Hundekrankheiten richtig erkennen. |Werbung

Hundekrankheiten richtig erkennen. |Werbung

Vor ein paar Wochen wurde Abby abends auf einmal sehr merkwürdig. Sie fing an zu hecheln, fiepen und war sehr unruhig. Die Anzeichen kannte ich von Abbys schlimmen Zeiten, als wir die Schilddrüsenunterfunktion noch nicht diagnostiziert bekommen hatten. Ich musste gleich nachschauen: Hatte sie ihre Tabletten bekommen? Ja, definitiv. Zu viele? Nein, das hatte ich selber gemacht und konnte das ausschließen. Aber was war dann auf einmal los? Eigentlich frage ich in Facebook-Gruppen nicht, was mein Hund haben könnte. An jenem Abend setzte ich aber einen Post in der Schilddrüsengruppe für Hunde auf. Eigentlich hatte ich nur gefragt, ob ein solcher Rückfall normal sei. Doch schon ganz kurze Zeit später fing Abby auf einmal an zu jaulen. Das hatte definitiv nichts mehr mit der Schilddrüse zu tun.

Es blieb also nur eines übrig!

Also ging es zum Notdienst des Tierarztes. Unser Minimensch brach in Tränen aus, als ich ihm sagte, dass ich mit Abby nochmal zum Arzt gehe. Das Gute am Notdienst war, dass wir die einzigen waren. Also rein in den Behandlungsraum, kurz erklärt, dass sie hechelt, jault und fiept und schon wurde untersucht. Eine Magendrehung konnte schnell ausgeschlossen werden. Am Ende bekam sie eine Spritze gegen Bauchschmerzen. Zwei Stunden später ging es ihr schon wieder besser und sie schlief ganz ruhig.

Aber ich machte mir echt Gedanken: Hätte ich die Schmerzen eher erkennen müssen? Natürlich muss ich gerade lernen zu unterscheiden, was mit der Schilddrüsenerkrankung zusammenhängt und was „wirklich“ krank ist.

Zuerst einmal sollten wir vielleicht klären, woran man eine potenzielle Krankheit erkennt. Der Tierarzt macht dafür natürlich verschiedene Tests. Aber auch er ist auf die Mitarbeit des Besitzers angewiesen. Wir merken nämlich zuerst, wenn es unseren Hunden nicht gut geht. Oft können wir das gar nicht beschreiben, wir „merken“ es einfach. Manchmal sind Dinge aber auch sehr offensichtlich. Dann fällt uns auf, dass der Hund einen harten Bauch hat, bei Berührungen zusammenzuckt oder ganz offensichtlich Durchfall hat. Das sind sogenannte Symptome. Und diese sollte man dem Tierarzt natürlich mitteilen. Eine Krankheit hat aber nie nur ein Symptom, sondern immer aus mehreren.

Um also herauszufinden, zu welchen Krankheiten ein Symptom gehört und ob es etwas ist, wofür ich schnellstens zum Tierarzt fahren muss oder zu Hause behandeln kann, habe ich mir ein Buch besorgt.

Das große Buch der Hundekrankheiten

Das Buch von Dr. med. vet. Volker Wienrich ist im Müller Rüschlikon-Verlag erschienen und ein gutes Nachschagewerk, wenn es sich um Hundekrankheiten dreht. Um Hundekrankheiten erkennen zu können, muss man, wie oben schon beschrieben, die Symptome richtig deuten können. Stellt euch vor, eure Hündin übergibt sich seit mehreren Tagen und trinkt außerdem recht viel. Dann könnte sie unter einer Magenschleimhautentzündung, einem Nierenproblem, einer Gebärmuttervereiterung oder falsch aufgenommenen Fremdkörpern leiden. Natürlich sind das alles mögliche Diagnosen, die schnellstens von einem Tierarzt untersucht werden sollten.

Damit man aber überhaupt ein Gespür dafür bekommt, was ernst sein kann und was nicht, gibt es in diesem Buch eine Auflistung mit möglichen Symptomen, wie vermehrter Appetit, Angstverhalten, Juckreis oder vermehrtes Speicheln. Zu jedem dieser Symptome findet man dann schnell diverse Kapitel zu Krankheiten, bei denen diese Symptome zutreffen. Oft erkennt man ein Symptom anfangs gar nicht als solches. Das vermehrte trinken zum Beispiel. Das wird einem sicher erst bewusst, wenn man darauf aufmerksam gemacht wird. Ich nehme mir das Buch auch dann zur Hand, wenn es Abby gut geht und lese und blättere darin. Einfach, damit ich ein Gefühl dafür bekomme welche Symptome zusammen eine ernsthafte Krankheit darstellen und wann sich Abby einfach mal nur nicht gut fühlt.

Die wichtigsten Krankheiten des Hundes sind in Kapiteln aufgeteilt und es wird jeweils erklärt, was die Ursachen, die Krankheitsanzeichen, Diagnose und Vorbeugung und Therapien sind. Somit hat man gleich alles im Überblick. Das Schöne: Alles ist sehr kurz und knapp gehalten, so dass man nicht erst Romane dazu lesen muss. Es bietet sich also an, dass so zu machen wie ich und schrittweise das Buch durchzugehen.

Für uns ist es auf jeden Fall ein tolles Nachschlagewerk, dass ich fix zur Hand nehmen kann und was uns besonders gefreut hat: Die Schilddrüsenunterfunktion steht auch drin! Mit dem Buch zu Hause braucht man nicht mehr das Internet befragen, wenn man unsicher ist. Und übrigens: Geht immer lieber einmal zu oft zum Tierarzt!

Also, wenn ihr lieber auf Nummer sicher gehen wollt und euch auch vorab schlau machen möchtet, welche Krankheit euer Hund haben könnte und welches Symptom wofür steht, dann kann ich euch das Buch nur empfehlen. Wenn ihr es über den nachfolgenden Link bestellt, entstehen für euch keine Mehrkosten, ich bekomme aber eine kleine Provision und kann euch somit auch weiterhin kostenfrei Informationen zur Verfügung stellen.

Wir drücken euch natürlich die Daumen, dass es euren Hunden auch weiterhin gut geht und ihr keine Hundekrankheiten erkennen müsst!

Eure Dini

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