So verabreicht ihr Heilkräuter richtig. [Werbung]

by - Montag, November 13, 2017



Hallo ihr Lieben,

das Wetter draußen wird immer ungemütlicher. Nicht nur wir Menschen sind jetzt anfälliger für Krankheiten, auch unsere Hunde. Aber immer zur Chemiekeule greifen? Gerade wenn es um das Thema Erkältung geht, greifen wir Menschen doch lieber zu Tees als Tabletten zu schlucken. Genau das könnt ihr auch bei euren Hunden nutzen.

Heilkräuter - die gesunde Alternative für unsere Hunde

Wir Hundehalter sind jeden Tag draußen und entdecken die Natur. Warum sollten wir diese Stunden nicht nutzen und nebenbei Heilkräuter sammeln? Wenn man darauf achtet, dass die Kräuter nicht direkt an viel befahrenen Straßen wachsen, oder direkt neben Feldern die gespritzt werden dann steht dem nichts im Wege.

So kann man zwischen Mai und Juli zum Beispiel Bärlauch sammeln, Gänseblümchen findet man von März bis August, Himbeere und Brombeere von Mai bis August und Pfefferminz von April bis August. Das sind nur einige Heilkräuter, in Deutschland wachsen aber noch einige mehr.

Was aber nach dem Sammeln tun? Trocknen oder ins Wasser stellen? Wir stellen euch 4 Zubereitungsmöglichkeiten vor.

Kräutertees

Kräutertees nutzen wir Menschen sehr, sehr oft. Jeder von euch hat doch sicherlich einen Schrank mit verschiedenen Teesorten, oder? Ich liebe Tee im Herbst und Winter!

Kräutertees kann man ganz einfach herstellen, eigentlich gibt es sogar zwei verschiedene Möglichkeiten:



1. Heißer Aufguss

Gebt eure Heilkräuter in eine Kanne oder Schüssel und übergießt sie mit heißem Wasser. Diesen Sud könnt ihr dann gerne 8 bis 10 Minuten stehen lassen. Achtet aber darauf, dass ihr den Behälter abdeckt. Durch den Dampf gehen die eventuell enthaltenen ätherische Öle sonst verloren.

2. Kaltauszug

Manche Kräuter, wie Wurzeln oder Rinden, benötigen einen Kaltauszug. Dazu gebt ihr die Kräuter in kaltes Wasser und lasst sie 8 bis 12 Stunden stehen. Dazu eignet sich, den Auszug über Nacht stehen zu lassen. Dann nehmt ihr die Kräuter wieder raus und gebt die Flüssigkeit in ein geschlossenes Gefäß. 

Kräuteröle - und salben

1. Kräuteröle

Um Kräuteröle herzustellen braucht ihr saubere, frische Blüten, eine Flasche und Oliven- oder Sonnenblumenöl. Die Blüten zerschneidet ihr und steckt sie in die Flasche, so dass diese etwa halb voll ist. Nun gießt ihr das Öl hinein, so dass es etwa 2 Fingerbreit über den Blüten endet. Schließt die Flasche nun und stellt sie drei bis fünf Wochen an einen sonnigen Ort. Außerdem solltet ihr sie täglich durchschütteln. Anschließend siebt ihr die Blüten aus und füllt das Öl in eine dunkle Flasche.


2. Kräutersalben

Hierzu benötigt ihr Vaseline und frische oder getrocknete Kräuter. Für eine gehäufte Hand getrocknete Kräuter oder eine gehäufte Doppelhand frische Kräuter benötigt ihr 250 Gramm Vaseline. Diese erhitzt ihr in einem Topf, so dass sie schmilzt. Achtet aber darauf, dass sie nicht kocht. Nund gebt ihr die Kräuter hinzu und lasst das etwa 10 Minuten leicht köcheln. Wer mag kann noch 1 bis 2 Teelöffel Honig hinzugeben. Wenn ihr die Blüten wieder abgesiebt habt, könnt ihr die Salbe in einer kleinen Dose im Kühlschrank aufbewahren.

Sprays und Spülungen

Wenn ihr euren Hund gerne mit Sprays oder Spülungen behandeln möchtet, so könnt ihr Kräutertees einfach in eine Sprühflasche füllen, um sie besser auf das Fell verteilen zu können. 
Alternativ könnt ihr auch Auszüge herstellen, denen ihr ein paar Tropfen Öl hinzugebt.

Kräutersäckchen


Wenn ihr besonders nervöse Hunde habt, kann ein Kräutersäckchen Wunder wirken. Gebt einfach etwas Lavendel in ein Baumwolltuch, verschließt das von allen Seiten und legt es dann mit in das Hundekörbchen. Da Hunde ja bekanntlich alles mit der Nase wahrnehmen, kommt es da auch als erstes an. 

Was gibt es sonst noch über Kräuter zu wissen?

Eine ganze Menge! Genau deswegen hat sich Angela Knocks-Münchberg sich dem Thema in einem Buch des CADMOS-Verlages gewidmet.





Auf 77 Seiten erfahrt ihr nicht nur, wie ihr Heilkräuter noch zubereiten könnt, ihr bekommt auch eine tolle Übersicht, welche Kräuter man für Hunde nutzen kann, wie ihr sie dosieren und einsetzen könnt und vor allem auch, wann es sich lohnt sie zu pflücken. 

Wusstet ihr zum Beispiel, dass man Niemsamen in einem Kräutersäckchen gegen Zecken nutzen kann? Oder dass Petersilie und Kresse Appetitanregend sind und Ingwer ein gutes Mittel gegen Reisekrankheit ist? 

All das und noch viel mehr bekommt ihr in diesem toll illustrierten Buch, das voll mit wertvollen Tipps ist ohne dabei trocken oder langweilig zu wirken. 

Wenn ihr also Lust auf mehr Informationen zu dem Thema Heilkräuter beim Hund habt, dann könnt ihr euch das Buch gerne hier bestellen. Wenn ihr über den nachfolgenden Link bestellt, bekomme ich von Amazon eine kleine Provision, ohne dass für euch Mehrkosten entstehen. Dadurch können wir auch weiterhin kostenlosen Inhalt für euch zur Verfügung stellen.


Eure Dini

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