Insidertipps: Wo könnt ihr kostenlos Urlaub bei Hunden machen.

Insidertipps: Wo könnt ihr kostenlos Urlaub bei Hunden machen.

Urlaub an weit entfernten Orten, ein schickes Haus, entspannte Stimmung, einen Hund zur Seite. Für viele doch wohl der Traum schlechthin, oder? Tja, leider kostet so ein toller Urlaub immer viel zu viel Geld, so dass man sich das nicht (oft) leisten kann. Stimmt nicht! Ich verrate euch wie es geht!

So könnt ihr kostenlos Urlaub machen.

Auch als Hundehalter träumt man davon, weit entfernte Orte zu erkunden. Ich liebe es zu reisen und habe früher unter anderem in Amerika gelebt, Australien und Finnland bereist und bin dann auf einem Kreuzfahrtschiff bis in die Karibik gereist. Wenn es ums Reisen und leben in anderen Ländern geht, kenne ich mich also etwas aus. Und wie gerne würde ich meinen Männern die Welt zeigen. Das Problem: Selbst wenn man sich die Flüge zusammengespart hat, spätestens bei der Unterkunft bezahlt man so viel, dass man Ende doch wieder an die Ostsee fährt. Nicht, dass die schlecht ist, aber es ist eben nicht Australien oder Amerika.

Jetzt stellt euch vor ihr könntet in anderen Ländern kostenlos übernachten – ohne Haken. Viel besser noch: Ihr habt trotzdem immer noch einen Vierbeiner an eurer Seite. Das geht tatsächlich. Durch Zufall bin ich im Internet darauf gestoßen und möchte euch im Rahmen der miDoggy Parade verraten, wie ihr das künftig auch könnt. Vielleicht findet ihr so ja euer persönliches Urlaubs-Highlight?

Als Petsitter um die ganze Welt.

Mal ehrlich: Würdet ihr euren Hund mit auf eine lange Flugreise nehmen? Wahrscheinlich  nicht. Wir zumindest würden das nicht machen. Zu viel Streß wäre es für Abby, dann die Gewöhnung an ein fremdes Klima und vor Ort weiß man nicht, ob der Hund überall mit hin kann. Ab und an darf man also auch einmal etwas ohne seinen Hund machen, weil es für ihn auch das beste ist. Ich habe das letztes Jahr im Urlaub aber gemerkt, nach einem Tag fehlt mir mein Hund und ich freue mich über jeden anderen Hund, den ich streicheln kann. Eigentlich wäre für mich also eine Unterkunft mit Hund perfekt. Geht nicht, dachte ich bisher und dann war da dieser eine Abend, in dem ich im Internet gesurft habe und dabei habe ich es gefunden: Die Möglichkeit kostenlos zu wohnen und sich dabei um Hunde zu kümmern.

Petsitting nennt sich das und bei RTL hatte ich vor 1 oder 2 Jahren bereits einen Bericht über House-Sitting gelesen. Dabei kümmert man sich für eine gewisse Zeit um das Haus einer Familie. Beim Petsitting geht das ganze noch weiter. Hier „bewacht“ man nicht nur das Haus, sondern kümmert sich auch noch um die Tiere der Familie. Genau so wie ihr möchtet, dass es eurem Hund gut geht, so wollen das die Familien auch. Aber auch die wollen vielleicht mal für ein paar Wochen nach Australien oder irgendwo die Familie besuchen. Damit der Vierbeiner eben nicht auch den Stress der Reise hat, lassen sie das Tier zu Hause und suchen sich einen Petsitter. Wenn ihr mich fragt ist das ein riesen Vertrauensbeweis in die Menschheit. Ich würde Abby zum Beispiel nicht jedem geben. Aber genau das ist das Schöne: Diejenigen, die einen Petsitter suchen und die, die gerne Petsitter wären, müssen sich erst finden. Dazu gib es verschiedene Portale, bei denen muss man sich registrieren – und meistens eine kleine Gebühr bezahlen. Dann kann man die „Suchmeldungen“ durchstöbern und auf das Angebot, das zu einem passt, meldet man sich. Oft werden dann einige Skype-Gespräche geführt um zu sehen, dass die Sympathie stimmt. Hier kann also aussortiert werden, wen man für seine Tiere haben möchte und wen nicht.

Wo findet man solche Familien?

