Schüßler Salze für Hunde [Werbung]

by - Montag, Juni 12, 2017



Hallo ihr Lieben,

seit Abbys Schilddrüsenerkrankung sauge ich alles auf, was auch nur im entferntesten mit dem Thema Gesundheit beim Hund zu tun hat. So bin ich auch auf die Schüßler Salze gestoßen, von denen ich zwar für Menschen schon oft gehört, mich aber nie damit beschäftigt hatte.

Was sind Schüßler Salze?

Schüßler Salze sind anorganische Stoffe, die Defizite im Erkrankungsfall wieder herstellen sollen. Wichtig ist von vornherein zu sagen, dass sie keinen Tierarztbesuch ersetzen, aber bei der Behandlung zusätzlich eingesetzt werden können.

Den Namen haben die Schüßler Salze von Herrn Dr. Schüßler, der vom 12. August 1821 bis 30. März 1898 gelebt hat. Einst war er Lehrer und sprach 7 Sprachen fließend. Da ihn die Medizin aber schon immer reizte begann er, anfänglich ohne das Abitur gemacht zu haben, ein Medizinstudium. Dieses schloss er sehr gut ab und spezialisierte sich dann auf die Naturheilverfahren. Auch wenn er die Hoöopathie befürwortete, so skeptisch war er ihr auch gegenüber. Er wollte das Prinzip vereinfachen und weniger Mittel einsetzen. So beschäftigte er sich ausgiebig mit der Biochemie und fand 12 anorganische Stoffe, also Mineralsaze, welche im Körper pyhsiologisch-chemische Vorgänge vollziehen. Eben wie oben schon beschrieben, sie füllen Defizite im Körper auf und somit kommt der Organismus wieder ins Gleichgewicht. Nach Dr. Schüßlers Tod forschten viele Kollegen weiter an dem Thema und fanden noch 12 weitere Salze, sowie 15 Ergänzungssalze.


Wie wirken Schüßler Salze?

Die Salze werden durch Verdünnung und Verreibung potenziert. Das sorgt dafür, dass die Stoffe Molekulargroß werden und so in die Zellmembran eindringen können.

Die Potenzen setzen sich wie folgt zusammen:
D1 - Dies bedeutet, dass 1 Teil Arzneistoff auf 9 Teile Milchzucker verteilt ist
D2 - Hier wird 1 Teil D1 auf 9 Teile Milchzucker verteilt.

Und dies könnte man nun unendlich weiterführen. In der Regel verwendet man Wirkstoffe der Potenz D6 oder D12.

Das Gute an den Schüßler Salzen ist, dass man keine Neben- oder Wechselwirkungen zu anderen Medikamenten kennt. Die Salze gibt es online oder in der Apotheke eures Vertrauens. Dort kann man auch sogenannte Apothekentäschchen kaufen, dort sind die Salze gleich ordentlich gelagert. Es gibt sie in verschiedenen Farianten: Kügelchen, Tropfen oder Tabletten.

Bei der Anwendung kommt es auf die Schwere der Symptome an. Bei akuten Beschwerden sollte man bei den ersten Anzeichen aller 15 Minuten ein Mittel geben. Nach ein bis zwei Stunden sollten die Beschwerden dann besser werden. Wenn es ich um chronische Beschwerden handelt, sollte man täglich drei bis sechs Mal das Mittel geben. Am besten ist es, wenn die Mundschleimhaut die Wirkstoffe aufnehmen kann.


Wofür kann man die Salze einsetzen?

Es gibt verschiedene Krankheiten, bei denen die Schüßler Salze eingesetzt werden können. An der Stelle möchte ich euch drei vorstellen.

Nr. 4 - Kalium chloratum (Kaliumchlorid)

Kalium chloratum ist ein Bestandteil jeder Körperzelle und ist besonders bei den roten Blutkörperchen wichtig. Es wird beim Stoffwechsel, dem Eiweißaufbau und in der Kohlenhydratverwertung benötigt.
Man kann das Schüßler Salz Nummer 4 bei Enzündungen der Schleimhäute, Erkältungskrankheiten und chronischen Bronchialschleimhautenzündungen geben.

Nr. 5 - Kalium phoshporicum (Kaliumphosphat)

Kalium phosphoricum ist ein wichtiger Bestandteil des Blutes, da es wichtig für die Blutflüssigkeit ist. Darüber hinaus ist es auch für das Gewebe, Gehirn-, Nerven- und Muskelzellen von großer Bedeutung. Kalium phoshporicum ist im Körper ein wichtiger Energielieferant und somit unerlässlich für den Organismus. Deswegen ist es auch ein Hauptmittel für das Nervensystem.
Man kann es geben, wenn der Hund an allgemeiner Schwäche, Aufmerksamkeitsstörungen sowieso Herzmuskelschwäche und Herzrythmusstörungen leidet. Meist werden die Symptome am Morgen schlimmer, besonders bei geistiger Tätigkeit. Sobald der Hund sich ausruhen kann, werden sie wieder besser.

