Was Kinder im Umgang mit Hunden lernen müssen

by - Montag, April 03, 2017


Hallo ihr Lieben,

seit zwei Jahren steht unser Leben nun also komplett Kopf. Nicht mehr das Hundekind steht im absoluten Mittelpunkt, sonder muss sich den Platz mit dem Minimenschen teilen. Daher bin ich wahnsinnig froh, dass sie keine Probleme mit Kindern hat. Das hatte sie früher auch nie, da haben wir aber einfach nie wirklich drauf geachtet sondern waren so in unsere Welt vertieft, das uns das nicht auffiel. Dennoch gibt es viele Hunde da draußen, die Kinder einfach nicht mögen. Sei das, weil sie eine schlechte Erfahrung gemacht haben oder einfach nie daran gewöhnt wurden. Diesen Hunden sagt man immer, dass sie den Umgang mit Kindern lernen müssen. Diesem stimme ich insoweit zu, dass sie keine Gefahr für ein vorbeilaufendes Kind sein dürfen. Aber was noch viel wichtiger ist, ist dass die Kinder den Umgang mit Hunden lernen und das ist besonders bei fremden Hunden wichtig. Ihr lieben Eltern, wenn ihr also nicht ganz genau wisst, was wir Hundehalter uns von euch als Eltern wünschen, lest einmal weiter. Dann sollte das Treffen auf offener Straße etwas entspannter ablaufen.

Was Kinder im Umgang mit Hunden lernen müssen

1. An Hunden geht man langsam vorbei!
Ich weiß wie gerne Kinder rennen, unser Kleiner bewegt sich auch lieber rennend und hüpfend fort, doch wenn man einen Hund auf dem Weg entlang kommen sieht, sollten die Kleinen für die paar Meter, bis der Hund vorbei ist, ruhig laufen. Damit erspart ihr dem Hund, und dem Hundehalter, wahnsinnigen Stress.


2. In der Nähe von Hunden wird nicht rumgeschrien!Ja, Kinder haben auch noch keine Vorstellung davon, dass sie oft laut reden, schreien oder lachen. Das soll ihm auch ja keiner verbieten. Das schönste Geräusch auf dieser Welt ist ein Kinderlachen. Doch wenn man einen Hund in unmittelbarer Nähe hat, dann sollte man bitte kurz ruhig sein. Hunde hören so viel besser als wir Menschen und auch lauter. Für sie ist es total unangenehm, wenn ein Kind genau in sein Ohr reinkreischt.

3. Hunde werden nicht ohne Fragen angefasst!Hunde sind furchtbar tolle Tiere und besonders einige Rassen laden gerade dazu ein, dass man seine Hände in dem Fell vergraben und den Hund durchkuscheln will. Das geht auch mir manchmal so. Dennoch muss man die Besitzer vorher fragen, ob man denn darf. Und dabei reicht es nicht von hinten angerannt zu kommen, kurz zu fragen "Darf ich?" und schon den Hund zu berühren. Wartet bitte die Antwort des Besitzers ab. Oft  mögen es die Hunde nämlich gar nicht, von Fremden angefasst zu werden. Ich weiß noch, dass uns eine Mama mit ihren zwei Kindern mal ganz freundlich gefragt hatte. Da Abby bis dahin keine Probleme mit Kindern hatte, habe ich es ihnen auch erlaubt. Aber Abby fand das dann in dem Moment gar nicht toll. Also haben wir es wieder abgebrochen - indem ich es den Kindern erklärt habe woran sie sehen, dass Abby das gerade nicht möchte.

Aber manchmal möchte auch das Herrchen einfach  nur nicht, dass der Hund angefasst wird. Vielleicht trainieren sie gerade oder der Hund ist krank. Auf jeden Fall solltet ihr euch merken: Hunde fasst man nicht an, bevor man die Erlaubnis der Besitzer hat. Das gilt auch für angebundene Hunde vor einem Geschäft. Ihr möchtet ja sicherlich auch nicht, dass wildfremde Menschen ihre Hände an das Gesicht eurer Kinder packen, oder?

4. Hunde werden nicht geschlagen!
Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, doch auch das gehört in die Liste der Dinge, die Kinder lernen müssen. Und ja, auch unser Minimensch  musste das Lernen! Gerade wenn Kinder klein sind, müssen sie alles entdecken, auch mit ihren Händen. Und da passiert es ab und an, dass die Kleinen Zuhauen. Dann sollte man ihnen aber klarmachen, dass das nicht geht!



5. Man füttert keine fremden Hunde!
Tiere und Kinder, das ist ein magisches Band was sich automatisch anzieht. Bringt euren Kindern bitte dennoch bei, dass man fremde Hunde nicht füttern darf. Das hat auch einen einfachen Grund. Zum einen ist das Brötchen eures Kindes nicht für den Hund geeignet und selbst wenn euer Kind einen Hundekeks hat wisst ihr nicht, ob der Hund nicht vielleicht allergisch darauf reagiert. Oder noch schlimmer: Was ist, wenn der Hund das Futter aus der Hand des Kindes schnappt? Riskiert das also auch nicht für eure Kleinen.

So banal es klingt, aber wenn ihr und eure Kinder diese 5 wichtigen Punkte einhaltet, helft ihr uns Hundehaltern ungemein weiter - und ihr erzieht eure Kinder zu verantwortungsbewussten und rücksichtsvollen kleinen Persönlichkeiten. Wir danken euch schon einmal im Voraus!

Eure Dini

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1 Kommentare

  1. Ih finde es toll, wenn Eltern so besonnen und rücksichtsvoll ihre Kinder erziehen. Socke kennt keine Kinder und ist von ihrem Schreien, Rennen, Schlürfen und Hopsen oft überfordert. Gerne würden wir Socke die Angst nehmen, aber es gibt wohl keine Eltern, die bereit sind mit uns und ihrem Kind zu üben. daher ist es natürlich prima, wenn auch ein Kind lernt, warum Hunde so reagieren und, dass man Hunden auch die Angst nehmen kann.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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