Was man über Hunde wissen sollte. || Werbung

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Am kommenden Sonntag vor 6 Jahren ist unser geliebtes Hundekind zur Welt gekommen. Manchmal ist es, als wäre es gestern gewesen, dass sie bei uns eingezogen ist. Seit dem ich denken kann wollte ich einen Hund haben und habe mich über alles mögliche informiert, was mir in die Finger kam. Andere Jugendliche haben ihr Geld für Klamotten oder Make up ausgegeben, ich habe mir Hundebücher gekauft. Aber wie informiert man sich als angehender Hundehalter eigentlich richtig? Ich habe jedes Buch gelesen, dass mir über Hunde in die Finger kam. Rückblickend waren es aber hauptsächlich Erziehungsratgeber. Heute würde ich das anders machen. Ich verrate euch, was ihr alles über Hunde wissen solltet.

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Die Geschichte unserer Hunde

Noch immer ist nicht wirklich sicher geklärt, wie unsere Hunde domestiziert wurden. Es gibt nach wie vor mehrere Theorien, wie unsere Hunde schlussendlich zahm wurden und zu dem, was sie heute sind: Des Menschen bester Freund. Drei davon stelle ich euch kurz vor

  1. Die Sozialisierung von Wolfswelpen

Es ist ein bisschen wie im Dschungelbuch, nur dass Baghira kein Menschenkind findet, sondern die Menschen sich Wolfswelpen annahmen. Sie zogen sie auf und die, die dem Menschen zugewandt blieben, die durften auch in der Nähe der Menschen bleiben. Ein Zusammenleben entwickelte sich und mit den zahmen Wölfen wurde später auch weiter gezüchtet.

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2. Wölfe demestizierten sich selber

Eine zweite These, von der auch immer noch sehr oft ausgegangen wird ist, dass die Wölfe sich den Menschen freiwillig anschließen. Durch den Lebenswandel der Menschen vom Jäger und Sammler zum ansässigen Bauern entstanden feste Orte, an denen die Wölfe immer wieder Futter in Form von Essensresten fanden. Dies war eine einfache Möglichkeit für die Wölfe an Futter zu kommen und so verloren sie ihre Scheu vor den Menschen. Dadurch, dass der Mensch verstand, dass die Wölfe auch Vorteile für ihn haben konnte, entstand so eine Symbiose und Hunde wurden für den Menschen immer wichtiger.

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3. Affinität zu Wölfen

Eine These, die mir zugegebener Maßen bisher unbekannt war, bezieht sich auf die Bevorzugung von Wölfen. Hierbei fühlten sich bestimmte Menschengruppen (nennen wir sie spaßeshalber Vorzeit-Hundehalter) zu Wölfen und ihrer ganzen Art angezogen. Sie beobachteten sie wann immer möglich und so war es ihnen möglich, von ihnen zu lernen. Gerade in Zeiten, als Menschen noch jagten war das für die Menschen eine riesen Erleichterung. Dadurch, dass die Menschen keine Probleme mit Hunden hatten, konnten sich die Wölfe in ihrer Nähe ausbreiten und ein Zusammenleben wurde ganz selbstverständlich.

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Am Wahrscheinlichsten scheint allerdings, dass nicht nur eine Domestikationstheorie damals griff, sondern es ein Mix aus mehrere Szenarien war. Fakt ist auf jeden Fall, dass auch Höhlenmenschen schon mit Wölfen zusammenlebten. Dies lässt sich aufgrund von Höhlenmalereien und Relikten aus frühen Zeiten beweisen.

Was hat der Wolf mit dem Hund zu tun?

Es ist unumstritten: Unsere Hunde stammen vom Wolf ab. Neben dem Wolf gibt es aber auch noch andere lebende Verwandte. Die sogenannte Gruppe der Caniden. Zu der Familie der Hundeartigen gehören neben den Wölfen auch die Schakale und Füchse.

Zugegeben, bei einigen Hunderassen sieht man nicht mehr, dass der Hund ursprünglich vom Wolf abstammt. Bei anderen Rassen, lässt sich das aber nach wie vor nicht leugnen. Auch bei Abby ist es so, dass man ihr ab und an, in ganz bestimmten Situationen, den Wolf nach wie vor ansieht. Meine kleine Stadt-Wölfin. Die Tatsache, dass die Kopfform der des Wolfes ähnelt, spielt dabei sicherlich keine unwichtige Rolle.

Der Wolf ist also ein Vorfahre unserer Hunde. Allerdings geht man inzwischen davon aus, dass der direkte Vorfahre des Hundes inzwischen ausgestorben ist. 2015 gab es eine große Versammlung von Wolfs- und Hundeforschern, die ihre Forschungsergebnisse zusammenlegten und auch DNA-Proben verschiedener Funde abglichen. Dabei kam heraus, dass es zwar im heutigen Europa damals eine eigene Hundepopulation gab, diese aber irgendwann von den asiatischen abgelöst wurden. Man geht davon aus, dass das daran lag, da die europäischen Hunde nicht überlebensfähig waren.