Nr. 11 Silicea ( Kieselsäure/ Bergkristall)

Silicea ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes und zudem am Aufbau der Haut, Schleimhäute sowie Nägel, Knochen und des Fells beteiligt.
Sollte euer Hund also an Bindegewebsschwäche leiden, zudem Probleme mit der Abwehr oder Eiterungsprozesse haben, dann wäre dies ein gutes Salz.

Wo kann man mehr über Schüßler Salze erfahren?



Wie ihr wisst suche ich mir Informationen lieber in Büchern zusammen, als im Internet. Daher war ich sehr glücklich das Buch "Schüßler-Salze für Hunde" von Angela Knocks-Münchberg gefunden zu haben. Das kleine Taschenbuch ist im Ulmer-Verlag erschienen und kostet 12,90 Euro. Es ist tatsächlich ein schönes Taschenbuch, welches im Softcover gehalten in jede Tasche passt.

Auf 75 Seiten Seiten erfährt man alles, was man über die Schüßler-Salze wissen sollte. Man wird noch mehr über die Geschichte und Entstehung der Behandlungsmethode aufgeklärt, denn das oben geschriebene war nur eine Kurzfassung. Es wird erklärt wie man die Salze anwendet, welche Unterschiede es in den Formen Tropfen, Tabletten und Kugeln gibt und es wird am Ende jedes einzelne Salz vorgestellt, samt der Möglichkeiten, wann man es verwenden könnte.

Habt ihr zum Beispiel Symptome, bei denen ihr nicht wisst, welches Salz ihr verwenden könnt, so gibt es auch dafür ein spezielles Kapitel. Diese sind nach Organen beziehungsweise Körperteilen sortiert, aufgelistet und man findet dahinter eine Empfehlung, welches Schüßler-Salz man anwenden kann. Was uns besonders freut: Sogar die Schilddrüse findet sich darin wieder. So wird sogar unterschieden zwischen "Schilddrüsenüber- und -unterfunktion, welche auch im Wechsel auftreten können", "Schilddrüsenunterfunktion, einhergehend mit schuppigem Fell, Erschöpfung und Verstopfung" und "Schilddrüsenüberfunktion mit nervöser Unruhe, Gewichtsverlust, Haarausfall und Durchfall". Für all diese 3 Symtprome gibt es unterschiedliche Salze mit unterschiedlichen Potenzen.

Das letzte Kapitel befasst sich dann auch noch mit der ersten Hilfe. So kann man bei Insektenstichen ebenfalls unterstützend mit Schüßler-Salzen arbeiten.

Was ihr aber nicht vergessen dürft: Schüßler-Salze können unterstützend verabreicht werden. Darüber solltet ihr aber immer mit eurem Tierarzt sprechen, vor allem wenn euer Hund an chronischen Krankheiten leidet.

                                                           

Das Buch ist dennoch absolut toll, sehr einfach und verständlich geschrieben und es schafft es, das komplexe Thema wirklich zu erklären. An der Stelle geben wir 5 von 5 Abbys. Für alle, die sich das erste Mal mit dem Thema auseinander setzen wollen und einen ersten Einblick erhaschen möchten, ist es ein tolles Einsteigerbuch, das einen gerade zu verleitet sich einen Satz Schüßler-Salze zu besorgen.


Eure Dini

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3 Kommentare

  1. Ich bin wirklich überrascht, dass man Schüßler Salze zusammen mit den Hormonen für die Schildrüse nehmen kann. Ich selber leide auch unter einer Schilddrüsenfehlfunktion und mir sagte man, dass diese Hormone viele natürliche Wirkstoffe hemmen. Diese beträfen auch die Schüßler Salze. Und auch Sockes Tierheilpraktikerin sagt immer, dass die Gabe von Medikamenten – bei Socke Cortison – Vieles verändert und Vieles wirkungslos macht.

    ich bin wirklich überrascht und werde das mal hinterfragen.

    Viele nachdenkliche Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Oha, wie spannend! Also im dem Buch stand es so, dass es keine Nebenwirkungen gäbe. Aber wenn du das so sagst, dann sollte man das einmal hinterfragen :)

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  2. Hallo, Schüßler Salze kenne ich für Menschen, habe selber welche genommen .Nr. 11 fürs Bindegewebe straffen..grins...

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