Hundekind Abby wird redesigned

Hallo ihr Lieben,

seit gestern bekommt Abby nun ihre Tabletten. Damit beginnt nicht nur für sie ein neues Lebensabschnitt, sondern auch für uns. Gestern hatte ich einen richtig schönen Spaziergang im Sonnenschein mit der Maus und während die Gedanken so abschweiften, fasste ich den Entschluss nicht nur unser Leben neu zu ordnen, sondern auch den Blog.


Ganz viele Gedanken und Ideen schwirren seit dem in meinem Kopf, Google wird befragt ob das so machbar ist, wie ich das gerne hätte und auch der Mann des Hauses muss mit überlegen. Deswegen werden wir uns jetzt knapp 2 Wochen Zeit nehmen um alles neu zu machen. Auf Facebook und Instagram werden wir auch weiterhin aktiv sein.

Den Gewinner unseres Gewinnspiels geben wir trotzdem am Freitag bekannt. Unser Foto-Trick für Trick zum Trickhund verlängern wir allerdings bis zum 19. Mai 2017. An dem Tag kommt der Beitrag dann online. Wenn ihr also Lust habt noch mitzumachen, dann schickt uns euer Fotos bis dahin.

Ansonsten kann ich euch an der Stelle erst einmal danken, dass ihr uns so lieb die Stellung haltet und unser Leben verfolgt. Auch, wenn sich ein wenig was im Blog ändert kann ich euch eines versprechen: Es bleibt nach wie vor Abby drin, wo Abby drauf steht.

Wir planen am 15. Mai 2017 wieder da zu sein und freuen uns schon wieder auf euch!

Eure Abby und Dini

Leben mit schwierigem Hund - so lief unsere Blogparade

Hallo ihr Lieben,

wir sind beeindruckt wie viele von euch sich unserer Blogparde angeschlossen haben und uns von ihrem Leben mit ihrem persönlich schwierigem Hund erzählt haben.

Dazu gehört nicht nur eine gehörige Portion Selbstreflektion, sondern auch Mut. Immerhin vergisst das liebe Internet nichts und der ganzen Welt zu erzählen, dass das Leben mit seinem Hund nicht immer einfach ist, ist ganz schön mutig. Daher danken wir euch allen dafür, dass ihr uns mitgenommen habt in eure kleine Welt und uns auch gleichzeitig Mut macht, dass alles besser wird. Ihr seid großartig!



Daher möchten wir euch  natürlich auch nicht vorenthalten, wer alles mitgemacht hat und haben euch hier alle Links aufgelistet:

Dreipunktecharlie

Wohlstandshund

FellundFinger

FrauVela

HundemeineLiebe

Canem

Schnüffelinspektor

Shiva Wuschelmädchen

Leroy und Melody

Bothshunde

Hund im Gepäck

Vielen lieben Dank, dass ihr unsere Blogparade so toll angenommen habt. Wir wünschen euch mit euren Fellnasen weiterhin ein glückliches Leben und wir sind uns sicher, dass eure Hunde wahnsinnig froh sind genau euch zu haben!

Eure Abby und Dini

Leseempfehlung KW16

Hallo ihr Lieben,

kaum zu glauben aber laut Kalender haben wir bereits Frühling! Wenn ihr euch, genau wie wir, aber momentan lieber unter die Bettdecke verkriecht haben wir hier passend für euch die Leseempfehlungen!


Anfangen möchten wir mit Dreipunktecharlie. Er hat über Ostern einen ganz besonderen Ausflug gemacht und hat davon eindrucksvolle Fotos.

Mein Wanderhund.de hingegen hat eine Stadtwanderung gemacht. Wer von euch schon immer einmal nach Burghausen wollte, sollte sich den Artikel durchlesen.

Abby war bisher einmal Scheinträchtig. Erkannt haben wir es damals nicht gleich. Wie gut also, dass Runners-Dog alles zu dem Thema zusammengefasst hat.

Wir wünschen euch viel Spaß beim lesen!

Eure Abby

Hund und Kind und Job? Ist das überhaupt machbar?

