Dein Hund - Deine Chance [Werbung]

Hallo ihr Lieben,

Hand aufs Herz: Wer von euch hatte schon Schwierigkeiten mit der Erziehung seines Hundes? Seid ihr dabei immer positiv geblieben oder seid ihr irgendwann auch verzweifelt? Bei uns war ganz lange letzteres der Fall. Wie oft habe ich gedacht, wir sollten das alles hinschmeißen, dann schmeißt sie sich halt in die Leine und zerrt wie eine Blöde. Aber nein, ich habe mich immer wieder berappelt. Dabei musste nicht nur Abby lernen, sondern auch ich!

Dein Hund - Deine Chance



Umso frustrierter ich wurde, umso schlimmer wurde die ganze Sache mit Abby und schnell haben wir gelernt, dass wir an allererster Stelle an uns arbeiten müssen. In den letzten Monaten haben wir dazu viel gelernt, wir haben akzeptiert und wir haben reflektiert. Die liebe Anna Meißner hat all das auch durch und ist inzwischen ein richtiger Experte in dem Thema geworden. Oft haben die Hundehalter irgendwann das Problem und stehen sich bei der Lösung der Verhaltensprobleme der Hunde selbst im Weg. Und an der Stelle, wo der Hundetrainer nicht mehr weiter helfen kann, setzt Anna mit ihrer Arbeit an. Nicht umsonst nennt sie sich liebevoll "Die Strukturgeberin". Bisher gab sie Coachings und Seminare, nahm sich vielen Mensch-Hunde-Teams an und hat sich nun entschlossen, ein Buch zu schreiben um noch mehr Menschen erreichen zu können.

Das Buch "Dein Hund - Deine Chance. Wie wir mit unseren Hunden persönlich wachsen" ist kurz vor Weihnachten im Fred & Otto Verlag erschienen und hat das dort typische Taschenformat im Softcover. Das Buch ist tatsächlich so handlich, dass es theoretisch in jede Manteltasche passen würde und kann so eigentlich überall mithingenommen werden.




Anna hat die Kapitel in mehrere Bereiche unterteilt. So gibt es zu jedem Thema unter der Überschrift ein Zitat und eine Erklärung. Aufgelockert und anschaulich gemacht wird es dann durch Beispiele von ihr oder ihren Kunden und anschließend gibt es eine Übung für euch. Das Buch soll nämlich nicht einfach ein Buch zum lesen sein, es will euer Leben verändern und euch helfen, mit den Problemen besser zurecht zu kommen. Auch wenn wir uns mit dem Thema schon recht viel auseinander gesetzt haben, hat Anna mich an vielen Seiten sehr überrascht. Ein paar Beispiele kann ich euch an dieser Stelle nennen. Wenn man Probleme mit einem Hund hat, nehmen wir ein Problem, das viele Hundebesitzer haben: Die Leinenführigkeit! Ihr arbeitet wochenlang daran, monatelang und nichts verbessert sich. Oft kommt man dann in eine Endlosschleife. Als ich das gelesen habe dachte ich mir "Was kommt denn jetzt?" Und dann kamen die Anzeichen, dass man selber in einer solchen steckt:
1. Das Training lief sch***? Dann ab in den Supermarkt, kauf dir noch eine Tafel Schokolade und dem Hund noch ein Leckerlie, das muntert euch wieder auf!
2. Deine Methode funktioniert nach drei Wochen noch nicht? Ah, da gibt es eine neue. Vielleicht wirkt die bei dir und deinem Hund ja besser?
3. Du hast gelernt, dass man so und so agieren soll, aber eigentlich sagt dir dein Bauchgefühl etwas anderes? Egal, der Hundetrainer wird schon wissen, was er erzählt.
4. Sagten wir gerade Hundetrainer? Ja, du möchtest so viel über Hunde lernen, damit du deinem bald helfen kannst. Eine Hundetrainerausbildung wäre doch ideal für dich.
5. Ab morgen wird alles anders. Heute lief es noch blöd, aber ab morgen machst du das und das. Dann wird es besser.

Na, habt ihr euch wiedererkannt? Auf mich treffen ja alle 5 Punkte zu. Und von solchen Überraschungen gab es während des ganzen Buches einige!



