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So einfach kann man das Fehlverhalten seines Hundes ändern. | Anzeige

Hallo ihr Lieben,

die Überschrift mag etwas extrem vereinfacht klingen, aber manchmal sind die Dinge eben auch einfach. Wir Menschen neigen dazu, Dinge zu sehr zu hinterfragen, wir bewerten und analysieren. Doch ganz oft machen wir Dinge damit nicht einfacher, sondern es wird alles komplizierter. Dabei ist es wirklich einfach, Fehlverhalten von Hunden zu korrigieren.

Die Macht der Gedanken und was das Fehlverhalten des Hundes damit zu tun hat.

Ich bin da übrigens keine Ausnahme. Im Gegenteil. Zu Abbys „schlimmen Zeiten“ hatte ich Angst mit ihr rauszugehen. Schon beim Gedanken daran stellten sich mir die Nackenhaare auf und ein Film lief vor meinem Kopf ab, wie sie gleich wieder an der Leine zieht und wie sie alle anderen Hunde anpöbelt. Besonders wir Hundehalter von sehr speziellen Hunden haben sehr viele schlechte Erfahrungen gemacht. Wir haben trainiert, geübt, getan und gemacht. Hat es geholfen? Wohl nur gering. Und das hat auch einen Grund: uns selber, unsere Gedanken.

Wie oft habe ich mich bei dem Gedanken erwischt „Das kann doch nicht so schwer sein, wieso lernt dieser Hund nicht einfach andere Hunde zu ignorieren?“ Und schon da war der erste Fehler. Alles, was wir sagen denken wir auch – bewusst oder unbewusst. Und alles was wir denken läuft in unserem Gehirn in einer Art Film ab. Das führt dazu, dass wir schon eine innere Einstellung haben, bevor wir etwas aussprechen. Unsere Körperhaltung verändert sich. Unsere Hunde spüren das sofort und da fängt der Kreislauf an. Ich habe 2016 einen Artikel geschrieben, der trug den Namen „Ein Lächeln gegen Leinenpöbeln„. Damals hatte ich einen guten Moment, meine ganzen schlechten Filme habe ich zur Seite geschoben und positiv gedacht – und gefühlt! Es hat gewirkt, von der ersten Sekunde an. Blöd nur, dass diese Euphorie nicht lange hielt und ich mich wieder ans Training machen wollte. Dabei war genau das das perfekte Training – und das könnt ihr auch!

Der Hund in eurem Kopf

Warum hilft es eigentlich in der Hundeerziehung, wenn man positiv denkt? Das lässt sich recht einfach erklären, das ist nämlich reine Physik. Ich versuche es einfach und kurz zu erklären:

In der Quantenphysik hat man herausgefunden, dass alles auf dieser Welt aus Informationswellen bzw. Energie und Schwingungen besteht. An Berührungspunkten verbinden und beeinflussen sich dann diese Informationswellen. Durch das Doppelspaltexperiment stellte man dann fest, dass Teilchen von Materie, die auch Elektronen genannt werden, sich auch wie Lichtwellen bewegen. Somit ist also klar, dass auch unsere Gedanken nichts anderes sind wie Informationswellen. In einem späteren Experiment stellte sich dann heraus, dass Materie erst entstehen kann, wenn es einen Beobachter gibt. Kennt ihr den Spruch: „Wenn ein Baum im Wald umfällt und niemand ist da. Ist der Baum dann umgefallen?“. Diesen Experimenten nach zu urteilen ist er das erst, wenn jemand feststellt, dass er umgefallen ist.

So könnt ihr es in der Hundeerziehung nutzen.

