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Entspannter Mensch – entspannter Hund || Werbung

Wir haben diese Woche schon gesehen, dass es keinen „Bilderbuch“-nervösen Hund gibt. Nicht jeder Hund ist aus den gleichen Gründen aufgeregt oder kommt nicht zur Ruh. Was wir allerdings bisher noch nicht bedacht haben ist die Komponente Mensch. Ist ein entspannter Mensch gleich ein entspannter Hund oder beeinflusst das eine nicht das andere?

Überträgt sich Aufgeregtheit vom Menschen auf den Hund?

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass euer Hund nervös wird, wenn ihr Koffer packt, weil ihr am nächsten Tag wegfahrt? Oder dass er angespannt ist, wenn ihr wisst euch steht eine blöde Situation bevor?

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Nicht jeder Hund ist so feinfühlig, doch ganz oft hört man „Mein Hund spiegelt mich“. Abby ist dafür auch sehr empfänglich. Bin ich blöd drauf weiß ich, dass unsere Spaziergänge kacke werden. Wir schaukeln uns dann hoch. Sie nimmt meine Stimmung an und ich bin genervt, dass sie dann so drauf ist, wie sie ist. Ein Teufelskreis, den wir (inzwischen recht oft) unterbrechen können.

Wie trainiert man dem Hund das ab?

Jetzt die ernüchternde Antwort: Gar nicht. Ihr könnt es einem Hund nicht abtrainieren, dass er eure Stimmung aufsaugt. Ihr müsst dazu an euch arbeiten, um auch in blöden Situationen ruhig zu bleiben.

An sich selber zu arbeiten ist oft aber noch viel schwerer als an sich. Ich weiß noch, dass ich immer extrem viel Bauchschmerzen hatten, wenn wir Hunden begegnet sind, obwohl Abby medikmentös gut eingestellt war. Sie wäre damals ohne Probleme an diesen Hunden vorbeigekommen. Weil ich aber ein derart ungutes Gefühl hatte, ist sie dann doch in die Leine gesprungen. Ich wurde sauer und das hat sie nur noch mehr gepusht. Daher galt es an mir zu üben.

Aber vielleicht kennt ihr das auch, dass ihr mit eurem Hund draußen seid, mit den Gedanken aber nicht von der Arbeit oder Uni wegkommt? Wenn euch die Sorgen über eure Beziehung fast auffressen oder ihr an einem Punkt in eurem Leben steht, an dem ihr nicht wisst ob ihr links oder rechts gehen sollt? Meistens rennt euch genau dann auch noch der Hund weg oder macht Sachen, die er vorher noch nie gemacht hat.

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Wie entkommt man aus solchen Momenten?

Ich habe einen guten Tipp für euch: Stellt euch ein Stopzeichen vor. Wenn ihr merkt, eure Gedanken und Gefühle driften gerade ab, baut vor eurem inneren Auge euren Hund auf, der ein großes Stoppschild nach oben hält.

Er zeigt euch, dass ihr in dem Moment aufhören müsst euch fertig zu machen. Ich hab den Tipp probiert (klappt übrigens auch bei Kindern) und tatsächlich holt es einen zurück auf den Boden der Tatsachen. Spätestens, wenn ihr euren Hund seht, wie er euch bittet aufzuhören, kommt ihr automatisch runter.

Wo bekommt man noch mehr Tipps her?

Im GU-Verlag ist ein spannendes Buch zu genau dem Thema erschienen. Passenderweise trägt es den Namen „Entspannter Mensch entspannter Hund“.

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Es erklärt euch zum einen, dass ihr kein schlechtes Gewissen haben müsst, wen ihr mal schlecht drauf seid. Viele Hundehalter fallen in eine Schockstarre, wenn sie ihren Hund mal etwas angefahren haben und entschuldigen sich den ganzen Tag bei ihm.

Zwar bin ich nicht der Meinung, dass ein entspannter Mensch alleine ausreicht, damit das Zusammenleben von selbst klappt, wie es im Untertitel des Buches heißt, aber ich bin mir sicher, es hilft vielen.

Den Tipp mit de Stoppschild habe ich aus diesem Buch. Auch, dass es hilft, wenn ihr gerade richtig genervt seid, dann nehmt euch euren Hund und konzentriert euch eine Minute lang intensiv auf ein bestimmtes Detail an ihm. Ihr werdet merken, dass ihr wieder runterfahrt und mit neuer Energie weitermachen könnt. Das dreht euren Hund nicht um, hilft ihm aber, dass er ein entspannter Hund werden kann.

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Ihr seht also, ein Buch gespickt mit tollen, kleinen Tipps, die man sofort umsetzen kann. Wenn ihr jetzt Lust habt das Buch zu lesen, könnt ihr es wie immer gleich hier bestellen. Für euch entstehen dann keinerlei Mehrkosten, ich bekomme aber eine kleine Provision und kann euch auch weiterhin kostenlose Informationen zur Verfügung stellen.

Damit endet unsere Entspannungswoche auch schon. Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Einblicke geben, warum es so wichtig ist, dass unsere Hunde Ruhe lernen und wieso sie es eben manchmal nicht können. Ich konnte euch 3 wirklich tolle Bücher vorstellen, die euch noch einen tieferen Einblick in die Materie geben und euch zudem auch noch praktische Lösungstipps mit an die Hand geben. So werdet ihr und euer Hund hoffentlich bald ein (noch) entspanteres Team.

Eure Dini

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