Als ich auf das Prinzip des Petsitting gestoßen bin, habe ich einige Abende gegoogelt und recht schnell die Website Trustet Housesitter gefunden. Hier zahlt man pro Jahr 89 Euro und kann sich dann auf alle Suchanfragen melden. Noch gab es für unsere Urlaubszeiträume keine Angebote, weswegen ich mich noch nicht angemeldet habe, aber ich surfe regelmäßig inzwischen auf der Website. Wenn der Kleine schon etwas älter wäre, könnte ich mir inzwischen sogar vorstellen mit den Männern nach Australien zu reisen. Aber auch in Amerika und Großbritannien gibt es wahnsinnig spannende Angebote. Teilweise darf man sogar das Auto der Familie mit benutzen. Ansonsten müsste man sich für die Zeit einfach einen Mietwagen nehmen.

Durch meine Recherchen habe ich sogar herausgefunden, dass es inzwischen (junge) Menschen gibt, die damit um die Welt reisen und eben die Kosten für die Wohnungen und Hotels sparen. Hätte ich das früher gewusst, ich hätte das sicher auch eine Weile gemacht.

Wäre das eine Möglichkeit für euch um günstig in den Urlaub zu kommen?

Eure Dini

2 Gedanken zu „Insidertipps: Wo könnt ihr kostenlos Urlaub bei Hunden machen.

  1. Das hört sich zwar ganz spannend an, aber für uns wäre das absolut garnichts. Wenn ich Urlaub mache, möchte ich das nicht mit fremden Hunden, sondern mit meinen eigenen. Da könnte ich auch meinen Mann Zuhause lassen und statt dessen mit einem fremden Mann Urlaub machen – Wäre für mich irgendwie genau so merkwürdig.
    Und wenn ich keine Hunde hätte, weiss ich auch nicht, ob Petsitting in dieser Form etwas für mich wäre, denn Urlaub mit Hund ist doch schon mit einigen Einschränkungen verbunden. Bei schlechtem Wetter kann man keine Indoor-Aktivitäten machen, bei einigen Sehenswürdigkeiten sind Hunde verboten, an vielen Stränden sind Hunde ebenfalls verboten, ein Stadtbummel geht auch nicht, wenn Hunde in 90% aller Geschäfte nicht rein dürfen und in manchen Ländern selbst nicht in Restaurants. Für meine eigenen Hunde nehme ich solche Einschränkungen in Kauf, aber für fremde Hunde? Das wäre für mich irgendwie kein Urlaub mehr.

  2. Der Gedanke dahinter ist mit Sicherheit nicht schlecht. Für mich würde so ein Urlaub aber nicht in Frage kommen. Wir nehmen Boerne immer mit in den Urlaub und achten bei der Wahl des Urlaubszieles natürlich darauf, dass wir dieses mit dem eigenen Auto erreichen können. Da wir gerne in der Natur sind, ist es auch nicht so wichtig, dass man mit Hund nicht mal einfach shoppen gehen oder Museen besuchen kann. Trotzdem muss man natürlich Abstriche machen und wenn das Museum noch so interessant erscheint, mit Hund kommt man dort meist nicht rein und im Hotel oder B&B dürfen Hunde oftmals auch nicht für wenige Stunden alleine bleiben. (Vorteil: Man spart das Geld für den Eintritt;-))
    Wenn ich dann meinen eigenen Hund nicht mit in den Urlaub nehme, dann möchte ich es auch genießen können, einfach mal eine Burg oder ein Geschäft zu besuchen ohne dann auf einen fremden Hund Rücksicht nehmen zu müssen.
    Auch weiß man bei einem fremden Hund nie, wie er sich verhält, man hat dort keine Probezeit und ich wäre wahrscheinlich dauernd angespannt, weil ich Angst hätte, dass der Hund mal wegläuft oder krank wird. Wenn Boerne also mal nicht mitkommen kann (z.B. bei Städtereisen), dann nutzen wir auch die Gelegenheit, nicht auf die Uhr gucken zu müssen und einfach spontan zu sein.

    Auch im Gegenzug hätte ich ein Problem damit, eine fremde Familie hier wohnen zu haben und auf Boerne aufzupassen. Egal ob man sich vorher mal über Skype gesehen hat oder nicht. Für Boerne wäre es Stress pur, wenn fremde Menschen in unserem Haus auf ihn aufpassen würden.

    Ich kann mir aber vorstellen, dass das vor allem bei langen Reisen – vielleicht auch für Studenten z.B. im Auslandssemester – interessant sein könnte. 🙂

    Liebe Grüße
    Steffi

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