miDoggy Parade: Abkühlung für Hund und Mensch

by - Montag, Juni 05, 2017




Hallo ihr Lieben,

auch wenn das Pfingstwochenende bei uns sehr verregnet war, so ist der Sommer dennoch endlich da. Das hat auch miDoggy aufgegriffen und die Parade diesen Monat genau auf den Sommer ausgerichtet.

Sommer, Sonne, Sonnenschein - so verschaffst Du Deinem Hund am besten Abkühlung

Natürlich versuchen auch wir Abby im Sommer so viel Abkühlung wie möglich zu geben. So gehen wir nicht in praller Sonne zur Mittagszeit raus und versuchen auch unsere Dachgeschosswohnung so gut es geht kühl zu halten. In ein paar Wochen wird das ein Ding der Unmöglichkeit sein, aber noch funktioniert es ganz gut vormittags die Fenster aufzureißen und zur Mittagszeit, wenn die Sonne rumkommt die Jalousien zu schließen. Abends, wenn die Sonne wieder unter geht, wird dann wieder gelüftet. Funktioniert noch ganz gut, schauen wir mal wie lange.


Wenn man unseren Minimenschen fragen würde, was ihn am besten im Sommer abkühlen würde, dann antwortet er immer mit "Eis!". Sehr zum Leidwesen meines "Aber-mein-Kind-soll-sich-doch-gesund-ernähren"-Gedanken als Mama. Aber auch Hunde sollten kein Menscheneis essen. Grund dafür ist der darin befindliche Zucker. Den können Hunde nicht abbauen und werden davon dick. Klar, nicht von einer Kugel, die eine Ausnahme ist, aber wenn man längerfristig Eis geben will, dann wird es schwierig. Eigentlich bräuchten Hunde auch gar kein Eis, aber wir vermenschlichen unsere Hunde ja gerne. Deswegen bekommt auch Abby bei uns ab und an etwas kaltes. Aber bitte nichts mit Zucker. Und wenn wir schon dabei sind und Eis für sie machen, dann können wir das Eis gleich noch für den Minimensch nutzen. Ihr merkt also, wir schlagen wieder zwei Fliegen mit einer Klappe.


Himbeer-Kiwi-Eis

Wenn ihr mich fragt erfrischt im Sommer nichts mehr als Obst. Daher sollte unser Eis auch zu einem großen Teil aus Obst bestehen. Für die erste Sorte haben wir uns für Himbeeren und Kiwi entschieden.


Wir haben eine Schale Himbeeren abgewaschen und in die Schüssel gegeben. Hinzu kam der Rest einer Kiwi, die der Minimensch nicht mehr essen wollte. Die war geschält und in kleine Stücke geschnitten. Das zusammen wurde mit dem Handmixer so lange püriert, bis keine Stückchen mehr zu sehen waren.


Wir haben noch ein wenig Honig hinzugegeben. Nicht viel, nur einen Klecks, damit ein wenig Süße mit dazu kommt. In diesem Falle ist das weniger für Abby, als mehr für den Minimenschen. Der wollte beim Zubereiten übrigens unbedingt mithelfen. Wenn ihr also Kinder zu Hause habt, können sie ohne Probleme mithelfen.


Nun haben wir noch etwas Joghurt hinzugegeben. Leider gab es keine vegane Joghurt-Variante mehr, deswegen musste an der Stelle richtiger Joghurt mit in das Eis. Nun haben wir alles noch einmal mit dem Handmixer verrührt und konnten es dann in die Eisformen geben. Welche ihr nehmt, ist euch überlassen. Für Abby machen wir kleine Eiswürfel mit dem Obst-Joghurt. Für den Kleinen haben wir solche Hochschieb-Eis-Formen. Die gibt es nächste Woche übrigens bei Aldi-Nord im Angebot, falls ihr noch keine habt.


Achtet bei Eiswürfelformen darauf, dass ihr sie nicht zu voll macht. Sonst schwappt alles über, wenn ihr ihr die Form ins Eisfach packt. Zumindest passiert mir das immer. Im Tiefkühschrank sollten die Eiswürfen gut eine bis zwei Stunden bleiben. Dann sollte es fest werden. Wenn ihr auch solche Schiebe-Eis-Varianten machen möchtet, sollten sie länger in der Kälte bleiben, bestenfalls über Nacht.

