Kann man einen Hund in 3 Wochen erziehen? || Werbung

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Es gibt Hundetrainer, die schaffen es sich medial hervorzuheben. Einer von ihnen ist Kai Hartmann. Dank Facebook kenne ich ihn schon mindestens 2 Jahre. Dass er zudem aus Dresden kommt und eine gute Bekannte schon viel von ihm erzählt hat, tat meiner Neugier keinen Abbruch. Als ich dann wusste, dass er ein Buch schreibt stand für mich fest: Das werde ich lesen. Und dann bekam man sowohl im Pressetext, als auch auf seiner Facebook-Seite zu lesen: In 21 Tagen zum gut erzogenen Hund. Und ich dachte mir: Was? Geht das wirklich? Kann man einen Hund in 3 Wochen erziehen?

Wer ist Kai Hartmann?

Kai Hartmann ist Hundetrainer aus Dresden. Das hatte ich schon festgestellt. Dahin gekommen ist er nach einer Ausbildung zum Rettungshundeführer. Schon da merkte er, dass ihm irgendetwas in der Erziehung fehlte. Klar, einem Hund „Sitz“, „Platz“ und Fuß beibringen ist schon ganz schön Arbeit, aber er wollte mehr.

So befasste er sich intensivst mit dem Thema Hund, wie sie lernen und wie sie mit uns leben. Seine Arbeit ist nicht geprägt, dem Hund die üblichen Kommandos beizubringen. Er strebt viel mehr eine gute Kommunikation zwischen Hund und Mensch an.

Das erreicht er bei seinen Kunden mit der 5er-Basis – seinem eigens entwickeltem Konzept. Und genau darum geht es in seinem Buch!

Hunde erziehen – Mit der 5er Basis

So erschien das Buch vor wenigen Wochen im Kosmos-Verlag und kostet 15,00 Euro.

Schon auf dem Cover seith man, was das wichtigste an der Erziehung nach der 5er Basis ist: „Vom Müssen zum Wollen“.

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Schon wenn man die Buchklappen aufmacht, erscheinen die 5 Säulen, der 5er-Basis. Spätestens hier bekommt man schon ein Bauchgefühl, ob diese Erziehungsmethode etwas für einen sein könnte oder nicht:

◉ Ansprache

◉ Stehen

◉ Gehen

◉ Distanz & Ruhe

◉ Abbruch

Wer jetzt schon sagt, dass das Dinge sind mit denen er nichts anfangen kann, für den wird das Buch wohl nichts sein. Wer jetzt aber, genau wie ich, sagt: „Ja genau. Genau DAS ist mir im Zusammenleben mit meinem Hund wichtig“ – für den sind das 15 gutinvestierte Euro.

Durch Abby hatte sich meine ganze Einstellung zum Thema Hundeerziehung ja komplett geändert. Einen Alltagstauglichen Hund hat man meiner Meinung nach, wenn er ansprechbar ist, ordentlich an der Leine geht, mit einem warten kann und man Verhaltensmuster beenden kann.

Was beinhaltet die 5er Basis?

Für alle die jetzt sagen, dass das an sich ja ganz interessant klingt, sie sich aber nicht vorstellen können, was sich dahinter verbringt, möchte ich etwas aus dem Nähkästchen plaudern.

Die Ansprache

Könnt ihr euren Hund immer ansprechen und er ist gedanklich bei euch? Wenn ich immer sage meine ich auch immer. Sei das auf der Hundewiese oder beim laufen. Wenn ihr im Bad seid und er liegt auf dem Sofa.

Wenn der Hund immer, wenigstens auch nur kurz, dann bei euch ist, habt ihr eine gute Chance, dass er auch beim Rückruf auf euch hört.

Leider ist dies meist nicht der Fall und genau das ist auch der Grund, warum die meisten Hunde beim Rückruf nicht mehr hören, wenn sie Artgenossen treffen.

Das Stehen

Mein Leidensthema mit Abby. Könnt ihr mit eurem Hund irgendwo stehen bleiben und er bleibt einfach ruhig bei euch?

Wenn ihr zum Beispiel im Wald seid, euch ein Stein in den Schuh gerutscht ist und ihr den Stein rausmachen wollt. Rennt euer Hund dann schon vor oder bleibt er in eurer Nähe?

Wenn ihr eine gute Bekannte trefft und ihr euch zum Quatschen feststeht. Bleibt euer Hund dann bei euch oder erkundet er die Gegend?

Gehen

Ein Thema, das wohl alle Hundehalter kennen. Das Leinelaufen.

Wie sieht das bei euch aus? Zieht euer Hund oder läuft er entspannt an eurer Seite, weil er weiß, dass ihr alles im Griff habt?

Distanz und Ruhe

Angenommen, ihr müsst euren Hund mal kurz warten lassen und er soll an einem Ort still liegen bleiben, klappt das bei euch?

Das kann sein, wenn ihr einkaufen geht und schnell in einen Laden geht. Selbst wenn bei Abby noch jemand dabei ist, schreit sie alle zusammen. Das hatten wir erst im Urlaub wieder.

Oder stellt euch vor, es kommt zu einem Notfall, ihr beobachtet einen Unfall. Dann ist es mehr als hilfreich, wenn ihr euren Hund ablegen könnt und dem Unfallopfer helfen könnt.

Auch Zuhause ist das Thema ein wichtiges: Den Hund auf die Decke zu schicken, weil ihr wischen müsst oder in Ruhe kochen wollt, ohne den Hund zwischen euren Beinen zu haben.

Der Abbruch

Das Thema Verhalten beenden können, trainieren viele Hundehalter. „Nein“ ist wohl das gängigste Kommando dafür. Aber funktioniert das auch einwandfrei?

Und kann dieses „Nein“ auch auf andere Verhaltensweisen übertragen werden?

Zu all diesen Theman gibt es im Buch leicht verständlich Trainingsanleitungen. Es gibt neben den Anleitungen auch noch Tipps, damit kein falsches Verhalten aufgebaut wird. Hinweise, was man bedenken sollte und das dann auch in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.

An sich klingt das alles sehr logisch und nachvollziehbar.

Aber funktioniert es jetzt wirklich, einen Hund in 3 Wochen zu erziehen?

Das kann ich nur vom Lesen des Buches natürlich nicht beurteilen. Deswegen gehe ich in den Selbsttest.

Eigentlich dachte ich erst, ich mache den mit Abby, da Pixel jetzt aber zu uns gekommen ist und quasi noch „roh“ ist und nichts kann, haben wir hier größeren Handlungsbedarf.

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Ich werde also nach der 5er-Basis Pixel jetzt erziehen und euch dann berichten, ob es funktioniert hat. Ich werde erzählen, ob udn wo es Probleme gab und was sich in der Praxis für uns entweder als super praktisch oder nicht händelbar erwiesen hat.

Wert von euch jetzt auch Lust auf das Experiment hat, kann sich uns natürlich gerne anschließen. Das Buch könnt ihr entweder im Buchladen eures Vertrauens kaufen oder gleich hier bestellen. Für euch entstehen dabei keinerlei Mehrkosten, ich bekomme aber eine kleine Provision und kann euch somit auch weiterhin kostenlos Infos zur Verfügung stellen.

Also seid gespannt! In knapp 3 Wochen erzählen wir euch, ob es möglich ist einen Hund in 3 Wochen erziehen zu können.

Eure Dini

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