Hilfe mein Hund stinkt! || Gewinnspiel & Werbung

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Wie oft wascht ihr eigentlich euren Hund? Als ich mir die Frage gestellt habe kam ich auf die Antwort „So gut wie nie“. Aber ist das eigentlich gut für Abby? Eigentlich dachte ich immer „Ja!“. Jetzt bin ich der Meinung: „Nein!!“

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Fellpflege – So geht`s richtig!

Ihr kennt doch sicherlich alle Franzi aus „Hund Katze Maus“. Falls ihr (auch) nicht dazu kommt, die Sendung regelmäßig zu gucken, dürftet ihr Franzi aber noch von unseren Blogbeiträgen kennen. 2016 haben wir euch in den Leseempfehlungen Franzis Geschichte zum eigenen Hundefriseursalon gezeigt. Am Ende des Jahres zeichne sich schon ab, dass der Salon super läuft und so verriet uns Franzi, wie man Hundefriseur wird.

Jetzt hat Franzi ein Buch geschrieben und möchte endlich mit alten Mythen zum Thema Fellpflege aufräumen. Dabei sind ihr einige Dinge besonders wichtig.

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Muss man einen Hund regelmäßig waschen?

Kommen wir zu meiner Frage vom Anfang zurück. Abby wurde bei uns immer sehr, sehr, sehr selten gewaschen. Ehrlich gesagt glaube ich, dass ich die Male an einer oder zwei Händen abzählen kann.

Warum? Weil Abby nach jedem Spaziergang immer wieder so gut wie sauber war und ich daher keine Notwendigkeit darin gesehen habe. Aber ist das auch gut so?

Die liebe Franzi hat mich zum Nachdenken gebracht. Wir Menschen waschen uns regelmäßig die Haare, da sie sonst fettig werden und die Kopfhaut juckt. Bei Hunden geht man davon aus, dass das nicht so aus. Dabei hat der Hund doch inzwischen einen ganz anderen Lebensstil als früher. In den Regen kommt er kaum mehr und auch im Unterholz muss er selten stöbern wo er sich alte Fellfetzen ausreißt. Stattdessen liegen unsere Hunde neben uns im Bett.

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Ich möchte einen sauberen Hund!

Und da hat Franzi Recht. Sie liegt bei uns im Bett, da möchte ich ihren gesammelten Umweltdreck nun wirklich nicht haben. Besonders nicht, wenn ich frisch geduscht mich in neue Bettwäsche lege – ein Traum. Warum gönnen wir das unseren Hunden nicht?

Was sollte man beim Baden beachten?

Als aller erstes solltet ihr wissen, welchen Typ Fell euer Hund hat. Davon gibt es nämlich einige, zum Beispiel:

  • Kurzhaarig ohne Unterwolle
  • Kurzhaarig mit Unterwolle
  • Langhaarig
  • Schnuffhaar
  • Seidige Haarstrucktur
  • Lockiges und welligs Fell

Und das sind jetzt nur 6 Beispiele. Welche es noch genau gibt verrät euch Franzi in ihrem neuen Buch. Dabei gibt sie euch auch praktische Tipps, was ihr für den jeweiligen Felltyp beim Baden beachten solltet.

Aber auch die Wahl des Hundeshampoos ist wichtig. Was ich bisher nicht wusste war, dass Hundeshampoos nicht zu den Kosmetikartikeln gehört laut Gesetz, sondern zu den Reinigungsmitteln!

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Waschen – aber bitte mit Verstand!

So ist inzwischen bekannt, dass Hunde einen viel höheren PH-Wert haben als wir Menschen. Unsere Shampoos sind viel zu scharf für sie. Da es früher noch keine Hundeshampoos gab, reagierten die Hunde daher auf häufiges Waschen mit Hautproblemen. Daher auch das Gerücht, man solle Hunde nicht zu oft wasschen.

Bei der Wahl des richtigen Hundeshampoos solltet ihr daher auf den PH-Wert achten. Dieser sollte bei 7 liegen. Ansonsten haben eure Hunde das Gefühl, sie werden mit Essig gewaschen. Das möchten wir ja auch nicht.