Hallo ihr Lieben,

auch wir möchten uns wieder der miDoggy-Parade anschließen. Dieses Mal geht es um das Alltagsthema "Job und Hund - ist das vereinbar?". Wir gehen sogar noch einen Schritt und erweitern für uns das Thema "Hund, Kind und Job, wie geht das?".


Nun, es könnte vermeintlich einfach sein. Das Kind bei der Tagespflege abgeben, mit dem Hund rausgehen, arbeiten gehen, nach Hause kommen und mit Kind und Hund rausgehen. Klingt in der Theorie ganz schön, wäre für uns aber keine Option. Zum Einen können wir mit Abby und dem Kleinen momentan (noch) nicht zusammen rausgehen, da würde sie durchdrehen. Zum anderen bin ich der Meinung, dass ich kein Kind bekomme um es dann schnellstmöglich bei den Betreuungen abzugeben. Zu Beginn der Schwangerschaft dachte ich noch, dass es aber genau so laufen wird. Das machen immerhin alle so, das macht mal also so. Andere Optionen ausgeschlossen. Und dann war der Minimensch da und mit ihm ein ganz ausgeprägter Mutterinstinkt. Wäre es nach mir gegangen, wäre er wohl bis zum Kindergartenalter nur von mir betreut worden. Arbeiten wäre ich danach wieder gegangen. Immerhin hat man als Mama einen nicht kündbaren 24-Stunden-Job. Dazu haben wir hier im Osten aber leider keine Gehälter, die das ermöglichen. Also haben wir nach dem 2. Anlauf kurz vor dem 2. Geburtstag des Minimenschen eine tolle Tagesmama gefunden, die ihn von kurz nach 8 bis nach dem Mittagsschlaf bei sich hat. Im nachhinein betrachtet eine gute Entscheidung, da es dem Kleinen echt gut gefällt und er sich schon wahnsinnig entwickelt hat. Aber auch für mich war das ganz praktisch. In dieser Zeit kann ich nun nämlich arbeiten. Bevor er bei der Tagesmama war, musste ich arbeiten gehen, sobald der Papa zu Hause war. Das hieß aber auch, dass wir uns sehr selten gesehen haben und das gemeinsame Familienleben blieb auf der Strecke. Nun ist alles etwas entspannter und es kommt ein wenig Geld rein.



Aber was kann man in den paar Stunden arbeiten? Zugegeben, viel Zeit bleibt effektiv nicht. Denn in den paar Stunden muss ich arbeiten, aufräumen, mit Abby rausgehen, den Blog betreuen und irgendwann möchte man doch mal 5 Minuten für sich. Zeit ins Büro zu fahren blieb da nicht. So arbeite ich nun teils von zu Hause aus im Bereich Social Media und betreue dabei eine Facebook- und Pinterestseite mit. Außerdem arbeite ich im Zoo und kann mir dort die Touren aussuchen, die mir zeitlich passen und die ich übernehmen kann. Ich kann mir meine Arbeitszeiten also flexibel einteilen. Darauf achten, dass ich trotzdem genug arbeite muss ich trotzdem. Der Nachteil daran ist also, dass ich nie wirklich weiß, wie viel Geld am Ende des Monats reinkommt. Touren können nämlich spontan auch noch storniert werden. Dennoch bleibt mir mit beiden Jobs genug Zeit um Geld zu verdienen, aber auch die Möglichkeit, mit Abby raus zu gehen. Abends und am Wochenende arbeite ich nur noch bei Ausnahmen und das auch sehr selten. Und auch wenn es mal Tage gibt, in denen ich mehr im Zoo arbeite, so bleibt abends noch genug Zeit mich um den Social Media Job zu kümmern. Der Blog muss in solchen Situationen eben warten, auch wenn er inzwischen so etwas wie eine Arbeit geworden ist. Und da der Tag jetzt auch wieder länger hell ist, kann ich Spaziergänge mit Abby auch auf später verschieben. Ein weiterer absoluter Vorteil: Wenn die Tagesmama krank ist oder Urlaub hat, kann ich ohne Probleme zu Hause bleiben. Wenn ich eine Tour habe, muss der Papa für die 2 Stunden einspringen und danach kann ich ihn wieder übernehmen. Wenn ich mal keine Touren habe und auch sonst alles erledigt ist, kann ich ihn einfach zu Hause lassen. Wir sind also noch recht ungebunden.

