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Wilde Pfade – Perfekt für die jetzige Zeit || Werbung

Ich weiß, viele können das Wort Corona nicht mehr hören und haben keine Lust mehr in ihren Häusern zu hocken. Jeder möchte raus und auf Wilde Pfade stoßen. Euch geht es sicher auch so: Dass die Ausgangsbeschränkungen gelockert sind, ist ein Segen.

Ich habe inzwischen seit einigen Monaten den riesen großen Drang nach Natur. Nach draußen. Darauf, der Kleinen zu zeigen, wie der Frühling Einzug hält und mit Abby große Runden zu gehen.

Gut, das kam alles anders als geplant. Wie Pflanzen wachsen haben wir bei Experimenten zu Hause auf der Terrasse beobachtet und große Runden fielen aus.

Die Zeit kann man aber auch gut nutzen. Ich zum Beispiel habe vom Kosmos-Verlag einige Bücher zum lesen bekommen. Eines davon möchte ich euch vorstellen. Weil es eben gerade ganz besonders passt.

Wilde Pfade – Der Natur so nah!

Raoul Weber ist Tierpsychologe und Wildnispädagoge. Er kümmert sich zum einen also um Hundehalter, die Probleme mit ihren Hunden haben, und er versucht den Menschen die Natur wieder näher zu bringen.

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Momentan schreien alle nach der Natur. Alle wollen raus. Aber wissen wir eigentlich, von was wir da umgeben sind? Wissen wir eigentlich, wieso wir gerade nach „Natur“ schreien?

Für mich war die Corona-Krise von Anfang an eine Chance, zu unseren Wurzeln zurückzukehren. Endlich wieder zu merken, was uns wichtig ist und was wir Menschen brauchen. Nämlich die Nähe zur Natur. Erst wenn einem etwas genommen wird, merkt man, wie sehr man es doch braucht. Und genau so ist es bei vielen jetzt mit der Natur. Durch die Tatsache, dass wir gerade zu Hause bleiben sollen, wächst in vielen der Drang der Natur näher zu kommen.

Warum haben wir den Bezug zur Natur verloren?

Schauen wir uns unser Leben doch einmal an. Früh aufstehen, die Kinder müssen in die Kita oder in die Schule und nachmittags holt man sie wieder ab. Dann noch Abendessen und ins Bett gehen.

So sieht das Bild eines guten, tüchtigen Menschen hier bei uns aus. Widersetzt man sich dieser Norm, ist man faul oder sitzt dem Staat auf der Tasche. Wenn man sagt, dass man sein Kind nicht mit einem Jahr schon in die Krippe gibt, bekommt man Vorwürfe.

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Menschen, die festgefahrene Strukturen hinterfragen, sind immer Sonderlinge. In den letzten Wochen wurde aber doch einigen Menschen bewusst, dass das Leben aus so viel mehr als Arbeiten bestehen muss. Genau jetzt ist also die Möglichkeit, das altbekannte Leben zu hinterfragen und das in den Fokus zu rücken, was einem wichtig ist.

Back to the roots

Zurück zur Natur heißt es nun für viele. Doch was macht man dort eigentlich – in der Natur.

Was erst einmal für viele spannend klingen mag, müssen wir erst einmal wieder erlernen. Was ist Natur? Wo beginnt Wildnis? Weshalb müssen wir wissen um uns in der Natur zurecht zu finden? Wie verbringen wir dort Zeit? Also jetzt ohne Handy.

Genau das ist der Job von Raoul Weber. Er erklärt das in seinen Seminaren und Workshops. Er zeigt einem, was unsere Vorfahren schon wussten. Wusstet ihr zum Beispiel, dass es unzählige Pflanzen gibt, die man essen kann?

Wie geht man vor, wenn man mehr Zeit in der Natur verbringen möchte?
Wie bekommt man wieder ein Gespür dafür, was einen eigentlich umgibt?

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Während unseres Umzugs konnte ich plötzlich nicht mehr. Ich war fertig. Die letzten 6 Wochen mit den Kindern non stop zusammen zu sein ist wahsninnig toll und ich genieße es. Aber keinen Moment für mich zu haben, hat mich geschlaucht. Dann noch die Planung und Vorbereitung de Umzugs… Mehr als eine Woche hatte ich jeden Tag Kopfschmerzen, bis ich die Reißleine gezogen habe und mir Abby geschnappt habe. Wir sind abends eine Stunde lang in unser Wäldchen gegangen. Nur sie und ich. Das Handy hatte ich zwar mit, für den Notfall, aber es war leise und blieb in der Tasche.

Ich kann euch gar nicht sagen, wie gut mir das tat. Ich habe das grün der Bäume so intensiv wie lange nicht gesehen, ich habe Vögel gehört und wahrgenommen.

