Du bist mir wichtig! | Anzeige

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Hallo ihr Lieben,

bevor das Weihnachtsfest ansteht und wir bald in die Weihnachtspause verschwinden möchte ich euch an der Stelle noch einmal ein besonderes Buch vorstellen. „Du bist mir wichtig“.

Ehrlich gesagt habe ich die Veröffentlichung jetzt lange Zeit vor mich hergeschoben und immer wieder verlegt. Nicht, weil das Buch schlecht ist – im Gegenteil. Weil ich das Gefühl hatte egal wie ich das Buch vorstelle, ich kann ihm nicht gerecht werden. Deswegen baue ich heute keine Geschichte drumrum, ich werde euch kein Hintergrundwissen geben, ich erkläre euch nur ganz einfach, warum dieses Buch für mich etwas ganz besonderes ist.

Du bist mir wichtig!

Genau das denke ich mir jedes Mal, wenn ich mir Abby ansehe. Dass wir zwei in den letzten Jahren durch einige Hochs und noch mehr Tiefs gegangen sind, darüber habe ich kein Geheimnis gemacht. Doch bei jedem Tief habe ich versucht, etwas zu finden, damit es bald wieder bergauf geht. Ich habe unzählige Hundebücher gelesen, habe Dokumentationen verfolgt und mindestens genau so viele Blogs. Doch irgendwie brachte uns alles nicht die Lösung. Immer hatte ich das Gefühl, in der „normalen“ Hundeerziehung fehlt mir etwas. Etwas Leichtigkeit, Natürlichkeit und für mich Authentizität. Natürlich kann ich diverse Erziehungsmethoden nachahmen, weil sie in Büchern stehen und viele Hundeblogger davon begeistert sind. Aber das bin nicht ich und damit kommt es auch nicht beim Hund an.

Warum hat uns das Buch so gefallen?

Ihr wisst, Abby bekommt ab und an sehr wohl Leckerchen, aber mir widerstrebte es immer, rein und ausschließlich auf positiver Basis mit ihr zu lernen. Nicht, dass Abby geschlagen wird oder sonst aversiv mit ihr trainiert wird, ich fühlte mich nur nicht wohl dabei und das wiederum kam auch bei Abby nicht an.

Hundetraining ist so viel mehr als nur das richtige Bestätigen im richtigen Moment. Es bedeutet auch Vertrauen und Liebe. Und das lässt sich durch ein Leckerchen eben nicht zeigen. Das ist mehr, das ist wichtiger. Und genau mit dem Thema Vertrauen, oder nennen wir es Bindung, beschäftigt sich das Buch von Bettina Mutschler.

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Du bist mir wichtig – Das Cover

Es ist im Kosmos-Verlag erschienen und wirkt mit seinen 184 Seiten Text erst einmal wie ein Roman. Ich muss zugeben, wenn ich ein Hundebuch anfange zu lesen irritiert es mich erst einmal, wenn es nicht bunt bebildert ist. Zwar sind in dem Buch zwei Seiten mit Farbfotos, aber erst einmal ist da eine Menge Text, die abschrecken können. Und dann blättert man das Buch auf und fängt an, die ersten Zeilen zu lesen. Daraus werden Seiten und Kapitel. Und plötzlich fängt man an, sich in der Badewanne (da lese ich immer) hinzusetzen, weil dieses kleine Puzzlestück, das einem noch gefehlt hat, sich findet und festigt. Auf einmal macht nicht nur die Hundeerziehung Sinn, sondern man bekommt auch neue Einsichten in die Kindererziehung. Was ich mir bisher an Bauchgefühl in der Hundeerziehung gewünscht habe, wird von Bettina Mutschler auf einmal sogar mit wissenschaftlichen Daten belegt. Da ist die Beziehung zwischen Mutter und Kind, die kein Mensch beschreiben kann, dieses enge Band, das für beide so wichtig ist. Wer sind wir Menschen, dass wir dieses Band unseren Hunden absprechen? Auch Hunde sind in der Lage Bindungen aufzubauen, sie aber auch wieder zu verlieren. Sie brauchen ihre Mutter beim Groß werden genauso wie wir Menschen.

Positive Verstärkung ist gut und schön und sie hat seine Daseinsberechtigung – das möchte ich ihr nicht absprechen. Aber wie können wir davon ausgehen, dass reine Konditionierung nur zum Lernen von Alltagsmomenten geeignet ist? Ursprünglich war das Klickern dazu entwickelt worden, um Delfinen Tricks und Kunststücke beizubringen. Ein Klicker kann die Bindung nicht ersetzen und Bindung entsteht auch nicht mit einem Klick.

Das beschreibt Bettina Mutschler in ihrem Buch ganz genau. Sie hinterleuchtet kritisch und dennoch wissenschaftlich belegt, warum der Behaviorismus mit Pawlow und Skinner nicht das Ende der Fahnenstange ist. Sie zeigt auf, dass viele Wissenschaftler sich auch damit auseinander gesetzt haben, ob Hunde Gefühle haben, wie sie lernen ohne aktiv zu lernen und wie Bindung überhaupt entsteht.

Warum ist das wichtig?

Und dieses Wissen kann für die Hundeerziehung so wichtig und fördernd sein. Sie zeigt auf, wie wir unseren Hunden Schutz und Sicherheit geben, damit sie lernen und wissen, dass sie uns als Menschen vertrauen können.Natürlich darf und soll man mit seinem Hund auch trainieren und das funktioniert viel leichter, wenn man erst einmal das tiefe Urvertrauen seines Hundes hat und vor allem auch verstanden hat, dass dahinter so viel mehr steckt als nur reine Belohnung.

Mh, und jetzt blinkt der Curser hier und ich weiß gar nicht, ob ich damit nur angerissen habe, was die wichtigen Punkte dieses Buches sind. Immerhin nimmt die jeder anders auf. Fest steht für mich aber, dass dieses Buch ganz viele Menschen lesen sollten, weil es weiter geht als dem Hund nur Kommandos beibringen zu wollen. Es möchte die Bindung und das Wertschätzen fördern, das Verständnis, dass diese Wunder aus Fell oft genauso fühlen wie wir und genau die gleichen Dinge benötigen.

Wo könnt ihr das Buch bestellen?

Ich kann euch also nur ans Herz legen, euch dieses Buch auch einmal zu lesen. Natürlich stelle ich euch an der Stelle wieder den Link zur Verfügung. Auch hier würden wir von Amazon auch wieder eine Provision bekommen, für euch ändert sich der Preis aber nicht. Oder geht in den Buchladen eures Vertrauens, ganz egal. Hauptsache, dieses wundervolle Buch wird gelesen.

Eure Dini

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