Darmsanierung beim Hund || Werbung

Darmsanierung beim Hund || Werbung

Kennt ihr den Spruch „Liebe geht durch den Magen?“ Ich gehe an der Stelle noch viel weiter und sage „Gesundheit geht durch den Magen(-Darmtrakt)“. Doch leider gehen wir mit genau diesem Bereich unserer Hunde nicht immer löblich um. Die Folge: Immer mehr Hunde leiden an Magen-Darm-Problemen, die sich (auf den ersten Blick) nur schwer wieder in den Griff kriegen lassen. Immer öfter wird dann die Frage laut, wie man denn dem Hund mit einer Darmsanierung helfen kann.

links-1024x691 %Hundeblog

Was ist eine Darmsanierung?

Unter einer Darmsanierung versteht man die Unterstützung und den Wiederaufbau der Darmflora. Die Darmflora ist die Gesamtheit an Mikroorganismen, die im Magen-Darmtrakt zu finden sind. Dabei spielen auch Bakterien eine wichtige Rolle. Auch wenn viele Menschen inzwischen Angst vor Bakterien haben, so leisten sie in unserem Körper viele wichtige Aufgaben.

Dass die Gesundheit im Darm beginnt ist inzwischen kein Geheimnis mehr und so ist es nicht verwunderlich, dass langsam immer mehr Hundebesitzer auf die Darmgesundheit ihrer Hunde achten. Der Darm ist das Zentrum des Immunsystems, 70 % der Immunzellen befinden sich im Dünn- und Dickdarm. Somit ist es also auch wichtig, diesem wichtigen Teil des Körpers so gut es geht zu unterstützen. Eine Darmsanierung ist aber keinesfalls eine Entgiftung des Dünn- und Dickdarms, sondern vielmehr ein Unterstützen der Darmflora.

Warum muss man dem Magen-Darm-Trakt des Hundes unterstützen?

Zugegeben, unsere Hunde sind Aasfresser und es daher von Natur aus gewöhnt, nicht immer mit den edelsten der edlen Lebensmitteln in Kontakt zu kommen. Allerdings hat ihr Zusammenleben mit uns Menschen sich in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert und gut gemeint ist dabei nicht immer gut gemacht.

Diener-vorne-1024x683 %Hundeblog

Wurmkuren und Impfungen belasten den Verdauungstrakt unserer Hunde. Auch industriell hergestelltes Futter enthält inzwischen so viele chemische Mittel, die den Darm des Hundes angreifen. Und auch Medikamente und Antibiotika zerstören die Darmflora der Hunde. Die Folge sind häufig Durchfall und ein merkliches Unwohlsein des Hundes. Dann ist es an der Zeit, dem Hund etwas Gutes zu tun.

Wie kann man dem Magen-Darm-Trakt der Hunde im Vorfeld helfen?

Vorbeugen ist besser als Heilen. Das fängt schon bei Dingen wie Wurmkuren an. Verzichtet auf „prophylaktische Wurmkuren„, die sowieso nicht helfen wenn euer Hund keine Würmer hat. Nicht vorhandene Würmer können nicht getötet werden und stattdessen zerstört ihr nur die Darmflora eures Hundes. Sammelt lieber Kot und schickt diesen ins Labor ein. Wenn der Kot ohne Befund ist, dann verzichtet auf diese unnötige Kur.

Belest euch was das Thema Impfungen angeht. Braucht euer Hund eine jährliche Impfung oder könnt ihr einen länger wirkenden Impfstoff wählen? Wir impfen inzwischen außer Tollwut nichts mehr und die Tollwutzimpfung ist immer 3 Jahre lang gültig. Damit belasten wir Abbys Körper schon einmal weniger.

Imfpasshülle4-1 %Hundeblog

Wenn euer Hund krank ist, fragt erst einmal nach natürlichen Heilmethoden. Es steht außer Frage, wenn es eurem Hund schlecht geht, dann geht ihr zum Arzt und dann gibt es auch Medikamente. Viele Tierärzte greifen aber nach wie vor voreilig zu Antibiotika. Antibiotika zerstört Bakterien und sorgt dafür, dass sie den Körper wieder verlassen. Das Problem ist aber, dass durch die unbedachte Antibiotikagabe (auch bei uns Menschen), viele Antibiotika nicht mehr gegen die Bakterienstämme wirken. Das liegt daran, dass die Bakterien binnen 24 Stunden Resistenzen entwickeln können und diese Informationen an andere Bakterien weitergeben. Ganz, ganz einfach gesagt bedeutet das, dass die Bakterien an die anderen weitergeben, wie sie sich entwickeln sollen, damit es ihnen nichts mehr antun kann. Versucht einen Tierarzt zu finden, der erst einmal versucht Bakterien mit natürlichen, pflanzlichen Mitteln in den Griff zu bekommen. Gegen Heilkräuter können die Bakterien nämlich keine Resistenten entwickeln.

