Öl im Hundefutter || Werbung

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Egal ob ihr Fertigfutter füttert oder Barft, um eine Zutat kommt ihr beim Thema Hundefutter nicht umher: Öl. Ich verrate euch heute, warum man Öl im Hundefutter braucht, wozu es gut ist und welche Öle ich euch empfehlen kann.

Öl- Was ist das überhaupt?

Bevor ich euch erklären, wozu Öle im Hundefutter überhaupt wichtig sind, sollten wir erst einmal klären, was Öle überhaupt sind.

Es gibt verschiedene Arten von Ölen. Die, die für die Ernährung unserer Hunde und uns Menschen wichtig sind, sind die sogenannten fetten Öle. Der Name lässt es schon erahnen. Bei Fetten Ölen handelt es sich um Fette, die bei Raumtemperatur flüssig sind. Grund für das Flüssigwerden ist der hohe Anteil an ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

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Öle sind also Fette und Fette sind unerlässliche Energielieferanten für unsere Hunde. Ist ein Futter zu fettarm können Leber- und Nierenschäden entstehen. Deswegen sagt man beim Barfen auch, dass das Fleisch einen Fettanteil von mindestens 15-20 Prozent bei gesunden haben sollte.

Aus was bestehen Öle?

Aus was bestehen Öle?

Öle sind Fette mit vielen ungesättigten Fettsäuren und werden daher bei Raumtemperatur flüssig.

Bei Fettsäuren handelt es sich um Ketten von Kohlenstoffatome und Glycerin, die in unterschiedlichen Längen vorliegen. Ungesättigte Fettsäuren besitzen mindestens eine Doppelbindung der Kohlenstoffatome. Daher nennt man sie auch MUFA, durch den englischen Begriff Monounsaturated fatty acids.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren hingegen werden durch den englischen Begriff Polyunsaturated fatty acids als PUFA bezeichnet.

Diese Doppelbindungen sind allerdings nicht komplett mit Kohlenstoffatomen besetzt, es könnte also noch ein Kohlenstoffatom andocken.  Dadurch sind sie instabiler und sehr reaktionsfreudig. Bei MUFAS gibt es nur eine Doppelbindung, daher sind sie im Vergleich zu PUFAs stabiler.

Diese ungesättigten Fettsäuren haben, durch die Anordnung der Doppelbindungen, eine weichere Struktur und es kommt zu einer sogenannten cis-Konfiguration, was ihr euch wie eine Art Knick in den Ketten vorstellen könnt. Durch diesen Knick können die Fettsäuren natürlich nicht so dicht aneinander lagern, wie sie das bei geraden Ketten tun würden.

Gesättigte Fettsäuren hingegen haben nur Einfachbindungen. Durch diese haben sie keine offene Bindung, an der noch weitere Atome andocken könnten und sind damit in sich „geschlossen“. Das ist wie wenn ihr eine Menschenreihe bildet. Wenn diese sich alle gegenseitig an die Hand nehmen ist es wesentlich schwerer durch die durchzukommen, als wenn sie versetzt stehen. Daher sind die gesättigten Fettsäuren also stabiler. Da Fette aus gesättigten Fettsäuren bestehen, sind sie daher fester als Öle.

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Wozu braucht ein Hund Öle im Futter?

Damit ihr versteht, warum unsere Hunde Öle im Futter benötigen, müssen wir die gesättigten und ungesättigten Fettsäuren jetzt noch einteilen. Es gibt nämlich essentielle und nicht essentielle Fettsäuren. Essentielle Fettsäuren kann der Körper nicht selber herstellen, weswegen sie über die Nahrung hinzugeführt werden müssen.

Essentielle Fettsäuren sind entweder ungesättigte oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Sie gehören damit zu den Omega6 oder Omega 3 Gruppen. Die 3 in Omega 3 Fettsäuren bezieht sich auf die erste Doppelbindung an der dritten Stelle vom Ende der Verbindung aus gesehen. Bei den Omega 6 Fettsäuren befindet sich die erste Doppelbindung an der 6. Stelle vom Ende der Ketten aus gesehen.