Bananen-Eis

Das zweite Eis ist ein veganes Eis. Ob ihr für das Eis eine oder zwei Zutaten braucht, das liegt an euch. Wir haben uns für zwei entschieden.


Für zwei Schiebe-Eis und eine Palette Eiswürfel haben wir vier Bananen benötigt. Diese wurden geschält, etwas zerkleinert und dann mit dem Handmixer püriert.


Wir haben wieder ein wenig Honig hinzugefügt. Das kann man bei den süßen Bananen aber auch weglassen. Wieder alles püriert und dann wurde es in die Förmchen gegeben. Auch das Eis muss für einige Zeit in den Tiefkühlschrank.


Der Kleine hat übrigens sämtliche Reste in den Schüsseln schon aufgegessen und fand sie super lecker. Bei ihm haben sie den Geschmackstest also schon einmal bestanden.

Aber nicht nur Eis kann abkühlen, auch etwas leichtes zu Essen. So gab es bei uns zum Grillen einen Wassermelonensalat. Abby liebt Wassermelone und so habe ich kurzerhand für sie eine Hundevariante gemacht.

Wassermelonensalat

Was ihr dazu braucht:
- 1/2 Wassermelone
- 3 Lauchzwiebeln
- Pinienkerne
- Fetakäse
- Rucola Salat
- Basilikum
- 1/2 Zitrone
- Öl
- Honig
- Pfeffer, Salz


Als erstes befreit ihr die Wassermelone von der Schale und schneidet dann ca. 2cm große Würfel. Wer es lieber kleiner mag, kann die Würfel natürlich auch kleiner machen. Falls eure Wassermelone viele Kerne enthält schaut darauf, dass ihr die vorher entfernt bekommt. Sonst müsst ihr sie dann im Salat heraussuchen.

Wenn ihr den Salat auch für euch machen möchtet, dann putzt jetzt die Lauchzwiebeln, entfernt die Knöllchen unten und das grüne oben und schneidet dann dünne Ringe. Diese könnt ihr schon zu der Wassermelone hinzugeben.


Nun wascht den Rucola, sortiert die unschönen Blätter und Stängel aus und schleudert ihn trocken. Die Salatblätter könnt ihr nun auf eure Schüssel und die Schüssel für euren Hund verteilen.


Nun röstet die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne an. Vorsicht, lasst sie dabei nicht unbeaufsichtigt. Sie hüpfen euch zwar nicht vom Herd, werden aber von jetzt auf gleich schwarz. Also immer mal schön die Pfanne schwenken.


Nun verstreut ihr den Feta-Käse noch grob über die Salate und dann könnt ihr schon einmal umrühren. Da der Salat nach dem Zubereiten gleich serviert werden kann - und soll - würde ich ihn an der Stelle nicht lange stehen lassen, damit er durchziehen kann. Weiter geht es gleich mit dem Dressing.


Dazu nehmt ihr den Saft der halben Zitrone. Kleiner Tipp: Bevor ihr die Zitrone zerschneidet, rollt sie einmal mit etwas Druck über eure Arbeitsfläche. Dabei werden die Zellen gedrückt und der Saft löst sich leichter. Nun drückt ihr den Saft so gut aus, wie es geht und gebt den Honig hinzu. Außerdem kommen noch 8EL Öl hinzu und dann dürft ihr alles noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Natürlich könnt ihr auch mit Zitrone und Honig noch nachjustieren, bis es euch schmeckt. Nun gebt das Dressing über den Salat, rührt alles noch einmal um und lasst ihn euch gleich schmecken.


Abby hat alles großartig geschmeckt und auch den Salat hat sie so schnell gefressen, wie lange nichts mehr.

Wir wünschen euch viel Spaß beim nachmachen und sagt uns doch mal, wie eure Hunde die Rezepte fanden. Natürlich hoffen wir, dass ihr ohne Probleme durch den Sommer kommt und das Wetter einfach zusammen genießen könnt.

Eure Abby und Dini

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