Diesen sehr entspannten Lebensstil darf ich jetzt noch über den Sommer haben, danach wird es Zeit wieder in die richtige Arbeitswelt einzutauchen. Dann soll es wieder ins Büro gehen. Ab wann genau das sein wird, werden wir sehen. Wo genau, das wird die Zeit zeigen. Auf jeden Fall wird es wieder nur ein Teilzeitjob. Mein Kind den ganzen Tag zu anderen zu geben, kommt nach wie vor nicht in Frage. Dazu ist die Zeit nämlich viel zu kostbar. Und wir dürfen in der heutigen Zeit nicht vergessen, dass Geld nicht alles ist. Man braucht nicht immer das neuste Handy, den teuersten Urlaub oder jede Woche zig Mal essen gehen. Das habe ich vor einigen Jahren auch gedacht, die Prioritäten ändern sich aber Gott sei Dank und man bekommt irgendwann den Blick fürs wesentliche!

Ihr seht also, auch ein Leben mit Kind und Hund kann funktionieren. Mit viel Organisationsgeschick und einigen Einsparungen. Dann hat man noch genug Zeit fürs Leben.

Wie macht ihr das mit Job und Hund? Macht doch noch mit bei der miDoggy-Parade!

Eure Dini

Die Werbeversprechen der Futtermittelindustrie

Hallo ihr Lieben,

jetzt habe ich die ersten Webinare meiner Hundeernährungsberatung bereits hinter mir und auch, wenn die Ausbildung noch eine Weile dauert, möchte ich euch einen kleinen Einblick darüber geben, was ich schon gelernt habe. Und anfangen möchte ich damit euch die Augen zu öffnen, was uns die tollen Futtermittelhersteller den lieben langen Tag zu erzählen, was aber eigentlich nur Kundenveräppelung ist. Alle Hersteller müssen sich nämlich an die Futtermittelverordnung halten und dort findet ihr auch alles, was die Hersteller so dürfen und woran sie sich halten müssen. Um euch zu zeigen wie sie das auslegen,  habe ich mir einmal einige Futterdosen- und beutel angeguckt und 4 Dinge herausgeschrieben, die man dort aufgedruckt findet. Dabei habe ich die ganz günstigen Sorten genommen, aber auch richtig teure. Und was noch wichtig zu erwähnen ist: Wir wollen hier kein Fertigfutter-Bashing machen, euch nur die Augen öffnen womit die Futtermittelindustrie euch unnötig Geld aus der Tasche zieht.


Lebensmittelqualität

Meistens steht bei besonders teuren Hundefuttermarken drauf, dass das Futter Lebensmittelqualität hat. Soll ich euch etwas verraten? Das hat jedes in Deutschland hergestellte Futter! Dazu solltet ihr wissen, wie Fleisch in Deutschland eingeteilt wird.

In Artikel 2 der VO 1774/2002 steht dazu:
1 b) Material der Kategorie 1
  c) Material der Kategorie 2
  d) Material der Kategorie 3

Was unter den einzelnen Kategorien zu verstehen ist, wird in Artikel 4, 5 und 6 erklärt.

Unter Materialien der Kategorie 1 versteht man im groben:
-  Zootiere, Zirkustiere und Haustiere
- Tiere mit übertragbaren Krankheiten, darunter zählen auch Tiere, die im Verdacht stehen mit BSE in Verbindung gebracht zu werden

Unter Materialien der Kategorie 2 versteht man:
- getötete oder gestorbene Wildtiere
- Schlachtnebenprodukte, die Anzeichen von Krankheiten aufweisen
- Gülle und Magen-Darm-Inhalte
- Materialien aus Kategorie 1, die aus anderen Ländern eingeführt wurden

Materialien 3 sind:
- Schlachtkörperteile, die dem Gemeinschaftsrecht genusstauglich sind, jedoch aus kommerziellen Gründen nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind
- Schlachtkörperteile, die keine Krankheiten aufweisen, aber genusstauglich nicht geeignet sind, hierzu zählen u.a. Nasen, Hufe, Häute, Federn
- Fische
- Milch

Und jetzt kommt es: Nur Materialien der Kategorie 3 dürfen verkauft und weiterverarbeitet werden. Sprich: Alles was für unsere Hunde verwendet wird ist rein theoretisch auch Fleisch und Nebenprodukte, die wir essen könnten. Es könnte also auf jedem Hundefutter „Lebensmittelqualität“ stehen. Alles andere ist verboten!

