Schilddrüse beim Hund: Wie geht es Abby?

Schilddrüse beim Hund: Wie geht es Abby?

Hallo ihr Lieben,

es wird mal wieder Zeit, etwas über Abbys momentanen Gesundheitszustand zu berichten. Nun substituieren wir seit Ende April/Anfang Mai Abbys Tabletten. Das ist also knapp ein halbes Jahr. Man sagt, dass es bis zu einem Jahr dauern kann, bis man die Wohlfühldosis eines Hundes erreicht hat. Unter der Wohlfühldosis versteht man die Menge an Medikamenten, die der Hund braucht, damit es ihm gut geht. Natürlich lautet auch hier das Mantra: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Ich sag es ja immer wieder: Das Thema Schilddrüse beim Hund ist ein sehr komplexes Thema.

Haben wir die Wohlfühldosis inzwischen erreicht?

Nun, Ende letzter Woche hätte ich gesagt „Ja!“. Abbys Verhalten mit mir draußen ist der Wahnsinn, nicht vergleichbar zu dem, was wir in den letzten Monaten und Jahren hatten. Wir beide können relativ nah an anderen Hunden vorbei gehen, der Auslauf klappt und Leine ziehen hält sich auch in Grenzen. Heute habe ich aber etwas neues gelernt und muss deswegen sagen „Nein, wir haben die Wohlfühldosis noch nicht gefunden.“ Vielmehr haben wir eine neue Baustelle, die mit der Schilddrüsenunterfunktion (SDU) zusammenhängt.

Was ist passiert?

Könnt ihr euch erinnern, dass wir euch in dem Artikel erzählt hatten, dass Abby in letzter Zeit den Müll ständig ausräumt? Das wurde in der letzten 1 1/2 Wochen immer schlimmer. Unser Müll befindet sich inzwischen schon lange nicht mehr in der Küche, sondern im Gäste-WC. Nachdem sie aber inzwischen schon alles immer auf den Kopf stellt um an Futter zu kommen haben wir nun wirklich alles fressbare eben immer ins Gäste-WC gestellt. Inzwischen öffnet sie dort aber schon die Tür. Das mag lustig klingen, wenn sich dort aber Hühnerknochen befinden und sie die dann auch frisst, dann hört der Spaß auf!

Ab jetzt heißt es das Gäste-WC zuschließen! 

Abby


Aber was hat das mit der SDU zu tun? Bis heute Morgen dachte ich nicht, dass das zusammenhängt. Vielmehr habe ich es darauf geschoben, dass Abby durch die Eingewöhnung im Kindergarten vom Minimenschen zu kurz kam. Aber auch jetzt, wo ich wieder mit ihr etwas machen kann und sie immer platt auf ihren Platz fällt macht sie weiter, sobald ich außer Haus bin. Durch Zufall habe ich gestern gelesen, das eine andere Schildi-Halterin das gleiche Problem hat, neben vielen anderen Baustellen. Also fragte ich heute nach, ob auch andere Halter das Problem mit ihren Hunden haben. Tatsächlich kamen einige Antworten, dass nicht richtig eingestellte Hunde einen absoluten Heißhunger bekommen und sowohl in der Wohnung, als auch draußen nach allem fressbaren suchen.

Die E-Mail an unsere Schilddrüsenexpertin ist raus und ich hoffe, dass wir bald telefonieren können, damit ich das abklären kann. Bis dahin heißt es weiter die Dosis erhöhen und hoffen, dass es sich bald wieder legt. Ihre Portionen sind ihrem Gewicht und ihrer Aktivität angemessen, das kann es also nicht sein. Außerdem gibt es viele Leckerchen dazu, da wir die zum trainieren benutzen. Hoffen wir also, dass das Problem auch bald wieder weniger wird und die Wohlfühldosis nicht mehr all zulange auf sich warten lässt. Bis dahin heißt es weiter alles wegschließen, was nicht niet- und nagelfest ist.

Eure Dini

2 Gedanken zu „Schilddrüse beim Hund: Wie geht es Abby?

  1. Ach doof. Das tut mir auch sehr leid für Abby, denn wenn sie so einen Dauerhunger hat ist das ja auch für sie blöd. Ich hoffe, dass ihr eure Wohlfühldosis schnell findet. Vielleicht kann man gegen den Hunger in der Zwischenzeit etwas magenfüllendes, aber energiearmes füttern? Zum Beispiel den Gemüseanteil in den Rationen erhöhen, wenn sie es verträgt. Oder ihr so was wie ganze Karotten geben, wenn sie die denn mag – Werden ja ganz wieder ausgeschieden, fallen also nicht ins Gewicht.

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