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Liebe deinen Hund!|| Werbung

Ich muss gestehen, schon viel zu lange liegt bei mir ein Buch aus dem GU-Verlag herum, das ich euch eigentlich schon längst gezeigt haben wollte. Umzug und Corona hat aber alles irgendwie total vertüdelt. Also hier jetzt heute mein Beitrag zum Buch: „Liebe deinen Hund | Wie Sie beim Gassigehen die Beziehung stärken“ von José Arce.

Wer meinem Blog schon sehr, sehr lange folgt weiß, dass ich bereits die ersten Bücher von José Arce gelesen habe und seine Art, wie er mit Hunden umgeht ganz faszinierend finde. Er scheint einer von den Menschen zu sein, die eine ganz natürliche Art und Weise haben, mit Hunden klar zu kommen.

Gerade in Zeiten, in denen irgendwas mit Abby gerade nicht so funktioniert, wie ich mir das erträume, gerate ich an Bücher oder Videos solcher Menschen. Daher freut es mich umso mehr, dass es von ihm inzwischen ein neues Buch gibt.

Um was geht es in diesem Buch?

Dieses mal muss seine „Methode“ der Hundeerziehung nicht mehr vorgestellt werden. Dass er mit einem glaubhaften Auftreten glänzt und seine ruhige und souveräne Art bei Hunden wahnsinnig Eindruck schindet, das ist inzwischen bekannt. Sein neustes Buch dreht sich nun mehr nur um das Thema Gassigehen.

So ganz hat sich mir nicht erschlossen, warum „Liebe deinen Hund“ jetzt so eng mit dem Gassigehen verbunden ist. Immerhin liebt man seinen Hund auch zu Hause ist. Aber es soll eben die „José-Arce-Methode“ sein, also zerbreche ich mir darüber nicht den Kopf.

Fakt ist: Seine Gassigänge mit Hunden laufen immer sehr gesittet und ruhig ab. Klar, dieser Mann strahlt Ruhe schon von den Fotos aus. Wie neidisch bin ich doch immer wieder übre die Fotos aus Mallorca, vor allem als es im Winter hier nur grau war.

Aber es geht ja nicht um die Bilder, sondern den Inhalt. Bei Josè Arce sind Spaziergänge mit Hund viel mehr. Es ist Beziehungsbindung, es ist eine Aufgabe. Für den Hund. Es soll nicht darum gehen, dass der Hund pieschern kann, sondern darum als Team raus zu gehen und gegen alles und jeden zu bestehen. Als Team ist man zusammen.

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Und als Team geht es nicht darum, einem Hund an der Leine hinterherzurennen, weil er überall schnubbern möchte. Gassigänge sollten geregelt, sturkturiert und ruhig ablaufen. Natürlich soll der Hund dabei auch die Möglichkeit haben, sich zu lösen und seiner Nase nachzugehen. Aber entscheidet er, wann er das tut?

Laut José Arce nicht. Nicht der Hund sollte den Weg angaben, sondern der Mensch. Er ist dafür verantwortlich, dass der Hund nicht auf die Straße rennt oder dass beide in brenzligen Situationen sicher wieder nach Hause kommen. Dazu muss der Mensch sich aber auch dessen bewusst sein. Ob man sich selber nun als Anführer, Rudelchef oder Rudelhäuptling bezeichnen möchte – darüber möchte ich inzwischen gar nicht mehr diskutieren.

Die Leine – Ein Zeichen von Gefangenschaft?

Liebe deinen Hund – aber liebt man seinen Hund, wenn Gassigänge hauptsächlich an der Leine stattfinden? Ja! Durchaus! Die Leine ist nämlich nichts böses. Vielmehr ist sie die Verbindung von Hund und Mensch. Die Möglichkeit im Notfall eingreifen zu können. Sie hält beide Seiten zusammen.

Grund genug also, dass die Leine ein optisches Mittel zu nutzen um dem Hund zu zeigen, was man möchte?

Nachdem ich das Buch gelesen hatte, habe ich einige Dinge bei unseren Spaziergängen ausprobiert. Eines davon: Mit der Leine die Richtung dirigieren. Soll heißen: Ich möchte, dass der Hund hinter mir nach links geht. Das haben wir etabliert, wenn wir unseren Wald verlassen und an der Straße zurück nach Hause gehen. Dabei möchte ich Abby nicht neben den Autos haben, sondern an der sicheren Hausseite.

José Arce empfiehlt, mit der Leine in der Hand dem Hund ruhig zu zeigen, in welche Richtung der Hund laufen soll. Die Leine quasi noch einmal als Textmarker für den Text, den die Hand schon angibt.

Was soll ich sagen? Abby hat es sehr schnell verstanden.

Den Übergang von Wald zu Straße macht Abby inzwischen von alleine und geht auf die Seite, an der ich sie gerne hätte.

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Die Leinenfuchtler

Noch ein anderer Tipp, der mir sehr im Kopf geblieben ist, ist der für Leinenfuchtler. Geht es euch auch so, dass ihr immer an der Leine zubbelt? Mal nehmt ihr sie kürzer, dann wieder länger?

Kaum kommt ein Hund des Weges wird die Leine hastig noch um die Hand gewickelt? Ich gebe es zu, ich mache das (immer noch) ab und an! Aber auch dafür hat José Arce einen einfachen Trick. Laut seinen Erfahrungen suchen Hunde die Nähe des Menschen und umso näher der Hund beim Menschen laufen, umso besser laufen sie.

Damit einem aber dieses Fuchteln mit der Leine nicht ständig passiert, kann man etwas so einfaches machen: Einfach einen Knoten bei einer angenehmen Länge für Hund und Halter machen und die Leine nur noch an diesem Knoten halten. Ihr werdet sehen: Leinefuchteln gehört der Vergangenheit an.

Natürlich möchte ich euch nicht alle Tipps und Tricks des Buches verraten. Immerhin möchte ich José Arce auch ein paar verkaufte Bücher gönnen. Eine Leseempfehlung gibt es von mir auf alle Fälle wieder, genau wie bei seinen anderen Büchern.

Wenn ihr jetzt auch neugierig geworden seid, könnt ihr das Buch beim Buchhändler eures Vertrauens bestellen oder gleich hier. Dann bekomme ich eine kleine Provision und kann euch auch weiterhin kostenlos Informationen zur Verfügung stellen:

Eure Dini

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