Wenn Hunde lachen || Werbung

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Was das Thema Hundeerziehung angeht, versuche ich alles mögliche wie ein Schwamm aufzusaugen. Besonders bewundere ich dabei Menschen, die ihre Hunde „führen“ und ihnen so die Sicherheit geben, die sie benötigen. Jeder der einen Hund hat der eine gewisse Sicherheit benötigt, weiß an der Stelle, von was ich spreche. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich das Buch „Wenn Hunde lachen“ aus dem Kosmos-Verlag lesen durfte.

Was bedeutet Führung für mich?

Wohl nichts erhitzt die Gemüter wohl so sehr, wie wenn man in der Hundeerziehung von Führung spricht. Wenn man erklärt, dass man den Hund nicht über reine positive Bestärkung erzieht, sondern den Hund führen, oder besser leiten, möchte so wird einem auch schon einmal an den Kopf geworfen, dass man den Hund quält.

Nun gibt es aber solche und solche Hunde. Manche geben sich damit zufrieden, mit Leckerchen bestärkt zu werden, anderen reicht das nicht. Abby gehört zur letzteren Gruppe. Sie benötigt Regeln und Grenzen. Sie muss wissen, bis wohin sie gehen darf und wo Schluss ist. Diese Begrenzung kann man mit Führung solchen Hunden sehr gut geben. Dabei wird nicht jedes Mal geklickert, wenn sie etwas gut macht, sondern man sagt einmal „bis hierhin und nicht weiter“. Das bedeutet aber nicht den Einsatz von Gewalt, sondern einfach Ausstrahlung und Willen. Wenn ich mich sicher in dem fühle, was ich Abby zeigen möchte, dann ist sie es auch und vertraut mir. Sie nimmt sich dann zurück und ist glücklich.

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Die meisten Hunde streben nicht nach der Weltherrrschaft und wollen einfach nur in ihrem Rudel in Ruhe leben. Sie wollen wissen, woran sie sind und was sie dürfen. Sind die Grenzen abgesteckt, sind sie glücklich und leben sorgenfrei.

Warum haben so viele Menschen ein Problem mit Führung?

Ich habe mich schon oft gefragt, warum so viele Hundemenschen der der Führung ein Problem haben. Ist es, weil die, die sich als Rudelführer ausgeben oft gewalttätig sind und man dann davon ausgeht, dass es alle genauso machen? Das ist vielleicht ein Teil.

Ich glaube aber, dass diese Menschen selber nicht gerne geführt werden möchten. Sie fühlen sich von Regeln eingegrenzt und wollen diese schon für sich nicht akzeptieren. Was man für sich nicht akzeptiert, dass gibt man natürlich auch nicht weiter. Da sie diese Grenzen nicht haben wollen, geben sie deswegen nicht weiter.

Das ist okay – aber dennoch wünsche ich mir an der Stelle gerne mehr Offenheit für andere Hundehalter, die mit dem Prinzip der Führung eben sehr gut leben können.

Wie bringt man Hunde zum lächeln?

Das Führung in der Hundeerziehung nichts schlimmes ist, das zeigt auch Anne Krüger in ihrem neuen Buch „Wenn Hunde lachen“. Anne Krüger-Degener ist nicht nur Hundehalterin, sondern hat durch jahrelange Arbeit mit Hütehunden ihre Art und Weise entwickelt, wie die Hunde ihr vertrauen und sie zuverlässig zusammenarbeiten können.

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Alles, was gut funktioniert bekommt schon bald Bewunderer und so entwickelte sich mit der Zeit ein richtiges Konzept, wie Anne Krüger-Degener mit ihren Hunden umgeht. Die Harmonilogie war geboren und mit ihr die eigene Hundeschule. Schaut man sich einmal die Hundehalter an, die bei Anne Krüger-Degener Seminare verbracht haben, so sind diese durchweg sehr begeistert.

Aber was macht die Harmonilogie so besonders?

