Wie ich zum Hundmenschen wurde || Blogparade & Werbung

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Vor kurzem habe ich vom GU-Verlag ein Buch zugeschickt bekommen, welches mich nicht nur total gefesselt hat, sondern auch auf die Idee zu einer neuen Blogparade gebracht hat.

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Wie wurdet ihr zum Hundemenschen?

Du bist auf meinen Blogbeitrag gekommen. Das heißt, du interessierst dich für Hunde. Vielleicht folgst du uns auch schon länger. Dann interessierst du dich wohl etwas mehr für Hunde. Sprich, du bist genauso ein Hundemensch wie wir.

Doch wie wird man eigentlich ein Hundemensch? Wie ist es dazu gekommen, dass dein Hund bei dir eingezogen ist? Oder lebt gerade kein Hund bei dir, du hättest aber gerne einen? Hast du als Kind alle Hunde quasi magisch angezogen?

Dann erzähl es uns! Wir würden uns wahnsinnig freuen, wenn du Lust hast bei unserer Blogparade mitzumachen. Wenn ihr bis zum 31. März 2019 einen Blogbeitrag zu dem Thema „So wurde ich ein Hundemensch“ verfasst, dann teile uns doch den Link mit und wir veröffentlichen ihn dann bei uns auf dem Blog.

Solltest du keinen Blog haben, kannst du auch bei miDoggy bloggen oder bei Facebook oder Instagram einen Beitrag dazu schreiben.

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So wurde ICH zum Hundemenschen.

Gerne würde ich an der Stelle sagen, dass ich seit meiner Kindheit mit Hunden aufgewachsen bin und mir immer ein Bett mit unseren Fellnasen geteilt habe.

Doch leider ist dem nicht so. Vielmehr musste ich 24 Jahre lang warten, bis sich mein größter Wunsch erfüllt hatte.

Meine Eltern wollten immer keinen Hund. „Hunde gehören nicht in die Wohnung“ war die Hauptausrede. Ich nenne es inzwischen tatsächlich Ausrede, Abby hatten sie dann nämlich gerne bei sich. Aber egal.

Immer wenn ich gefragt wurde, was ich mir zu Weihnachten wünsche, stand ein Hund immer ganz oben auf der Liste. Als es im Raum stand, dass meine Eltern ein Haus bekommen hatte ich meinen Traum das erste Mal wahr werden sehen und mich schon sooo gefreut. Aber aus dem Haus wurde nichts und auch aus dem Hund nicht.

Vielmehr war es immer so, dass ich bei jedem Hund war, den ich irgendwie umsorgen konnte. Wir hatten einen kleinen Pflegehund, Tommy. Ein Mix aus dem Cäsarhund und irgendetwas anderem. Er gehörte der Arbeitskollegin meines Papas und sie hatte uns irgendwann gefragt, ob wir auf ihn aufpassen wollen, wenn sie im Urlaub war. Oh ja, wie ich das wollte!

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24 Jahre musste ich warten, bis mein Traum sich erfüllte.

Unser erstes Zusammentreffen lief dann anfangs gar nicht gut. Wir hatten Fußball gespielt, da Tommy so gerne dem Ball hinterherlief. Ich schoss das erste Mal gegen den Ball und PENG! ich haute es Tommy direkt auf die Schnauze. Natürlich unabsichtlich. Er hatte keine Lust mehr auf Ballspielen und ich sah es schon kommen, dass er mich nie mögen würde.

Gott sei Dank waren die Sorgen umsonst. 10 Minuten später lagen wir eng umschlungen auf dem Rasen und schauten den anderen beim Fußballspielen zu.

Immer, wenn er uns besuchen kam, schlief er bei mir im Bett. Ich war knapp 10 und hatte damals schon gelernt, dass man sich nicht bewegt, wenn der Hund bequem schlief. Tommy knurrte dann immer.

Wenn meine Eltern mit ihm schimpften, kam er zu mir und versteckte sich hinter mir.

Mit Tommy ging mein Traum vom Hund so ein bisschen in Erfüllung. Bis wir ihn von meiner Mutter aus nicht mehr haben durften…. Inzwischen schaut Tommy von oben auf uns herab. Nichtsdestotrotz bin ich sehr froh, dass ich ihn die paar Jahre wenigstens ab und an haben durfte.

Von Tommy zu Dusty

Eine andere Geschichte (und wohl der Beweis, dass ich manchmal nicht ganz dicht im Kopf bin) war die Geschichte von Dusty. Er war der Hund eines Freundes. Ein Rottweiler, 2 oder 3 Jahre alt und ein reiner Zwingerhund.

Irgendwann einmal gab es eine Party bei jenem Freund. Auf dem Dorf, da konnte es eben auch etwas lauter werden, das störte keinen. Und da lief dieser Hund aufgeregt im Zwinger umher. Mein Kumpel sagte noch „Den fasst ihr besser nicht an. Das macht niemand“ und so ging es erst einmal feiern.

Naja, ihr könnt es euch sicher denken. „Den fasst ihr nicht an“ gibt es bei mir nicht. Ich bin vorsichtig an den Zwinger ran und habe mich langsam an ihn rangetastet. Aber Dusty war kein böser Rottweiler, sondern einfach unterfordert und definitiv zu wenig gekuschelt. Das hatte ich dann die Nacht übernommen. Irgendwann vermisste mich besagter Kumpel und suchte mich dann. Den Gesichtsausdruck, als ich dann streichelnd am Zwinger saß, könnt ihr euch sicher vorstellen.

