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Bachblüten bei Hunden – Sowas wie ein fast Endergebnis || Werbung

vor knapp einem Jahr habe ich die Kooperation mit Susanne von Dognomads begonnen. Seither waren wie viel in Kontakt und hatten auch einige Bachblütenmischungen. Zeit also ein Fazit zu ziehen, oder? Helfen Bachblüten bei Hunden nun wirklich?

So war der Kontakt mit Susanne.

Egal um welches Thema es geht: Wenn man sich professionelle Hilfe sucht ist es wichtig, dass die Chemie zwischeneinander stimmt. Es bringt nichts, wenn ich als Hundebesitzer ein schlechtes Bauchgefühl habe – egal wie oft mir jemand empfohlen wurde.

Daher hab ich mich sehr gefreut, dass Susanne und ich uns von Anfang an sehr gut verstanden haben. Ich hab sie inzwischen so oft gelöchert und ihr sie gefragt, ob ich dieses und jenes machen kann oder ob plötzlich auftretendes Verhalten normal ist. Sie hat mir immer mit einer Engelsgeduld geantwortet und wenn es mal wirklich dringend war auch echt schnell.

Jedenfalls hat sie es geschafft, mich auf der einen Seite total zu beruhigen, auf der anderen Seite hat sie mich aber total neugierig gemacht, was das Thema Bachblüten angeht.

Haben die Bachblüten irgendetwas geändert?

Die wohl wichtigeste Frage im Bezug auf Bachblüten zuerst: Haben sie etwas verändert?

Ja! Einfach nur ja!

Und das sogar unglaublich viel. Es hat sich sogar so viel getan, dass sogar inzwischen der Herr des Hauses (der das lange lange für den größten Schwachsinn der Welt gehalten hat) angedeutet hat, dass die Bachblüten wohl offensichtlich doch eine Besserung gebracht haben.

Was hat sich genau geändert? Nehmt euch mal nen Tee und macht es euch gemütlich, das ist nämlich ne Menge!

Ich kann euch schon gar nicht mehr alles genau sagen, was wir mit den Bachblüten behandelt haben, weil es einfach so lange ging und man sich so schnell an positive Veränderungen gewöhnt, dass man sie schnell für selbstverständlich nimmt.

Eines der Dinge, die mich wahnsinnig gemacht haben war, dass Abby IMMER beim Essen neben dem Babystuhl gelauert hat, bis etwas runtergefallen ist. Es ist egal, wie oft wir sie weggeschickt haben, sie saß immer in halb 8 Stellung da und sobald etwas runterfiel war das schneller in Abby verschwunden, als wir überhaupt reagieren konnten. Jetzt liegt Abby oft außerhalb der Küche, wenn wir essen und wenn sie doch in der Küche liegt, liegt sie zwar (aus Platzgründen) immer noch neben dem Babystuhl, sie döst aber und stürzt sich nicht wie eine Bekloppte auf alles, was runterfliegt.

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Auch konnte man mit Abby machen was man will, sobald es an der Tür klingelte, rannte sie wie eine Irre zur Tür. Auch das ist inzwischen besser geworden und wir haben es inzwischen auch einige Male gehabt, dass sie sogar ruhig in der Tür stand und nicht rausrannte, obwohl die Tür auf ist. Alle, die uns inzwischen besucht haben, waren erstaunt, wie lieb und ruhig Abby ist. Hier im Haus bekommen wir ständig Komplimente, wie toll Abby ist.

Ein anderes, für uns sehr belastendes Thema, waren die Hundebegegnungen. Ständig wurde alles angebellt, noch bevor wir überhaupt reagieren konnten. Inzwischen gehen wir ganz entspannt Gassi. Treffen wir 10 Hunde, ist sie bei 9 davon entspannt und geht ohne etwas zu sagen, an ihnen vorbei. Manchmal ist sie auch beim 10. ruhig. Ab und an bellt sie den dann aber doch mal an. Aber hey, 1 von 10. Den einen hat sie frei und wir sind echt einfach nur glücklich!