Wenn man am Ende des Buches angekommen ist, hat man einmal eine Reise zu sich selber gemacht. Anna nimmt einen an die Hand und hilft, die wichtigen Punkte zu bedenken und die Gedanken so zu lenken, dass man sich nicht im Kreis dreht, sondern auch etwas gutes dabei raus kommt.

Was ist unser Fazit?

Annas Buch liest sich sehr, sehr toll und man wollte es am liebsten gar nicht mehr weg legen. Es ist ein absolut ideales Badewannenbuch, da man dort wirklich abschalten kann. Aber auch mit einem schönen Tee und unter die Decke gekuschelt, liest es sich sicher wunderbar. Da ich mich mit der Selbstreflektion und dem Arbeiten am mir bereits beschäftigt hatte, war mir nicht alles neu und vieles kannte ich sogar schon. Nichtsdestotrotz hat Anna viele Dinge erklärt, die auch mir im Kopf rumschwirrten und jetzt endlich Sinn machen. Alle, die (manchmal) an ihren Hunden verzweifeln, möchte ich dieses Buch wirklich ans Herz legen, denn es erklärt einem so viel zu sich selbst. Und jeder Hundehalter ist bei der Bewältigungen von Problemverhalten genauso wichtig, wie der Hund. Nicht nur der Hund muss lernen, sondern auch der Mensch. Deswegen sind Hunde ja so wahnsinnig tolle Lehrer. Wir vergeben an der Stelle für "Dein Hund - Deine Chance" 5 von 5 Abbys.


An der Stelle würde uns interessieren, woran ihr mit eurem Hund arbeitet. Womit treibt er euch in den Wahnsinn und was habt ihr schon alles versucht um die Herausforderung zu lösen?



Wenn ihr jetzt neugierig auf das Buch seid, könnt ihr es euch gerne hier bestellen:


Eure Dini

Trick für Trick zum Trickdog - Der Wettbewerb

Hallo ihr Lieben,

es ist wieder Mittwoch! Zeit also, mit unseren guten Vorsätzen weiterzumachen und den nächsten Trick zu lernen. Weil ganz viele von euch meinten, dass sie gerne mitmachen möchten haben wir uns entschieden, wieder einen Wettbewerb zu starten.


Der Wettbewerb

Wettbewerbe haben wir schon einige veranstaltet. Da wir aber immer wieder neue Leser bekommen (was uns auch sehr, sehr freut!) erklären wir es euch noch einmal.

Wir haben uns einen Trick ausgesucht, den wir mit euch lernen möchten. Ihr bekommt eine gewisse Zeit in der wir den Trick lernen möchten und dann könnt ihr uns ein Foto oder ein Youtube-Video eurer Hunde schicken, welche wir dann hier auf dem Blog freudig präsentieren.

Was lernen wir?

Wir haben uns einen Trick ausgesucht, den wir schon recht lange lernen wollten. Besonders schön ist er übrigens für Fotos! Und zwar lernen wir "halten". Das heißt, der Hund soll für eine gewisse Zeit etwas im Maul festhalten. Was das ist, da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wenn ihr nicht wisst, wie ihr den Trick aufbauen könnt, schaut einmal [Hier], dort findet ihr mehrere Ideen wie es gelingt.


Bis wann haben wir Zeit?

Schickt uns eure Bilder und/oder Videos bis zum 5. Februar 2017 18:00 Uhr an info@hundekind-abby.de . Bitte bedenkt, dass wir von Videos nur Links zu hochgeladenen Videos annehmen können. Das kann Instagram, euer Blog oder auch Youtube sein. Der Post mit allen Einsendungen geht dann am 6. Februar 2017 online.

Wir freuen uns wahnsinnig auf den Trick und hoffen, ihr lernt alle schön fleißig mit.

Eure Abby

Der Bademantel von Siccaro [Werbung]

Hallo ihr Lieben,

der Schnee draußen ist herrlich, oder? Nur wenn die Spaziergänge zu lange sind, ist der Hund irgendwann nass. So geht es uns zumindest mit Abby. Wenn sie dann nicht in Bewegung bleibt, zittert sie auch mal. Die Gefahr einer Erkältung ist hoch. Daher haben wir uns gefreut, dass wir den Bademantel von Siccaro testen durften und verraten euch, ob er bei uns bleibt oder wir ihn weiterziehen lassen.


