Hat die Tierkommunikation bisher etwas verändert?

Hat die Tierkommunikation bisher etwas verändert?

Es ist nun schon ein paar Wochen her, dass wir die Tierkommunikation mit Pixel haben machen lassen. Natürlich möchte ich euch nun auch mal ein Update geben, was sich bisher bei uns getan hat.

Hat sich etwas verändert?

Ja! Definitiv!

Seit dem Gespräch mit Jessica konnten wir einige Veränderungen bemerken. Manche größer, manche kleiner. Aber sie sind da.

Die Stubenreinheit

Fangen wir mit dem Verhalten an, dass uns am meisten Kopfzerbrechen bereitet hat: Die Unsauberkeit. Uns ist bewusst, dass ein Hund, der lange im Garten oder auf der Straße gelebt hat, nicht von jetzt auf gleich stubenrein sein wird. Deswegen fingen wir das Thema wie beim Welpen an: Ganz oft raus. Blöd nur: Pixel hat immer dann gemacht, wenn wir wieder in der Wohnung waren. Manchmal hatten wir uns noch nicht einmal ausgezogen, da hockte er sich schon hin und strullerte… In dem Gespräch mit Jessica hatte er gemeint, dass er eine Zwischenlösung benötigt und sich eben nur zu Hause sicher fühlt.

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Als Zwischenlösung hatten wir ihm einen Platz angeboten, wo er sich in der Wohnung hätte erleichtern können. Das fand er blöd und hat es nie angenommen. Es dauerte dann vielleicht noch 2-3 Wochen und Pixel fing langsam an, draußen zu pullern. Ein riesen Erfolg. Inzwischen machen wir es so, dass Pixel früh noch vorm Frühstück aus der Box geholt wird, in der er schläft und der Herzensmann sofort mit ihm runter geht. Dort pullert er dann und geht nach dem Frühstück mit mir und Leonie noch eine Runde. Manchmal pullert er dann noch, manchmal nicht. Nachmittags und abends ist es inzwischen kein Problem mehr. Da hält er an, bis wir draußen sind. Vielleicht ginge das früh auch, aber die Routine hat sich inzwischen so eingespielt und funktioniert gut.

Tja, nur das mit dem großen Geschäft funktioniert noch nicht wirklich zuverlässig. ABER auch hier gab es einen kleinen Fortschritt: Er hat inzwischen schon 2-mal draußen gemacht. Der Anfang ist also geschafft und den Rest bekommen wir auch hin. Da bin ich mir sicher.

Die Sache mit dem Müll

Außerdem ist es so gewesen, dass Pixel sich auf jeden Müll gestürzt hat. Die Tür zur Küche wurde geöffnet und er hat sich in den Müll gestürzt. Auch hier gibt es kleine Besserungen. Das liegt zum einen daran, dass wir inzwischen andere Mülleimer haben, die sich nicht mehr ganz so einfach öffnen lassen. Aber es liegt auch am Training.

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Inzwischen rennt er nicht mehr ständig zum Müll. Sagen wir es so: Pixel wird nie etwas zu Fressen links liegen lassen können. Aber es wird besser. Er geht inzwischen auch am Mülleimer vorbei. Das ist für ihn wirklich super und ich bin vor allem auch erleichtert. Weil im Müll eben nicht nur Dinge drin sind, die gut für ihn wären…

Und: „Funfact“ (oder auch nicht…) Abby hat sich diesen Blödsinn abgeguckt. Inzwischen ist es echt schwierig sie alleine zu lassen. Sie nimmt mir regelmäßig den Müll auseinander. Deswegen haben wir jetzt schon ein neues Schloss für die Küche gekauft, das wir dann abschließen können.

Die Pöbelei bei anderen Hunden

Eines der Dinge, die mir bei dem Gespräch mit Pixel auch sehr auf dem Herz brannte war, dass er inzwischen andere Hunde anpöbelt. Die ersten Wochen hat er das nicht gemacht und das war so entspannt. Abby hat das Thema ja auch ab und an – bei meinem Mann mehr als bei mir. Da hatten wir lange trainieren müssen und die Schilddrüsenunterfunktion behandelt. Aber es wurde besser. Deswegen waren wir am Anfang so glücklich, dass er andere Hunde einfach in Ruhe lässt.

Das änderte sich nach ein paar Wochen – als er dann ankam. Er bellte dann alle Hunde an und das echt extrem. Er dreht sich dann im Kreis, lässt sich nicht ablenken und braucht auch echt ewig, bis er sich beruhigt.

Hier nannte Pixel, dass er auf die Kinder aufpassen muss und nicht weiß, wie die Hunde drauf sind. Bei genauerer Betrachtung kamen wir dann darauf, dass ich auch oft Probleme mit fremden Menschen habe und erst einmal eigentlich eher auf Abwehr bin, statt offen auch neue Menschen zuzugehen. Situationsbedingt. So kam ich auf den Trichter, mich mit meinen Glaubenssätzen, meiner Vergangenheit und meinem inneren Kind auseinanderzusetzen.

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Meine Glaubenssätze konnte ich recht schnell herausfinden und erste Übungen, diese aufzulösen, konnten mir auch schon schnell helfen. Mir wurde immer gesagt, ich sei ein schwieriger Mensch und deswegen ist es kein Wunder, wenn andere ein Problem mit mir haben. Das hatte sich in mir manifestiert. Doch inzwischen weiß ich, dass das gar nicht so ist.
Inzwischen ist es so, dass ich bei Einladungen für den Spielplatz nach dem Kindergarten keine Krise mehr kriege, sondern dankend annehme. Auch mit Eltern, die wir nicht kennen. Und dann sind dabei dann auch wirklich nette Gespräche entstanden.

Das hat bei Pixels Pöbeleien aber noch nicht viel verändert. Er steigert sich immer noch rein, dreht sich wie ein Kreisel und kläfft dabei. Wenn ich darauf keine Lust habe, nehme ich ihn inzwischen auf den Arm. Ja, das mache ich wirklich. Dann ist er ruhig. Aber: Gerade in den letzten Tagen ist mir aufgefallen, dass nicht jeder Hund in weiter Entfernung angebellt wird. Dann kann er sich auch wieder auf mich konzentrieren. Auch hier ist es zwar nur ein kleiner Schritt, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung.

In der Wohnung schafft er es inzwischen, die Türe entweder komplett zu ignorieren oder sich schnell wieder zu beruhigen. Das müssen wir nun nur nach draußen verlagern.

Ich bin also mehr als glücklich, welche Fortschritte wir gemacht haben. Sowohl Pixel, als auch ich. Und ich bin sehr gespannt darauf, wie sich die nächsten Wochen und Monate entwickeln. Ein Hund aus dem Tierschutz ist eben noch einmal etwas anderes als ein Welpe. Aber es ist spannend und Pixel ist wirklich großartig.

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