Die Interzoo 2018 | Werbung

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Letzte Woche fand in Nürnberg die Interzoo statt. Die liebe Julia von miDoggy hatte gefragt, ob ich nicht auch Lust hätte zu kommen. Nürnberg ist genau in der Mitte von uns und da bot es sich an, einfach zuzusagen und mir einen schönen Tag zu machen.

Einen Tag Interzoo 2018

Die Interzoo ist wohl die größte Hundemesse, auf der ich jemals war. Hinzukommt, dass es keine normale Hundemesse ist sondern nur für Fachbesucher ausgelegt ist. Es gibt vor Ort also (offiziell) nichts zu kaufen, man kann nur jede Menge nette Kontakte knüpfen! Wie schnüffeln auf der Hundewiese quasi. Auf 7 Hallen und vielen zusätzlichen Ständen in den Verbindungen zwischen den einzelnen Hallen haben sich über 1.800 Aussteller die Klinge in die Hand gegeben und ihr neusten Produkte, Innovationen und Ideen vorgestellt. Von skurril über merkwürdig. Von brauchbar bis zu total Blödsinn. Auf der Interzoo findet man alles was man sucht – oder eben nicht. Das habe ich bereits in der ersten Halle gesehen, die wir besucht haben.

Wir waren Dienstag dort und das war auch der offizielle Eröffnungstag. Nachdem das Presseparken für mich nicht geklappt hat und ich im Parkhaus noch einen Parkplatz ergattern konnte, musste ich mich erst einmal durch das Areal kämpfen um Julia zu treffen. Schon beim Betreten der Messe ist uns aufgefallen, dass es nicht wirklich voll war. Also nicht leer, aber eben nicht so voll wie es noch bei der World Dog Show war. Auch war es total angenehm, dass nicht viele Hunde vor Ort waren und die, die mit waren, die waren wirklich entspannt. Kein Vergleich also zu normalen Hundemessen!

Ein Tag für die Interzoo, reicht das?

Das kann ich euch wohl recht schnell beantworten: Nein. Die liebe Johanna von Toffee der Frechdachs ist den Tag mit uns über die Messe gelaufen und war danach noch ganze 4 Tage da und hat jedes Mal wieder etwas neues gefunden und entdeckt.

So hieß es für uns schon vorab schauen, was wir besuchen wollten. Gab es Stände, die wir unbedingt sehen wollten? Vielleicht sogar Kooperationspartner, die wir endlich mal persönlich kennenlernen wollten? Dank der tollen Interzoo-App konnten wir das schon vorab planen. Oder sagen wir besser: Julia hat geplant, ich hab es mehr oder weniger auf mich zukommen lassen.

In der Tat kann man auf so einer Fachmesser großartig „netzwerken“, wie es bei meinem Herzensmann auf Arbeit heißt. Durch den Hund kommt man immer ins Gespräch und vor allem kommt man so auch schnell auf andere Themen, als nur auf die Produkte, die vor einem liegen.

Am Ende haben wir eigentlich wirklich nur unsere Kooperationspartner oder befreundete Unternehmen getroffen und haben uns kurz mit ihnen persönlich ausgetauscht. Auf jeden Fall ist auf der Messe auch eine spannende Kooperation zustande gekommen, von der ihr euch sicher bald mehr erzählen kann. Aber auch so war es wirklich mal nett, die Gesichter hinter den Firmen zu sehen. Lila loves it hätte mich am liebsten gleich an den Stand gestellt und mich die Arbeit machen lassen. (Ich bin aber auch begeistert von dem Anti Tique Spray…) Aber auch bei Olivia von DoggiePack hatten wir wirklich nette Gespräche und es ist total spannend auch mal über die Motivation der einzelnen Unternehmer zu sprechen. Das schreibt sonst ja keiner in einen Blogbeitrag.

So schön die Vernetzung online auch ist und so viel man schon meint über jemanden zu wissen, ein persönliches Gespräch ist eben doch noch einmal etwas anderes. Von daher war es echt wirklich toll, so viele tolle Menschen kennengelernt zu haben.

 

Und was gab es jetzt noch zu sehen?

Tja, eigentlich hätte ich euch gerne Fotos von einigen Produkten gezeigt. Leider war auf der Messe das Fotografieren verboten. Logisch, das waren ja nur Fachbesucher und wer sagt denn, dass ein anderes Unternehmen die eigenen Produkte nicht nachmacht?

