miDoggy Parade: Sinnvolle Beschäftigung

by - Dienstag, Februar 28, 2017

Hallo ihr Lieben,

die liebe Julia von miDoggy hat wieder einmal zur Blogparade aufgerufen. Dieses Mal lautet das Thema "verantwortungsbewusste Beschäftigungsideen". Da Abby momentan nichts tun soll, was sie großartig aufregt, brauchen wir dafür also ruhige Beschäftigungen. Somit fallen Frisbee und Bällchenspielen schon einmal raus. Zeit also, uns wieder auf die Nase zu fixieren. Wir  möchten euch heute 3 Varianten zeigen, wie ihr einfach mit eurem Hund Schnüffelspiele machen könnt.


Wie baut man Schnüffelspiele auf?


Da wir mit Abby eher ruhige Beschäftigungen machen müssen, legen wir auch bei den Schnüffelspielen viel Wert auf Ruhe und ordentliche Ausführung. Daher musste auch das Lernen ordentlich aufgebaut werden.

Als Schnüffelobjekt haben wir uns für einen Teebeutel entschieden. Welche Sorte ihr nehmt ist eigentlich euch überlassen. Für den Anfang solltet ihr euch aber auf eine reine Sorte beschränken um den Hund nicht zu verwirren. Auch einen Kaffeefilter voll Zucker oder Muskat könnt ihr nehmen. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Nun haltet ihr euren Schnüffelgegenstand vor den Hund. Sobald er nur die kleinsten Bewegungen zu dem Suchgegenstand macht, klickert und belohnt ihr ihn. Wenn die Anfänge sich gefestigt haben könnt ihr mit dem Klickern immer weiter warten. Wir haben zudem das Liegen als Anzeige gefestigt. Dazu haben wir, als sich das Berühren des Suchgegenstandes mit der Nase als sicher erwies, noch das Kommando "Platz" gegeben und erst dann geklickert und belohnt. Wenn diese Schritte sicher sitzen, könnt ihr anfangen euren Suchgegenstand zu verstecken. Und worin ihr ihn verstecken könnt, dafür haben wir jetzt drei Ideen für euch.

1. Die kostenlose Variante

Wenn ihr erst testen wollt, ob Schnüffelspiele etwas für euch sind, dann müsst ihr euch kein teures Equipment kaufen. Manchmal tun es auch die einfachsten Dinge, wie Klopapierrollen. Anfangs reichen sogar zwei Rollen, später könnt ihr auf beliebig viele erweitern.


Nun fangt ihr wieder kleinschrittig an. Also versteckt den Teebeutel in einer Rolle und wartet, bis euer Hund euch das Anzeigesignal anzeigt, dass ihr gelernt habt. Wenn das zuverlässig klappt könnt ihr eine weitere Rolle dazu nehmen. Umso sicherer euer Hund wird, umso mehr Rollen könnt ihr dann mit einfließen lassen. Achtet nur darauf, dass euer Hund nicht überfordert ist.



Übrigens könnt ihr die Klopapierrollen natürlich auch noch nach euren Wünschen und Ideen verzieren. Vielleicht habt ihr eine schöne Serviette oder ein schickes Geschenkpapier, dass ihr darum kleben könnt?

2. Die günstigere Variante

Wenn euch das nicht mehr ausreicht oder euch die Klopapierrollen nicht mehr gefallen, könnt ihr natürlich ein paar Euro in die Schnüffelspiele investieren. So könntet ihr in der Apotheke leere Cremedosen kaufen und Löcher reinbohren oder ihr nehmt, wie wir, Backzubehör.


Wir haben für knapp 5 Euro diese Silikon-Backförmchen erstanden. An sich keine gute Idee die zu benutzen, wenn die nicht total weich wären und sich beim Hinstellen kleine Luftschlitze bilden würden. Somit hat der Geruch die Möglichkeit zu entweichen und der Hund kann euch anzeigen, wo der Teebeutel sich befindet.

3. Die Profivariante

Vor ein paar Wochen hat Glueckshund.dog ein Schnüffelmemory auf den Markt gebracht, was den Schnüffelspielen sehr entgegen kommt. Das Schnüffelmemory besteht aus fünf Baumwolltaschen, die innen mit beschichteter Baumwolle ausgestattet sind. Somit färbt der Geruch nicht auf die Baumwolle ab und ihr könnt auch mehrere Suchgerüche darin verwenden. Die fünf Taschen haben eine tolle Größe und da sie so flach sind, könntet ihr sie zusätzlich in der Wohnung verstecken. Die Taschen passen super zwischen Sofa und Kissen oder unter den Schreibtisch. Somit habt ir noch eine Steigerungsform des Schnüffelspiels und euer Hund hat Mögichkeiten, sich zu verbessern.


Die Druckknöpfe an den Taschen halten den Teebeutel übrigens auch in der Tasche. So kann er nicht rausfallen, wenn der Beutel einmal schief gehalten wird.


Ihr seht, es muss nicht immer das Ballspielen sein um seinen Hund auszulasten. Man sagt, dass 15 Minuten intensive Schnüffelarbeit den Hund genauso auslasten wie eine Stunde spazieren gehen. Abby ist nach dem Schnüffeln auf jeden Fall immer sehr platt, aber glücklich. Immerhin konnte sie ihre Nase benutzen und das liebt sie.

Ist das Schnüffelspiel etwas für euch oder schnüffelt ihr vielleicht sogar schon? Erzählt es uns!

Eure Dini

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2 Kommentare

  1. Sehr coole Idee!
    Liebe Grüße, Scarlet (https:/scalettheredsite.wordpress.com)

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  2. Coole Idee.
    Wir verstecken schon ein paar Jahre Leckerlies, sei es in der ganzen Wohnung oder in einem großen Karton einige kleine Schachteln und zerknülltem Papier oder draussen im Garten bzw. Gassigang. Unser Labbimix hat sehr
    Viel Spaß dabei.
    Un den Wintermonaten werden zusätzlich neue Tricks eingeübt.
    Mit den Gassigängen und den Beschäftixungen ist er jeden Tag ausgelastet znd wir haben eine tolle Bindung, Verbindung��

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