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Für unsere Hunde sind folgende Fettsäuren essentiell, müssen dem Hund also zugeführt werden:

Omega 3 Fettsäuren: Alpha- Linolensäure, Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure

Omega 6 Fettsäuren: Linolsäure, Arachidonsäure, Gamma-Linolensäure und Dihomogammalinolensäure

Damit es unseren Hunden gut geht, sollte das Verhältnis aus Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren stimmen. Idealerweise spricht man hierbei von einem Verhältnis von 1:2,2 bis 1:4. Und genau hierfür benötigt ihr die Öle, da das meiste Fleisch inzwischen dank der Massentierhaltung einen viel zu hohen Omega 6 Wert enthält.

Man sagt, dass man pro 100 Gramm Futter 1 ml Öl benötigt, um das Verhältnis wieder auszugleichen.

Auf was sollte man bei der Wahl des richtigen Öles achten?

Wir durften zwei Öle von 4yourpet.at testen und an denen möchte ich euch gerne zeigen, wie ihr für euren Hund das richtige Öl aussucht. Bei den Links handelt es sich um Affiliatelink. Wenn ihr über die Links bestellt entstehen für euch keinerlei Mehrkosten, wir bekommen aber eine Provision um euch auch weiterhin kostenlose Informationen zur Verfügung stellen zu können.

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4yourpet.at bietet kaltgepresste Öle, die ohne Konservierungsstoffe und Zusätze auskommt. Ich persönlich finde Ölmixe nicht sonderlich gut, da die meisten Mischungen eben doch darauf bedacht sind, Umsatz zu machen, statt dem Tier gut zu tun. Ihr wisst ja, weniger ist immer mehr. Deswegen ist es total prima, dass man bei 4yourpet.at die Öle einzeln kaufen kann.

Nun sind Öle im Futter dazu da, die Fettsäuren auszugleichen. Dazu ist es wichtig, dass das Öl ein gutes Verhältnis von Omega 3: Omega 6 Werten hat. Pflanzliche Öle eignen sich hierfür in der Regel nicht. Wenn euer Hund aber keine Fischöle verträgt, dann empfehle ich euch Leinsamenöl, Chiaöl und Periaöl.

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Schwarzkümmelöl ist inzwischen auch bei vielen Hundehaltern ein Allheilmittel gegen Zecken. Bei 4yourpet.at könnt ihr euch Schwarzkümmelöl in einer 250ml Flasche bestellen oder ganz großartig in einer 50 ml Flasche, die mit einer Pipette kommt. Letzteres finde ich persönlich besonders klasse, da die Nebenwirkungen von Schwarzkümmelöl nach wie vor nicht eindeutig geklärt sind. Daher sollte man Schwarzkümmelöl nur Kurenweise und mit ein paar Tropfen pro Tag füttern. Das ist mit der Pipette ganz einfach.

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Wichtig beim Kauf von Ölen ist es allerdings darauf zu achten, dass dem Öl Vitamin E zugegeben ist. Dieses verhindert nämlich die Lipidperoxidation. Darunter versteht man das ranzig werden des Öles. In eine 250 ml Flasche Öl solltet ihr daher 3 Kapseln à 600 mg Vitamin E hinzugeben.

Ihr könnt euch gerne einmal in dem Onlineshop von 4yourpet.at umsehen. Der Versand lief bei uns ganz schnell und der Kontakt ist auch wirklich sehr nett!

Ach übrigens: Wenn ihr eurem Hund keine Öle ins Futter mischen möchtet, so könnt ihr auch Fett von Weidetieren verwenden. Diese bieten so ein gutes Omega 3 Verhältnis, dass ihr dann kein zusätzliches Öl benötigt.

Eure Dini

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