Das wusstet ihr (vielleicht) noch nicht über uns!

by - Donnerstag, Juni 08, 2017


 
Hallo ihr Lieben,

habt ihr schon einmal von dem Wort "Konsequenz" gehört? Ich glaube, das Wort kommt ab und an mal auf. Also im Groben wissen wir, was es bedeutet. Aber daran halten? Pah! Aber dieses Mal ist nicht die Rede von unserem konsequenten Handeln mit Abby die Rede sondern dem Ablehnen des Liebsten Awards. Eigentlich hatten wir geschworen, nie wieder mitzumachen und dann kommt die liebe Rebecca von Les Wauz und sie schrieb sooooo liebe Worte zu uns, dass wir noch einmal eine kleine Ausnahme machen. Wir beantworten also ihre Fragen, nominieren aber niemand neues. Ihr lieben Blogger da draußen: Ihr hättet diesen "Award" nämlich alle verdient. Einfach weil ihr etwas tut, was ihr liebt.


Warum hast du dich dazu entschlossen deinen Blog zu starten?

Dass Abby bei uns einziehen wird war bis eine Woche vor ihrem Einzug so nicht geplant. Wir hatten uns eigentlich eine andere Hündin aus dem Wurf ausgesucht, aber dann kam alles anders als gedacht. Stolz, mir meinen größten Wunsch endlich erfüllt zu haben, musste mein Facebook-Account natürlich vollgespamt werden. Und wisst ihr was? Die Leute waren genervt. Wohin also mit den ganzen Bildern? Hey, ich hatte doch, als ich in Amerika war, so ein Ding geführt: Einen Blog. Das gibt es über Hunde sicherlich nicht, also mach ich das einfach mal. Immerhin sollte unsere Züchterin wissen, dass es die richtige Entscheidung war uns Abby zu geben und sie uns anzuvertrauen. Irgendwann habe ich dann doch mal Google angeschmissen und dabei festgestellt, dass es doch noch mehr Hundeblogs gibt. Und damit nahm der Blog an Fahrt und auch so etwas wie Professionalität auf und seit dem kann ich mir gar nicht mehr vorstellen keinen Blog mehr zuhaben.

Was ist die Geschichte hinter deinem Blog und seinem Namen?

 Anfangs lief der Blog unter Abbys Namen, also Abby Rose. Das wurde aber irgendwann zu langweilig und ich wollte etwas mit richtigem Wiedererkennungswert. Ein wenig Grübeln und dem ein oder anderen guten Einwand meiner besseren Hälfte führten dann schlussendlich zu "Hundekind Abby". Immerhin wollten wir mit Abby auch erst eimnal üben, ob wir uns zusammen um ein Lebewesen kümmern können. Man sieht, dass das gut geklappt hat, schließlich gibt es den Minimenschen inzwischen ja auch.

Für wen schreibst du deinen Blog?

Für mich, für dich, für alle? Anfangs war es für unsere Züchterin, dann eine Art Tagebuch für mich, damit ich bei weiteren Hunden wusste, was ich bei Abby gemacht hatte. Was vielleicht gut war und was nicht. Irgendwann haben meine Artikel tatsächlich ganz viele, liebe Menschen gelesen. Und inzwischen möchte ich auch ab und an ein wenig Mehrwert bieten. Durch Abbys Krankheit können wir glaube ich ganz viel erzählen, aufklären und den Betroffenen auch eine Platform bieten. Denn nichts ist schlimmer als wenn der Hund eine Krankheit hat und alle denken nur, man kann seinen Hund nicht erziehen... 

Was für Ratschläge hast du für Neu-Blogger?

Habt Spaß! Man braucht am Anfang noch kein richtiges Konzept, wenn man es als Hobby anfangen möchte. Jeder Blog entwickelt sich, auch wenn man schon länger dabei ist. Letztes Jahr war der Hundesport bei uns noch ganz wichtig, dieses Jahr ist er fast zur Nebensache geworden. Man bekommt so viele Einflüsse von links und rechts, vom Leben mit seinem Hund. Man sollte es nur mit Spaß irgendwie in den Blog bekommen. Ich glaube auch, dass die Menschen keine Lust haben Lexikas zu lesen, sie wollen wissen wie das Leben mit Hund wirklich ist. Wenn man sich da keinen Druck macht und bedenkt, dass der Blog Spaß machen soll, dann kann man beim Bloggen auch ganz lange dabei bleibem.

