen!


Der Kreidefelsen

Was man auf Rügen auch unbedingt gesehen haben muss, ist der Kreidefelsen. Wir haben ihn direkt nach Sassnitz besucht und sind direkt nach Lohme gefahren.  Dort gab es einen offiziellen Parkplatz und von dort aus ging der Wanderweg zu dem Kreidefels direkt los. Als erstes kam man durch einen riesig großen Wald und schon die ersten Meter kamen uns ganz viele Hunde entgegen und folgten uns. Wichtig ist hier, sich an die Leinenpflicht zu halten. Das haben abgesehen von 3 Hunden auf der Wanderung alle, was wir sehr löblich fanden. Und die, die nicht an der Leine waren, sind auch wirklich nicht zu den anderen Hunden gerannt. Der Weg ist recht lang, mit knapp 3 Kilometern. Unterwegs lagen es aber viele Baumstämme, an denen man eine Pause machen konnte.


An sich ist die Landschaft wirklich wunderschön. Man sollte sich also auch ab und an einmal hinsetzen und den Blick schweifen lassen. Viele waren sehr gehetzt und wollten nur zu den Kreidefelsen. Oben dann angekommen muss man aber auch sagen, dass der Weg sich echt gelohnt hat.


Der Weg unterhalb des Kreidefelsens ist inzwischen gesperrt, da immer wieder Steine abrutschen und die Verletzungsgefahr für die Touristen zu hoch ist. Daher gab es noch ein kurzer Tourifoto und dann ging es den Weg wieder zurück. Wer noch kann, läuft den gleichen Weg wieder zurück. Alle anderen können gerne den Bus nehmen.


Haben wir euch ein bisschen neugierig gemacht? Dann ab nächstes Jahr mit euch nach Rügen.

Eure
Abby und Dini

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