Der Wet Dog

Der Hundebademantel von Siccaaro nennt sich WetDog und ist in sieben verschiedenen Größen erhältlich. Somit muss sich ein Chihuahua nicht in den Bademantel für den Schäferhund kuscheln und umgedreht. Die Größen werden anhand der Rückenlängen ausgemessen. Abby hat die Größe XL bekommen. Wichtig ist allerdings, dass man nicht einfach nach der Größentabelle geht, sondern individuell seinen Hund vermisst. So kann erst sicher gestellt werden, dass er dann am Ende auch passt. Der WetDog besteht übrigens nur aus zwei Materialien: 50% Viskose und 50% Bambusfaser. Laut Werbeversprechen nimmt der Bademantel 80% der Nässe des Hundes in 10 Minuten auf. Außerdem soll er sehr leicht anzuziehen sein. Zeit also, das zu testen.


Wie lässt der Wet Dog sich anziehen?

Wenn man den Wet Dog in der Hand hält, hat man da erst einmal ein Wirrwarr an Stoff. Ganz schnell hat man aber die Öffnung für den Kopf herausgefunden und kann diese dem Hund über den Kopf ziehen. Der Stoff ist weiter, so dass eine Art Kapuze entsteht.


Und dann hat man auf der Bauchseite ein langes Stück, welches man durch die Vorderbeine nach hinten zieht. Von dort kann man dann die Schnallen an der rechten Seite herausziehen und sie über den Rücken des Hundes mit den Gegenteilen der Schnallen zusammenstecken.


Somit ist der Hund an sich schon einmal sehr gut und warm eingepackt. Wenn man den Hund jetzt losflitzen lassen würde, würden die Stoffteile über dem Hintern verrutschen, sobald sich der Hund bewegt. Dafür hat sich der WetDog etwas tolles einfallen lassen.


So gibt es an den Rückenteilen nämlich extra Gummistreifen, die man über die Beine der Hunde streifen kann. Somit hält der Bademantel auch an den Hinterbeinen fest und kann nicht verrutschen.


Abby haben die Gummis nicht gestört und so ist sie dann auch gleich losspaziert. Ich hätte ja gedacht, dass die Gummis beim laufen oder spätestens beim rennen stören könnten, allerdings war davon nichts zu sehen. Das liegt daran, dass die Gummis weder zu eng, noch zu weit sind und wirklich gut um die Beine passen.


Wie trocken und warm hält der Bademantel?

Zugegeben: Eigentlich dachten wir, dass Abby mit einem Schütteln schon relativ trocken ist. Gerade jetzt im Winter war uns das aber noch nicht warm genug. Jedes Mal aber ein Handtuch mitschleppen und bei Bedarf den Hund trocken rubbeln? Wohin dann mit dem nassen Handtuch? Also haben wir den Bademantel umgeschnürrt und sind damit zurück zum Auto gelaufen. Tatsächlich war Abby danach so gut wie trocken. Sogar die Beine, die sonst immer länger nass sind, waren kaum noch feucht. Auch wenn wir es nicht geglaubt hatten, der Mantel trocknet wirklich sehr gut. Außerdem nimmt er die Feuchtigkeit zwar auf, gibt sie aber nicht an den Hund wieder ab und wärmt ihn gleichzeitig noch. Für den Winter wirklich klasse.

Was ist unser Fazit?

Wir haben bereits einen Bademantel hier, der wurde aber irgendwie nie benutzt. Abby mochte irgendwann den Kopfbereich nicht mehr und das Zusammenschnüren war etwas umständlich. Mit dem WetDog haben wir diese Probleme nicht. Viel besser noch: Abby hält beim Anziehen sehr still, sogar wenn die Hinterbeine eingepackt werden! Der WetDog ist sehr leicht und vor allem auch weich. Ich hätte am liebsten selber so einen Bademantel. Er riecht in keinster Weise unangenehm, auch nicht wenn er nass ist. Und wenn man den Hund irgendwann nicht nur nass sondern auch dreckig hat, dann kann man den Bademantel auch in die Waschmaschine und den Trockner stecken. Besonders hervorheben möchte ich noch die tolle Passform. Abby ist nicht eingequetscht oder hat großartig Luft. Somit kann er wirklich sehr gut wärmen und wir müssen uns keine Sorgen machen, dass Abby friert.


