Kopfkino aus! Trainingserfolge an! || Werbung

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Mehr als ein Jahr leben wir jetzt mit der Schilddrüsenunterfunktion bei Abby. Davor sind wir knapp 1,5 Jahre mit ihr durch die Hölle gegangen. Egal was wir im Training mit ihr versucht haben, es hat einfach nichts geholfen. Nichts kam bei ihr an. Das änderte sich mit der Therapie recht schnell, aber auch hier gerieten wir irgendwann an unsere Grenzen. An meine!

Kopfkino aus!

Unser größtes Problem war ohne Zweifel die Begegnung mit anderen Hunden an der Leine. Dabei eskalierte Abby regelmäßig. Irgendwann hatte ich mal gemerkt, dass wenn ich mit einer „Das ist mir alles egal, heute passiert nix„-Einstellung in unsere Spaziergänge herangehe, dass sie dann automatisch besser werden. Was aber damals nur ein glücklicher Zufall war, war in unseren Alltag nicht zu übertragen.

Doch genau das musste ich. Inzwischen wusste ich, dass meine innere Einstellung eine riesen Blockade für Abby war. Auch wenn wir das manchmal gerne vergessen, so ist Abby wahnsinnig sensibel – und ein absolutes Mama-Kind. Wenn es mir schlecht geht, dann geht es ihr auch schlecht. Wenn ich aufgeregt bin, dann ist sie es auch. Wen wundert es dann also, dass sie auslöst wenn ich mir denke „Oh Shit, jetzt kommt da schon wieder ein Hund. Jetzt geht sie gleich wieder ab.“?!

Ich musste also an mir arbeiten. Aber wie bekommt man es hin, dass diese Stimme in seinem Kopf nicht immer sagt „Shit, das geht wieder nach hinten los?“ Überall gibt es Trainings, wie der Hund an seinem Verhalten bessert. Aber für uns Menschen gab es so etwas bisher nicht.

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Und dann kam Sabrina.

Ich liebe Menschen, die anders denken. Die Probleme erkennen und für sie Lösungen anbieten. Genau so jemand ist Sabrina von VitaCanis. Durch Zufall hatte ich in einer Facebook-Gruppe von ihrem „Kopfkino aus!“-Kurs gelesen. Das war doch genau das, was ich gesucht hatte. Und so ergab sich die tolle Möglichkeit, an diesem Kurs teilzunehmen. Und bevor ich euch über den Kurs explizit berichte, möchte ich euch erst einmal unser Ergebnis präsentieren: Seit dem ich bei diesem Kurs teilgenommen habe, hat Abby (bei mir) an der Leine nicht mehr ausgelöst. 

Jeder, der uns hier Viertel kennt (und uns kennt jeder!) weiß, wie Abby abgeht, wenn sie andere Hunde sieht. Naja, also das war mal so. Inzwischen kann ich nämlich wirklich sagen, dass Abby nicht mehr so reagiert. Warum? Weil ich mir denke „Wieso? Es passiert doch nichts. Ich vertraue Abby und ich vertraue mir“. Aber bis ich das geschafft habe, war es ein langer Weg.

Kopfkino aus – Trainingserfolge an!

Wenn Sabrina mich in dem Kurs eines gelehrt hat, dann dass Training kein Ergebnis von etwas ist, sondern ein Prozess. Und dieser Prozess hört nicht auf. Man lernt ständig und immer. Wenn man aber jemanden findet, der einen auf den richtigen Weg auf diesem Prozess leitet, dann ist damit die halbe Miete schon gewonnen.

Was wird in dem Kurs gemacht? Tja, gleich vorneweg: Nichts mit eurem Hund. Ihr müsst euch mit euch selber beschäftigen. Was ist das Problem von euch und eurem Hund? Warum ist es zu diesen Problemen gekommen? Warum ist das für euch überhaupt ein Problem? Nur weil für euch nämlich etwas problematisch ist, muss es das für jemand anderen nicht sein. Sabrina geht in 6 Modulen mit euch auf die Suche nach der Ursache eures Kopfkinos. Diese Ursache nämlich zu finden, ist wichtig um das Kopfkino und eure Gefühle umlenken zu können.

Bei mir stellte sich schnell heraus, dass es mich immer noch belastet hat, dass ich Abby in der Zeit vor der Diagnose nicht helfen konnte. Man fühlt sich verdammt machtlos und vor allem bekommt man irgendwann das Gefühl, dass man seinem Hund nicht helfen kann. Das ist ein echt beschissenes Gefühl und es gab wirklich einmal die Situation in der ich überlegt hatte, Abby abzugeben. In andere Hände. In Hände, die mit ihr umgehen konnten. Aber den Gedanken verwarf ich Gott sei Dank schnell wieder und bald darauf kam die Diagnose und somit die Erklärung für so vieles. Aber nur weil man eben eine Diagnose hat, ist nicht alles gleich gut.

 

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Unser Durchbruch

Ich musste die ganzen Monate aufarbeiten und das konnte ich mit Sabrinas Kurs und ihren Aufgaben, die sich nach jedem Modul stellte, wirklich gut. Es dauerte gar nicht die ganzen 3 Monate, die man für den Kurs hat, sondern schon nach wenigen Wochen merkte ich, wie ich entspannter wurde. Mein Körper verkrampfte sich nicht mehr, wenn ich einen anderen Hund traf. Der absolute Durchbruch war dann sicherlich eine Situation im Wald. Ich hatte Abby an der Leine, vor uns eine Frau mit unangeleinten Hund. Ich wartete, bis sie entweder den Hund an die Leine nahm oder weiterging. Stattdessen rief sie mir entgegen „Mein Hund macht nichts.“ Mh.. super „Meiner schon!“ entgegnete ich. „Ach, das macht nichts.“ war ihre Antwort. Nun gut, ich hatte sie gewarnt. Sollte sie doch sehen, was sie von ihrer „Ach, ich muss andere Hundehalter nicht ernst nehmen“-Einstellung hatte. Ich wusste, Abby war an der Leine sicher und dem anderen Hund kann nichts passieren. Also Augen zu und durch. „Dann passiert es halt. Es ist mir egal.“ Ging mir im Kopf umher und Abby und ich liefen auf diesen Hund zu und bogen ab, wo wir abbiegen mussten. Und Abby?

