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Tierkommunikation – So helfen Bücher beim Lernen. | Werbung

Könnt ihr euch an unseren Artikel vom letzten Jahr erinnern? Ich möchte lernen ob es möglich ist, mit Tieren wirklich in Kontakt zu treten und mit ihnen zu „sprechen“. Tierkommunikation nennt sich das und wird in Deutschland immer bekannter. Bereits in meinem Jahr in den USA bin ich mit dem Thema in Berührung gekommen, habe es dann aber wieder aus den Augen verloren. Nun startete ich den Selbsttest.

Tierkommunikation – Wie funktioniert das?

Manche sprechen von Hokus Pokus und Übernatürlichem. Die meisten Tierkommunikatoren erklären ihre Fähigkeit inzwischen mit der Quantenphysik. Diese hat nachgewiesen, dass alles auf unserer Welt, in unserem Universum, aus kleinsten Energiewellen besteht. Diese Energiewellen beeinflussen sich immer gegenseitig und nehmen sich vor allen gegenseitig wahr. So besteht nicht nur euer Körper aus Unmengen von Energiewellen, auch eure Gedanken tun es. Und diese können wir wahrnehmen. Soweit die (sehr vereinfachte) Theorie und Physik.

Kann jeder lernen mit Tieren zu kommunizieren?

Glaubt man den Profis, so beherrscht jedes Kind die Tierkommunikation. Vielleicht habt ihr von kleinen Kindern schon einmal gehört, dass ein Tier glücklich oder traurig ist? Unser Kleiner sagt so etwas momentan recht oft. Nun, wie reagieren dann die meisten Erwachsenen? „Ach was, das Tier hat doch gar nichts.“ Und damit lernen die Kleinen Stück für Stück, dass es nicht sein kann, was sie da sagen. Sie lernen sich anzupassen. Aber auch Erwachsene haben ab und an Momente, in denen sie telepathisch etwas wahrnehmen. Kennt ihr solche Momente, in denen ihr an eine Person denkt und kurze Zeit später schreibt sie euch, ruft an oder läuft euch sogar über den Weg? Oder ihr hättet richtig Lust auf etwas zu Essen und euer Liebster bringt es plötzlich mit, ohne dass ihr etwas gesagt habt? Laut den Kommunikatoren ist das der Beweis, dass jeder in der Lage ist mit Tieren zu kommunizieren. Diese Fähigkeit steckt in jedem von uns, wir müssen sie nur wieder herauskramen und ihr erlauben zu bleiben.

Aber wie lernt man die Tierkommunikation neu?

Hierfür fallen mir auf Anhieb zwei Möglichkeiten ein: Der Besuch eines Seminars oder das Lesen von Büchern. Ich hatte sehr viel Kritik dafür bekommen, dass ich der Tierkommunikation erst einmal mit Büchern näher kommen möchte, ohne einen Kurs besucht zu haben. Der Grund war für mich, dass ich erst einmal sehen möchte, ob ich tatsächlich offen für dieses Thema bin oder ob ich es nach den ersten paar Zeilen doch als totalen Blödsinn abmachen würde. Auch sehe ich keinen Unterschied mit Tieren zu üben, bei denen mir das Einverständnis der Besitzer vorliegt oder ob ich mit Tieren übe, deren Besitzer in Workshops neben mir sitzen. So viel vorweg: Ich habe die Bücher nicht nach 3 Seiten zur Seite gelegt und über das Thema gelacht. Ich habe mir in den letzten Wochen viele Gedanken darüber gemacht und ich glaube wenn man das wirklich tut und sich bewusst macht, welche Fähigkeit man dort erlernen möchte, dann nutzt man Tiere auch nicht als „Übungsobjekt“ aus.

Welche Bücher habe ich gelesen?

In den letzten Wochen habe ich drei Bücher von zwei unterschiedlichen Autorinnen gelesen. Wenn man sich mit der Tierkommunikation befasst, so läuft einem ein Name ganz schnell über den Weg: Penelope Smith. Außerdem bin ich noch auf Amelia Kinkade gestoßen. Der Reichel-Verlag war so freundlich, mir die nachfolgenden Bücher zur Verfügung zu stellen und nun möchte ich euch berichten, wie sie mir gefallen haben und ob sie mir auf meinem Weg weitergeholfen haben.

Gespräche mit Tieren von Penelope Smith

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Oft hat man das Gefühl, dass Penelope Smith die Tierkommunikation erfunden hat, wenn man sich erstmals mit dem Thema auseinander setzt. Es ist wohl so, dass sie tatsächlich eine der ersten war, die das Thema publik gemacht hat und angefangen hat Kurse zu geben, um die Fähigkeit in anderen auch wieder erwachen zu lassen. So freute ich mich sehr auf ihr Buch, da es zusätzlich als „Praxisbuch Tierkommunikation“ betitelt wird. Die physikalischen Begebenheiten, die bei der Tierkommunikation eine Rolle spielen, werden am Anfang des Buches nochmals genau erläutert und das wohl sicher auch professioneller als ich das je könnte – immerhin habe ich Physik als erstes abgewählt und war froh, nie wieder etwas damit zu tun haben zu müssen.

