Leinenwirrwarr – unser Teil!

Leinenwirrwarr – unser Teil!

Hallo ihr Lieben,

heute soll sie enden: unsere Blogreihe „Leinenwirrwarr, so haben wir unserem Hund das Leinelaufen beigebracht“.

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In den letzten Wochen durften wir vielen tollen Bloggern folgen, wie sie es geschafft haben. Genauso spannend wie ich die Artikel fand, genauso gespannt war ich darauf, euch mitzuteilen, dass wir auch endlich unseren Weg gefunden haben.

Als ich meine lieben Kollegen und Kolleginnen gefragt hatte, wer Teil unserer Blogreihe sein möchte, hatte sich Francis, das Frauchen von Ilari, gemeldet, dass sie bereits einen solchen Artikel online hatte. Diesen könnt ihr euch [HIER] gerne noch einmal durchlesen.

Und dieser Artikel hat uns dann geholfen. Das Geheimnis beim Leinenführigkeitstraining ist, seinen Weg zu finden. In den letzten Wochen konnten wir euch viele Wege zeigen und auch Francis‘ Weg ist noch ein Beispiel dafür. Die Kunst ist es aber dann, seinen Weg daraus zu machen.

Gerne würden wir euch an der Stelle ein Video zeigen, wie sehr Abby an der Leine gezogen hat. Allerdings hat unser Weg binnen von 2 Tagen dazu geführt, dass sie meist locker an der Leine läuft. Natürlich lässt sich Leinenziehen nicht sofort sicher abstellen, aber wir sind weiterhin konsequent und können inzwischen absolut entspannte Spaziergänge machen. Meistens.

Aber was war jetzt unser Weg?

Sagen wir es so, Abby nur einen Fuß entgegenzustellen, entlockt ihr höchstens ein kurzes Grinsen. Wir brauchten also die Version für große Hunde: den ganzen Menschen. Jedes Mal, wenn Abby anfing nach vorne zu laufen, haben wir einen Schritt seitwärts gemacht, ihr in den Weg. Somit haben wir sie geblockt. Natürlich hat sie ein paar Mal getestet, was das soll. Nach einem Spaziergang, in dem man das konsequent immer gemacht hat, hatte sie es verstanden, locker neben uns zu laufen. Sollte man gerade einmal unachtsam gewesen sein, oder Abby ist zu schnell für uns gewesen, so mussten wir nur 2-3 Schritte schneller laufen und uns frontal vor Abby stellen.

Natürlich ist es noch nicht perfekt. Gerade jetzt, wo Abby ihre Tage hat, ist hören eher so ein Ding, das zu Hause bleiben kann. Aber auch hier heißt es, konsequent zu bleiben. Inzwischen reicht es auch, stehen zubleiben, wenn die Leine straff ist und schon kommt sie zurück zu uns.

Wir können unser Glück immer noch nicht ganz fassen. Immerhin ging es dann so schnell, dass Abby endlich verstanden hat, was wir von ihr wollten. Natürlich haben wir davon ein Video und möchten es euch auch nicht vorenthalten.

An der Stelle möchten wir euch allen Mut machen. Es gibt für jeden Hund einen Weg da draußen. Ihr müsst ihn nur für euch finden. Das ist Arbeit, das ist Geduld und natürlich frustriert es, wenn man das 100. Mal stehen bleibt oder seit 10 Minuten im Viereck läuft um die Richtung zu wechseln, und nichts hilft. Aber euer Hund wird euch verstehen, irgendwann. Ihr braucht nur Geduld.

Wir wünschen euch dabei viel Spaß und Erfolg. Bitte gebt uns doch Feedback, wenn euch eine der beschriebenen Methoden in irgendeiner Art und Weise geholfen hat.

Liebe Grüße
Diana

9 Gedanken zu „Leinenwirrwarr – unser Teil!

  1. Super – das sieht wirklich klasse aus 🙂
    Schön das ihr den richtigen Weg gefunden habt… so können die entspannten und gemeinsamen Familienspaziergänge doch immer sein 🙂

    Wuff, Deco + Pippa

  2. Als ich gelesen habe, dass es schon nach 2 Tagen funktioniert hat war mir klar, dass es diese Methode sein muss 🙂 Ich habe mit dem Vorgänger von der Fluse Leinentraining ohne Ende – und ohne Erfolg – gemacht. OHNE Leine Fuß laufen war nie ein Problem aber an der Leine – oh weh. Kurz bevor Mo dann bei uns einzig habe ich von der Block-Methode gelesen und so dem Terrier nach 4 Jahren endlich klarmachen können, was ich von ihm will. Mit ihm habe ich auch versucht es zu klickern. Das ging so lange wie ich den Klicker dabei hatte und ihn stetig belohnt hab. Außerdem hat er immer nur mich angeguckt und nie auf seinen Weg. Auch bei der Fluse habe ich das dann mit dem blocken von Anfang an gemacht und mit 14 Wochen konnte er an lockerer Leine laufen – und tut es bis heute noch 🙂

    1. Ja es ist der Wahnsinn – und ärgert einen dafür umso mehr, dass man 2 Jahre umsonst Richtungen gewechselt hat und stehen geblieben ist und was weiß ich nicht alles, was es noch für Spielchen gab…

  3. Super, das ihr es so schnell hinbekommen habt 🙂
    Möcht emal fragen, ob es ein Video von diesem „blocken“ gibt ? Denn unser „neuer“ Tierheimhund Loki ist auch gerade dabei , das vernünftig an der Leine laufen zu lernen. Er sprintet regelrecht nach vorne und wenn ich dann stehen bleibe, imponiert es ihn nicht, er bleibt dann auch stehen, aber weiterhin mit vollem Zug auf der Leine *uff* . Nun wollte ich das „blocken“ mal probieren…. mal sehen, ob und wie ich es hin bekomme ?? 😉 Ein Video davon wäre natürlich supi .

    Liebe Grüße und in voller Hoffnung, das Loki auch bald vernünftig an der Leine läuft..

    Bianca & Loki

    1. Hallo Bianca,

      also ich habe noch kein Video vom Blocken gemacht. Hast du Instagram? Dann könnte ich dir „A Pair of Aussies“ oder „Listenhundliebe“ empfehlen. Die 2 Accounts zeigen toll, wie man das machen könnte.

      Ich hab es damals so gemacht, dass ich einfach einen Schritt nach links oder rechts gegangen bin (je nachdem wo Abby lief) und habe mich so vor sie gestellt und sie kam nicht vorbei. Immer schön ruhig bleiben dabei und das funktionierte sehr schnell. 🙂

      Inzwischen laufe ich einfach 2 Schritte schneller und drehe mich dann zu ihr ein. Das geht nun auch. 🙂

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