Leider habe ich von beiden keine Fotos mehr. Schade eigentlich. Aber auch so ist nie irgendwo ein Hund vor mir sicher – auch keine Straßenhunde.

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Auf Jamaica haben auch die Straßenhunde Streicheleinheiten bekommen.

Wie Herr Bloch zum Hundemenschen wurde.

So viel zu meiner Geschichte. Doch wie kam ich jetzt auf die Idee zu der Blogparade? Ganz einfach. Durch das neue Buch von Güther Bloch: „Mein Hundewissen“.

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Günther Bloch ist der wohl bekannteste Canidenforscher Deutschlands. Schon während meiner Schulzeit nutzte ich seine Werke um Belegarbeiten zu schreiben.

Doch als Canidenforscher wird man ja nicht geboren. Auch Herr Bloch hatte ein Leben vor der Forschung. Doch wie lief die ab? Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, nur jede Menge Respekt vor ihm und seiner Arbeit.

Jetzt, nach dem Buch, habe ich eher das Gefühl ihn schon Jahre zu kennen. Genau wie ich, hatte er schon immer Hunde um sich. Nur hatte er das Glück, dass er selber Hunde halten durfte. Tja, und wer erinnert sich nicht an die Sprüche der älteren Verwandtschaft „Ein Hund muss bei Wind und Wetter raus“ oder „Der Hund muss Sitz machen, bevor er ein Leckerchen bekommt“. Diese Dinge gab es nicht nur in meiner Verwandtschaft, sondern auch in seiner – und sie haben ihn geprägt. Seine Hunde müssen auch immer noch sitzen, bevor es ein Leckerlie gibt.

Tja, wie ist Herr Bloch nun zum Hundemenschen geworden? Wohl durch ein paar Zufälle und am Ende sehr viel Mut etwas Neues zu wagen. Er wollte nicht, wie ich, immer mit Tieren arbeiten sondern eigentlich Musiker werden. Sein Musikgeschmack ist übrigens extrem gut für einen älteren Mann 😉

Doch das Leben als Rockstar wurde nichts, dafür kamen immer wieder Hunde in sein Leben. Mit einigen kam er gut klar, andere bereiteten ihm Schwierigkeiten. Ja, ihr lest richtig. Auch der große Canidenforscher hatte Probleme mit Hunden. Es wird eben doch niemand als Experte geboren.

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Auch wenn er mit seiner Hundefarm viel Erfahrung im Umgang mit Hunden hatte, so kam er nicht umher sich Hilfe zu suchen. Manchmal tat er das bewusst, oft begegnete er aber durch Zufall Menschen, die ihm wahnsinnig viel gelehrt haben.
So traf er Züchter, die ihm das Geheimnis verrieten, wie man Welpen sehr schnell Stubenrein und Schussfest bekommt. Außerdem einen Hippie, der ihm zeigte wie man Hunde, die an der Tür verrückt spielen, zähmt und wie die Leinenführigkeit schnell erlernt wurde, verriet ihm ein anderer spannender Herr. Das Gute: Er verrät diese Tricks auch in dem Buch!

Das Buch ist eigentlich eine Biografie, strotzt aber dennoch mit so vielen zahlreichen Tipps, dass man nicht nur Herrn Bloch zum Freund gewinnt, sondern auch noch neuen Input für den Umgang mit Hunden bekommt. Man kann es sich annehmen, muss es aber nicht.

Ich wollte es immer nicht zur Seite legen, musste aber ab und an das Buch zumachen, wenn das Baby geweint hat. Dennoch ging der erste Griff dann wieder zu dem Buch. Hundewissen ist kein Buch, was einem bei einem speziellen Problem mit Hund hilft. Es ist viel mehr ein langer Kaffeeklatsch mit einem Menschen, der sein Leben lang mit Hunden gearbeitet hat und eben diese Geschichte erzählt. Mit einer guten Mischung aus Witz, Sarkasmus und Ernsthaftigkeit, fesselt es einen wahnsinnig in seinen Bann.

Lieber Herr Bloch, mit Ihnen würde ich wahnsinnig gerne einmal wirklich Kaffee trinken. Wobei, ich nehme dann lieber einen Kakao.

Solltet ihr jetzt auch Lust auf einen Kaffeeklatsch mit diesem wahnsinnig spannenden Mann haben, dann kann ich euch das Buch nur sehr ans Herz legen. Ihr werdet merken, wie viel wir normale Hundehalter doch mit ihm gemeinsam haben. Das Buch könnt ihr, wie immer, direkt hier bestellen. Für euch entstehen dann keinerlei Mehrkosten, ich bekomme aber eine kleine Provision und kann euch so auch weiterhin kostenlosen Content zur Verfügung stellen.

Eure Dini

Ein Gedanke zu „Wie ich zum Hundmenschen wurde || Blogparade & Werbung

  1. Wieder Mal ein super Bloch Buch. Ich habe es zwar noch nicht zuende gelesen aber es liest sich wunderbar flüssig und zum schmunzeln ist auch einiges dabei. Natürlich kommt die durchaus angebrachte ,, Hundegesellschafts“ Kritik auch nicht zu kurz. Ich bin absoluter Fan und freue mich das er auch im Ruhestand noch Bücher schreibt. Klasse!!! Weiter so Günther

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