Kommen wir aber zurück zur Materie. Da alles nur aus Informationswellen besteht, sind wir und unsere Hunde eben im Grunde nichts anderes und wir beeinflussen uns jederzeit gegenseitig. In der Physik zieht Gleiches immer Gleiches an. Das ist euch sicher schon einmal aufgefallen, wenn ihr richtig gute Laune habt klappt vieles besser, als wenn ihr schlechte Laune habt. Meistens genau genau dann alles richtig schief. Das nennt sich das „Gesetzt der Anziehung“. Und genau das können wir für die Hundeerziehung nutzen. Wenn man Spitzensportler fragt, wie sie es geschafft haben einen schweren Wettkampf zu gewinnen werden die meisten antworten, dass er/sie vor dem Wettkampf die Strecke im Kopf schon tausendmal abgelaufen/rannt/schwommen/fahren ist und man sich vorgestellt hat, dass man gewinnt. Erfolg beginnt bei Sportlern im Kopf. Das wird schon seit einer geraumen Zeit bewusst genutzt um sich auf einen Wettkampf vorzubereiten. Und wir Hundehalter sollten endlich anfangen, das auch für uns zu benutzen.

4 Fragen, die euch weiterhelfen.

Es reicht aber nicht nur zu denken, dass man etwas schafft. Man muss es wirklich fühlen und zwar mit dem ganzen Körper. Euer Hund zieht schlimm an der Leine und euch tut schon beim bloßen Gedanken daran die Schulter weh? Dann versucht mal das:

Hinterfragt folgende Dinge und drehe dazu deinen eigenen Film in deinem Kopf:
– Wie fühlt es sich an, wenn dein Hund nicht zieht?
– Wo kannst du dann mit deinem Hund hingehen?
– Wie fühlst du dich in dem Moment?
– Wem wird auffallen, dass dein Hund nicht mehr zieht?

Ist bei euch jetzt auch ein toller kleiner Kurzfilm entstanden, der der Traum eines jeden Hundehalters ist? Wurde euch auch ganz warm ums Herz und im ganzen Körper? Super! Merkt euch genau dieses Gefühl, diese Einstellung, diese Wärme und nutzt diese jetzt. Spielt diesen Film oft genug wieder vor eurem inneren Auge ab. Diese Einstellung wird sich dann bei euch festigen und dann könnt ihr diese Lockerheit auch mit nach draußen nehmen. Lächelt, stellt euch positiv ein. Ihr werdet sehen, dass euer Hund ganz anders auf euch reagiert.

Wann kann man diese Technik noch nutzen?

Immer! Überall! Egal welches Problem ihr mit eurem Hund habt, ihr müsst die Aufgabe erst für euch in euren Gedanken lösen, dann hat auch euer Hund eine Chance, sie zu lösen.

Martina Braun hat im Cadmos-Verlag dazu ein Buch veröffentlicht, dass mir die Augen geöffnet hat und mir erklärt hat, warum ich damals mit Abby dank meines Lächelns keine Probleme mehr hatte. Das Buch „Der Hund in deinem Kopf | Selbstcoaching – Das Geheimnis der Hundeerziehung“ hilft euch dabei, euch und eurem Hund zu helfen.

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Der Hund in deinem Kopf – Das Cover

Warum Gedanken bei der Hundeerziehung wirken habe ich euch versucht kurz zu beschreiben. In dem Buch bekommt ihr das ausführlicher erklärt. Es wird euch auch erklärt, wie ihr eure Gedanken nutzen könnt um noch mehr Probleme zu lösen. Auch spezifische Probleme wie Angsthunde, aggressive Hunde, übererregbare, streundende und jagende Hunde oder Secondhandhunde werden angesprochen. Ihr bekommt Hilfestellungen an die Hand und ihr werdet merken, dass sich Erfolge recht schnell einstellen.

Wenn ihr jetzt auch Lust habt an euch zu arbeiten, damit ihr eurem Hund helfen könnt, kann ich euch dieses Buch wirklich nur ans Herz legen. Wenn ihr es über den nachfolgenden Link bestellt, entstehen für euch keine Mehrkosten, ich bekomme aber eine kleine Provision und kann euch somit auch weiterhin kostenfrei Informationen zur Verfügung stellen.

„Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat“. Marc Aurel

Ich wünsche euch viel Spaß beim Umdenken!

