Alltägliches,  Hundesport

Kann man Lowbudget Hundesport betreiben? || Werbung

Noch einmal schlafen und 8 Stunden arbeiten, dann hat der Herzensmann endlich Elternzeit. Dann gehört er nicht nur mir und dem Prinzesschen 2 Monate lang, ich habe auch wieder etwas Luft und kann auch mal wieder Sachen machen, die mir gut tun. Und das ist definitiv mein Hundekind. Momentan kommt sie nach wie vor zu kurz. Das soll sich aber ab übermorgen wieder ändern.

Eigentlich war unsere Elternzeit anders geplant. Wir wollten wegfahren. Zwei Mal mindestens und Prag besuchen. Uns einfach eine schöne Zeit machen. Dann ging der Honda kaputt, um das neu gekaufte Auto kümmert sich inzwischen die Anwältin und mein Rad hatten sie mir auch geklaut. Alles binnen von 2 Wochen. So wie geplant, wird unsere Elternzeit also nicht werden. Vorerst sind wir (so gut wie) Autolos. Nix mit wegfahren und auch die Logistik innerhalb Leipzigs ist eingeschränkt.

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Wieso schränkt das meine Pläne mit Abby ein?

Damit sind meine ganzen Ideen für Ausflüge natürlich futsch. So hatte ich mir überlegt, mit ihr etwas Hundesport in einer Hundeschule zu betreiben. Ich hatte mir die Kurse schon ausgesucht. Aber die Plätze sind mit Öffentlichen schlecht zu erreichen.

Auch meine Wanderideen habe ich nach hinten geschoben, genauso wie abends noch einmal an den See fahren. Wobei letzteres wohl eher daran scheitert, dass die Prinzessin mich noch zum einschlafen braucht – und das ist auch vollkommen okay.

Ich werde also keine weiten Ausflüge machen können, sondern bleibe hier in der Nähe – alles was eben mit Abby zu Fuß erreichbar ist. Und, weil ein neues Auto dann doch wieder gekauft werden muss, müssen wir sehr aufs Geld schauen. Teure Kurse fallen damit auch aus.

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Kann man Hundesport auch Low Budget betreiben?

Also kam die Frage auf, ob ich das ganze nicht als Low Budget Variante die nächsten 2 Monat betreiben könne. Die neue Hundesportart wollte ich nur aus Spaß an der Freude mit Abby betreiben. Einfach, damit wir zusammen etwas neues lernen, ohne Turnierambitionen. Nur sie und ich und jede Menge Spaß. Entschieden hatte ich mich für Rallye Obedience. Sture Unterordnung macht Abby nicht glücklich, das hatten wir auf dem Hundeplatz schon. Daher dachte ich, die „Spaßvariante“ könnte vielleicht etwas für uns sein. Und so zogen zwei Bücher bei mir ein.

Rally Obedience „Der Hundesport für jedermann“

Zugegeben, einen groben Plan hatte ich schon, was Rally Obedience überhaupt ist. Aber die Grundkenntnisse wollte ich im Kurs erst lernen. Da der Kurs ja aber wegfällt, muss ich mir die Grundkenntnisse selber beibringen. Dafür finde ich Lektüre immer noch am besten. Wie gut, dass es im Cadmos-Verlag das passende Buch für uns gab.

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Einer der ersten Sätze in dem Buch lautete zwar „Was es hingegen nicht kann und auch nicht soll, ist, die persönliche Betreuung durch einen kompetenten, einfühlsamen Trainer zu ersetzen.“ Dumdum, eigentlich war das meine Hoffnung. Nagut, der Kurs soll ja nicht für ewig ausfallen, nur wird er eben nach hinten verschoben.

Das Buch ist erst einmal in die Grundkenntnisse eingeteilt. Hierbei wird erklärt, was Rally Obedience ist und was ihr dazu benötigt. Ich nehme die Spannung vorweg: Gar nicht so viel.

Das zweite Kapitel ist das Kernstück des Buches. Hierbei werden die Schilder, die beim Rally Obedience benötigt werden, erklärt. Passender weise bekommt man hier auch Erklärungen an die Hand, wie man die einzelnen Stationen trainieren kann. Ich finde die Übungen gut erklärt und freue mich schon darauf, sie mit Abby zu testen.

Der Rest des Buches beschreibt dann das Thema Turniere und das Regelwerk. Bisher habe ich es nur kurz überflogen, da es für uns ja erst einmal nicht relevant ist.

Die wichtige Fußarbeit

Was bei so fast jeder Hundesportart wichtig ist, ist die gute Fußarbeit. Der Hund soll motiviert und freudig mit einem laufen und die Übungen gerne durchführen. Da die Fußarbeit auch beim Rally Obedience eine Grundvoraussetzung für Fortschritte ist, habe ich mir passend dazu noch das Heelwork-Handbuch bestellt.

Dieses Buch befasst sich auf 124 Seiten mit der Fußarbeit. Wollt ihr wissen, wie blöd ich manchmal bin? Ich dachte bis zu dem Moment, in dem ich das Buch in der Hand hatte, dass Heelwork ein Fachbegriff oder Kommando aus der Fußarbeit ist. Dabei ist es nur die Übersetzung von Fußarbeit.

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Bevor man in dem Buch Anleitungen bekommt, wie man mit seinem Hund die perfekte Fußarbeit erarbeitet, bekommt ihr erst einmal ein Kapitel zur Vorbereitung. Wichtig für das Training ist nämlich nicht nur das Trainingsumfeld, auch die Stimmung und natürlich, dass der Hund bestimmte Dinge wie den Klicker schon kennt.

Das Kapitel über die Trainingsübungen ist dann wieder sehr ausführlich und klar gegliedert. Alles ist sehr kleinschrittig beschrieben und so sollte es kein Problem sein, den Übungen zu folgen.

Das sind also meine Hilfen für die nächsten Wochen. Ich bin sehr gespannt, ob ich uns den Anfang so zusammen aufbauen kann. Natürlich werde ich es euch berichten.

Wenn ihr jetzt auch Lust habt, euch die Bücher zuzulegen könnt ihr das natürlich kenne tun. Wie immer entstehen für euch keinerlei Mehrkosten, ich bekomme aber eine kleine Provision, durch die ich euch auch weiterhin kostenlose Informationen zur Verfügung stellen kann.

Eure Dini

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