Autofahren war für uns immer der Horror. Kaum waren wir im Auto gingen die Gesänge, das Gejaule und Ausflippen los. Das Thema hatten wir bei unserer letzten Bachblütenmischung besprochen und dafür hatte Susanne Blüten mit bedacht. Nach 2 Tagen war sie schon spürbar ruhiger, nach 4 Tagen war Ruhe. Wenn wir jetzt als Familie (und damit meine ich mit dem Herrn des Hauses) unterwegs, ningelt sie noch etwas. Aber meistens lässt das nach 10 Minuten nach und wir haben uns dann schon ein paar Mal gefragt, ob wir Abby nicht zu Hause vergessen haben.

Was mich persönlich auch immer wahnsinnig gemacht hat war, dass Abby im Auto immer alles zusammengeschrien hat, wenn sie kurz im Kofferraum warten musste. Das ist jeden Morgen der Fall, wenn wir den Großen in den Kindergarten bringen. Ich hab extra immer am letztmöglichen Parkplatz geparkt und hab sie fast am Kindergarten immer noch gehört. Das ist jetzt auch nicht mehr. Wenn wir sie mal lange nicht dabei haben, jault sie noch kurz etwas, aber noch bevor wir den Parkplatz verlassen haben, ist Ruhe.

Es ist ein Traum!

Auch an der Leine läuft Abby inzwischen viel entspannter und ruhiger. Wirklich ziehen gibt es hier nur noch in Ausnahmesituationen. Wenn etwas komplett neu ist und ich deswegen angespannt bin. Das war letztens zum Beispiel, als ich das erste Mal mit der Kraxe, der Kleinen und dem Großen nochmal raus musste. Würde die Kleine in der Kraxe sitzen bleiben? Merke ich die Kraxe und falle damit die Treppen runter? Ist der Große da? Da muss ich sagen, war sie noch sehr aufgeregt und außer eine kurze Pullerrunde um die Kirche war nicht drin. Aber auch das war in dem Moment für mich vollkommen okay.

Was ist mit Abbys Schilddrüsenunterfunktion?

Der Grund, warum wir die Kooperation mit Susanne eigentlich begonnen haben war, weil sie meinte, dass man die SDU dank der Bachblüten eventuell abmildern könnte und wir so weniger Tabletten geben müssten.

Ich habe darüber noch gar nie wirklich gesprochen, weil ich es nach wie vor selbst nicht glauben kann. Daher freue ich mich, es jetzt endlich in die Welt herausposaunen zu dürfen:

Abby gilt momentan als gesund. Sie hat keine Schilddrüsenunterfunktion mehr.

Bäm. Jetzt ist es raus. Endlich. Jetzt wird der ein oder andere sicher denken „Ja und? Krankheiten kann man doch heilen.“ So aber nicht bei der Schilddrüsenunterfunktion – eigentlich. Da heißt es, wenn man sie einmal hat, wird man sie nie wieder los. Probleme mit der Schilddrüse bemerkt man erst, wenn sie zu 75% bereits zerstört oder angegriffen ist.

Mit Abbys Anfall ging es los. Bei der Blutuntersuchung bei der Ursachenforschung kam heraus, dass der eine Schilddrüsenwert viel zu hoch war und uns wurde empfohlen, die Tablettendosis (die ich schon reduziert hatte) nochmals zu reduzieren. Einige Wochen später wurde erneut Blut genommen und der Wert war immer noch exorbitant hoch. Lustigerweise hatte ich vor dem Tierarzttermin das Gefühl, dass der Wert noch zu hoch ist und dass ich gerne testen würde, wie Abby auf ein Ausschleichen der Tabletten wohl laufen würde.

Wir haben also angefangen die Tabletten auszuschleichen. Bisher scheiterte jeder Versuch (schon alleine um weniger Tabletten zu geben), aber dieses Mal lief alles so glatt. Es war so einfach und unkompliziert. Wir haben einfach Stück für Stück weniger gegeben und Abbys Verhalten blieb gleich.