Ihr merkt es schon, oder? Wir sind sichtlich begeistert von dem Bademantel. Daher können wir an der Stelle nicht anders und vergeben 5 von 5 Abbys.


Und jetzt sagt mal ihr, habt ihr auch einen Bademantel oder findet ihr das doof?

Eure Dini

2 Jahre Minimensch - ein Danke und ein Entschuldigung

Hallo ihr Lieben,

wie sehr die Zeit doch verfliegt. Heute vor zwei Jahren kam unser Minimensch auf die Welt und hält uns seit dem auf Trab. So viel ist in den letzten 713 Tagen passiert und doch kommt es uns so vor als wäre es gestern gewesen, dass wir ins Krankenhaus gefahren sind und nur ein paar Stunden später Abby das kleine Wesen präsentiert haben.

In diesen letzten zwei Jahren hat sich unser ganzes Leben verschoben, der Mittelpunkt ist weg von uns, auf dieses kleine Bündel Mensch geschwappt und Abby ist mittendrin. Es war nicht immer leicht aber vieles ist so toll gelaufen, dass an der Stelle ein Danke und ein Entschuldigung an Abby nötig ist.


Warum eine Entschuldigung?

Abby hat sich verändert. Nicht immer nur zum positiven und daran sind wir Schuld. Daran bin ich Schuld. Ich war und bin ihre absolute Bezugsperson. Egal was ist, ich war ihr Fels in der Brandung, so wie sie meiner war. Ich habe das Geld für die Anschaffung und die ersten Monate auf einem Kreuzfahrtschiff verdient und bin danach einige Monate zu Hause geblieben, ohne gearbeitet zu haben. Danach habe ich wegen ihr eine Teilzeitstelle gesucht, damit ich dennoch genug Zeit für sie habe. Kaum hatte ich Feierabend, bin ich nach Hause gefahren und bin mit ihr raus. Als mir ein Auto in meines reingefahren ist, habe ich nur die Personalien vom Fahrer aufgenommen, weil ich nach Hause wollte - das Hundekind musste doch pullern. (Übrigens: Nicht nachmachen, immer die Polizei holen!). Und dann wuchs auf einmal ein kleines Würmchen in meinem Bauch und mir ging es so schlecht. Ich habe die ersten vier Monate fast nur über dem Klo gehangen. Morgens bin ich irgendwie zum Sofa geschlurft und von da aus nur immer wieder ins Bad. An ein Gassigehen war nicht zu denken. Alles, was ich vorher gemacht habe,musste der Papa übernehmen und das neben seinem Vollzeitjob. Klar, dass sie da schon zurückstecken musste. In der Zeit hat sie angefangen, ihre Leinenaggression zu entwickeln. Dann ging es mir knapp 2 Monate gut. Viel zu wenig Zeit, um diese Macke wieder wegzutrainieren und danach konnte ich mich kaum noch bewegen und wenn, hatte ich für den Rest des Tages Schmerzen. Dann kam der Minimensch und unser Start lief nicht wie geplant. Ich weiß noch, dass ich davon geträumt habe mit den Kleinen in der Trage und Abby stundenlang spazieren zu gehen. Daraus wurde nichts. Bei jeder Sichtung eines Hundes, und sei er noch so weit weg, stand Abby auf zwei Beinen und hing in der Leine. Wie oft hatte ich Probleme, mich auf den Beinen zu halten. Dann noch ein Baby vor dem Bauch haben? Viel zu gefährlich. Also musste auch da eine Notlösung her und Abby kam immer noch nicht so viel raus, wie sie es von früher gewöhnt war. Ein ganz schlimmer Teufelskreis begann und der wurde schlimmer, als der Minimensch anfing auch noch selber zu laufen. Eine absolute Katastrophe für einen Hütehund. Und mir brach es jedes Mal das Herz, wenn wir ohne sie los sind und sie zurück lassen mussten. Wie sehr bricht es mir das Herz daran zu denken, dass sie nicht mehr so viel draußen war wie früher. Wenn mich jemand fragen würde, was ich ändern würde, dann wüsste ich die Antwort: Ich hätte damals einen Gassiservice beauftragen sollen. Aber dachte ich doch, dass es jeden nächsten Tag besser werden würde. Musste doch Übelkeit und Anfangsschwierigkeiten irgendwann vorüber sein. Aber alles ändert sich inzwischen. Der Minimensch geht zur Tagesmama und sobald ich dann wieder zu Hause bin, geht es mit Abby raus. Auch weiter und länger. Und es wird trainiert. Das Beste: Am 4. Februar haben wir endlich unseren Intensivtag bei einer Trainerin. Ich bin schon so gespannt und dann machen wir hoffentlich alles wieder gut, wo sie die letzten zwei Jahre so zurückstecken musste.