Die blieb ruhig. Sie blieb entspannt. Und auch ich blieb ganz locker. So etwas hatten wir seit Jahren nicht erlebt und es tat so gut. In diesem Moment sind mir nicht nur Steine vom Herzen, sondern auch die ganzen schlechten Gedanken der letzten Jahre abgefallen. Zu allem Überfluss kam hinter der nächsten Abbiegung gleich der nächste Hund. Aber auch den beachteten wir nicht und gingen weiter unseres Weges zum Auto.

Seit dem laufen unsere Spaziergänge immer so. Diese innere Anspannung ist bei mir weg. Weil ich mich ausgiebig mit ihr beschäftigt habe und sie überwinden konnte.

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Was wird im Kurs genau gemacht?

Sabrina ist nicht nur Hundetrainerin, sondern auch Mentalcoach. Durch ihre eigenen Hunde stieß sie auch oft an ihre Grenzen und bemerkte schnell, dass sie die Erfolge blockierte. Also baute sie den Kurs so auf, dass er für die Hundehalter den bestmöglichsten Nutzen hat.

Bereits im ersten Modul geht man dem Kopfkino auf den Keks und versucht herauszubekommen, woher die Szenen im Kopf bekommt. Beim zweiten Modul wendet man sich vom negativen zu den positiven Dingen und es wird geschaut, was man mit seinem Hund erreichen möchte. Schon im 3. Modul bekommt an Tipps, wie man die Gedanken beruhigen kann, so dass es nicht mehr zu schlechtem Kopfkino kommt. Aber man muss ja nicht nur die schlechten Gedanken abschütteln, auch sollte man gewappnet sein, wenn einen jemand angreifen will. Bei uns gibt es zum Beispiel einen Opa im Wald „Lassen sie den Hund doch abgeleint, bevor der wieder so austickt“. Das hat mich vor einigen Wochen noch wahnsinnig gemacht!

Im 5. Kurs geht es dann darum, wirklich seine Gedanken umzuorientieren und positiv eingestellt zu sein. Und im letzten Modul geht es dann noch darum, nicht nur positive Gedanken und gutes Kopfkino zu haben, sondern auch entspannt zu sein. Immerhin überträgt sich ja alles auf den Hund.

Der Kurs veröffentlicht jede Woche ein neues Modul mit den Lehrvideos und tollen Arbeitsblättern. Zusätzlich gibt es noch tolle Videos in der Facebook-Gruppe, bei der man zusätzlichen Input bekommt. Und was auch ganz toll ist: Sabrina steht einem immer mit Rat und Tat zur Seite. Bei mir ging allerdings alles echt so schnell und so unkompliziert, dass ich keine große zusätzliche Hilfe brauchte.

Und jetzt, 3 Monate nachdem ich diesen Kurs angefangen habe, haben wir das größte „Problem“ behoben und können an weiteren Dingen arbeiten. Unser Urlaub mit Abby war wirklich schön und entspannt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das ohne den Kurs nicht hinbekommen hätten. Im Oktober startet Sabrina, nach ihrer Babypause, den nächsten Kurs und wenn ihr Probleme mit eurem Hund habt, bei denen ihr nicht weiterkommt und ihr schon gemerkt habt, dass ihr einfach mit euch hadert, dann kann ich euch diesen Kurs wirklich nur empfehlen. Mehr Informationen dazu bekommt ihr bei Sabrina von VitaCanis.

Eure Dini

5 Gedanken zu „Kopfkino aus! Trainingserfolge an! || Werbung

  1. Ich freue mich sehr, dass Du weiterhin so tolle Erfolge mit Abby hast und dass Dir der Kurs so viel gebracht hat. Ich bin ja auch ein großer Fan von meditativer Visualisierung und auch von Matras … wie oft habe ich mir mit einer keifenden Cara an der Leine vorgestellt, sie wäre ganz ruhig und mich bewusst beruhigt. Es hat viel gebracht … solange Damon bei uns war konnten wir die Distanz zu anderen Hunden sehr reduzieren. Jetzt mit Shadow fangen wir wieder neu an 😉

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

    1. Oh das klingt super, ja genau das sollte man eben ab und an machen 🙂
      Schön, dass es euch auch so viel geholfen hat. Spannend, was unsere Gedanken uns manchmal für Streiche spielen 😉

  2. Herzlichen Glückwunsch zu euren tollen Erfolgen! Ich kann dir da so gut nachfühlen und bin auch immer noch sehr erstaunt darüber, wie krass die Stimmungsübertragung auch bei Loki ist. Aber bei dem Kommentar der anderen Hundehalterin kann ich echt nur den Kopf schütteln!

    Liebe Grüße
    Katarina

  3. Das klingt spannend. Meine Hundetrainerin hat auch letztens zu mir gesagt „Wenn du schon denkst das sie nicht zurück kommt tu sie es auch nicht“. Und da ist definitiv was dran. Je positiver ich eingestellt bin und je mehr ich mich darauf verlasse das Yuna auf mich reagiert, desto besser läuft es auch. Aber Kopfkino ausstellen ist leider nicht so einfach. Aber auch wir arbeiten daran.

    Liebe Grüße
    Steffi

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