70 % Fleischgehalt

Ihr sucht ein gutes Trockenfutter und seht, dass auf der Verpackung stolz aufgedruckt ist „70% Fleischgehalt“ der Fleischsorte (desweiteren XXX genannt) eurer Wahl? Dann schaut euch die Deklaration genau an. Steht bei dieser XXX-Fleisch, so bezieht sich der Futtermittlhersteller auf das Gewicht vor der Trocknung und weiteren Verarbeitung des Futters. Trockenfutter wird aus getrocknetem Fleisch hergestellt, das zu Mehl verarbeitet wird.  Damit das Fleisch zu Mehl verarbeitet werden kann, muss dem Fleisch Wasser entzogen werden. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass dadurch das Gewicht auch abnimmt. Als Faustregel könnt ihr euch merken, dass aus einem Kilo Fleisch circa 300 Gramm Trockenfleisch entstehen! Somit müsste man aber mehr XXX-Fleischmehl dem Futter zugeben, damit das Fleisch immer noch am meisten in dem Futter enthalten ist. Wenn in der Deklaration XXX-Fleischmehl an erster Stelle steht, ist das wiederum gut. Dabei wird nämlich das Gewicht nach der Trocknung beachtet.


Hundefutter mit Krokodil und Süßkartoffel

Hier an der Stelle nehmen wir jetzt ein Beispiel, damit ihr nachvollziehen könnt, was wir meinen. Wir haben extra Krokodil als exotisches Fleisch gewählt, da ihr euch sicher vorstellen könnt, dass es viel teurer ist als Hühnchen. Genauso ist die Süßkartoffel teurer als Reis. Wenn ihr nun also ein Hundefutter mit Krokodil und Süßkartoffel kauft und das nicht viel teurer ist als Reis mit Hühnchen, dann solltet ihr einmal skeptisch werden und euch die Deklaration genauer ansehen. In Deutschland gibt es nämlich die sogenannte 4%-Klausel. Diese erlaubt den Futtermittelherstellern ganz legal ein Hundefutter „Krokodil und Süßkartoffel“ zu benennen, wenn 4% Krokodil und Süßkartoffel darin sind. Das heißt dann aber übrigens nicht, dass es sich dabei wenigstens um 4% Krokodilfleisch handelt. Das können auch Innereien sein. Die üblichen 92% des Futters können dann übrigens mit günstigem Reis und Hähnchen aufgefüllt werden. So klingt euer Futter exotischer und besser als es eigentlich ist.

Nur natürliche Zutaten

Ach wie klingt das schön, in dem Futter befinden sich nur Dinge, die wir im Supermarkt auch finden würden. Auch hier lohnt sich aber der Blick auf die Deklaration! Neben der Zusammensetzung und den analyitschen Bestandteilen solltet ihr schauen, ob es auch Zusatzstoffe gibt. Das sind all jene Stoffe, die dem Futter künstlich zugesetzt wurden. Hier sind diverse Konservierungs-, Geschmacks- und Aromastoffe aufgelistet. Wenn diese Liste besonders lang ist solltet ihr mal überlegen ob ihr eine Vitamintablette nehmen würdet, nachdem ihr Obstsalat gegessen habt. Bei qualitativ hochwertigen Produkten braucht man nämlich keine Zusatzstoffe. Bei vielen, die auf „rein natürliche Zusatzstoffe“ bestehen, ist die Deklaration der Zusatzstoffe besonders lang.

