miDoggy Parade: Darf der Hund mit ins Bett?

miDoggy Parade: Darf der Hund mit ins Bett?

Hallo ihr Lieben,

miDoggy hat wieder einmal zur Blogparade aufgerufen und wir folgen ihr natürlich. Dieses Mal geht es um ein ganz alltägliches Thema:

Darf der Hund mit ins Bett?

Ja, bei der Frage scheiden sich die Geister. Die einen sagen „Ja, natürlich“, die anderen „auf gar keinen Fall!“. Für beide Seiten gibt es seine Argumente. Während diejenigen, die den Hund nicht mit ins Bett lassen sagen, dass es unhygienisch sei können die anderen gar nicht genug von ihrem Hund bekommen und kuscheln am liebsten auch nachts mit ihnen.

Aber wie ist das bei uns?Hätte man uns noch vor etwa zwei Jahren gefragt hätten wir gesagt, dass das Hundekind nicht im Bett schläft. Sie hatte seit ihrem Einzug eine Box, in der sie nachts geschlafen hat. Die Box war so groß, dass sie gefühlt die Hälfte des Platzes im Schlafzimmer eingenommen hat. Wäre es nach mir gegangen, so hätte Abby wohl bei uns im Bett schlafen dürfen, aber der Papa wollte seine Ruhe. Da man ja aber nicht immer seinen Kopf durchsetzen kann, gab es den Kompromiss mit der Box, die natürlich an meiner Betthälfte stand.

Irgendwann ging die Box aber kaputt und das Schlafzimmer war, dank Babybett, noch vollgestellter. An das Terrassentüröffnen war dann nicht mehr zu denken und irgendwie machte diese Enge alles nicht besser. So wurde die Box also weggeschmissen und keine neue gekauft – bis heute. Stattdessen bekam das Hundekind eine richtig schöne, kuschelige Decke, auf der sie es liebt zu schlafen. Bis, ja bis sie dann doch lieber kuscheln will. Meist ist das dann nachts, wenn alle schon schlafen. Dann streift sie umher und landet entweder bei uns im Bett oder nutzt unser Familienbett schamlos aus. Bei uns ist es nämlich so, dass das Kinderbett direkt an meinem steht und der Minimensch nachts, wenn er möchte, zu mir ins Bett krabbeln darf. Wenn er nicht sowieso in meinem Bett eingeschlafen ist, ist das meistens zwischen 2 und 3. Dann kuscheln wir zusammen und das nutzt das Hundekind aus. Sie schleicht sich dann über mein Bett in das Kinderbett und schläft dort ganz gemütlich. Natürlich liegt der Kopf dann aber immer in meinem Bett. Ein bisschen Nähe muss natürlich sein.

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Einmal hat sie es sogar geschafft sich schon ins Kinderbett zu legen, als der Minimensch noch drin schlief. Der ist dann irgendwann freiwillig ausgezogen, weil das Hundekind sich so breit gemacht hat.

Wir haben das Thema Familienbett, was in der bedürfnisorientierten Kindererziehung total groß geschrieben wird also zu einem absoluten Familienbett gemacht und jeder findet darin seinen Platz. Selbst wenn der Minimensch einmal durchschlafen sollte und das Kinderbett nicht frei wird, so kuschelt sich das Hundekind dann an mich ran, wenn der Papa aufgestanden ist, weil er auf Arbeit muss.

Ihr seht, wir sind absolut dafür, dass Abby ins Bett darf. Aber wenn es dann doch einmal zu eng wird, dann wird sie auch schon einmal rausgeschmissen. Wobei es ja eigentlich egal ist, wie man selber liegt. Hauptsache alle, die man liebt liegen bequem und das sind nun mal das Hundekind und der Minimensch. Mama und Papa können da auch mal wie im Tetris-Modus schlafen.

Und wie ist das bei euch?

Eure Dini

3 Gedanken zu „miDoggy Parade: Darf der Hund mit ins Bett?

  1. Hallo, ein super schön geschriebener Beitrag. Auch ich bin irgendwann im Bett von meinen Frauchen und Herrchen gelandet. Eigentlich wollten sie das beide nicht. Ich habe meine Höhle zum Schlafen im Flur, an den das Schlafzimmer angrenzt. Wenn Herrchen morgens aufstehen musste, um zur Arbeit zu gehen, dann durfte ich immer zum kuscheln und noch eine Runde schlafen zu Frauchen ins Bett. Das war immer ganz toll. Sie geht immer erst mittags zur Arbeit, somit hatten wir immer genügend Zeit zum Schmusen. Im Urlaub im vergangenen Jahr, durfte ich in meinem Körbchen mit im Schlafzimmer schlafen, weil ja doch alles ziemlich neu für mich war. Natürlich habe ich das ausgenutzt und bin heimlich aufs Bett gesprungen und habe viel besser am Fußende meiner Lieben geschlafen. Wieder Zuhause, behielten meine Lieben dieses Ritual bei. Herrlich, wenn mein Herrchen laut schnarchte und Frauchen im Schlaf erzählte. Wir sind seitdem noch mehr zusammen gewachsen. Da ich nicht haare, weil ich ein bolonka zwetna bin, war das bei meinem putzwütigen Frauchen kein Problem. Außerdem waschen meine Besitzer mir nach jeder Gassirunde die Pfötchen und mein Bäuchlein mit lauwarmen Wasser in der Badewanne ab. Das ist nicht schlimm, ich kenne es nicht anders und genieße das trocken rubbeln danach als kleine extra Massage. Soviel gleich zum Thema Hygiene. Da ich aber vor einiger Zeit, trotz Spot-on Flöhe aufgegabelt hatte und mein Frauchen, trotz regelmäßiger Fellkontrolle dies nicht gleich bemerkte, war bei uns Zuhause der Notstand ausgebrochen. Ein anderer spot-on brachte Abhilfe, Einsatz von Fogger und Umgebungsspray, wochenlang tägliches Staubsaugen und Wischen und kiloweise Wäscheberge. Mein armes Frauchen war fast am Durchdrehen. Zum Glück ist mein Zuhause mit Laminat ausgestattet. Außer das Schlafzimmer. Da waren natürlich diese Plagegeister auch eingezogen. Mehrfach wurde hier diesen Biestern der Kampf angesagt. Seitdem haben meine Lieben beschlossen, dass ich nun doch wieder im Flur schlafen muss. Das Schlafzimmer ist für alle Zeiten für mich Tabu Zone. Ich habe mich damit abgefunden und muss trotzdem auf dieses schöne kuscheln am Morgen nicht verzichten. Wenn Frauchen wach ist, zieht sie sich um – und dann landen wir Beide auf der Couch und da bekomme ich dann voll das kuscheln und schmusen, was ich so liebe. Supi. Meine Besitzer investieren natürlich auch sonst viel Zeit und Aufmerksamkeit in mich kleinen Kerl. Ich vermisse also fast nichts. Ich weiß, daß es kein zurück mehr ins Bett meiner Lieben gibt und das akzeptiere ich auch. LG wuffi

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