Was machen Barf- und Hundeernährungsberater?

by - Freitag, August 18, 2017



Hallo ihr Lieben,

vor knapp zwei Wochen habe ich meine Abschlussarbeit nach meiner Weiterbildung zur Hundeernährungsberaterin abgegeben. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist. Im März hat sie begonnen und jetzt ist es schon wieder vorbei.

Was macht ein Hundeernährungsberater?

Als ich die Weiterbildung begonnen hatte habe ich sie hauptsächlich gemacht weil ich gehofft hatte, viel über die Ernährung bei schilddrüsenerkrankten Hunden zu lernen. Vielleicht gleich vorneweg: Das habe ich nicht getan. Also nicht im Rahmen der Ausbildung, privat habe ich dennoch wieder viel dazu gelernt.

Deswegen war die Weiterbildung aber kein Misserfolg. So wurde nämlich der Hauptaugenmerk auf die allgemeine Fütterung von Hunden gelegt. Was für Deklarationsarten gibt es, woran erkennt man gutes Futter, womit tricksen die großen Futterunternehmen. Außerdem wurde das Verdauungssystem des Hundes erklärt und damit auch, warum der Hund diverse Dinge fressen MUSS oder eben nicht. Es ist nicht nur stur gelernt, sondern es war wichtig auch den Hintergrund dahinter zu lernen.

Somit kann ein guter Ernährungsberater nämlich individuell entscheiden und beraten, welches Futter für jeden Hund passt. Bei vielen ist es so, dass Barf als Allzweckwaffe genommen und. Und natürlich ist es wohl das gesündeste, einfach weil man weiß, was der Hund zu fressen bekommt. Aber dennoch ist Barf nicht für jeden Hund geeignet. Eine tolle Auswahl an Alternativen haben wir in der Weiterbildung kennengelernt. Ich hoffe, das konnte ich auch in der Abschlussarbeit niederschreiben und sie kommt gut an. Kurz gesagt kann ein Hundeernährungsberater also wählen zwischen verschiedenen Fütterungsformen und kann für seinen Kunden die beste heraussuchen und auch Rationen berechnen.

Warum dann jetzt noch eine Weiterbildung?

Ich habe Blut geleckt was die Hundeernährung angeht. Nicht nur bei Schildis. Ich möchte alles wissen! Deswegen geht es Ende des Monats mit dem ersten Seminar weiter und in einem Monat startet dann noch die Ausbildung zum Barf-Berater bei Swanie Simon.



Das heißt, hier geht es explizit nur ums Barfen, wie man Pläne richtig erstellt und auch Füttern bei Krankheiten wird abgedeckt. Es ist also eine Vertiefung von dem, was ich mir in der ersten Weiterbildung noch gewünscht hätte. Das ganze soll knapp 4 Monate gehen. Hier hatte ich wirklich Glück. Eigentlich gab es nämlich nur noch Wartelistenplätze. Da ich nicht damit gerechnet habe, also noch einen Platz zu bekommen habe ich ganz unverbindlich hingeschrieben und gefragt, wann man mit dem nächsten Kurs rechnen könne. Dabei dachte ich an Januar/Februar. Aber nein, ein paar Tage später wurde mir ein Platz angeboten. Viel schneller als gedacht war ich erst einmal total überrumpelt und perplex. Also noch einiges organisatorisches klären, da ich zwei Mal nicht da bin und dann wurde unterschrieben.

Ich habe mich explizit für Swanie Simon entschieden, da sie einfach diejenige mit der besten Reputation ist und die Lerninhalte waren wirklich breit gefächert und so, wie ich mir das gewünscht habe. Aber auch hier wird das Weiterlernen nicht vorbei sein. Es gibt noch einige spannende Seminare, die ich sicher noch besuchen werde und dann sehen wir einfach einmal wo der Ernährungsweg mich noch hinbringt.

Übrigens: Freut euch schon einmal auf die erste Septemberwoche. Da wird es etwas tolles zum Thema Barfen geben.


Eure Dini

You May Also Like

0 Kommentare