Und ein Dankeschön?

Ja, sie hatte es nicht so schön, wie ich es ihr gerne gemacht hätte. Aber sie nimmt es uns nicht übel. Abby freut sich, dass sie die letzten zwei Jahre fast immer an unserer Seite war. Und sie ist so toll mit dem Kleinen. Auch wenn man immer versucht aufzupassen, so eine kleine Kinderhand ist schneller mal auf dem Hund gelandet, als man reagieren kann. Ja, da wurde mit dem Minimenschen geschimpft, aber sie hat nie etwas gemacht. Sie hat es über sich ergehen lassen und ist gegangen, wenn es ihr zu viel wurde. Nicht einmal hat sie ihn angeknurrt oder die Zähne gezeigt. Nicht einmal hat sie sein Spielzeug angefasst oder angefressen.
Seine Kuscheltiere sind alle unberührt, während ihre zerfleddert wurden. Wenn der Kleine sich ihre Kuscheltiere doch einmal geschnappt hat? Kein Problem. Entweder, es hat sie nicht mehr interessiert oder sie hat sich ruhig vor ihn gelegt und geguckt, was er macht.
Irgendwann hat sich der Kleine irgendwie ihren Klicker geschnappt und klickerte durch die Wohnung und Abby verstand die Welt nicht mehr. Also kam der Minimensch auf den Schoss und ich habe ihm erklärt, dass es pro Klick ein Leckerlie gibt. Normalerweise ist sie sehr rau, wenn sie sich ihre Leckerlies holt. Bei ihm ist sie nicht in Richtung seiner Hände gegangen, sondern hat die Leckerlies vom Boden aufgehoben.
Unser Familienbett existiert nach wie vor. Der Kleine schläft (anfangs) in seinem Bett, neben meinem und kommt in der Regel in der Nacht dann zu mir gekrabbelt. Bis dahin schläft Abby auf ihrer Decke. Sobald der Kleine in meinen Armen liegt, zieht sie still und heimlich in sein Bett und kuschelt ihren Kopf nicht selten gegen seinen. So aufzuwachen ist die aller schönste Art und Weise munter zu werden. Wenn der Kleine übrigens mal schlecht geschlafen hat und somit auch ich, ist sie auch am nächsten Morgen müde und kuschelt sich an uns.



Sie ist einfach die allerbeste und wenn ich könnte, würde ich ihr zeigen, wie dankbar ich ihr dafür bin. Ich bin mir aber sicher, dass sie das weiß und auch dass sie weiß, dass wir bald draußen keine Probleme mehr haben werden. Sie hat mir die letzten zwei Jahre nicht übel genommen, also darf ich das auch nicht. Zusammen bekommen wir das hin und somit ist sie nicht nur die beste große Schwester für den Kleinen, sondern auch noch die beste Lehrerin für mich.

Und ihr lieben Eltern da draußen. Ich weiß, auch ihr habt es nicht leicht. Ich habe auch ein paar Mal überlegt ob es nicht doch besser für Abby wäre, wenn wir ihr ein neues Zuhause suchen und ich verstehe euch, wenn euch der Gedanke auch kommt. Aber gebt euren Hund nicht auf. Es kommen wieder bessere Zeiten. Ihr werdet wieder Zeit für eure Hunde haben. Und bis dahin? Sucht euch jemanden, der euren Hund wenigstens 2 mal die Woche zum langen Spazieren gehen mitnehmen kann. Dann müsst ihr nicht mehr so ein schlechtes Gewissen haben.Und dann wird es bald so toll, wie man sich das immer vorstellt!

