Dogdance - Ist das etwas für uns? [Werbung]

by - Dienstag, Juni 20, 2017



Hallo ihr Lieben,

nun haben wir seit Januar regelmäßig unsere Trick für Trick zum Trickdog-Reihe veröffentlicht und so langsam schwirrten um diese Tricks die Idee, daraus eine Choreographie zu kreieren. Besonders der Artikel von Sabrina von Dietutnichts zu dem Thema hat uns neugierig gemacht.

Was macht den Sport für uns so interessant?

Wir hatten euch ja bereits erklärt, dass wir bei Abbys Beschäftigungen etwas darauf achten müssen, dass sie nicht zu sehr hochdreht. Daher haben wir bisher nur ruhigere Tricks gelernt, die nicht auf Schnelligkeit, sondern auf auf Präzision hinzielen. Und so schwebte mir auch schon ein ruhiges Lied im Kopf, zu dem sich eine Choreographie wirklich anbieten würde. So könnten wir zusammen Spaß haben, etwas erarbeiten und gleichzeitig dennoch darauf achten, das Hundekind nicht zu überfordern.

Außerdem habe ich nach wie vor die Hoffnung, irgendeinen Preis mit Abby zu gewinnen. Zusammen, so als Team. Dafür bieten sich meiner Meinung nach Hundesportarten sehr gut an. Die Hoffnung, Abby bei der World Dogshow im November ausstellen zu können, habe ich bereits begraben. Aber das ist auch nicht tragisch. Es wäre nur eine Teilnahme zum Spaß gewesen und da Abby den nicht hätte, lassen wir es. Warum sollte DogDance also nicht unsere Chance sein, einen Preis zu gewinnen? Inzwischen gibt es viele Turniere bei denen man sich mit anderen messen kann. Dazu muss man auch kein Profi sein, bei sogenannten Fun-Turnieren kann jeder mitmachen. Die ganze Atmosphäre ist nicht so angespannt wie bei einer großen Ausstellung und auch die anderen Hunde sind bei weitem nicht so viele wie dort. Das wäre also unsere Gelegenheit.

Wie fängt man das Training am besten an?

Genau hier fängt es an kompliziert zu werden. Einige unserer Hundeschulen bieten extra DogDance-Kurse an und ich glaube für den Anfang wäre das gar keine schlechte Idee. Immerhin ist der Sport sowohl für sie, als auch für mich neu. Ich müsste ihr nicht nur die Tricks beibringen, sondern auch eine Choreographie erstellen und selber mittanzen. Da wäre es sicher nicht verkehrt, wenn jemand ab und an auf das schaut, was wir so treiben. Die Kurse sind allerdings immer sehr voll und solange Abby noch nicht gut auf die Tabletten eingestellt ist, sind solche Ansammlungen von Hunden für sie mehr Stress als etwas anderes. Also habe ich mich umgesehen, was es an Literatur zu dem Thema gibt und bin dabei auf ein Buch gestoßen, dass ich euch noch vorstellen möchte.

Dogdance - Schritt für Schritt vom Trick zur Kür



Ganz gespannt habe ich das Buch, welches im Ulmer-Verlag erschienen ist, in den Händen gehalten und mich gefreut, jetzt mehr in den Hundesport abzutauchen.
Das Buch wurde von Celina del Amo geschrieben. Sie ist Hundetrainerin und Gründerin von Lupologic, einem Zusammenschluss von Tierärzten und Trainern. Dort können Seminare von Tierärzten, aber auch normalo Hundehaltern absolviert werden.

Wenn man das Buch aufschlägt klappen sich an den Außenseiten noch einmal extra Seiten heraus, auf denen die ersten Tricks erklärt werden. Die Vorfreude steigt schon da beim lesen. Das Buch ist aufgegliedert in 6 große Teile: Die Basics, Arbeit ist Spaß, Dogdance-Elemente, Gut geplant..., Im Duett und Choreografie.

Wenn man also das ganze Buch gelesen hat, sollte man vom Urschleim bis hin zur fertigen Choreografie alles wissen. Die ersten zwei Kapitel fanden wir auch richtig spannend. Alles wurde sehr gut und verständlich erklärt. Im Dogdance-Elemente-Kapitel hat sich das Buch allerdings ein wenig verloren. Hierbei werden die unzähligen Varianten und Formen der Tricks erklärt, es werden Anregungen gegeben was man machen kann. Und das Stück für Stück, nachdem man gerade thematisch erst einmal dabei war zu überlegen, was man alles mit dem Hund machen kann. Ich für meinen Teil war hier komplett überfordert und habe irgendwann die Tricks nur noch überblättert, bis ich bei dem Wissenswerten zu Choreografie und dem menschlichen Part ankam. Hier fand das Buch wieder zu seiner alten Stärke zurück. Ich denke, wenn man die Dogdance-Elemente ans Ende des Buches geschrieben hätte, hätte man sich zwischendurch nicht so überfordert gefühlt.



Auf jeden Fall haben wir jetzt einen ersten Eindruck davon, was alles hinter diesem Sport steckt. Fähig, eine Choreografie zu bilden, sind wir aber glaube ich noch nicht. Dazu müsste man sich den Teil zu den Dogdance-Elementen sicher noch 3-4 Mal lesen. Das dann zusammen mit seinem Lied im Ohr, macht sicher wieder total Sinn.

Von uns gibt es an der Stelle 3 von 5 Abbys:



Wenn ihr also Lust habt, euch einmal in diesen spannenden Hundesport einzulesen, können wir euch das Buch sehr empfehlen. Geht aber nicht davon aus, dass ihr danach sofort loslegen könnt. Vielmehr ist man von den Möglichkeiten erst einmal so erschlagen, dass man ein paar Tage braucht um alles sacken zu lassen. Das Buch kostet 14,90 Euro und könnt ihr unter anderem hier bestellen. Solltet ihr das tun, bekommen wir eine kleine Provision, euch kostet das Buch aber keinen Cent mehr.




Wir wünschen euch viel Spaß beim Üben und vielleicht treffen wir euch ja irgendwann auf einem Turnier.

Eure Abby und Dini

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1 Kommentare

  1. Servus, ich mache mit Lady auch ein bisschen Dogdance. Macht riesen Spaß. Leider ist Frauchen so unbeweglich-grins- LG Claudia&LAdy

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