Nach einer langen Erklärung, wie nun alles funktioniert ging es zur Praxis. Penelope empfiehlt, die Tierkommunikation mit dem eigenen Tier zu beginnen. Es gibt bei ihr keine großen Rituale, man soll sich nur frei machen für die Kommunikation und sich gegenüber seines Tieres setzen. Mit ihrer Erklärung sollen die Gedanken dann bei einem ankommen.

Ab und an gibt es in dem Buch einige Anekdoten in denen sie von ihren eigenen Kommunikationen erzählt oder von Begebenheiten mit ihren Schülern. Aber genau diese Anekdoten haben mich einige Male wirklich sehr, sehr erschüttert. So erzählt sie, dass sie bei Verhaltensproblemen mit ihren Hunden diesen ab und an den Hintern versohlt hat, wenn sie nicht gehört haben (im doppelten Sinne). Das von jemandem zu lesen, der doch  behauptet mit Tieren sprechen zu können, hat mich wirklich sprachlos gemacht.

Auch dass sie (wirklich schlechte) Tipps zur Fütterung gab hat mich mehr als einmal überlegen lassen, das Buch wegzulegen. Als sie dann aber erzählte, dass Tiere angeblich glücklich sind, wenn sie kastriert werden, war ich heil froh, dass das Buch fast zu Ende war. Zu letzterem gibt es demnächst noch nähere Informationen zum Blog. Wenn mich also jemand fragen würde, ob ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen kann, dann würde ich klipp und klar „nein“ sagen. Tiere zu schlagen und das auch noch gut zu heißen ist für mich ein absolutes No-Go und nicht tragbar.

Tierisch gute Gespräche und Tiersich einfach von Amelia Kinkade

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Enttäuscht von dem ersten Buch machte ich mich also, mit etwas Bauchschmerzen, an die nächsten Bücher. Dieses Mal waren die Bücher von Amelia Kinkade. Auch sie ist in den USA sehr bekannt und wird dort unter den Top 100 der besten Medien gezählt. Kaum hatte ich angefangen, in ihren Büchern zu lesen, hatte ich ein ganz anderes Gefühl. Amelias Bücher sind anders aufgebaut, persönlicher. Sie schreibt die meiste Zeit von ihren Erfahrungen, berichtet von ihren unglaublichen Gesprächen mit Tieren und ab und an erzählt einer ihrer Kunden oder Schüler von ihren Erfahrungen. Nach jeder Geschichte dachte man sich „Ist das wirklich so passiert?“ Und dann möchte man es ausprobieren, um zu testen, ob das überhaupt möglich ist.

„Tierisch gute Gespräche“ ist das, was ich von beiden als eine Art Praxisbuch beschreiben würde. Amelia hat eine etwas andere Art, die Tierkommunikation zu lehren. Sie berichtet von einem Kodex, an den man sich halten sollte. Bei ihr beginnt man nicht mit dem eigenen Tier, da hier Erwartungen und persönliche Empfindungen das Lernen erschweren können. Sie empfiehlt das Lernen mit Fotos – also genau das, was ich probieren wollte. Sie beschreibt, wie man den Kopf leer bekommt um die Nachrichten der Tiere wahrnehmen zu können. „Tierisch einfach“ ist eher ein Stützbalken, der das Gelernte des ersten Buches untermauern möchte. Man bekommt erklärt, auf welche physikalische Art und Weise die Tierkommunikation funktioniert und wie man in diesem Thema erfolgreich sein kann.

Ich kann euch nicht genau erklären was es ist. Amelias Art und Weise zu schrieben, die witzigen Anekdoten und ihre Abenteuer, die sich unter anderem auch mit Elefanten hatte oder ihre Methode, die Tierkommunikation zu lehren: Es hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht. Mit jeder Seite der Bücher wusste ich mehr: Ja, das will ich probieren. Und genau das habe ich versucht. Ob mir das geglückt ist, werde ich euch am Mittwoch verraten.

Bis dahin kann ich euch diese zwei Bücher wirklich ans Herz legen, wenn ihr euch für das Thema interessiert. Wie immer könnt ihr sie natürlich über folgende Links bestellen. Es entstehen für euch keine Mehrkosten, ich bekomme aber eine kleine Provision und kann euch somit auch weiterhin kostenfrei Informationen zur Verfügung stellen. Somit ist das eure Möglichkeit, Hundekind Abby zu unterstützen:

Eure Dini

2 Kommentare

  • Isabella

    Ich freue mich, dass Du hier weiterhin berichtest – besonders über ein Thema bei dem sich ja auch die „Geister spalten“. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf Deinen nächsten Bericht und auch Deine Erfahrungen.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

    • Dini

      Vielen lieben Dank <3
      Ich finde das Thema einfach soooo spannend - und nenn mir ein Thema in der Hundeszene, bei dem sich die Geister nicht spalten 😀

      Ich bin auch sehr gespannt, wo die Reise hingeht.

      Liebste Grüße

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