Wie hat dein Hund/Hunde zu dir gefunden?

 Sie hat uns ausgesucht! Ich hab euch die Geschichte oben ja verlinkt. Nachdem unsere Nala gestorben war und ich eigentlich nur den anderen Welpen "Tschüß" sagen wollte, saß Abby auf eimnal neben mir und ging nicht mehr weg. Eigentlich wollte ich nicht gleich den nächsten Welpen, aber sie wollte uns. Da bin ich mir nach wie vor ganz sicher! Und es war gut so, wie es gekommen ist!

„Wenn mein Hund/Hunde seine/ihre fünf Minuten bekommt, dann…“

Das hat tatsächlich sehr abgenommen. Aber wenn sie die 5 Minuten dann doch noch hat, dann läuft sie wie eine Blöde mit ihrem Ball im Maul über die Terrasse, schmeißt den in die Luft, fängt ihn wieder, schüttelt den Kopf und rennt weiter. Bis sie keine Lust mehr hat. Dann lässt sie den Ball fallen und kommt wieder rein.

Fünf Dinge, die dir richtig wichtig sind?

Ich möchte, dass es Abby auch mit Schilddrüsenproblemen weiterhin gut geht und sie ein einigermaßen normales Leben führen kann. Außerdem hoffe ich, dass der Minimensch und sie auch weiterhin so gut miteinander klarkommen. Als drittes würde ich mir wünschen, dass bei uns in der Familie alles so toll bleibt wie es gerade ist. 
Vielleicht schaffe ich es ja mit dem Blog die Krankheit "Schilddrüsenunterfunktion beim Hund" doch etwas bekannter zu machen, so dass mehr an der Krankheit geforscht wird. Und zu guter Letzt noch, dass die Menschen endlich verstehen welche Verantwortung sie ihren Hunden gegenüber haben. Das beschränkt sich nicht nur aufs Füttern und Gassi gehen, sondern auch auf das, was sie an andere Menschen ausstrahlen. Also liebe Leute, erzieht eure Hunde und räumt die Hinterlassenschaften weg!

„Ohne Hund kann ich nicht leben, weil…“

... ich es 25 Jahre lang musste und seit dem weiß, was einem im Leben fehlt. Die gute Seele, der es egal ist wie man gerade aussieht, wie der Tag war und ob es draußen regenet oder schneit. Sie freut sich immer mich zu sehen und braucht täglich ihre Kuscheleinheiten. Ohne sie wäre unsere Familie eben nicht perfekt, auch wenn es manchmal anstrengend ist. 

Beschreibe euren perfekten Tag!

Bis 9 Uhr ausschlafen wäre schön, dann gibt es ein schönes Frühstück mit Lachsbrötchen und dann ziehen wir uns alle an und gehen wandern. Der Minimensch läuft zwischen seinem Papa und mir, hat beide an den Händen und Abby läuft auch ganz entspannt. Vielleicht bekommen wir einen Stempel in dem Sammelheft für die Harzer Wandernadel, schauen uns die Welt von einem Berg an, machen ein schönes Picknick und fahren dann wieder nach Hause. Zum Abendessen gibt es Raclette, der Kleine lässt sich von seinem Papa ins Bett bringen und ich kann in der Zeit mit Abby auf dem Sofa kuscheln, bis der Papa wieder bei mir ist und wir uns auf der Couch einen schönen Abend machen können.

Betreibt ihr einen Hundesport? Welchen und warum?

Wir ZOSen.  Das nicht regelmäßig, aber wir können es halt immer machen, wenn es uns passt. Außerdem würde ich mit Abby gerne longieren. Dafür würde ich gerne Ende Sommer einen Workshop oder Kurs machen. Außerdem muss Abby bald mit mir joggen gehen. Dazu werde ich euch aber sicher mehr erzählen.

Dein liebstes Hundebuch ist?

Das ist eine verdammt gute Frage! Ich glaube momentan bin ich total angetan von "Hunde brauchen klare Grenzen". Das Buch habe ich vor ein paar Tagen fertig gelesen und stelle es euch auch bald vor. Wenn ich denn mal dazu komme. Momentan bin ich nämlich viel im Zoo unterwegs und komme zu nicht viel. Aber das ist ein Buch, das mich sehr begeistert hat!

Und während wir die Fragen hier noch beantwortet hatten, hat mein-wanderhund.de uns ebenfalls nominiert. Weil wir gerade sowieso dabei waren, die Fragen zu beantworten, machen wir die auch noch mit.