Dini

Leseempfehlung Woche 2

Hallo ihr Lieben,

die Woche lief schon wieder etwas anders als geplant und einige Artikel mussten verschoben werden, einen wollen wir euch aber nicht vorenthalten: Unsere Leseempfehlungen.


Bei uns schneeregnet es gerade draußen. Es ist also kalt und nass - keine schöne Mischung. Das ist also die Gelegenheit, in Gedanken wegzureisen. Dafür haben wir dieses Mal zwei tolle Leseempfehlungen für euch.

Anfangen wollen wir mit einem Blog, den wir die Woche erst entdeckt haben: ZuHauseaufReisen. Und besonders toll hat uns der Bericht zur Wanderung durch den Wilden Westen gefallen. Wer kann schon von sich behaupten, mit seinen Hund durch die (fast) unberührte Wildnis Amerikas reisen zu können?

Wem Amerika zu weit weg und zu warm ist, für den haben wir auch etwas kühleres: Schnee in Österreich. Hundereisenmehr war im Gasteinertal. Ein ganz schönes Fleckchen in Österreich, in dem wir auch schon einmal waren. Vor vielen Jahren, als ich noch ein kleiner Wurm war und natürlich ohne Hund. Also genießt die Fotos mit den Hunden.

Und noch ein Thema abseits vom Reisen. Hand aufs Herz: Wieviele Kuscheltiere hat euer Hund? Hundeseele hat einmal gekramt und eine Friedhof-Spielzeug-Kiste gefunden. Wir hatten so etwas auch, bis wir ausgeräumt haben. Und ihr?

Habt ihr noch einen schönen Lesetipp für uns?

Eure Dini

Trick für Trick: Turn

Hallo ihr Lieben,

unglaublich, die erste Woche ist schon rum und wir haben die letzte Woche viel für unser Projekt Trick für Trick zum Trickhund trainiert. Eigentlich wollten wir euch auf den Social Media Kanälen zeigen, wie gut unser Training läuft. Blöd nur, wenn das Apfeltelefon den Speicher voll ist und man wegen einem kranken Minimenschen nicht dazu kommt, den Speicher leer zu machen. Beim nächsten Trick soll das dann besser werden.

Wie lief unser Training?

Überraschenderweise konnte Abby mit der Fingerbewegung (einem kreisenden Zeigefinger) noch sehr gut etwas anfangen und ist ihm anfangs zögerlich und langsam gefolgt. Das wurde aber schnell besser und sie ist für ihre Verhältnisse schnell um sich rum gelaufen. So konnten wir bald das Kommando "Turn" einführen und dann hörte man es gefühlt ständig in der Wohnung. Sogar der Minimensch nuschelt jetzt schon etwas, was man als "turn" identifizieren könnte. Und dann hatten wir bisher tatsächlich zwei Mal das Glück, dass Abby schon auf das Wort-Kommando sich um sich selbst gedreht hat. Aber wirklich eine Verknüpfung zwischen Wort und drehen hat sie noch nicht hergesellt. Daher gibt es ein Video vom Ist-Zustand. hat jemand noch einen Tipp, wie wir ihr da noch helfen können?


Wer hat noch mitgemacht?

Besonders gefreut hat uns, dass die liebe Lizzy mit ihren zwei Aussie-Mädels Hazel und Emmely von Indianermädchen und Wildfang mitgemacht haben. Und mal ganz ehrlich: Solche Streber! Aber die zwei Mäuse sind ja auch kleiner als das Hundekind. ;)


Auch Bella von Hundetage und Hundstage hat uns ein Video eingeschickt. Toll hat sie das gemacht!
Da das Video bei Instagram hochgeladen ist, müsst ihr HIER gucken.

Nächste Woche geht es weiter und wir freuen uns schon. Um euch noch etwas neugieriger zu machen: Nächste Woche starten wir einen neuen Wettbewerb!