Habt ihr das gewusst oder möchtet ihr noch mehr Werbeversprechen entlarvt bekommen? Sagt uns was ihr denkt.

Eure Dini

Nasenstubser weltweit: Schweiz

Hallo ihr Lieben,

das Hundekind ist ein "Weißer Schweizer Schäferhund", der Papa arbeitet für eine Firma mit dem Stammsitz in der Schweiz und unser liebstes Freitagsessen ist Raclette mit typisch schweizer Käse. Was liegt da näher als mit Nasenstuber weltweit endlich einmal in die Schweiz zu reisen?



Die liebe Vici und die liebste Mia waren letztes Jahr diejenigen, die uns bewichtelt haben und außerdem führen sie den Blog Retromops-Welt. Das war unsere Möglichkeit endlich einmal mehr über die Hundehaltung in der Schweiz zu erfahren.

Hundekind Abby: Wie würdest du das Leben mit Hund in der Schweiz beschreiben?
Victoria: Mit meinem kleinen Raubtier habe ich überhaupt keine Probleme. Wir führen ein angenehmes Leben mit vielen Auslaufmöglichkeiten und wenig Leinenzwang. Zumindest in unserer Region. Was ich aber persönlich etwas schade finde, sind die wenigen eingezäunten Hundewiesen auf denen Hunde mit anderen spielen dürfen. Ansonsten muss ich sagen, es ist schön dass die Hunde zur Gesellschaft gehören und als selbstverständlich im Alltag integriert sind.



Hundekind Abby: Gibt es etwas was man in der Schweiz mit Hund beachten muss?Victoria: Bis Ende letzten Jahres musste man bei der Anschaffung eines Hundes den SKN (Sachkundenachweis) absolvieren. Seit diesem Jahr ist das keine Pflicht mehr. Er musste bei der Anmeldung des Hundes auf der Gemeinde vorgewiesen werden, so ergab sich dann auch eine Hundesteuer, die erhoben wird. Diese variiert von der Größe des Hundes. Leinenzwang ist bei uns kantonal geregelt. Eine Regelung, die jedoch oft vergessen geht, ist die Leinenpflicht während der Jagdsaison. Bei unserem Wohnort ist man verpflichtet zwischen dem 1. April und dem 31. Juli den Vierbeiner an der Leine zu führen im Wald oder auf Waldwegen um die Jungtiere zu schützen.

Hundekind Abby: Die Schweiz ist bekannt dafür teuer zu sein. Betrifft das auch die Dinge, die den Hund betreffen?
Victoria: Es wird einem nichts geschenkt. Verhältnismässig, sprich Lohn und Preis, muss ich sagen ist es in Ordnung, es gibt für jedes Budget etwas. Bei dem Zubehör wie Gudeli oder Mäntel sind die Preise doch manchmal sehr hoch gegriffen. Ärzte sind doch immer teuer (wird sofort vor Ort bezahlt), auch für uns Zweibeiner.

Hundekind Abby: Wie ist der Tierschutz in der Schweiz aufgestellt? 
Victoria: Es gibt pro Kanton mindestens ein Tierheim das die Hunde, die von der Polizei gebracht werden aufnehmen muss. Es gibt mindestens ein weiteres privates Tierheim im Kanton. Durchschnittlich haben wir also 2 Tierheime pro Kanton. Keines davon wird staatlich unterstützt, sie sind auf Spenden angewiesen. Bei uns werden keine Hunde ohne Grund eingeschläfert auch nicht, wenn sie nicht vermittelt werden können. Es ist dem Tierarzt gesetzlich verboten ein gesundes Tier einzuschläfern.

Hundekind Abby: Wie beliebt sind Hunde in der Schweiz?
Victoria: Hunde sind hier sehr beliebt. Je nach Gebiet mehr oder weniger natürlich. Bei den Vermieter aber nicht immer gerne gesehen. Bis wir eine schöne und vor allem eine Neubau Wohnung gefunden haben in der Hunde erlaubt sind, brauchte es doch mehrere Anläufe. Bekannten von mir ging es ähnlich. Weil sie einen grösseren Hund haben, war es noch schwerer und bei den sogenannten Listenhunden wird es nicht einfacher.