Wie wichtig ist Bürsten für Hunde?

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Ich glaube jedem Hundehalter eines Langhaarhundes erschließt sich diese Frage nicht. Klar, spätestens im Fellwechsel bürsten wir unsere Hunde. Aber auch Kurzhaarhunde sollten diesen Luxus regelmäßig abbekommen.

Geht man in den Hundeladen, so wird man von der Masse an verschiedenen Hundebürsten erschlagen. Welche wir benutzen, habe ich euch bereits einmal in einem Blogbeitrag gezeigt.

Was, wenn mein Hund sich nicht bürsten lässt?

Ganz einfach: Dann solltet ihr das ab jetzt üben. Bürsten stärkt nämlich nicht nur die Bindung zu eurem Hund, es holt vor allem die abgestorbenen, losen Haare aus dem Fellkleid eurer Lieblinge. Und diese losen Haare können nämlich jucken und furchtbar unangenehm sein – nicht nur im Fellwechsel.

Die liebe Franzi gibt in ihrem Buch praktische Übungsanleitungen, wie ihr euren Hund an eine ordentliche Fellpflege gewöhnen könnt. Angefangen mit Übungen, die ihr ohne Bürste überall üben könnt über den Übergang zum Bürsten.

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Wir haben mit Franzis Übungen, die man übrigens am besten schon im Welpenalter tranieriert, gleich begonnen und Abby lässt das Bürsten inzwischen sogar noch besser über sich ergehen.

Scheren lassen – Die größte Sünde in Sachen Fellpflege

Ihr habt bis hierhin durchgehalten? Super. Bevor ich euch unser Gewinnspiel vorstellen möchte, aber noch ein Thema, das Franzi sehr am Herzen liegt.

Oft sagen Hundehalter, dass ihr Hunde sich nach dem Scheren besonders wohl fühlt und dass es bei der Hitze ja so angenehm für den Hund ist. Ihr Lieben, tut mir leid das zu sagen, aber ihr irrt euch!

Oh ja, ich höre jetzt das „Woher will die das wissen? Ich kenne meinen Hund doch!“. Aber schauen wir uns doch mal an, wie das Fell unserer Hunde aufgebaut ist: Hunde ohne Unterwolle schert man ja nicht, kurzhaarige auch nicht. Es werden also immer die Hunde geschoren, die eine Unterwolle haben und genau die erfüllt einen Zweck: Sie wärmt und kühlt nämlich. Das Fell ist so aufgebaut, dass der Hund weder auskühlen, noch unterkühlen kann. Quasi eine eingebaute Klimaanlage. Wenn man diese durch das Scheren zerstört, kann sie nicht mehr arbeiten und der Hund hat noch größere Probleme. Viel besser ist es, den Hund ordentlich und professionell von der Unterwolle zu befreien – sei es durch einen Hundefrisör oder Daheim.

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ACHTUNG! Hier herrscht viel Unwissen.

Außerdem hat sich Mutter Natur ja mit allen ihren Erfindungen etwas gedacht. Wölfe gehen in der freien Wildbahn ja auch nicht zum Frisör und lassen sich vor und nach dem Jagen mal kurz scheren.

Übrigens gibt es noch eine besondere Art von Fell, zu dem Franzi noch einmal besonders viel erklärt: Die Drahthaare. Für die gilt nämlich noch einmal etwas ganz besonderes.

Wenn ihr jetzt Lust habt, auch in Franzis tolles Buch zu schnuppern und ganz viel über Fellpflege zu lernen, dann könnt ihr es wie immer gleich hier bestellen. Für euch entstehen keinerlei Mehrkosten, ich bekomme nur eine kleine Provision, um euch auch weiterhin kostenlosen Content zur Verfügung stellen zu können:

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Und jetzt kommen wir noch zu unserem tollen Gewinnspiel. Zusammen mit Franzi von Feingemacht verlosen wir ein tolles Feingemacht-Paket. Das besteht aus:

  • dem Buch „Feingemacht“ von Franzi
  • ein Shampoo
  • ein „Feingemacht“-Handtuch
  • einer Pfotenpflege

Alles was ihr dafür tun müsst ist hier, bei Facebook oder Instagram einen Kommentar zu hinterlassen. Das Gewinnspiel endet am 25. März 2019 um 18:00 Uhr.