Eure Dini

Zweckentfremdet

Hallo ihr Lieben,

schaut euch mal an, was ihr alles für euren Hund besitzt. Ist das ursprünglich alles für den Hund produziert und hergestellt worden? Oder gibt es da vielleicht das ein oder andere Ding, was eigentlich einen ganz anderen Nutzen hatte, ihr aber umfunktioniert habt? Genau nach solchen Gegenständen fragt miDoggy gerade in ihrer aktuellen Blogparade.

Zweckentfremdet - Das Balance Board

Unsere neuste Errungenschaft wurde angeschafft um es absichtlich zweckzuentfremden. Schon lange liebäugelt die Mama damit, etwas für mein Körperbewusstsein zu tun. Daher ist sie bei diesem Facebook auch schon lange in einer Gruppe, die sich genau damit beschäftigt. Jetzt, Anfang des Jahres, war es bei den ganzen Discountern wieder so weit: Jeder wollte die guten Neujahrsvorsätze unterstützen und hat daher gewisse Sportartikel für einen Apfel und ein Ei verkauft. Da haben die Zweibeiner dann zugeschlagen und ein Balance Board gekauft.

Was macht man damit?

Das Balance Board ist eine von vielen Möglichkeiten, den Gleichgewichtssinn eures Hundes zu schulen. Diese Boards sind eigentlich für den Menschen gedacht, dass heißt ihr könnt quasi mit ihm zusammen das Board benutzen. Da das Board auf einem halbrunden Stück Plaste steht, schwenkt es immer auf die Seite aus, auf der das größere Gewicht steht. Um nun das Board gerade zu bekommen, muss das Gleichgewicht ausgeglichen werden. Und das kann man mit dem Hund auch trainieren. Alleine die Tatsache, dass das Board am Anfang auch wackelt, ist für viele Hunde etwas völlig neues und sie müssen lernen, dass das nichts schlimmes ist.


Ganz wichtig ist allerdings: Bevor man mit seinen Hunden arbeitet sollten diese aufgewärmt sein und zwar ordentlich. Bei Doggy Fitness gibt es dazu hier und hier Anleitungen, wie ihr das richtig macht. Und man darf die Hunde auch nicht überfordern. Sobald der Hund Anzeichen von Müdigkeit oder Unkonzentriertheit zeigt, sollte man mit dem Training aufhören.

Wie wollen wir anfangen?

 Das hat sich die Mama natürlich schon überlegt, bevor sie das Board gekauft hat. Fest steht: Es wird für mich viele Leckerlies regnen. Ich soll erst einmal hinter dem Board stehen und mit den Vorderpfoten auf das Board steigen. Dabei wird am Anfang jede Berührung geklickert und belohnt. Sobald sich das dann gefestigt hat, sollen die Pfoten auf dem Board bleiben, auch wenn es etwas wackelt. Ja und wenn ich mich dann quasi freudig auf das Board stürze, dann sollen auch die Hinterpfoten mit auf das Ding. Wie lange wir für das Training brauchen werden? Das ist eine gute Frage und tatsächlich nicht vorauszusagen. Eben, weil wir so etwas noch nie gemacht haben. Umso gespannter sind wir aber, wie ich mich anstellen werde.


Kann man auch noch andere Geräte für das Training benutzen?

Natürlich. Eurer Kreativität zum Zweckentfremden sind keine Grenzen gesetzt. Alles, was irgendwie wackelt kann für solch ein Gleichgewichtstraining genutzt werden. Habt ihr Sitzkissen auf eurem Schreibtischstuhl? Nehmt das! Oder Pezibälle gehen auch. Von denen gibt es inzwischen unzählige verschiedene Farben und Formen. Es gibt inzwischen sogar eine Industrie, die sich auf das Balancetraining mit Hunden spezialisiert hat. Die Bälle, die ihr bei solchen Firmen zum Beispiel kaufen könnt, sind wesentlich stärker und fester. Solltet ihr euch für einen der diversen Bälle entscheiden bedenkt bitte das Gewicht eures Hundes und das, was der Ball aushält.

So ihr Lieben, jetzt verratet uns doch: Wer von euch macht schon solches Bodytargeting und kann uns vielleicht sogar noch Tipps geben? Oder seid ihr jetzt genauso gespannt auf das Thema wie wir? Dann probiert es doch auch mit aus!

Eure Abby