Hundekind Abby: Habt ihr mit Giftködern zu kämpfen?
Victoria: Ja, auch wir haben mit Giftköder zu kämpfen. Unter den Hundebesitzern gibt es die "bekannten" Orte, an denen es häufiger in den Medien gekommen ist. St. Gallen im Rheintal und auch im Aargau gibt es "gefährliche" Gebiete. Es gab schon Fälle bei denen wurden die Giftköder als Probe von Fressnapf in die Briefkästen gelegt. Im Sommer ist die hoch Saison, es geht also leider bald wieder los.

Ihr Lieben, wir drücken euch die Daumen, dass ihr weiterhin verschont bleibt und danken euch für eure tollen Antworten.

Über welche Länder würdet ihr gerne noch mehr erfahren?

Eure Dini

Das Osterwichteln für einen guten Zweck

Hallo ihr Lieben,

wir haben uns dieses Ostern das erste Mal dafür entschieden, an einem Osterwichteln teilzunehmen. Wir lieben ja die Wichtel-Aktionen zu Weihnachten, Ostern hat für uns allerdings nicht so einen hohen Stellenwert, warum dann da also an einer Wichtel-Aktion teilnehmen? Weil uns die Idee überzeugt hat! Die kam nämlich von Leroy und Melody. Sie zwei sind sogenannte Listenhunde und darum sollte sich auch das Wichteln drehen!


Was war der Plan des Oster-Wichtelns?


Es gab zwei Varianten. Eine, bei der man auch bewichtelt wurde und eine, bei der man nur wichtelte. Wir haben uns für letztere entschieden. Nach der Anmeldung war man im Spiel und hat dann einen Hund aus dem Verein Stafford, Pitbull und Co. zugelost bekommen. Für jeden Hund in dem Tierheim gab es eine Wunschliste.

Wir hatten den Peterle gezogen und der kleine Mann wünschte sich ein Kuscheltier nur für ihn und einige Knabbereien. So sind wir dann losgezogen und haben nach einem tollen Kuschelfreund für ihn gesucht und natürlich haben wir auch die ein oder andere Nascherei besorgt. Wisst ihr, das ist gar nicht so einfach einen geeigneten Freund zu finden. Immerhin wollen wir ja, dass der kleine Peterle sich viel mit seinem neuen Freund beschäftigen kann, er mit ihm kuschelt und ihm vor allem Trost spendet, wenn ihn wieder eine Familie nicht genommen hat. Also haben wir uns gegen ein Quietschie entschieden - und dann findet mal so einfach ein Kuscheltier. Schlussendlich haben wir aber doch jemanden gefunden.


Außerdem haben wir noch ein paar kleine Naschereien für die Tierheimmitarbeiter besorgt. Wir hatten den Tipp bekommen, nur vegane Dinge zu besorgen und daran haben wir uns gehalten. Und so ging das Paket dann auf den Weg zu Peterle und laut Sendungsverfolgung ist es am Samstag angekommen. Wir hoffen, der kleine Peterle freut sich über sein Wichtelgeschenk und wir konnten so seinen Tierheimalltag etwas erhellen.


Möchtet ihr jetzt mehr zu Peterle erfahren? Nun, genaue Infos bekommt ihr natürlich bei dem Verein direkt. Wir können euch aber schon einmal sagen, dass Peterle ein wunderschöner Dobermann-Mix ist, der es leider nicht immer leicht in seinem Leben hatte. Er kam sehr abgemagert in das Tierheim und wird dort jetzt aufgepäppelt, dass es ihm bald wieder besser geht. Er ist ein sehr wissbegieriger Hund, der seinen Menschen absolut gefallen möchte. Nur beim Gassigehen ist er von den ganzen Eindrücken total überfordert und weiß dann nicht wohin mich sich. Wenn ihr ihm eine Chance geben möchtet würden wir uns freuen, wenn ihr mit den Pflegern von Peterle Kontakt aufnehmt. Mit etwas Hundeerfahrung, viel Geduld und Spucke wird aus ihm sicher bald en toller Gefährde.

Eure Abby