Bei ihrer Not-OP wurde vorab noch einmal Blut genommen und auch die Schilddrüse mit untersucht. Der Wert war endlich wieder „normal“. Durch die Pyometra zwar etwas gedrückt, aber immer noch in der Norm. Nicht extrem and er Grenze, aber eben auch nicht mehr extrem zu viel.

Seit dem hatten wir auch keinerlei Verhaltensprobleme mehr mit ihr. Es ist einfach großartig. Mein Hund ist für ihre Verhältnisse perfekt.

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Gibt es etwas, was sich nicht geändert hat?

Ja, auch das gibt es. Natürlich möchte ich jetzt nicht behaupten, dass wir plötzlich einen komplett anderen Hund haben.

Was wir nach wie vor als „Baustelle“ oder „Specialeigenschaft“ haben ist, dass Abby Probleme hat, wenn wir als Familie irgendwas machen. Das ist zum einen, wenn wir zusammen auf eine Gassirunde aufbrechen oder wenn wir zum Beispiel unten im Garten sind und sie in der Wohnung bleiben muss.

Hier ist mir aber auch eine Besserung aufgefallen. Zwar ist der Start zu gemeinsamen Abenteuern immer extrem stressig und chaotisch, im Laufe der Zeit wird es aber recht entspannt. Abby entspannt sich dann und läuft zeitweise sogar zwischen uns.

Nur, wenn jemand stehen bleibt oder weggeht, dann ist Polen offen. Einmal ist der Liebste mit den Kindern zu einem Baum gegangen, auf den man klettern konnte: Abby ist förmlich ausgetickt. Sie hat geschrien! Wie konnten die auf die Idee kommen, auf einen Baum klettern zu wollen?

Daher versuchen wir solche Situationen nach wie vor zu meiden.

Unser Abschlussfazit zum Thema Bachblüten bei Hunden?

Ich liebe es. Ich liebe, wie Abby ist. Es ist inzwischen so unkompliziert geworden. Ich weiß, dass ich mich auf sie verlassen kann.

Zukünftig möchte ich ihr auch wieder mehr zutrauen. Ich möchte ihr die Chance geben, auch neue Situationen zu lernen oder zu lernen, damit umzugehen. Fremde Umgebungen waren lange ein Problem, inzwischen kann sie die wirklich gut ab.

Das Autofahren ist so entspannt geworden, dass ich nicht mehr 2 mal überlege, ob ich Abby mitnehme oder nicht. Ich tue es einfach.

Wir haben Abbys Krankheit besiegt und ihr damit die Chance gegeben, auch ohne Medikamente zu leben.

Sie genießt es so sehr. Wir genießen es. Es ist ein Traum! Ich bin so stolz auf meine Maus und freue mich so auf die nächsten Jahre. Uns wurde dank der Bachblüten sehr viel Lebensqualität zurückgegeben! Also ja, wenn man mich fragt: Bachblüten bei Hunden wirken. Wenn man den richtigen Spazialisten an der Hand hat.

Und weißt du was liebe Susanne? Ich empfinde Bachblüten nicht mehr als „irgendwelche Tropfen“. Ich glaube inzwischen an ihre Wirkung und werde das Thema definitiv weiter verfolgen. Du hast es geschafft mich neugierig zu machen und ich möchte definitiv mehr über diese Zauberwasserchen erfahren.

Ich danke dir für diese Möglichkeit. Danke für diese Kooperation – du hast Abbys und unser Leben verändert!

Ein Kommentar

  • Susanne

    Jetzt hab ich Pipi in den Augen!

    Liebe Dini, das ist so so schön geschrieben und ich freue mich unendlich, dass es Abby so gut geht und Euch Lebensqualität geschenkt wurde!
    Danke auch für den Einstieg mit der Chemie, ich habe unsere Gespräche immer sehr genossen und freue mich daher zu lesen, dass es Dir auch so ging 🤗
    Von Herzen Dank für diese tolle Kooperation und den Blogbeitrag <3

    Liebe Grüße
    Susanne

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