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Was machen eigentlich unsere Baustellen?

Hallo ihr Lieben,

vor knapp 2 Monaten haben wir euch von unseren erzieherischen Baustellen berichtet. Inzwischen sind, wie gesagt, zwei Monate vergangen. Zwei Monate, in denen wir viel trainiert, geübt, gekuschelt und gearbeitet haben. Und es scheint sich gelohnt zu haben. Wie genau, das wollen wir euch an der Stelle gerne erzählen.

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1. Das Leinelaufen

Es ist besser geworden. Vieeeeeeeeeeeeeel besser! Eigentlich ist es so gut geworden, dass wir 90% der Spaziergänge wirklich entspannt gehen – wenn ich alleine mit der Mama unterwegs bin. Wie wir das gemacht haben, hatten wir euch ja bei unserem Teil des Leinenwirrwarrs beschrieben. Besonders hilfreich war auch, dass wir „Click for Blick“ gemacht haben. Sprich, jedes Mal, wenn ich die Mama angeguckt habe, kam ein „Klick“ und dann ein Leckerlie. Inzwischen gibt es nicht mehr für jeden Blick einen Klick, sondern auch mal ein nettes Wort. Außerdem traut die Mama mir beim Leinelaufen sogar schon so sehr, dass sie mit mir und dem Kleinen zusammen spazieren war – und das nicht nur einmal.

2. Das Ningeln

Sagen wir es so… wir hatten Wochen, die liefen wirklich gut. Nach ein paar Mal Ningeln aushalten wurde es recht schnell besser. Seit ein paar Tagen fange ich aber angeblich wieder an mit ningeln. Hier müssen wir also noch weiter konsequent sein.

3. Die Leinenpöbelei

Hier ist die Mama sooooo wahnsinnig stolz auf das, was wir zwei schon erreicht haben, dass sie schon einmal mit Pipi in den Augen vor mir stand. Hier müssen wir allerdings unterscheiden, denn bei dem Papa reagiere ich anders. Papa reagiert aber auch anders als die Mama.
Also bei Mama läuft es wirklich gut! Inzwischen läuft es schon so gut, dass ich mich auf einem engen Fußweg neben sie absitze und sie angucke. Dann gibt es gaaaanz viele Leckerlies.
Vorgestern hatten wir sogar den Fall, dass die Mama mir ein Leckerlie vor die Nase hielt und wir drei Schritte an einem Hund an der Leine vorbeigelaufen sind. Und auf dem Rückweg ist ein Schäferhund an uns vorbeigelaufen, ich saß und habe den anderen Hund sogar kurz angeguckt, bevor ich die Mama wieder angeguckt habe und ein Leckerlie kassiert habe.
Also auch wenn wir noch einen weiten Weg vor uns haben ist dieser Zustand schon ein absoluter Traum für die Mama!

4. Das Rudel nicht trennen wollen

Was diese Baustelle angeht, besteht die nach wie vor. Bisher haben wir noch keinen Trainingsansatz gefunden, der hier wirklich effektiv ist und uns eine Richtung gibt, in die wir arbeiten können. Auf dem Hundesportplatz musste ich 2 mal angebunden werden und bin jedes Mal fast explodiert. Also einfach nur irgendwo anbinden soll nicht des Rätsels Lösung sein.
Ihr seht also, wir waren schon recht erfolgreich. Natürlich ist uns bewusst, dass die ganzen Baustellen nicht binnen von ein paar Tagen weg sein werden, aber wir kommen voran. Wir sehen Fortschritte und in ein paar Monaten müssen wir über diese Baustellen vielleicht gar nicht mehr nachdenken.

Wie habt ihr eure Baustellen beseitigt? Habt ihr noch welche?

Eure Abby

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