Hast du eine Lieblingsrasse? Welche und warum – oder warum nicht? 

Das ist definitiv der Weiße Schäferhund! Ich wollte einen Hund, seit dem ich denken kann und hatte immer bestimmet Charaktereigenschaften im Kopf, die mein "Traumhund" mitbringen sollte. Die habe ich (fast) alle in den Weißen wiedergefunden. Und in der Tat könnte Abby nicht perfekter sein, auch wenn sie schon sehr speziell ist.

 Findest du Hundeplatz, Hundeschule oder Trainer sinnvoll? 

Das würde ich unterscheiden. Zum einen gibt es inzwischen so viele Arten und Wege seinen Hund zu erziehen und gerade diejenigen, die zu Hundeschulen gehen, kennen die noch nicht alle. Dann bekommt man nur einen Weg aufgezeigt. Wenn man die Erziehung mit seinem Hund aber soweit abgeschlossen hat und der Hund so ist wie man das möchte, dann kann man auf dem Hundeplatz oder der Hundeschule durchaus Kurse besuchen, die beiden Spaß machen sollen.

Was liebst du an deinem Hund am meisten? 

Dass sie mich jeden Tag aufs neue fordert. Ich musste wegen ihr schon so viel lernen, so oft über den Tellerrand schauen, dass ich sehr davon überzeugt bin, dass ich mit Abby in den 4 Jahren mehr Hundeerfahrung gesammelt habe, als manch andere Hundehalter. Und nichts destotrotz vertraut sie uns so sehr, folgt uns nach wie vor und liegt abends kuschelnd mit uns auf dem Sofa und im Bett, dass wir offensichtlich doch vieles richtig machen.

Warum könntest du deinen Hund ab und zu auf den Mond schießen? 

Genau aus dem Grund. Wenn sie wieder Verhalten zeigt, auf dass ich nicht gleich weiß wie ich richtig reagieren soll. Und wenn sie wieder ewig ningelt. Da ist meine Geduld echt schnell am Ende.


Welches Thema hat Dein Blog und warum hast Du gerade dieses Thema gewählt??

Angefangen haben wir als "normaler" Hundeblog in dem es um den Alltag mit Abby ging. Inzwischen spielt aber auch die Schilddrüsenerkrankung eine wichtige Rolle und ich möchte hier, wie schon oben geschrieben, eine Plattform für alle Besitzer erkrankter Hunde werden, aber auch für die, bei denen die SDU vielleicht noch nicht diagnostiziert wurde. 

Was möchtest du unbedingt mit deinem Vierbeiner noch (mal) machen? 

Dazu habe ich letzte Woche erste einen Artikel geschrieben. Momentan steht aber auch die nächste Urlaubsplanung an und eigentlich zieht es uns wieder ans Meer. Noch haben wir nicht das perfekte Häuschen für uns gefunden, aber Abby würde das Meer sicher auch wieder gefallen. Da waren wir letztes Jahr echt glücklich!

Verrate uns drei Eigenschaften, die dich beschreiben … 

einfühlsam, chaotisch und vergesslich. Ich glaube das trifft es ganz gut!


Wie lautet dein Lieblingsbuch und warum kannst du es empfehlen? 

Bei den Hundebüchern ist es "Hunde brauchen klare Grenzen". Da erzähle ich in einem extra Beitrag bald noch, warum ich es so toll finde. Für alle, die aber noch eine Lektüre für den Urlaub brauchen und gerne ein paar Schnulzen lesen möchten: Dann kann ich euch Paige Toon empfehlen. Ich liebe ihre Bücher. Sie sind großartig geschrieben und ich verdrücke immer mindestens ein Tränchen.

Welche Rituale haben du und dein Hund?

 Wenn ich darüber nachdenke, dann haben wir eigentlich keine. Sie soll vor dem Fressen immer sitzen und warten bis ich sie losschicke. Aber sonst haben wir eigentlich keine Rituale. Oder zählt aller 12 Stunden Tabletten geben? 

Herzlichen Glückwunsch, ihr seid am Ende angekommen. Ihr müsst uns wirklich mögen, wenn ihr bis hier unten gelesen habt. Wir versprechen euch auch, das war der letzte Liebster Award. Dieses Mal wirklich!

Eure Dini

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1 Kommentare

  1. Eigentlich sehr schade, man erfährt ja doch immer mal wieder etwas Neues….

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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