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Von Hunden, die nicht reden und Menschen, die nicht zuhören || Werbung

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Zumindest sagt man es so. Ab und an hört man auch, dass Hundehalter sich blind mit ihrem Hund verstehen.

Aber nicht nur wir Menschen hängen an unseren Hunden, auch unsere Hunde lieben uns. So bevorzugen viele die Gemeinschaft mit ihrem Menschen, statt mit anderen Hunden zu spielen.

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Viele werden jetzt sicher denken, dass es sich bei der Konstellation Hund-Mensch um reine Liebe handelt.

Aber ist das wirklich so?

Viel eher ist es doch eine Zweckgemeinschaft, die sich über Jahrtausende entwickelt hat. Wölfe, die Stück für Stück domestiziert wurden brauchten den Menschen zum Überleben. Immerhin gaben sie ihm sein Futter. Und der Hund machte sich den Menschen zu Nutze, indem dieser sein Hab und Gut bewachte.

Inzwischen brauchen wir die Hunde nur noch selten für das, was sie eigentlich gezüchtet wurden. Viele Border Collie lernen Tricks und gehen zum Agility, statt Schafe zu hüten. Schäferhunde sind auf Sportplätzen mit IPO und Co. auch nicht mehr wegzudenken und Jagdhunde mit Jagdtrieb gelten oft als Problemhunde.

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Wozu brauchen wir Hunde dann?

Viel mehr brauchen wir Hunde heute als Sozialpartner. Nicht nur unser Leben hat sich gewandelt, auch das unserer Hunde. Sie gelten als Kinder- oder gar Partnerersatz. Als Sportgerät und Freizeitbeschäftigung.

Das kann okay für die Hunde sein, wenn man sie dennoch Hunde sein lässt. Das bedeutet, dass sie ihre Bedürfnisse weiter ausleben dürfen und eben nicht immer den menschlichen Regeln folge leisten müssen.

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Warum haben wir Abby?

Auch bei uns muss unsere Schäferhündin keine Schafe mehr hüten. Wobei ich manchmal echt neugierig bin, wie sie das machen würde. Sie ist bei uns ein absolut gleichwertiges Mitglied der Familie.

Geht es ihr schlecht, gehen wir zum Arzt. Sie bekommt täglich hochwertiges Futter und wir spielen mit ihr. Dennoch müssen wir auch bei ihr einige Dinge beachten. So braucht Abby Routine und Stabilität. Wenn sie diese nicht bekommt, wird sie fahrig und nervös. So geht der Herzensmann seit Wochen abends immer eine ganz bestimmte Route mit ihr. Das tut ihr wahnsinnig gut in ihrem Gesamtbefinden. Seit dem wir das machen ist sie ruhiger und ausgeglichener. Man könnte sagen ein zufriedener Hund.

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Ich wollte, seit dem ich denken konnte einen Hund. Für mich gab es in meiner Vorstellung nichts schöneres, als einen treuen Begleiter auf vier Pfoten zu haben, der einen bedingungslos liebt. Bedingungslose Liebe bekommt man oft (auch) als Kind nicht einfach. Daher wäre es für mich schön gewesen, jemanden an meiner Seite zu wissen, der für mich einsteht. Dieser Wunsch wurde mir nur nie erfüllt und so wuchs der Wunsch nach einem eigenen Hund all die Jahre.

Aber woher weiß man, was ein Hund braucht?

Man muss seinen Hund kennen. Das passiert nicht von jetzt auf gleich. Blindes Verstehen, wie manche es betiteln, wächst über eine gewisse Zeit. In dieser muss man lernen, seinen Hund zu lesen.

Oft passieren aber genau in diesem Lesen und Akzeptieren von Bedürfnissen Fehler. Dirk Lenzen und Sebastian Brück haben für den GU-Verlag daher genau über dieses Thema ein interessantes Buch geschrieben.

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Die zwei haben sich Probleme von ganz normalen Hundehaltern zur Brust genommen, und Ratschläge gegeben, wie man diese „Probleme behandeln“ kann.

So wird zum Beispiel das Thema „Der Hund mag keine Kinder“ oder „Der Hund weigert sich sein Fressen zu fressen“ besprochen. Es wird versucht zu erklären, warum der Hund so handelt (bzw. handeln könnte) und dann gibt es einige Tipps, wie man seinem Hund nun gegenüber tritt.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass Hunde Individuen sind und diese Bücher nicht gelesen haben. Was für den einen funktioniert, kann dem anderen vielleicht gar nichts nützen.

Dennoch könnt ihr euch das Buch natürlich sehr gerne bestellen. Wie immer könnt ihr das gleich hier machen. Für euch entstehen dadurch keinerlei Mehrkosten, ich bekomme aber eine kleine Provision und kann euch damit auch weiterhin kostenlose Informationen zur Verfügung stellen.


Aber jetzt verratet mir nochmal: Warum habt ihr euren Hund/ eure Hunde? Hinterlasst mir doch einen Kommentar dazu.

Eure Dini

2 Kommentare

  • Julia

    Hi Dini,
    Vorab, ich lese euren Blog wirklich gerne.
    Wir haben einen weißen Schäferhund und einen schwarzen Kater.
    Aber warum? Gute Frage!
    Auch unser Schäferhund hütet keine Schafe mehr und der Kater muss den Kornspeicher nicht von Mäusen befreien.
    Wir leben einfach gerne mit den Tieren zusammen.
    Wir lieben den arroganten dicken Kater und das liebevolle Hundekind für das was sie sind. Beide Tiere sind unser Hobby und unsere Familie. Alleine wie die beiden mit einander umgehen ist besser als Fernsehen. Mit dem Hund gehen wir auch in den Hundervein und machen Wanderurlaub, einfach weil es uns allen Spaß macht.

    • Dini

      Hallo Julia,

      das klingt toll. Und es klingt auch so, dass ihr euch wirklich nach den Bedürfnissen eurer Vierbeiner richtet. 🙂

      Bei der Beschreibung zu eurem Kater musste ich allerdings lachen 😀

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