Dadurch, dass ich das Buch „Wilde Pfade“ kurz zuvor gelesen hatte, habe ich das um mich herum einfach ganz anders wahr genommen. Und ich hatte in der einen Stunde die Erholung, die ich seit Wochen brauchte. Meine Kopfschmerzen waren weg und so wurde dieses abendliche in die Natur gehen eine Art Ritual von Abby und mir. Ich merke sofort, wenn ich einen ABend mal nichtk ann, weil die Kinder mich nicht lassen, dass es mir dann wieder schlechter geht.

Meine Laune sinkt, ich werde gereizt und bekomme schlechte Laune. Das merken dann die Kinder, der Herzensmann und auch Abby.

Vor ein paar Tagen habe ich mir vorgenommen, einmal nicht nur auf den Boden zu schauen, sondern mich ganz besonders den Baumwipfeln zu widmen. Ich kann euch nicht mehr sagen, wann ich nach meiner Kindheit einen Specht bei seiner Arbeit gesehen habe. Da stand ich also für bestimmt 10 Minuten und habe ihn beobachtet.

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Und genau das ist es, was Raoul Weber mit seiner Arbeit und seinem Buch bezwecken möchte: Er will uns zeigen, wie schön die Natur ist. Was uns da tagtäglich umgibt und was wir daraus lernen können.

Schon seit Anfang des Jahres sind mir immer wieder Bücher in die Hand gefallen, die mich dem Thema Natur und was wir daraus lernen können, wieder näher gebracht haben. Daher war es toll mit „Wilde Pfade“ diesen Weg jetzt weiter zu gehen und praktische Tipps an die Hand zu bekommen, wie ich das hier bei mir und jederzeit umsetzen kann.

So habe ich mir vorgenommen, endlich mehr über die einheimischen Wildpflanzen und deren heilende Wirkung zu erfahren. Ich möchte den Kindern zeigen, was man essen kann und was nicht. Ich kann mich noch am eine Kindheit erinnern. Wie gerne habe ich die Taubenesseln ausgesaugt. Wie lecker die waren!

Aber auch in Sachen Vögel möchte ich endlich wieder mehr wissen. Ich möchte wissen, wer um mich rumfliegt. Wer welches Zwitschern von sich gibt. Genauso, wie meine Oma das immer wusste und ich das als Kind wahnsinnig cool fand.

Ja, ich hatte den Anschluß zur Natur irgendwie verloren, aber die letzten Monate haben mir die richtigen Hinweise gegeben und so freue ich mich darauf, die nächste Zeit wieder mehr auf wilden Pfaden zu wandern…

Wenn ihr auch Lust habt, der Natur wieder näher zu kommen, so kann ich euch das Buch Wilde Pfade sehr empfehlen. Ihr könnt es beim Buchhändler eures Vertrauens kaufen oder gleich hier bestellen. Ich bekomme dann eine kleine Provision und kann euch auch weiterhin kostenlos Informationen zur Verüfung stellen:

Eure Dini

4 Kommentare

  • Isabella

    Ich kann Dich gut verstehen – wie oft habe ich das Gefühl, ein bewusster Spaziergang mit den Hunden gibt mir Energie zurück und erdet mich auch. Oft nehme ich auch ganz bewusst Kleinigkeiten am Wegesrand war und erfreue mich daran … sei es eine Blume, eine Feder, Spuren von anderen Tieren und ganz viele andere Dinge.
    Gerade in den letzten Wochen habe ich immer mal auch ganz bewusst einen „Motto-Spaziergang“ gemacht. Habe nach Wasser geschaut, nach Holz, nach Vögeln, nach anderen Tieren, nach Blumen oder Büschen. Es ist interessant, wie sich im Laufe des Spaziergangs dann auch die Sichtweise ändert … was man plötzlich auch auf vertrauten Runden alles noch sieht.

    Liebe Grüße und weiterhin genussvolle Abendrunden zum entspannen,
    Isabella mit Cara und Shadow

    • Dini

      Oh das klingt so wunderbar!
      Mir fallen jetzt zum Beispiel erst die ganzen Wildkräuter und Heilpflanzen auf, die in unserem „Heimatwald“ blühen.

      Ich bin sooo froh, dass ich langsam aber sicher wieder den Weg zurück zur Natur finde!
      Liebste Grüße
      Dini

  • Chris

    Unser Leben wird immer stressiger. Wenn ich überlege in meiner Kindheit hat nur mein Vater gearbeitet meine Mutter war Zuhause und hat sich um den Haushalt gekümmert. Wir waren und sind nicht gerade reich, aber gefehlt hat uns nichts damals. Jetzt muss meine Freundin und ich 40 Stunden in der Woche arbeiten das wir uns überhaupt die Miete, Kfz-Versicherung und Co leisten können und wir haben nicht mal Kinder.

  • Silvia

    So toll geschrieben! Ich habe auch immer schon einen Drang raus in die Natur, einfach spazieren gehen und alles auf sich wirken lassen, den Kopf abschalten. Seit Corona noch mehr als zuvor!

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