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Schilddrüse beim Hund: Wie geht es Abby?

Hey ihr Lieben,

unglaublich, bald ist es ein Jahr her, dass wir bei der Hundetrainerin waren die meinte, dass Abby definitiv ein gesundheitliches Problem hat. Seit dem hat sich so viel getan. Kurz vor Ende des Jahres hatte ich euch erzählt, dass wir Abbys Wohlfühldosis noch nicht gefunden haben und stattdessen eine neue Baustelle hatten.

Und wie geht es Abby nun?

Ich kann mich nur oft wiederholen: Das Thema Schilddrüse beim Hund ist sehr komplex. Dass irgendetwas komisch war, hatte ich schon letztes Jahr bemerkt. Mein Bauchgefühl stimmte einfach nicht. Damals hatte ich mich mit anderen Betroffenen ausgetauscht, ob sie das Problem des Futter Klauens auch kennen. Viele von ihnen kannten es, als der Hund noch nicht richtig eingestellt war. Unsere Expertin war bereits im Weihnachtsurlaub, also hieß es selber entscheiden. Die Dosis wurde also erhöht, aber irgendwie mit einem unguten Gefühl.

Ein paar Tage vor Weihnachten war ich wieder mit Abby unterwegs und wollte, dass sie sich hinsetzt. Warum weiß ich nicht mehr, das war auch egal. Abby konnte es nämlich nicht. Alles andere war wieder interessanter und ich hatte den ganzen Spaziergang schon das Gefühl, dass dieser Tunnel wieder da ist. Also sprach ich mit der lieben Alex von Mickeyundso, wie ich bemerken würde, dass die Tabletten überdosiert sind. Ihre Antwort: „Das Verhalten ähnelt dem vor der Substitution. Hecheln, Unkonzentriertheit, Unruhe“. Mh, also genau das, was wir hatten. Also hieß es wieder runter mit den Tabletten und schon 2 Tage später war „Sitz“ draußen auch kein Problem mehr. An sich ist jetzt vieles schon wieder besser geworden, jetzt müssen wir nur noch den Feinschliff hinbekommen. Aber dann dürften wir es endlich geschafft haben und die Wohlfühldosis erreicht haben.

Das Einzige was Abby gerade wohl richtig nervt ist der Trichter, den sie tragen muss. Seit über einem Jahr hat sie jetzt eine Stelle, die sie regelmäßig ableckt und zwar so schlimm, dass sie immer wieder wund wird. Deswegen gab es jetzt den Trichter, den sie ein paar Tage tragen muss, bis alles abgeheilt ist. Das macht sie besser als vermutet. Die ersten 10 Minuten ist sie vor dem Leckschutz weggerannt, dann gab es aber so viele von ihren Lieblingsleckerchen, dass sie gar nicht anders konnte als ihn zu mögen. Nur morgens, wenn der Herzensmann das Haus verlässt und sie wieder ins Bett kommt schubbert sie immer mit Absicht an der Wand. Wahrscheinlich nur um mich zu ärgern.

Was macht das Training?

Ich habe immer gesagt, wenn Abby recht gut eingestellt ist, dann wird auch das Training wieder ernster betrieben. Das ist jetzt der Fall und seit knapp 1,5 Wochen trainieren wir wieder sehr intensiv die Leinenführigkeit. Ich bin begeistert, wie schnell Abby es jetzt versteht und man merkt, dass sie wirklich der intelligente Hund ist, für den ich sie immer gehalten habe. Hundebegegnungen sind soweit auch okay. Manchmal hat sie Hunde auf der anderen Straßenseite angebellt, dann hatten wir aber auch den Fall, dass 2 Meter neben uns zwei Pudel langgelaufen sind und sie blieb ruhig. Damit kann ich wirklich sehr gut leben und ich sehe einfach die Verbesserungen. Auch das wird sich nun mit dem Training weiter verbessern.

Futter klaut sie immer noch, wann immer sie kann. Das ist recht anstrengend. Vor ein paar Tagen hat sie sich sogar ihr Fleisch geschnappt, dass ich zum Auftauen rausgestellt hatte. Hier müssen wir also hauptsächlich an uns arbeiten, dass wir wirklich immer alles wegräumen und nichts in der Hektik vergessen.

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Wie geht es jetzt weiter?

Anfang Februar werde ich wohl zum Blutziehen mit ihr Fahren und die neuesten Werte bestimmen lassen. Dann schicke ich diese wieder an die Expertin und schauen einmal, was sie dazu sagt.

Außerdem soll demnächst auch noch das Mantrailing-Training anstehen und ich überlege zum Longieren ein paar Stunden in einer Hundeschule zu machen.

So viel zu dem jetzt. Ich bin wirklich glücklich, dass sich alles so entwickelt hat. Vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass wir jetzt schon so weit mit Abby gekommen sind, wie wir das tun. Ich glaube sie merkt selber, dass wir ihr durch die Tabletten helfen konnten und sie freut sich auch jedes Mal, wenn sie ihre Leberwursthäufchen bekommt. Ich kann nur jedem raten, der vermutet, dass sein Hund etwas mit der Schilddrüse hat: Holt euch Rat, geht zu Experten und gebt nicht auf!

Eure Dini

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