Alltägliches

Perfekte Urlaubslektüre: Laufen. Essen. Schlafen. || Werbung

Gestern habe ich euch mit ans Lagerfeuer genommen, heute möchte ich euch das Gefühl geben, in Australien in einem Hostel zu sitzen und einer spannenden Geschichte einer Mitreisenden zu lauschen.

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So zumindest ging es mir, als ich das Buch von Christine Thürmer gelesen habe. In unglaublichen 3 Tagen hatte ich das Buch durch – für den zweiten Tag brauchte ich sogar nur einen.

Der Malik-Verlag hat sich auf Reiseberichte spezialisiert und nimmt euch bei Laufen.Essen. Schlafen mit nach Amerika. Genauer gesagt nimmt euch Christine Thürmer mit dorthin.

Wer ist Christine Thürmer?

Christine Thürmer ist (zum Zeitpunkt des Buches) Mitte 30 und erfolgreiche Geschäftsfrau. Sie lebt in Berlin und genießt ihr Leben ohne Mann und Kind. Wie man später im Buch erfährt, könnte man sie als Paradebeispiel für ein „SINK“ nennen. SINK bedeutet Single, Income, No Kids.

Bisher hat sie für ihre Arbeit gelebt und hat ihren Urlaub genutzt, um auf Reisen zu gehen. Genau dort hört sie das erste Mal von sogenannten „Thruhikern“. Dabei handelt es sich um Wanderer, die einen Fernwanderweg von Anfang bis Ende durchwandern.

Kennt ihr solche Ideen, die sich in euren Kopf brennen und dann nicht wieder weggehen? So erging es Christine Thürmer mit den Thruhikern. Als sie dann gekündigt wird, fasst sie den Entschluss die Chance zu nutzen und macht sich auf, den Pacific Crest Trail zu wandern.

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Um was geht es in dem Buch?

Der Pacific Crest Trail befindet sich im Westen der Vereinigten Staaten von Amerika. Er ist knapp 4.300 km lang und man kann ihn nur in 5 bestimmten Monaten des Jahres durchlaufen. Ansonsten hat man ein Problem mit den Wintereinbrüchen.

So macht sie sich auf und läuft ohne vorheriges Training den Weg. Ihre Eindrücke und Erfahrungen hält sie fest und nimmt uns so mit auf den Weg.

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Nach ihrer Reise geht es erst einmal zurück nach Deutschland, zum neuen Job. Aber wer einmal Abenteuerluft geschnuppert hat, der will nichts mehr, als immer und immer wieder zurück ins Ausland.

So dauert es 1,5 Jahre und Christine macht sich wieder auf zum Abenteuer. Dieses Mal geht es auf den Continental Divide Trail und etwas später dann auch auf den Appalachian Trail. 12.700 km später bekommt sie die Auszeichnung „Triple Crown“ und hat das Abenteuer zu ihrem Leben gemacht.

Warum machen das nicht mehr Frauen?

Eine Frage, die Christine Thürmer sich bereits auf dem Pacific Crest Trail stellt ist, warum nicht mehr Frauen diesen Weg alleine wandern. Die Frage hing mir während des Lesens im Kopf und als ich das Buch zugeschlagen habe, wusste ich warum ICH es nicht machen möchte:

Gleich vorab, der Herzensmann hatte Angst, dass ich mich von der Idee sooo lange zu wandern anstecken lasse. Ich bin ziemlich empfänglich für so etwas. Will ich doch dank eines Buches mit Hund irgendwann von München nach Venedig wandern.

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Aber über Monate durch Amerika wandern? Nein, den Wunsch verspürte ich auch am Ende des Buches nicht. Aber aus einem ganz einfachen Grund: Ich könnte mir nicht vorstellen, die Wege mit Hund zu laufen. Ich bin ein Hundemensch durch und durch und möchte immer einen Vierbeiner an meiner Seite haben. Die Wanderwege waren aber stellenweise so gefährlich, dass ich sie nicht mit Hunde laufen würde.

Außerdem hat Christine mehrere Klapperschlangen UND Riesenspinnen gesehen.. nein danke 😉

Kann ich das Buch weiterempfehlen?

Um Gottes Willen: JA! Ich war anfangs etwas unsicher, ob mir ein Reisebericht ohne Hund überhaupt gefallen würde. Nach einigen Seiten waren ich aber so drin in dem ganzen Thema, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte.

Ich kann euch nicht genau sagen, was mich an diesem Buch so gefesselt hat, aber ich hatte tatsächlich das Gefühl ich sitze in einem Hostel und eine Mitreisende erzählt mir ihre Erlebnisse.

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Im Kopf bin ich mit Christine gewandert. Und ich war manchmal echt neidisch über ihre Abenteuer. Über die Menschen, die sie getroffen hat. Und die Entscheidungen, die sie traf. Als ich dann an der letzten Seite ankam und das Buch zumachte, war das irgendwie.. wie als die Harry Potter Bände endeten. Irgendwie war etwas zu Ende, was noch nicht zu Ende sein sollte…

Mein Liebster Herzensmann… wenn du das hier also liest. Du darfst mir zu Weihnachten (oder schon vorher wenn ich es bis dahin schaffe) gerne das 2. Buch von ihr schenken 😀

Wenn ihr jetzt auch Lust auf drei Mega-Wanderungen habt, kann ich euch das Buch sehr empfehlen. Wie immer könnt ihr es euch gleich hier bestellen. Für euch enstehen keinerlei Mehrkosten, ich bekomme aber eine kleine Provision und kann euch weiterhin kostenlosen Content liefern.

Eure Dini

2 Kommentare

  • Jutta

    Das klingt aber sehr spannend, da werde ich nach Feierabend wohl mal wieder Bücher bestellen müssen 😉
    Generell bin ich ja sehr empfänglich für Reiseberichte aller Art, und träume dann oft davon, für ein paar Wochen oder Monate alles hinzuschmeißen und loszuziehen.
    Nun geht es mir aber sehr ähnlich wie Dir, ich bin Vollblut-Hundemensch und will unbedingt mindestens einen Hund dabei haben, wenn ich mich in die Natur aufmache. Drum ist der große Traum, für ein paar Monate durch Alaska dem Yukon nachzuziehen und in British Columbia in Kanada die Southern Resident Orcas zu beobachten doch in recht weiter Ferne.
    Nicht so fern ist allerdings mein Ziel, mit Hund zumindest einen Teil des Grünen Bandes nachzuwandern.
    Ich bin ein großer Fan von Andreas Kieling und sein deutscher Wandersommer hat unheimlich fasziniert.
    Von München nach Venedig zu wandern stelle ich mir aber auch sehr spannend vor 🙂

    Herzliche Grüße von der Ostsee,
    Jutta mit Ömchen Sunny, Prinz Rocky und Wirbelwind Cleo

    • Dini

      Na dann warte mal auf den nächsten Beitrag 😀 😀 😀 😀

      Da hast du aber wirklich tolle Ideen und Abenteuer vor dir. Das grüne Band reizt mich seit ein paar Tagen auch – wenigstens Etappenweise 🙂

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