Wie läuft eine Darmsanierung ab?

Eine Darmsanierung läuft in 4 Schritten ab.

Zu allererst sollte man den Körper entgiften. Das könnt ihr mit einer Fastenkur und entgiftenden Mitteln und Kräutern machen.

Danach geht es um die Reparatur. Die Verdauung muss unterstützt und die Hautprobleme sowie Schleimhäute behandelt und werden.

Beim Tonisieren werden die Organe unterstützt und das Gewebe wird genährt und aufgebaut.

Zu guter letzt wird die Darmflora mit einer artgerechten Ernährung wieder aufgebaut.

Wie kann man die Darmflora aufbauen?

Um die Darmflora des Hundes nach all den Schädigungen wieder aufzubauen, solltet ihr die Ernährung eures Hundes genau betrachten. Schaut darauf, eure Hunde getreidefrei zu ernähren.

DSC_0098-2-1-300x200 %Hundeblog

Außerdem solltet ihr wissen, dass Probiotika und Präbiotika gut für euren Hund sind. Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die den Hund unterstützen. Diese Mikroorganismen sollte man aber wiederum durch eine gesunde Ernährung fördern und unterstützen.

Diese hilfreichen Mikroorganismen findet ihr unter anderem in Joghurt, Kefir und Mikroalgen. Diese könnt ihr mit Bananen, Löwenzahnblättern, Knoblauch und Wurzelgemüse bestens ernähren.

Um die Darmflora zu unterstützen ist es also gut, wenn man diese Mikroorganismen dem Darm zugibt, damit sich diese dort breit machen können. Die häufigsten Bakterien, die sich bei unseren Hunden im Darm finden lassen sind zum Beispiel die Bifidobacterium animalis, Lactobacillus acidopilus und Lactobacillus rhamnosus.

DSC_0129-2-1-216x300 %Hundeblog

Kuren für den Hund

Ihr seht also, dem Hund Probiotika zuzuführen ist eigentlich gar nicht so schwer. Besonders nach starken Magen-Darm-Problemen ist es aber sinnvoll, eine Kur für eine gesunde Darmflora zu machen. Eure gut ausgebildeten Hundeernährungsberater beraten euch diesbezüglich sicher gern.

Aber auch für den Hausgebrauch gibt es inzwischen die ersten Produkte, die auch größere Firmen anbieten. Von Lila loves it gibt es jetzt zum Beispiel ein Magen-Darm-Set.

DSC_0006 %Hundeblog

Das Pulver besteht aus Flohsamenschalen, Apfelpulver, Heilerde und Fenchelsamenpulver. Flohsamenschalen liefern dabei wichtige Ballaststoffe, die der Darm benötigt um einwandfrei arbeiten zu können. Die Pektine, die im Apfelpulver enthalten sind tun ihm ebenfalls gut, Heilerde ist inzwischen als sehr wirkungsvoll bei Magen-Darm-Problemen bekannt und Fenchelsamen soll die Verdauung nochmals unterstützen.

Viel spannender finde ich aber die Magen-Darm-Kapseln. Diese enthalten nämlich Inulin, Zellulose sowie Enteroccoccus faecium. Dieses Bakterium kommt ebenfalls recht häufig in der Darmflora des Hundes vor. Wenn ihr bei einem Darmfloracheck also feststellt, dass eurem Hund E. faecium fehlen, könnt ihr diese eurem Hund nun ohne Probleme einzeln zuführen. Das enthaltene Inulin ist ein Präbiotikum, welches gleich das Bakterium nährt.

DSC_0009 %Hundeblog

Übrigens gibt gibt es momentan nur ein futtermittelrechtlich zugelassenes Bakterium, welches für den Heimtiermarkt als Probiotikum zugelassen ist. Und das ist Enteroccoccus faecium. Ihr werdet daher kein zugelassenes, Präparat für Hunde finden, das mehrere Bakterienstämme enthält. Ich schätze die Qualität der Lila loves it Produkte sehr und finde auch bei dem Magen-Darm-Set, dass sie hier keine Abstriche machen. Sollte euer Hund mehrere Bakterienstämme benötigen, müsst ihr auf ein Präparat für Menschen zurückgreifen. Aber auch hier wird euch euer Ernährungsberater mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Eure Dini

Ein Gedanke zu „Darmsanierung beim Hund || Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.