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Wieso finde ich dieses Wissen inzwischen so wichtig?

Ich weiß noch, dass ich damals alles über Hunde und deren Verhalten wissen wollte. Für mich war es wichtig zu wissen, wie man dem Hund beibringt, wie er Sitz und Platz kann. Heute sehe ich das alles etwas anders.

Ich möchte meinen Hund verstehen, mit all seinen Verhaltensweisen. Ich möchte verstehen, warum Abby etwas tut. Das lernt man aber nicht aus den handelsüblichen Hundeerziehungsbüchern. Zumindest nicht in den meisten.

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Ich bin es leid, dass Hundehalter einem erzählen, dass man Kontakt an der Leine haben sollte, damit der Hund nicht aggressiv auf Artgenossen reagiert. Ich bin es leid, dass mir fremde Hundehalter erzählen wollen, dass ihre Hunde nur spielen wollen. Schaut man einmal zu den Wölfen oder wildlebenden Hunden so wird man merken, dass fremde Gruppen (oder Rudel) sich nicht täglich treffen um lustige Laufspiele zu machen.

Auch wenn unsere Hunde keine Wölfe mehr sind, so sind viele Verhaltensweisen immer noch in ihnen und diese sollte man kennen und respektieren.

Aber woher kommt das Wissen über Hunde?

Zugegeben, ich durfte in den letzten Jahren wahnsinnig viel lernen und ich bin mir sicher, ohne meinen Blog wäre mein Wissen vielleicht tatsächlich noch auf dem Stand von vor ein paar Jahren.

Nun durfte ich mein Wissen aber wieder einmal erweitern und das mit einem Buch aus dem Haupt-Verlag, das ich wahrscheinlich im Bücherregal in der Buchhandlung hätte stehen lassen. „Der Hund – Geschichte, Biologie und Rassen“. Warum? Weil es damals einfach nicht meinem Buch-Beuteschema entsprochen hätte.

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Doch ganz oft sind es die unscheinbaren Bücher, die so viele Überraschungen für einen bereithalten. So auch dieses Buch. Dachte ich anfangs, es geht nur um die Geschichte und Entwicklung unserer Hunde, fesselte mich das Buch ganz schnell. So erklärt es zwar durchaus, wie unsere Hunde zu Hunden geworden sind, aber sehr wissenschaftlich, ohne kompliziert zu sein. Die im Buch enthaltenen Abbildungen machen das Geschriebene so deutlich und klar, dass es ganz oft „Ahaaaaa“ und „Ooooh“ in meinem Kopf machte. Und schon nach wenigen Seiten wollte ich tatsächlich alles darüber wissen, wie sich Hunde entwickelt haben. So war das erste Kapitel zur Geschichte unserer Hunde gelesen.

Um zweiten Kapitel geht es dann um unsere Hunde, deren Entwicklung und Verhalten. So wird genau erklärt wie die Sinnesorgane unserer Hunde erklärt, wie sie sehen, riechen und hören. Auch das sollte meiner Meinung nach jeder Hundehalter wissen. Wie schon erwähnt: Hundehalter sollten ihre Hunde eben verstehen und das wirklich komplett.

Im dritten Kapitel geht es dann um diverse Hunderassen. Ein Thema, dass es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte. Ich weiß nicht wieso, aber wenn ich mich über spezielle Rassen informieren möchte, dann würde ich das noch anderweitig machen. Aber es tut dem Buch eben auch kein Abbruch.

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Mich hat das Buch „Der Hund – Geschichte, Biologie, Rassen“ von Adám Miklósi, der übrigens Direktor des Department of Ethology der Eötvös Loránd Universität in Budapest ist, wirklich sehr überrascht. Erwartet hatte ich ein sehr trockenes Buch, bekommen habe ich ein spannendes Buch, dass es geschafft hat dieses wissenschaftliche Thema breit zu beleuchten und doch auch für Nichtstudierte Hundehalter so aufzubereiten, dass man es sofort weiterlesen möchte.

Das Buch zeigt uns Hundehaltern definitiv die andere Seite unserer Hunde – die Wilde, die Ursprüngliche. Das habe ich so bisher bei keinem anderen Buch in der Form gefunden. Daher kann ich euch das Buch sehr ans Herz legen. Wenn ihr jetzt auch neugierig seid, dann könnt ihr es euch gerne hier bestellen. Für euch entstehen dadurch keinerlei Mehrkosten, ich bekomme nur eine kleine Provision und kann euch auch weiterhin kostenlose Informationen zur Verfügung stellen.

Eure Dini

Ein Gedanke zu „Was man über Hunde wissen sollte. || Werbung

  1. Hallo Dini! 🙂

    Danke für den tollen Beitrag, mir fällt es in letzter Zeit immer mehr auf, dass es extrem wichtig ist, seinen Hund zu verstehen. Ich lese gerade alles was ich in die Finger bekommen kann. Einfach weil ich Flummi oftmals nicht „verstehen“ kann. Ich hoffe zwar, dass das mit der Zeit besser wird – aber Lesen schadet nie! 😉 Also danke für den Buchtipp! <3

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