Ganz am Anfang des Buches schrieb Anne Krüger-Degener einen Satz, den ich so unterschreiben und an alle Hundehalter verteilen möchte: „Wir bilden Mitar­beiter und Lebens­be­gleiter aus, keine Sol­daten.“ Und wie wahr ist das. Abby darf Ecken und Kanten haben. Sie hat ihren eigenen Charakter, den akzeptiere und liebe ich. Ich vertraue ihr und ich weiß, dass sie mir vertraut.

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Mit dem Prinzip der Harmonilogie hat Anne Krüger-Degener ihren Weg gefunden, mit ihren Hunden vertrauensvoll umgehen zu können. Dieses Prinzip basiert auf vier Säulen: Ansprechbarkeit, Störbarkeit, Lobbarkeit und Abgrenzbarkeit. Diese vier Säulen beschreibt sie in dem Buch natürlich sehr ausführlich. Ich muss gestehen, dass ich den ersten Teil des Buches teilweise sehr trocken und zäh fand – auch wenn es wahnsinnig wichtig war um ihr Prinzip zu verstehen.

Im zweiten Teil des Buches geht es dann aber auch um die praktische Anwendung und ab da hatte ich richtige Freude an dem Buch und konnte es nur schwer aus den Händen legen. Vielleicht liegt das immer daran, dass ich an praktischen Erklärungen einfach besser lernen kann als mit der Theorie.

Ein Beispiel, was mir aus dem Buch im Kopf geblieben ist, war folgendes: Beim Punkt Lobbarkeit gibt es das Beispiel, den Hund an der Schnauze auszustreichen. Quasi das Lefzenlecken von Welpen in menschlicher Variante. Für Hunde ist das eine natürliche Art und Weise, zu zeigen dass etwas gut gelaufen ist. Aber können eure Hunde das ab, dort gestreichelt zu werden? Oder werden sie nervös und weichen von euch ab? Ich belohne Abby schon seit geraumer Zeit ab und an so und ich weiß noch, was für große Probleme sie anfangs damit hatte.

Anne Krüger-Degener zeigt aber noch viel mehr Dinge. Ist euer Hund zum Beispiel immer ansprechbar? Seit dem ich das Buch gelesen habe, habe ich bei Abby darauf einmal geachtet und muss sagen: Nein, nicht immer. Erst letztens hatte ich eine Situation in der ich dachte, dass die Harmonilogie uns jetzt richtig helfen würde. Abby hat wieder einmal ihren Kot gefressen, obwohl ich sie gerufen hatte. Sie ignorierte mich einfach. Die Übungen aus dem Buch fielen mir gleich wieder ein und so ist meine Motivation tatsächlich auch geweckt, das gelesene einmal anzuwenden.

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Ich möchte zwar keine Soldatin zu Hause haben, aber ich möchte sie schützen in jedem Moment ihres Lebens. Und wenn es nur bedeutet, dass ich Abby davon abbringen kann Dinge zu tun, die sie sein lassen soll. Wenn sie dabei auch noch so ein Lachen auf den Lippen hat wie die Hunde von Anne Krüger-Degener, dann bin ich glücklich.

Ich fand das Buch auf jeden Fall wirklich gut. Wie gesagt, der Anfang war für mich etwas zäh – ich bin aber auch immer eher der Typ, der gerne Praxisbeispiele an die Hand bekommt. Dennoch ist es natürlich wichtig, erst einmal die Theorie zu verstehen, bevor man sich an die Praxis macht. Die Übungen im Buch sind auch sehr gut beschrieben und werden bei uns demnächst definitiv Einzug halten.

Wenn ihr jetzt auch neugierig geworden seid, wie ihr eurem Hund zeigen könnt, dass er euch vertrauen kann und dabei auch noch mehr über euch lernt, dann kann ich euch das Buch „Wenn Hunde lachen“ sehr empfehlen. Ihr könnt es wie immer über nachfolgenden Link bestellen. Für euch enstehen dabei keinerlei Mehrkosten, ich bekomme aber eine kleine Provision und kann euch somit weiterhin kostenlose Informationen zur Verfügung stellen.

Eure Dini

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