Deswegen hier in Wortform meine Top5 des Grauen:

  1. Haarfarbe für den Hund: Also wirklich, Abby trägt jetzt seit 5,5 Jahren die gleiche Haarfarbe. Langsam wird es wirklich langweilig. Wie wäre es mal mit einem schicken blau auf dem Kopf und grün am Hintern?
  2. Das Hundebier: So ein Hundetag ist ganz schön anstrengend. Die Männer der Schöpfung gönnen sich dann ja gerne mal ein Feierabendbier. Gleiches Recht für alle – also ab jetzt auch Hundebier!
  3. Billigramsch aus China: Also, jetzt nichts gegen die Chinesen. Aber in Zeiten, in denen der Müll nun wirklich immer mehr wird, die Ozeane schon voll davon sind und so ein Hundespielzeug nun mal leider nicht die längste Lebenserwartung hat, sollten die Menschen einfach mal umdenken. Also weg von billigem Plastespielzeug, hin zu Produkten, die man wirklich lange nutzen kann. Die chinesischen Stände hat man aber leider schon recht schnell gesehen. Umso bunter es wurde, umso mehr Chinesen standen auf dem Stand. Und da war wirklich nichts dabei, was ich auch nur annähernd praktisch fand.
  4. Dong!: Kennt ihr die Kong-Produkte? Ja natürlich kennt man die als Hundebesitzer. Jetzt gibt es aber noch ganz neu: Dong. Sieht genauso aus, kommt aus China und den Rest könnt ihr euch sicherlich denken.
  5. Geschirr aus Kork, das nicht aus Kork ist. Mh, kommen wir wieder zur Nachhaltigkeit. Kork wäre ja mal eine tolle Alternative, die auch sehr langlebig ist. Inzwischen wird Kork sogar für Fußböden genutzt. Warum also nicht für Hundeaccessoires? Das dachten Julia und ich auch, als wir das Geschirr gesehen haben. Einen Griff an das Geschirr und schon war uns aber bewusst, dass das kein Kork war sondern Plaste in Kork-Optik. Klasse…

Gab es auch etwas Gutes?

Ja natürlich!

Zu aller erst ist mir nämlich aufgefallen, dass es durchaus Firmen gibt, die langsam umdenken und auch unsere Umwelt bedenken. Aber auch geht der Trend weg von künstlichen Futter hin zu mehr Natürlichkeit. Kennt ihr Morosche Suppe, die super bei Durchfall hilft? Immer mehr Unternehmen verkaufen diese jetzt. Keine „Schonkost“, in der noch unzählige Zusatzstoffe sind. Ich persönlich finde das großartig. Weil meistens kriegen unsere Hunde doch dann Durchfall, wenn Sonntag oder Feiertag ist oder man gerade keine Möhren zur Hand hat. Bei uns werden auf jeden Fall einige Gläschen einziehen, die wir für den Notfall einfach immer da haben.

Auch durften wir die liebe Bethany von Found my Animal persönlich kennenlernen. Die Firma kannte ich schon lange und fand die Produkte schon immer wunderschön. Und dann hat sie dort einen kleinen, unscheinbaren Stand mit ein paar Leinen hängen und füllt mit ihrer Persönlichkeit aber die ganze Halle. Kurzentschlossen hat sie uns gefragt, ob wir nicht Lust hätten eine ihrer Leinen zu testen. Uhm.. Ja?! Sie ist nämlich auch eine von den Unternehmerinnen, die weiter denken und so geht ein Teil ihrer Einnahmen an Tierheime. Ich bin schon so gespannt die Leine auf Herz und Nieren zu testen (vor allem die süßen Details), aber davon erzähle ich euch später.

Wie ihr ja wisst, sind wir sehr große Freunde des RelaxoDog und finden, dass jeder von diesem Produkt hören sollte. Deswegen hat es uns auch sehr gefreut, dass sie auf der Interzoo ausgestellt hat. Ob es jetzt aber einen mit Strasssteinchen beklebten RelaxoDog braucht, das sei jetzt einmal dahingestellt.

2020 findet die nächste Interzoo statt. Julia, Johanna wie siehts aus? Habt ihr Lust wieder hinzugehen?
Wenn ihr irgendwie die Möglichkeit habt, kann ich sie euch wirklich empfehlen. Man hat die Möglichkeit, die Menschen hinter den Unternehmen einmal kennenzulernen und das abseits von anderem Besucheransturm. Das ist so viel entspannter und spannender, dass ich mir gerade nicht vorstellen kann, demnächst auf eine normale Hundemesse zu gehen.

Eure Dini

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