Die Teilnahmebedingungen:

– Mitmachen kann jeder ab 12 Jahren.
– Mit eurer Teilnahme erklärt ihr euch damit einverstanden, dass wir euren Vornamen auf unserem Blog veröffentlichen und euch per E-Mail oder Direct Nachricht (in den Social Media Kanälen) kontaktieren.
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
– Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.
– Die Verlosung steht in keinerlei Verbindung mit Facebook, miDoggy, Instagram oder Pinterest oder wird durch diese unterstützt.

Wir wünschen euch viel Glück!
Eure Dini

18 Gedanken zu „Hilfe mein Hund stinkt! || Gewinnspiel & Werbung

  1. Danke für den Buchttipp und die anderen Informationen. Hab bisher auch immer gedacht zu viel baden schadet, aber jetzt sind wir schlauer. Vielleicht haben wir ja sogar Glück und gewinnen noch was 🙂

  2. Ich gebe zu, auch ich gehöre zu den Menschen die die Hunde nicht öfter als nötig waschen. Cara ist jetzt etwas über fünf Jahre alt uns nur 3x wirklich gewaschen worden, Shadow mit etwas über 18 Monaten nur einmal 🙂
    Allerdings gehen unsere Hunde oft schwimmen, werden nassgeregnet, vom Wind an der See durchgepustet und werden regelmäßig gebürstet … und ich rubbele sie auch immer wieder mit einem Waschhandschuh ab – bisher hatte ich nie das Gefühl, sie bräuchten häufiger ein Bad.
    Was ich sehr wichtig finde ist die richtige Bürste oder Kamm für das jeweilige Fell zu finden und zu nutzen. Jeder unserer Hunde hatte anderes Fell und jeder brauchte etwas andere Bürsten – darauf achte ich auch heute noch.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

  3. Danke für den informativen Beitrag. Aufgrund von Fellproblemen gibts bei uns auch in gewissen Zeitabständen eine Dusche….Leider mag mein Hund die Duschwanne nicht sonderlich. Draussen ist es besser..Über einen Gewinn würde ich mich sehr freuen 🙂

  4. Betty wird gebadet oder geduscht wenn sie sich beim Gassi gehen gewälzt hat. Kommt öfters vor😉. Also würden wir uns sehr über einen Gewinn freuen 🍀🐕

  5. Da ich mit meinem Weißen öfter mal auf Ausstellungen gehe wird er deshalb auch mehr als 2 mal im Jahr gewaschen. Allerdings durfte ich mir auch oft anhören, dass es ungesund für den Hund ist und ich dadurch sein Fell und die Haut zerstöre. Allerdings wusste ich bis jetzt selbst noch nicht, dass es genau das Gegenteil ist. 🙂 Also vielen lieben Dank für den tollen Tipp. Wir werden uns das auf jeden Fall mal genauer anschauen. 🙂

  6. Na da versuche ich sehr gerne mein Glück für unser Fellmonster und mich würde das Buch sehr interessieren. Liebe Grüsse Daniela und Monsieur Balu

  7. Danke für diese Tipps. Ich habe auch immer gedacht, zu oft duschen sei für Hunde nicht gut. Zumal meine Hündin duschen sowieso ziemlich stressig findet und sich bisher nur mit Bestechung waschen lässt.

  8. In die Wanne kommt sie nur wenn sie sich in etwas stinkigen gewälzt hat. Ich nehme Tomatenketchup. Handtuch in die Wanne legen damit es nicht rutschig ist, Hund nass machen, Ketchup drauf und richtig gut ausspülen, es riecht dann nicht mehr. Mit einem Hundeshampoo nochmal nachgewaschen. Die Rotzige hat schwarzes Fell, mit einem hellen Hund würde ich es nicht unbedingt machen. Als Bürste haben wir eine Aktivet, mit ihr kommen wir am besten klar. Mit einer Ehaso Schere bearbeiten wir die Pfoten und es wird genossen.