Eure Dini

5 Kommentare

  • Melissa

    Hallo, ein schöner Artikel, so liebevoll und durchdacht. Auch ich habe fest an die Gedankenkraft geglaubt, aber langsam weiß ich nicht mehr weiter. Wir haben einen ängstlichen Hund bei uns aufgenommen, der im Grunde Angst vor unbekannten Umgebungen als auch Städte hat. Wir lieben ihn über alles und geben ihm Zeit, die Umgebung zu erkunden. Mein bestes Beispiel , dass Gedankenkraft und innere Ruhe leider nicht helfen ist, dass wenn ich mit Rusty raus gehe, unheimlich gelassen bin und einfach mal hier und da entlang gehe und mir 100% sicher bin, dass Rusty hier beruhigt lang gehen kann, trotz Gelassenheit, trotz vollkommene Entspannung und Ruhe sowie Gedanken an ein schönes Lied oder sonst was, plötzlich fängt Rusty an unruhig zu werden, durch die Gegend zu schauen und schließlich zieht er in alle Richtungen, um einfach weg von dem neuen Ort zu kommen.
    Was soll ich tun?

    Liebe Grüße
    Melissa

    • Dini

      Hallo Melissa,

      vielen lieben Dank für dein Kommentar.
      Ich finde es sehr schwierig per Ferndiagnose Tipps zu geben. Mir fällt spontan mehreres ein:
      1. Bist du WIRKLICH entspannt oder unterbewusst doch unsicher?
      2. Hatte dein Hund an diversen Stellen schlechte Erfahrungen gemacht?
      3. Ist er gesundheitlich gesund?

      Ich denke, ein guter Hundetrainer kann euch vor Ort besser helfen, als ich mit meinen Ferndiagnosen. Aber es ist schon einmal super, dass du auch an dir arbeitest. Ich wünsche euch alles Liebe und Gute und hoffe, dass sich das Problem dieses Jahr lösen lässt.

  • Hasenmutti

    Wenn es doch nur so einfach wäre. Unser Havaneser mag keinen „fremden“ Besuch. Er ist jetzt 4.4 Jahre alt und als Welpe in unsere Familie gekommen. Er hat ein gutes Ursprungs zu Hause, wir sind in die Welpenstunde und Hundeschule gegangen und haben alles erdenkliche getan, um die Situation zu entspannen.
    2 verschiedene Hundetrainerinnen waren hier zu Hause. Aber außer, dass wir ihn nicht hätten kastrieren lassen sollen und dass wie Besuch positiv besetzen müssen und den Einsatz eines Maulkorbs, damit ich ruhiger bin, haben diese Besuche nichts gebracht. Ich bin wirklich verzweifelt. Wenn unsere kinder neue Freunde einladen stehe ich bereits unter Strom. Feiern hier zu Hause lösen Herzklopfen bei mir aus. Anfänglich war es nur bellen. Mittlerweile knurrt er auch und ich bin nicht sicher, ob er schnappen würde. Keiner weiß, ob es Angst ist oder Territorial Verhalten. Ich liebe ihn sehr. Aber manchmal denke ich, wie einfach alles ohne ihn wäre.

    • Dini

      Oh liebe Hasenmutti,
      ich weiß genau wie es euch geht.
      Wir hatten mit Abby auch so lange Probleme und irgendwann kommt man wirklich an seine Grenzen. Solche Gedanken hatten wir übrigens auch…
      Aber du sagst es schon selber, du bist total angespannt. Das überträgt sich natürlich auf euren Kleinen. Der denkt dann, er muss euch beschützen und du ärgerst dich wieder. Die Stimmung steigert sich und auch euer Hund wird dadurch aufgedrehter.
      Natürlich ist es mit reinem Ruhig bleiben nicht getan, aber es ist definitiv ein wichtiger Baustein. Das muss man aber lernen.

      Ich drücke euch ganz doll die Daumen, dass ihr das lernen könnt und euer Zusammenleben bald wieder entspannter ist.

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