  9. Toller Beitrag, der verspricht dass das Buch Informationen und Anleitungen enthält, die Hand und Fuß haben. Es würde mich sehr freuen es zu gewinnen . LG Sophia

  10. Hallo, auch ich habe meinen Samy nur bei Bedarf gebadet, dass heißt wenn er wirklich dreckig war. Er ist leider ein Allergiker und hat sich nach dem Baden immer furchtbar gekratzt. Von unserem Tierarzt wurde uns dann Babyshampo empfohlen, habe es aber noch nicht ausprobiert. Über einen Gewinn würde sich Samy (und natürlich ich) natürlich sehr freuen.

    1. Hey Gabi,

      an der Stelle nehme ich mal etwas aus dem Buch vorweg: Babyshampoo eignet sich genau so wenig wie anderes Shampoo für uns Menschen. Auch hier stimmt der PH-Wert leider nicht für die Haut unserer Hunde.

      Liebe Grüße
      Dini

  11. Liebe Dini,

    vielen Dank für den Beitrag. Ehrlich gesagt ging ich bis jetzt auch immer davon aus, dass waschen für die Hunde nicht so gut ist und wir machen es mit Shampoo nur dann, wenn sie so richtig widerlich stinken, weil sie sich in irgendetwas gewälzt haben. Leider stehen auch beide Jungs nicht wirklich auf das Nass von oben. Mh …
    Aber eigentlich ergibt es ja sogar Sinn. Wie du schreibst: sie sind schon lange keine Wölfe mehr und selbst wenn, haben sie im Haus nicht die Möglichkeit, sich im Unterholz etc so „nebenbei“ zu säubern, wie das früher vielleicht der Fall war. Warum also eigentlich nicht …
    Wie oft wäschst du Abby denn jetzt? Bzw. ist das vom Fell etc. abhängig?
    Ich bin auf jeden Fall sehr neugierig geworden und nehme sehr gerne am Gewinnspiel teil! 🙂

    Liebe Grüße
    Alina

    1. Hallo Alina,

      das kommt tatsächlich etwas aufs Fell an. Aber im Schnitt sagt Franzi aller 6-8 Wochen darf der Hund schon einmal gebadet werden 🙂

      Die Wahl des richtigen Shampoos ist dabei halt wichtig (was den PH-Wert angeht und auch die Inhaltsstoffe…)

      Liebste Grüße
      Dini

  12. Odin (Bobtail-Mix) muss ich regelmäßig waschen, sonst bekommt er fettige Haare und man hat dann nach dem Streicheln einen dreckigen, talgigen Belag an den Händen. Freya (Elo Glatthaar) hab ich bisher tatsächlich erst einmal komplett gebadet. Bürsten muss ich sowieso beide recht häufig, wobei auch da Freya pflegeleichter ist. Was für Shampoo benutzt du denn?
    Und wieso werden Hunde ohne Unterwolle nicht geschoren? Gerade Rassen mit langem Fell ohne Unterwolle werden doch regelmäßig geschoren/geschnitten, wie Pudel, Malteser oder manche Terrier. Odin übrigens auch, aber nur weil es bei ihm das kleinere Übel ist.
    Auf das Buch wäre ich neugierig 🙂

    Liebe Grüße,
    Julia mit Odin und Freya

  13. Wow dieser Blogpost war echt mal überfällig ! Danke !!! für die wirklich sehr nützlichen Infos ! Immer wieder habe ich mich damit beschäftigt, was denn nun wirklich gut ist ..waschen, scheren, teures Geld für den Hundefriseur ausgeben oder nicht.. also wie gesagt vielen lieben Dank und eine tolle Woche ! Julia 🙂

  14. Vielen Dank für die Aufklärung ! Nun können wir auch diese Infos an die Hundebesitzer weitergeben und an vielen Hunden ausprobieren (wir sind Dogsitter aus Leidenschaft 🙂
    Wir sind gespannt wer gewinnt und drücken Daumen und Pfötchen ☆

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